eulenspiegel - Ausgabe 836

Team und Gegner im Check, Trikots, Fanstimmen u.v.m. Nah dran am VfL: HINRUNDE Alle Infos zum Saisonstart ab Seite 4 ab S .10 Shopping, Kirmes u.v.m. Jo-Jo Effekt, Hypnose u.v.m. DIE SZENEZEITUNG KOSTENLOS 44. Jahrgang • Ausgabe 836 • 26. August 2026 ZUM MITNEHMEN Hochzeitsund Familienfeier sowie Betriebsfest bis 140 Personen Bremer Straße 81 · 49191 Belm · Telefon 05406/3176 gasthaus-lecon.de · lecon_liebenow@freenet.de Party-Scheune für 50 - 100 Personen Loft & Party-Scheune Lecon Gasthaus Gretescher Weg 3 1• 49084 Osnabrück Tel. 05 41 / 7 76 32 e-mail: info@knollmeyer.de www.knollmeyer.de 0541 95 7 20-0 • www.dereulenspiegel.de 0541 957 20-0 • www.dereulenspiegel.de SEIT ÜBER 25 JAHREN Wir suchen Mitarbeiter in allen Bereichen! (m/w/d ) in Vollzeit, Teilzeit oder auf 603-Euro-Basis • Büroreinigung • Treppenhausreinigung • Glasreinigung • Bauendreinigung • Gehwegreinigung • Müllbereitstellung • Gartenarbeiten • Entrümpelung • Winterdienst • Hausmeisterservice • und vieles mehr... Osnabrück steht vor einer richtungsweisenden Kommunalwahl im September. Im Zentrum des politischen Wettbewerbs stehen drei große Zukunftsfragen, die den Alltag der Menschen unmittelbar betreffen: die Ausrichtung von Verkehr und Klimapolitik, der Umgang mit steigenden Wohnkosten sowie die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Die Parteien im Stadtrat setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte. Verkehr und Klimaschutz: Tempo und Richtung umstritten In der Verkehrspolitik zeigt sich ein deutliches Spannungsfeld. Die Grünen und Volt verfolgen das Ziel einer konsequenten Verkehrswende. Sie setzen auf den Ausbau von Radwegen, eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und eine Reduzierung des Autoverkehrs in der Innenstadt. Die SPD unterstützt ebenfalls eine stärkere Rolle von Bus und Bahn, betont jedoch, dass Veränderungen sozial verträglich gestaltet werden müssten. Die CDU hingegen spricht sich für eine ausgewogene Verkehrspolitik aus, bei der das Auto weiterhin eine zentrale Rolle spielt und Einschränkungen möglichst vermieden werden sollen. FDP und UWG setzen auf einen technologieoffenen Ansatz und lehnen weitreichende Beschränkungen für den Individualverkehr ab. Die Linke fordert eine weitgehende Verkehrswende mit einem deutlich ausgebauten und möglichst kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr. Bauen und Wohnen: Wie viel Eingriff ist notwendig? Auch die Wohnraumsituation gehört zu den prägenden Themen des Wahlkampfs. Die SPD stellt bezahlbaren Wohnraum in den Mittelpunkt und setzt verstärkt auf kommunalen Wohnungsbau sowie soziale Förderprogramme. Die Grünen und Volt verbinden den Ausbau von Wohnraum mit ökologischen Anforderungen, etwa durch nachhaltige Quartiersentwicklung. Die CDU setzt vor allem auf mehr Neubau durch vereinfachte Genehmigungsverfahren und stärkere Einbindung privater Investoren. FDP und UWG verfolgen einen stärker marktorientierten Ansatz und plädieren für weniger Regulierung, um den Wohnungsbau zu beschleunigen. Die Linke fordert dagegen eine deutlich aktiBauen und Wohnen: vere Rolle der Stadt, unter anderem durch mehr öffentlichen Wohnungsbau und stärkere Eingriffe in den Mietmarkt. Wirtschaft und Finanzen: Spielräume und Prioritäten Die wirtschaftliche Entwicklung Osnabrücks und die angespannte Haushaltslage bilden ein weiteres zentrales Thema. Die CDU betont die Bedeutung solider Finanzen und wirtschaftsfreundlicher Rahmenbedingungen. Auch FDP und UWG sehen im Abbau von Bürokratie und in der Förderung von Unternehmen zentrale Hebel für Wachstum. Die SPD setzt auf eine Balance zwischen wirtschaftlicher Entwicklung und sozialer Absicherung und befürwortet gezielte Investitionen in Infrastruktur und öffentliche Leistungen. Die Grünen und Volt legen hingegen den Schwerpunkt auf eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, die ökologische Ziele stärker berücksichtigt. Die Linke spricht sich für einen stärkeren öffentlichen Sektor und höhere Investitionen in soziale Angebote aus und kritisiert eine zu starke Ausrichtung auf Sparpolitik. Positionen der AfD spielen im kommunalpolitischen Wettbewerb eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Drei Fragen entscheiden die Richtung Im Kern lässt sich der Wahlkampf auf drei grundlegende Fragen verdichten: Wie weit sol l die Verkehrswende gehen? Wie stark soll die Stadt in den Wohnungsmarkt eingreifen? Und welche Priorität haben die wirtschaftliche Stabilität und öffentliche Investitionen? Die Antworten darauf fallen je nach Partei unterschiedlich aus – und werden die Entwicklung Osnabrücks in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Aufruf zur Wahl Die Kommunalwahl ist eine zentrale Möglichkeit, die Zukunft der eigenen Stadt mitzugestalten. Jede Stimme trägt dazu bei, welche Schwerpunkte künftig im Rat gesetzt werden. Wer wählen darf, sollte diese Chance immer nutzen und sich an der Entscheidung beteiligen. Drei Fragen entscheiden Grillfleisch von Knollmeyer natürlich CITY Seite 3 Drei Themen prägen den Kommunalwahlkampf in Osnabrück Richtungsentscheidend Seite 19 Szene Die Osnabrücker Szene im Netz: Werd e Teil der Facebook-Gruppe: Facebook.com /eulenspiegel Osnabrück Hügelstraße 20 I 49497 Mettingen I Telefon 05452 634 9980 TERRASSENDÄCHER I SOMMERGÄRTEN CARPORTS I PLISSEES I INSEKTENSCHUTZ ZAUNELEMENTE I SONNENSCHUTZSYSTEME TERRASSENDÄCHER I SOMMERGÄRTEN CARPORTS I PLISSEES I INSEKTENSCHUTZ ZAUNELEMENTE I SONNENSCHUTZSYSTEME SEPTEMBER DEAL * Nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. 15%* Rabatt auf alle Überdachungen bis 30.09.2026 ZUSÄTZLICH LED'S GESCHENKT SAISO N26/27 Wer baut, renoviert oder den energetischen Zustand seiner Immobilie verbessern möchte, erhält am 5. und 6. September 2026 in der Halle Gartlage in Osnabrück einen kompakten Überblick über aktuelle Themen der Branche. Die Osnabrücker Bautage sind an beiden Tagen jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Zahlreiche Ausstellende aus den unterschiedlichsten Gewerken präsentieren hier ihre Produkte, Dienstleistungen und Lösungen rund um das moderne Wohnen. Das Angebot reicht von Neubauprojekten über Bauelemente und Aufstockungen bis hin zu Bodenbelägen, Klimatechnik, Bauwerksabdichtung und Einblasdämmung. Besucherinnen und Besucher können sich informieren und konkrete Ansätze für eigene Vorhaben entwickeln. Inhaltlich deckt die Messe ein breites Spektrum ab: vom klassischen Massivhaus über energieeffiziente Gebäude und Holzhäuser bis hin zu barrierefreiem und seniorengerechtem Umbau. Ergänzend werden Themen wie Anbau, Bauen im Bestand sowie serielle Sanierung behandelt. Ein Schwerpunkt liegt bei der Haus- und Gebäudetechnik. Dazu zählen unter anderem moderne Heizsysteme, Klimatechnik und Lösungen für die Badgestaltung. Darüber hinaus sind auch Fachunternehmen aus den Bereichen Fördermittelberatung, Ofen- und Saunabau, Terrassenüberdachungen, Bauwerksabdichtung und Sicherheitstechnik vertreten. Interessante Highlights in diesem Jahr sind die moderne Küchengestaltung und Akustikelemente zu Schallabsorption im Wohnbereich. Auch aktuelle Entwicklungen im Bereich der Energieversorgung werden vorgestellt. Hierzu gehören Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und Stromspeicher. Die Verbraucherzentrale bietet dazu vor Ort eine unabhängige Energieberatung an. Zusätzlich stehen Fachleute für Fragen zu Sonnenschutz, Haustüren und modernen Fenstersystemen zur Verfügung. Zum Programm der Messe gehören unter anderem das Showkochen von Küchen Rutz aus Bohmte. Es gibt ein Rahmenprogramm für Familien mit Angeboten für Kinder im Rahme n der Veranstaltung: Am Sonntag um 16.00 Uhr besucht „Paul“ die Halle Gartlage und bringt Überraschungen für Kinder mit. Ebenfalls am Sonntag findet die Prämierung des Malwettbewerbs „Mein schönstes Traumhaus“ statt. Die Osnabrücker Bautage finden am Samstag, den 5. September und Sonntag, den 6. September jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr in der Halle Gartlage statt. Der Eintritt ist frei. Mehr Infos unter www.bauundenergietage.de. Osnabrücker Bautage in der Halle Gartlage Kompakter Überblick Aktuelle Entwicklungen rund um Haus, Immobilien, Energie und Renovierung. Fotos: SUWA Foto: pixabay ab S.13 Menschen. Medizin. Versorgung. Dachdeckerei www.konrad-fromm.de Tel. 0163 1479268 info@konrad-fromm.de Wir haben Kapazitäten frei. Bedachungen aller Art.

Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e2 Majestätisch thront sie über dem Eingang des Bad Iburger Uhrenmuseums – die größte Taschenuhr der Welt. Mit 1,80 Metern Durchmesser hält sie den Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde. Ein echtes Unikat, genau wie der Mensch, der sie in Auftrag gegeben hat: Peter Taschenmacher. Er hat ein Herz für seine Rekorduhr – und für alle 888 Uhren des Museums, das er vor 50 Jahren gründete. Zu jeder weiß er eine Geschichte zu erzählen, kennt Herkunft, Weg und Wert . „Angefangen hat alles mit einer Breitling Navitimer“, erzählt Taschenmacher. Eine Uhr, die Piloten der US-Marine bei ihren Flügen nutzten – inklusive des patentierten Clous: der Lünette, ein drehbarer Kranz um das Ziffernblatt, der schnelle Zeitberechnungen möglich machte. Aus alter Verbundenheit trägt Taschenmacher noch heute eine Breitling am Handgelenk, wenn er durch die Räume seines Museums geht. Öffnet er morgens um 11 Uhr die Türen, erweckt er die Uhren zum Leben: Er gibt den Pendeln einen kleinen Stoß, nimmt einen Uhrenschlüssel, zieht die nächste auf. So füllt sich der Raum mit einem steten Tick-Tack. „Ich höre das gar nicht mehr“, sagt er – nicht wegen schlechter Ohren, sondern weil es ihm in Fleisch und Blut übergegangen ist. Von seinem Sitz im Zentrum blickt er in fast jeden Winkel des Museums. Hier ist er immer ansprechbar für seine Besucher und glänzt mit schier endlosem Fachwissen. Über die Jahre ist Taschenmacher zum Experten geworden. Als Autodidakt repariert und pflegt er alle Uhren selbst – auch die riesige und doch elegante Turmuhr aus dem Hause Korfhage & Söhne aus Melle-Buer, die einen der Räume bestimmt. „Die Leute, die das können, sterben aus“, sagt er. Man spürt dabei keine Trauer, höchstens Unverständnis darüber, dass Uhren und ihre hochkomplexen Mechaniken heute so wenige Menschen ins Uhrmachergewerbe ziehen. Immerhin: Aber gerade Taschenmacher weiß, dass die Welt niemals stillsteht. Auch wenn er es geschafft hat, sich die E-Mail als Kommunikationsmittel zu ersparen. „Ich hatte das mal eingeführt“, sagt Taschenmacher, „aber da hatte ich nach einem Tag so viele Anfragen, dass ich nichts anderes mehr hätte tun können.“ Von einem Ruhestand ohne Beschäftigung möchte er nichts wissen. „Ich muss immer etwas tun“, erklärt er, geht zu einer Reihe Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald und erweckt sie zum Leben. „Die Uhrmacher, die die hier gebaut haben, das sind echte Meister. Wenn ich mal wieder eine Uhr von der Wand nehme, um sie zu ölen, komme ich kaum an die richtige Stelle, so viel Technik steckt da drin.“ Eine zeigt ein typisches Schwarzwaldhaus: In der Laube neben der Tür stoßen zwei kleine Männer in Trachten mit Bierkrügen an. Bei der nächsten hoppeln Häschen auf und ab, bis ein fein geschnitzter Kuckuck aus dem obersten Fenster hervorschnellt. Auch zu jeder dieser Uhren hätte Taschenmacher etwas parat. Doch dafür ist keine Zeit, denn ein anderes Exponat möchte seine Geschichte erzählt bekommen: „Kommen Sie mit. Eine Standuhr, massive Eiche, sie werden nicht glauben, wie sie den Weg hierher gefunden hat …“ Sekunden werden zu Minuten, Minuten zu Stunden. Die Zeit steht niemals still, auch nicht im Bad Iburger Uhrenmuseum – auch wenn man sich manchmal wünschen würde, sie liefe langsamer. Damit Platz wäre für mehr der unzähligen Geschichten. Die Standuhr übrigens reiste 1972 auf einem eigens angefertigten Gestell auf dem Dach eines VW-Käfers ins Osnabrücker Land. Aber das ist eine andere Geschichte … Uhrenmuseum Bad Iburg, Am Gografenhof 5, Tel. 05403/2888. Täglich 11 bis 17 Uhr. Eintritt: 3,50 Euro Erwachsene / 2,50 Euro Kinder. Infos:badiburg-tourismus.de www.osnabruecker-land.de Auch als kostenlose Online-Ausgabe für alle Smartphones, Tablets &Co. www.dereulenspiegel.de Verlosungen, Berichte, Aktuelles, u.v.m. Die Osnabrücker Szene im Netz: Werde Teil der Facebook-Gruppe: Facebook.com /eulenspiegel Osnabrück Den Job und den „Rest des Lebens“ unter einen Hut bringen: In Osnabrück gibt es für rund 1.520 Kinder unter 3 Jahren einen Kitaplatz. Die Betreuungsquote liegt damit nach Angaben der amtlichen Statistik bei gut 37 Prozent. „Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbeiten, müssen sie sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder betreut werden“, sagt Peter Buddenberg von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). So liege der landesweite Bedarf, den Eltern bei der Betreuungsquote von Unter-3Jährigen in Niedersachsen haben, bei 53 Prozent. Die NGG Osnabrück beruft sich dabei auf eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Erhebliche Probleme sieht die Gewerkschaft jetzt auf Eltern in Osnabrück zukommen. Grund sind Pläne der Bundesregierung, das Arbeitszeitgesetz zu ändern und den 8-Stunden-Tag abzuschaffen: „Wenn das passiert, dann bricht für Eltern jede Planung bei der Kinderbetreuung zusammen. Denn dann kann ein sogar bis zu 73,5 Stunden setzen, würde die Bundesregierung damit echte Probleme für viele Familien in Osnabrück provozieren – im Job und in der Familie“, warnt NGG-Geschäftsführer Peter Buddenberg. Dabei suchten nicht nur das Gastgewerbe und das Lebensmittelhandwerk, sondern auch viele Betriebe der Nahrungsmittelindustrie händeringend qualifiziertes Personal. „Den Arbeitskräftemangel in diesen Betrieben lösen wir nicht durch längere Arbeitstage, sondern durch bessere Arbeitsbedingungen und mehr Kita-Plätze“, so Peter Buddenberg. Außerdem seien längere Arbeitstage auch eine Gefahr für die Gesundheit: „Nach 8 Stunden im Job steigt das Unfallrisiko immer mehr an. Nach 12 Stunden ist es sogar doppelt so hoch wie bei einem regulären 8-Stunden-Tag“, so Buddenberg. Abe r auch Schlafstörungen, HerzKreislauf-Erkrankungen und Burnout könnten die Folge von zu langen Arbeitstagen sein. Mehr Infos unter: //www.ngg.net/ themen/mit-macht-fuer-die-8 . Arbeitstag auch mal zwei oder sogar dreieinhalb Stunden länger werden. Mit Verlässlichkeit, die Eltern dringend brauchen, hat das nichts mehr zu tun“, sagt Peter Buddenberg. Denn eine verlässliche Betreuun g sei gerade für berufstätige Eltern wichtig. „Meistens sind Kita- und Arbeitszeiten schon jetzt auf Kante genäht – also eng miteinander abgestimmt: Wer sein Kind in der Kita hat, der muss es auch pünktlich wieder abholen, bevor die Kita schließt. Aber wenn der Chef demnächst aus einem 8-Stunden-Tag einen Arbeitstag mit 10 oder 12 Stunden am Stück machen kann, wird es für Familien nahezu unmöglich, ihren Alltag verlässlich zu planen“, sagt Peter Buddenberg. Am Ende beeinträchtige das sogar die Berufstätigkeit der Eltern . Kritisch werde das auch für die Pflege: „Wer sich zu Hause – zum Beispiel in enger Absprache mit Pflegediensten – um Angehörige kümmert, kann alles gebrauchen, aber keinen XL-Arbeitstag“, sagt der Geschäftsführer der NGG Osnabrück. Auch bei der Pflege gelte: „Verlässlichkeit ist das A und O“, so Buddenberg. Schon deshalb sei die von der Bundesregierung geplante Aufweichung des 8-Stunden-Tages „Gift für alle, die im Moment alles daransetzen, den Spagat zwischen Job und Familie zu schaffen“. Betroffen seien hier vor allem Frauen: 51 Prozent von ihnen gaben, so die NGG, bei einer bundesweiten Beschäftigtenbefragung (Index Gute Arbeit) des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an, sich zu Hause um Angehörige – gerade um Kinder oder Ältere – zu kümmern. Bei den Männern seien es 41 Prozent. Schon heute hätte gut ein Fünftel aller Beschäftigten häufig Probleme, Familie und Job zeitlich zu vereinbaren. Bei alleinerziehenden Frauen seien dies aktuell sogar 42 Prozent. „Sollte Schwarz-Rot jetzt den 8Stunden-Tag abschaffen und bei der Wochenarbeitszeit ein Limit von 48 und in Ausnahmefällen Osnabrück: 1.520 U3-Jährige in Kitas Gewerkschaft NGG: Familien brauchen planbare Arbeitszeiten Peter Taschenmacher und die Liebe zu seinen 888 Uhren Ein Unikat in Bad Iburg Foto: Tourismusgesellschaft Osnabrücker Land In einem Sommer der Extremtemperaturen und Waldbrände ist dieses Projekt aktueller denn je: Forschende der Universität Osnabrück untersuchen die biologischen Prozesse und ökohydrologischen Mechanismen, die die Wasserverfügbarkeit in Waldböden steuern. Dabei beschäftigen sie sich insbesondere mit der Frage, wie sich eine bodendeckende Vegetation auf die Bodenfeuchte auswirkt und welchen Beitrag sie zur Bindung von Bodenkohlenstoff sowie zur Bodenbildung leistet. Die Zwillenberg-Tietz-Stiftung fördert das Forschungsvorhaben für die kommenden drei Jahre. „Ein Verständnis des komplexen Wirkungsgefüges in Waldökosystemen ist nötig für eine Bewertung der Entwicklung, Stabilität und Resilienz von Waldböden“, sagt Prof. Dr. Steffen Seitz von de r Uni Osnabrück. Zu diesem Verständnis könnten mehrjährige Messreihen und ein kontinuierliches Monitoring ökohydrologischer Boden- und Vegetationsparameter einen bedeutenden Beitrag leisten. Bei seiner Studie wird der Professor für physische Geographie von Dr. Maik Veste als Partner des Centrums für Energietechnologie Brandenburg und Prof. Dr. Thomas Scholten von der Universität Tübingen unterstützt. Das Projekt knüpft an ein 2025 an der Universität Tübingen abgeschlossenes Forschungsvorhaben an, in dem insbesondere die Wasserverfügbarkeit im Waldboden und der Einfluss von Moosen untersucht wurden. Ziel ist es, einen langfristigen Datensatz zur Bodenfeuchte und Bodenbildung in Kiefernwäldern aufzubauen. Im Fokus des Projekts steht das Zusammenspiel von Wasserhaushalt und bodendeckender Vegetation. Bisher wurden Messungen nur über begrenzte Zeiträume und ohne langfristige Planung ausgeführt. Das neue Projekt soll diese Lücke schließen. Zusätzlich sollen studentische Projekte durchgeführt und Abschlussarbeiten vergeben werden. In Zeiten von Hitze und Waldbränden Neue Studie der Uni Osnabrück zu Prozessen in Kieferwäldern

Seite 3 Anzeigensonderseite facebook.com/eulenspiegel Osnabrück Der Spätsommer steht i n den Startlöchern, und somit haben wir mittlerweile die Augustausgabe unserer kleinen aber feinen Szenezeitung +++ Damit ein großes Hallo an all unsere Leserinnen und Leser +++ Egal ob ihr den eulenspiegel frisch gedruckt oder als E-Paper digital lest +++ Ein großartiges Schlossgarten Open Air erlebten knapp 3x 12.00 0 Menschen Mitte August +++ Egal ob Sarah Connor, Roy Bianco oder Roland Kaiser +++ Alle Künstler waren o n Fir e und sorgten für grandiose Livemusik +++ Freuen kann man sich schon jetzt auf den August 2027 , wo mit Unheilig für den Sonntag (22. August) der erste Headliner feststeht +++ Keinen optimalen Start hat der VfL i n der 2. Bundesliga hingelegt +++ Nun gilt es für die Lila-Weißen schleunigst in die Spur zu kommen, damit man nicht frühzeitig der Musi k hinterherläuft +++ Brandaktuell hat sic hder VfL stark verstärkt +++ Mit Adrian Beck vom 1.FC Heidenheim haben die Lila-Weißen einen sehr erfahrenen Mittelfeldspieler verpflichtet +++ Der voll im Saft stehende 29-jährige wird dem VfL sicherlich sofort helfen +++ Wir haben in dieser Ausgabe wie immer unsere vier Seiten Sonderteil zum Saisonstart des VfL für euch parat +++ Neuer Standort, gewohnter Klang +++ I nden vergangenen vier Jahren sorgte über den Somme r verteilt die GMHütter „TonKultur“ im Biergarten des ehemaligen Lokals „Apfelbäumchen“ für beste Blasmusikmomente +++ In diesem Jahr gibt e sdie geballte Blasmusikpower direkt am Museum Villa Stahmer als ein eArt Festival mit gleic h vier Konzerten an einem Nachmittag +++ Der Eintritt für die Open-Air-Konzerte a m Sonntag, 13. September, is t frei +++ Großer Familientag am 6. September am Piesberg: Das MIK und das Piesberger Gesellschafts- haus laden ein +++ Am Sonntag, dem 6 . September, können von 10 bi s 18 Uhr unte r dem Motto „Abenteuer Baustelle“ Kinder und Erwachsene gemeinsam i n die Wel t des Bauens eintauchen +++ Neben tollen Mitmachaktionen is t auch für musikalische Un- terhaltung gesorgt +++ Das größte- Oktoberfest i n der Region hat noch Kapazi- täten +++ Ausverkauft meldet das Hollager Oktoberfest für den Samstag (24.10.) +++ Für de n 23. Oktober, freitags, gibt es noc h Tickets für das beste Oktoberfest i nder Regio n +++ Unter www.kolping-hollage.de sind die Tickets am schnellsten zu bekommen +++ Boc k auf eine schicke 90er Party ? +++ Am Samstag, 19. September, wird i n der Joe Enochs Sportsbar am Heger Tor Mr. Vain zu den Backstreet Boys tanzen und Dr. Alban feiert den Coco Jambo +++ Ab 20:00 Uhr spielt DJ Matze den ganzen Abend die Hit sder 90er Jahre +++ Das Ganze mit freiem Eintritt sowie zahlreichen Getränkespecials +++ La- dies Night in der Hall of Fame +++ Ein Sek t zur Begrüßung, die besten Freundinnen und dazu ein toller Film +++ Diese Zutaten werden am 09., 23. und 30. September fü r di e Damen geboten +++ Tickets und weitere Infos gibt e s unter www.hall-of-fame.online +++ 90 Jahre jun g ist der Osnabrücker Zoo geworden +++ Gefeiert wurde Mitte August u.a. mi t der Einweihung der neuen Sparkassen-Auenlandschaft im Bereich des alten Seelöwengeheges +++ Highlight hier is t eine der größten Kühlnebelanlagen Deutschlands, die ab sofort mit 180 Hochdruckdüsen für Abkühlung sorgt +++ „Deine Stimme für... Demokratie und Vielfalt“ lautet der Titel einer Aktion, z u der rund 20 kirchliche und zivilgesellschaftliche Gruppen a m12. September, vo n10 bis 13 Uhr, auf dem Domplatz einladen +++ Neben Mitmachaktionen, Musik, Infoständen und Reden von Vertreter/innen verschiedener Gruppen findet auch das ökumenische Friedensgebet statt +++ Glück muss man haben: 230 Gewinnerinnen und Gewinner jubelten in Hasbergen über den AugustMonatsgewinn der Postcode Lotterie in Höhe von insgesamt zwei Millionen Euro +++ Neue Backstube in den Genusshöfen an der Hannoverschen Straße +++ Mi t der neuen Genusshöfe Backstube is t ein Ort geschaffen worden, a ndem traditionelles Handwerk, hochwertige regionale Zutaten und echte Leidenschaft zusammenkommen +++ Montag bis Freitag von 6:30 – 8:00 Uhr gibt es hier zukünftig belegte Brötchen und Coffee T o Go für alle Early Birds direkt am Entstehungsort der Backwaren +++ Das Ganz e ab dem 7. September +++ Was steht sonst noch so an ? +++ Wi r hoffen alle auf die große Sensation im DFB Pokal für de nVfL am 2. September gegen die Bayern +++ Die Chance ist klein, aber die Bremer Brücke wird es Harry Kane &Co so schwer wie möglich machen +++ Im Fußball ist immer alles möglich +++ Osnabrücks Partyserie Nummer Eins legt nach +++ Am 5. September steigt die nächste Ü30 Party im Alando Palais +++ Entertainment auf bis zu sieben Areas wird geboten +++ Am 28. und 29. August ist wieder Kulturnacht in Osnabrück +++ Alle Infos dazu ein paar Seiten weiter auf „Draußen erleben“ +++ Z u guter Letzt: Alle, die dürfen, sollten am 13. September zur Kommunalwahl gehen +++ Demokratie stärken ist wichtig +++ Bis dahin (MW) 50 Organisationen und Vereine unterstützen das Osnabrücker Bündnis „Osnabrück – bunt und solidarisch!“. Sie setzen sich für eine Stadt ein, in der alle gut und sicher leben können. Damit sind sie Teil der aktuellen Kampagne „Stadt für alle“ des Bündnisses. Sie wollen mit ihrer Unterstütrechte und soziale Politik die Umsetzung rechtsextremer Forderungen verhindert, die Menschenrechte und demokratische Werte missachten. „Wir nehmen die aktuell geplanten Kürzungen im sozialen Bereich mit großer Sorge wahr“, sagt Friedemann Pannen, Geschäftsführer der Diakonie OS Stadt und Land. „Eine Stadt für alle setzt soziale Sicherheit voraus“, so Pannen. Die unterstützenden Organisationen der Kampagne „Stadt für alle“ sehen in der Beseitigung von Kinderarmut und in der Bezahlbarkeit von Mieten einen wesentlichen Beitrag der Kommunen zur Verhinderung eines Rechtsrucks. Dazu Gabi Gaschina von Outlaw: „Bei Familien, die künftig nicht mehr wissen, wie sie ihre Mieten bezahlen sollen, wächst nicht nur die wirtschaftliche Not, sondern auch die Angst. In dieser Situation versprechen rechtsradikale Parteiprogramme eine schnelle und sichere Lösung. Versprechen, die einfach formuliert sind und Rettung anbieten.“ Diese zu wählen, schade am Ende allen und verstärke weiter massiv soziale Ungleichheit und gefährde Demokratie. zung ein Zeichen gegen die extreme Rechte setzen und für gesellschaftlichen Zusammenhalt werben. Zur Eröffnung der dritten Kampagne des Bündnisses betonen die Organisationen, Vereine und Unternehmen, dass nur eine geAuch Klimaschutz ist für die unterstützenden Organisationen zentral für die soziale Sicherheit in einer „Stadt für alle“. „Erneuerbare Energien, verlässlicher bezahlbarer ÖPNV und sichere Radinfrastruktur senken Lebenshaltungskosten, sichern Industriearbeitsplätze, und machen unsere Quartiere gesünder“, so Bianca Schulz von Osnabrück klimaneutral. „Klimaschutz ist ein wesentlicher Baustein für sicheres Leben – deshalb darf es hier keinen Rückschritt geben.“ Für die unterstützenden Organisationen bedeutet eine Stadt, in der alle gut und sicher leben, immer auch den starken Schutz geflüchteter Menschen und das friedliche Zusammenleben vo n Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. Es könne nicht sein, dass Geflüchtete ausgeschlossen würden und Europa zunehmend abgeschottet werde. „Menschen, die vor Krieg, Verfolgung und existenzieller Not fliehen, sind Teil unserer Stadtgesellschaft, Teil einer Stadt für alle“, sagt Marlene Schriever von Exil e.V. „Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer“, stellt Maren Wilmes vom Caritasverband Osnabrück fest. Aus ihr resultieren ökonomische Krisen und damit wachsende soziale Ungleichheiten. Diese Entwicklungen förderten soziale Ungleichheit. Das Bündnis fordert Reformen mit dem Ziel der Steuergerechtigkeit. Damit sollen u.a. größere Vermögen stärker an der Finanzierung des Gemeinwesens zur Gestaltung einer „Stadt für alle" beitragen. Die unterstützenden Organisationen des Bündnisses „Osnabrück – bunt und solidarisch“ rufen dazu auf, sich im Bündnis zu engagieren und durch tatkräftige Unterstützung dazu beizutragen, dass ein Rechtsruck bei der Kommunalwahl 2026 verhindert wird. Sichtbarmachen, Fakten richtigstellen und demokratische Werte verteidigen - das könne z.B. durch das Verteilen von Flyern oder die Mitwirkung bei Informationsständen geschehen. Dazu können sich Interessierte an die Organisator/innen unter info@osna brueck-bunt-und-solidarisch.de wenden . Weitere Informationen zu r Kampage gibt es unter www.osna brueck-bunt-und-solidarisch.de. Osnabrück – eine „St adt für alle“! Großes Bündnis plädiert vor der Wahl für Vielfalt und Zusammenhalt

Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e4 Das VfL-Spezial wird präsentiert von: Lindenstraße 13 49596 Gehrde Telefon: 05439/1562 bremer straße 120 49084 osnabrück Tel. 0541 - 97770 Drei Punkte im Stadion holen – in gepflegter Atmosphäre genießen ... Sonderöffungszeiten bei VFL-Heimspielen Küche Dienstag - Samstag von 17.30 - 21.00 Uhr www.hotel-westerkamp.de Bis Anfang September immer Donnerstag ab 18 Uhr BBQ Buffet NUR FÜRDI S N V REI E E E N DA HRZ CHLÄT S E S G WO Die 2. Bundesliga ist zwei Spieltage alt und der VfL Osnabrück ist in der höheren Spielklasse nach zwei Auftaktniederlagen recht schnell auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. Was erwartet die Lila-Weißen in Liga zwei? Welche Ziele gibt es? Wie schwer wird der Abstiegskampf – oder geht diesmal vielleicht mehr? Der eulenspiegel beleuchtet den VfL in seinem traditionellen Check und gibt eine Saisonprognose. Weiterentwickeln ist auf jeden Fall das Gebot der Stunde. Trainer & Management Wie wichtig ein guter Trainer ist, zeigte sich in der abgelaufenen Saison. Timo Schultz passt momentan zum VfL Osnabrück wie die berühmte Faust aufs Auge. Der Ostfriese verbindet harte Arbeit mit Ehrlichkeit und gutem Umgang mit Spielern, Fans und Umfeld. Die klare Spielphilosophie aus einer stabilen Defensive heraus, führte nach ein paar Anlaufschwierigkeiten zur Meisterschaft und Aufstieg. Trotz des Erfolgs war aber wenig zu hören von Gerüchten um einen Vereinswechsel des Coaches, was in solchen Fällen immer durchaus normal ist. Dies spricht für Bodenständigkeit und weitere Ziele. Schultz Weg ist beim VfL noch nicht zu Ende. Der Ehrgeiz des Trainers dürfte deshalb in den bevorstehenden Monaten ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Zweitligasaison werden. Der 48-jährige Fußballlehrer setzt auf unbändigen Einsatzwillen, eine hohe Laufbereitschaft und Kombinationsfußball. Und wenn es nicht läuft, spricht er Kritikpunkte auch mal aus der Erfahrung heraus unverblümt an – wie zuletzt nach dem 5:3-Testspielsieg beim Oberligisten SC Spelle-Venhaus. „Ich bin mit meiner Mannschaft nur bedingt zufrieden. Zweite Halbzeit muss ich sagen – das reicht nicht. Das muss man dann dem ein oder anderen Spieler auch mal sagen. Wenn wir vorwärts kommen wollen und der ein oder andere den Anspruch stellen möchte, in Bochum auf dem Platz zu stehen, so reicht das nicht“, nahm Schultz etwas genervt gegenüber VfL-TV kein Blatt vor dem Mund. „Wir lassen noch jegliche Schärfe im Zweikampf vermissen.“ Klare Ansprache, klare Vorstellungen, so kommt man weiter mit lernwilligen Spielern. Joe Enochs als Direktor Fußball und Daniel Latkowski als Technischer Direktor haben in 2025 mit kluger Einkaufspolitik für einen entwicklungsfähigen, gut strukturierten Kader gesorgt, mussten allerdings auch feststellen, dass in diesem Sommer für den Erfolg wichtige Säulen weggebrochen sind. Ob die beiden im Zusammenspiel mit dem Trainer wieder das richtige Händchen gehabt haben, muss angesichts der bisherigen Eindrücke noch abgewartet werden. In den ersten beiden Partien standen nur wenige Neuzugänge in der Startelf. Das Transferfenster hat aber noch bis zum 1. September um 20 Uhr geöffnet. Geschäftsführer Michael Welling ist derweil mit Bauprojekten beschäftigt. Anfang 2027 soll die Geschäftsstelle und das Trainingszentrum auf dem Schinkelberg ihre Formen angenommen haben. Nach der Saison ist dann zudem direkt der Beginn des Umbaus der Bremer Brücke geplant, wofür die Vorbereitungen hinter den Kulissen laufen. Abgänge & Neuverpflichtungen Drei Erfolgsfaktoren der letzten Saison haben dicke Kratzer bekommen. Zum einen ging der Faktor Routine im Kader verloren durch die Abgänge von Keeper Lukas Jonsson (33, Djugarden Stockholm), Kai Pröger (34, VfB Oldenburg), Robert Tesche (39) und Bashkim Ajdini (33, beide Karriereende). Insbesondere der mehr oder weniger vom Verein forcierte Wechsel von Aufstiegstorwart Jonsson mit 19 Zu-nullSpielen in der vergangenen Saison ist nicht verständlich und könnte dem VfL nochmal sehr teuer zu stehen kommen. Neben Kapitän Jannik Müller war der Keeper einer der wenigen ganz wichtigen Führungsfiguren und konnte nicht adäquat ersetzt werden – zumindest nicht bislang. Tesche, Ajdini und Pröger waren leistungsstarke Routiniers, die zwar keine Stammspieler waren, aber auf die im Falle eines Falles Verlass war. Mit Kevin Wiethaup und Yigit Karademir verließen zum zweiten VfL-Eigengewächse den Verein, die sich mit dem Club identifizierten. Und Punkt drei ist der Verlust des wichtigen Kreativspielers Lars Kehl (Darmstadt 98), der oft im VfL-Spiel als einziger für die spielerische Note sorgte, dazu noch ein gefährlicher Standardschütze war. Dem gegenüber können die Zugänge in die Kategorie „solide“ eingeordnet werden, weil nicht auf Anhieb unstrittige Stammspieler. Torwart Jonas Krumrey (von Holstein Kiel ausgeliehen) offenbarte bislang große Defizite in puncto Ausstrahlung und der Strafraumbeherrschung. Für den 22-jährigen Schlussmann sprechen immerhin starke Reflexe. Außenbahnspieler Konrad Faber (FC St. Gallen/Dynamo Dresden) kennt die 2. Liga aus Regensburg und hat ähnliche Anlagen wie Patrick Kammerbauer. Einen guten Eindruck in der Vorbereitung hinterließ der zentrale Mittelfeldspieler Jonathan Wensing (SV Meppen), musste allerdings in den bisherigen zwei Zweitligapartien wegen einer Muskelverletzung passen. Leonard Münst (Viktoria Köln) machte mit einem engagierten Auftritt im offensiven Mittelfeld in der zweiten Hälfte gegen den 1. FC Magdeburg auf sich aufmerksam. Die weiteren Zugänge Joel Abu Hanna (Innenverteidiger, Levadiakos/GR), Lukas Bornschein (Innenverteidigung, HSV II), Luca Raimund (Außenbahn, Fortuna Düsseldorf), Leon Opitz (offensiv Der eulenspiegel-VfL-Check zum Zweitligasaisonstart 2026/27 Weiterentwicklung ist notwendig variabel, Werder Bremen) und Luca Böggemann (Tor, SF Lotte) müssen sich noch deutlich steigern, um dem VfL in der 2. Liga helfen zu können. Aber auch hier gilt wie für den Rest des Kaders: Weiterentwickeln ist auf jeden Fall das Gebot der Stunde. Ein Ass im Ärmel könnte derweil Daniel Kofi Kyereh (SC Freiburg) sein, der mit seiner Vergangenheit und seinem Talent ein Unterschiedsspieler werden sollte – wenn er denn fit wird und dann auch über die Saison bleibt. Spielsystem & Alternative Trainer Timo Schultz und seine beiden Co-Trainer Ferydoon Zandi und Frithjof Hansen setzen wie in der Vorsaison in der Offensive auf ein 3:4:2:1-System mit vielen Kombinationen über das Zentrum. Ob das in einer höheren Liga mit wesentlich besseren Spielern die wegweisende Variante ist, darf ein wenig bezweifelt werden, zeugt jedoch auch von Selbstbewusstsein. Ein Aufsteiger steht gerade auswärts zwangsläufig tiefer und kommt in der Situation auch mehr über ein schnelleres Umschaltspiel und Konter. Der VfL steht gegen den Ball im 5:2:2:1-System und versucht die Mitte stark zu machen, ist aber so anfälliger über die Flügel. Spannend war die zweite Halbzeit gegen den 1.FC Magdeburg,, wie der VfL bei Rückstand seine Taktik umgestellt und offensiver gestaltet hat. Hier haben sich Trainer und Mannschaft ein 3:1:4:2-System erarbeitet mit zwei Stürmern in Person von Robin Meissner und Bernd Riesselmann. Ein torgefährlicher Angreifer, der sowohl als einzige Spitze als auch als Stoßstürmer agieren kann, somit alle genannten Systeme bedient, steht noch auf der Wunschliste. Ausblick & Prognose Die große Hoffnung für diese begonnene Zweitligasaison ist Trainer Timo Schultz. Gelingt es dem Coach, wie in der Vorsaison seine lernwillige VfL-Mannschaft weiterzuentwickeln, kann es was werden mit dem Klassenerhalt. Grundlage von Siegen werden auf jeden Fall eine stabile Defensive und Spieler mit der notwendigen „Schärfe auf dem Platz“ sein. Das gelang in den ersten beiden Partien noch nicht, ist aber kein Hexenwerk. Unsere Prognose: Der Teamgeist passt, deshalb wird der VfL eine ordentliche Saison spielen und den Klassenerhalt schaffen – trotz derzeitiger Torwartproblematik und einem schwachen Saisonstart. Den gab es bereits letztes Jahr, ehe das Team dann richtig durchstartete. Wir wünschen dem VfL eine tolle Saison Berghoffstr. 33 |49090 Osnabrück www.getraenke-schroeder.de Wir sind für Sie da: 00 00 00 00 Mo.-Fr.8 - 19 Uhr|Sa.8 - 18 Uhr pante Geschäftsstelle und Trainingszentrum auf dem Schinkelberg nehmen Form an Fotos: eulenspiegel Leon Opitz

Seite 5 Das VfL-Spezial wird präsentiert von: Lindenstraße 13 49596 Gehrde Telefon: 05439/1562 Anzeigensonderseite Viel Erfolg in der neuen Saison! www.rodrigues-may.de Siemensstraße 7 | 49086 Osnabrück VORWÄRT VF S L I 2 6 SA SON 02 /27 DIE 4. Reihe v.l.: Jonathan Wensing, Niklas Wiemann, Robin Fabinski, Lukas Bornschein, Theo Janotta, Bjarke Jacobsen, Bernd Riesselmann, Luca Raimund 3. Reihe v.l.: Leon Seelhöfer (Teammanager), Manfred Glüsenkamp (Sportpsychologe), Dr. Thomas Herzig (Arzt), Dr. Clemens Kruse (Arzt), Tim Schütte (Athletiktrainer), Daniel Davari (Torwarttrainer), Ferhat Findik (Spielanalyst), Sebastian Schwermann (Head of Performance), Lennart Bartling (Physiotherapeut), Mailen Valle (Physiotherapeutin) 2. Reihe v. l.: Daniel Latkowski (Technischer Direktor), Joe Enochs (Direktor Fußball), Joel Abu Hanna, David Kopacz, Jannik Müller, Fridolin Wagner, Leon Opitz, Tony Lesueur, Timo Schultz (Cheftrainer), Ferydoon Zandi (Co-Trainer), Frithjof Hansen (Co-Trainer) 1. Reihe v. l.: Bryan Henning, Leonhard Münst, Robin Meißner, Luca Böggemann, Jonas Krumrey, Niklas Sauter, Konrad Faber, Ismail Badjie, Patrick Kammerbauer Es fehlt: Mario Richter (Zeugwart) Foto: eulenspiegel 4. Reihe v.l.: 3. Reihe v.l.: 2. Reihe v. l.: 1. Reihe v. l.: E sfehlt: VfL Osnabrück Offizielles Mannschaftsfoto Saison 2026/27 www.dereulenspiegel.de i n hen d m Wr wü sc e i e en e n gelung e Saison VfL Auch als kostenloses E-Paper für Smar tphones, Tablets & Co. Der VfL Osnabrück ist im Sommer zum achten Mal in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Was erwarten die Fans, wie sehen die Zuschauer der Lila-Weißen die Situation am Anfang der Saison 2026/27? Zwei stellvertretende Stimmen von Stefan Koch und Karl-Heinz „Kalle“ Aehle, beide aus Osnabrück, am Rande des ersten Heimspiels gegen den 1. FC Magdeburg. Was erwartet ihr von der Saison 2026/2027? Stefan Koch: Ich gehe sehr positiv in die neue Saison. Mit den Worten von Timo Schultz „größer denken“ gehe ich da rein. Wenn wir noch ein, zwei neue Leute dazuholen – im Mittelfeld sehe ich noch Bedarf – warum solle n wir dann nicht mal zwischen Platz zwölf und acht stehen? Die Mannschaft hat es doch im ersten Spiel in Heidenheim gezeigt, da muss man nun noch an ein paar Stellschrauben drehen. Hinten hatten wir komischerweise Probleme, aber das denke ich lag auch ein wenig an der Aufregung im ersten Spiel. Kalle Aehle: Die Erwartungshaltung ist, dass wir sicher gegen den Abstieg spielen werden, aber dass es am Ende noch dazu reichen wird, dass wir drei Mannschaften hinter uns lassen. Diese Hoffnung habe ich zumindest. Es sind nun fünf, sechs, sieben Mannschaften, die das unter sich ausmachen werden. Wenn es gut ausgeht, stehen wir über dem Strich. Man muss ehrlich sein, wir sind mittlerweile eine Fahrstuhlmannschaft zwischen 2. und 3. Liga. Es hat noch keiner geschafft außer wir, achtmal in die 2. Liga aufzusteigen. Es wäre schön, wenn wir mal wieder länger als nur eine Saison in der 2. Liga spielen würden. Was denkst du was besser und anders ist als beim letzten Aufstieg in 2023? Stefan Koch: Ich glaube, dass wir als Verein geerdeter und gereifter sind als damals. Wir sind demütig, aber auch mit dem Schuss Optimismus. Wir sind nicht zu blind euphorisch wie 2023 nach 90 + 6., sondern einfach reifer für die 2. Liga. Kalle Aehle: Wir haben zum einen einen exzellenten Trainer, und wir haben im Kern die Mannschaft bis auf Lars Kehl halten können, obwohl dieser Abgang anders ist als beim letzten Aufstieg i n2023? uns wehtut. Dazu haben wir bis auf den Torwart eine eingespielte Abwehrachse. Im ersten Spiel in Heidenheim haben die Jungs nicht gut performt, da haben sie gemerkt, dass alles in Liga zwei schneller geht als in Liga drei. Was mich aber positiv stimmt, ist dass wir in Heidenheim drei Tore schießen, was ich nie gedacht hätte. In sofern ist im Grunde alles möglich. Wie beurteilst du die Arbeit der handelnden Personen beim VfL – Timo Schultz, Joe Enochs und Daniel Latkowski? Stefan Koch: Auf der Skala von eins bis zehn im Neuner-Bereich. Was hier für eine Ruhe in den VfL gebracht wurde, das spricht für eine Professionalität. Wir kennen das auch alle noch anders. Was Spielerzugänge betrifft, nicht nur dieses, sondern auch letztes Jahr, das ist doch atemberaubend, sonst wären wir nicht aufgestiegen. Wie sich Spieler aus der 3. und 4. Liga zusammengeschweißt haben, handelnden Personen beim Vf L war doch klasse. Man spürt bei den Leuten drumherum nichts von Nervosität und Aufgeregtheit, es gibt keine Kurzschlusshandlungen, das finde ich phänomenal. Wie siehst du die Einkaufspolitik, gerade diesen Sommer? Kalle Aehle: Der Wechsel von Lars Kehl nach Darmstadt hatte sich lange angebahnt, der will den nächsten Stepp machen bei einem Verein, der andere Ambitionen hat als wir. Dass Yigit Karademir ablösefrei nach Bochum geht, finde ich natürlich schade, den hätte ich gerne weiter hier gesehen. Er hat aber wohl gemerkt, dass drei Innenverteidiger vor ihm stehen – und er will spielen. Da musst du deine Chance nutzen. Zugang Daniel Kofi Kyereh – wenn der Junge gesund bleibt und sich nicht wieder was einfängt, ist er eigentlich viel zu gut für unsere Truppe. Der ist noch nicht fit und braucht noch ein paar Wochen, er könnte Kehl aber ersetzen. Was fehlt, finde ich, ist ein Mittelstürmer mit Gardemaß, 1,90 Meter, der Bälle festmachen und ablegen kann. Das sehe ich bei Meissner nicht, dass er das spielen kann. Ich glaube auch nicht, dass er wieder zweistellig trifft in der 2. Liga, Das hat er in dieser Liga in Dresden schon nicht geschafft. In sofern brauchen wir da noch jemand anderes. Aber gerade diesen Sommer? das Karussell dreht sich auf dem Transfermarkt ja noch bis Ende August. Der VfL wird wahrscheinlich noch Geld in die Hand nehmen, und es muss noch was dazukommen. Auf was muss sich der VfL in der 2. Bundesliga schnell einstellen? Wo siehst du die Unterschiede zur 3. Liga? Stefan Koch: Wir werden bestimmt in der 2. Bundesliga mit sehr viel Gegenwind rechnen müssen. Das ist ja von den Namen und Mannschaften her fast eine 1. Bundesliga, wohin wir aufgestiegen sind. Mit der Taktik in Anführungsstrichen - wir haben keine Chance, also nutzen wir sie – sind wir glaube ich auf der richtigen Welle. Was muss der VfL in der 2. Bundesliga noch besser machen als in der 3. Liga? Kalle Aehle: Man muss sich darauf einstellen, das Fehler in der 2. Bundesliga schneller bestraft werden als in der 3. Liga. Das Spiel ist nochmal einen Tacken schneller. Wir haben ein gutes Spiel in Heidenheim gezeigt, besser als ich erwartet habe, dort drei Tore geschossen und auswärts trotzdem keinen Punkt mitgenommen. Das ist schlecht. Diese kleinen Fehler in der Abwehr müssen wir dringend abstellen. „Warum nicht mal größer denken - Die kleinen Abwehrfehler müssen wir abstellen“ Positive Stimmung bei den Fans Auf Stimmenfang bei den Fans Foto: eulenspiegel Lack | Unfall | Felgen | Smartrepair | Gutachten | Sonderlackierungen An der Blankenburg 49 | 49078 OS | Tel. 0541-441584 autolackiererei-strykowski.de | info@autolack-osnabrueck.de Wir freuen uns mit Euch auf die neue Saison. Los geht's VfL!

Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e6 Das VfL-Spezial wird präsentiert von: Lindenstraße 13 49596 Gehrde Telefon: 05439/1562 3:4 beim Bundesligaabsteiger 1.FC Heidenheim verloren, 0:3 gegen den 14. der Vorsaison 1.FC Magdeburg zuhause verloren – für den VfL Osnabrück hätte der Start in die 2. Bundesliga wohl kaum schlechter laufen können. Nach zwei Spieltagen liegen die Lila-Weißen auf dem 18. und letzten Tabellenplatz. Trainer und Spieler geben sich aber sehr selbstkritisch, wie die nachfolgenden Meinungen im Nachklang der MagdeburgPartie aufzeigen. Timo Schultz (VfL-Cheftrainer): Die zweite Liga hat ganz andere Spieler „Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit vieles, vieles vermissen lassen, was uns letztes Jahr ausgezeichnet hat. Es ist eigentlich kein Problem, erstmal kompakt zu stehen. Aber wen n du dann natürlich im eigenen Drittel nur Begleitschutz gibst, dafür hat Magdeburg einfach zu viel Qualität auf dem Platz, das wird bestraft. […] Ich hätte sicher gerne gesehen, wenn wir ein Anschlusstor schießen, dann wäre es nochmal für alle ein tolles Spiel geworden. […] Wir müssen uns schütteln. Wir wollten die 2. Liga. Wir haben sie jetzt in zwei Spieltagen in der vollen Bandbreite zu spüren bekommen. Daraus müssen wir schnellstmöglich lernen. […] Die 2. Liga hat gerade auch im individuellen Bereich ganz andere Spieler zu bieten, als es letztes Jahr der Fall gewesen ist. Das ist sicherlich ein Faktor für Der VfL Osnabrück läuft in der Saison 2026/27 mit neuen Heim- sowie Ausweichtrikots auf. Das Jersey des Heimtrikots greift das typische und unverwechselbare lila-lila gestreifte Erscheinungsbild des VfL auf und interpretiert es mit geometrischen Formen und historischen Bezügen neu. Das orangefarbene Jersey des Ausweichtrikots greift das markante Streifendesign auf. Beide Trikots können ab sofort im OnlineShop der Lila-Weißen bestellt werden. Lila und Lila gestreift: Seit der Saison 2022/23 prägt dieses Muster wieder das Heimtrikot des VfL Osnabrück. Seine Ursprünge reichen jedoch deutlich weiter zurück. Als Inspiration dient eines der beliebtesten Trikots der Vereinsgeschichte: das sogenannte „Feistel-Trikot“, in dem die Lila-Weißen zwischen 1985 und 1988 aufliefen. In dieser Zeit feierte der VfL auch eine seiner erfolgreichsten Spielzeiten. Das lila-lila gestreifte Design hat sich damit zu einem unverkennbaren Erscheinungsbild entwickelt, das auch ohne Schriftzug ode r Vereinswappen eindeutig dem VfL Osnabrück zugeordnet werden kann . Lila und Lila gestreift: die fehlende Kompaktheit zur Zeit. Auf der anderen Seite hat uns in beiden Anfangsphasen der Spiele die Schärfe gefehlt. Das an einzelnen Spielern festzumachen, die nicht mehr da sind, das ist mir zu billig. Wir haben eine gute Mannschaft auf dem Platz gehabt […] am Ende müssen die Zweikämpfe mit voller Überzeugung geführt werden. Da waren wir einfach noch nicht auf Zweitliganiveau. Ansonsten hätten wir nicht sieben Gegentore bekommen. Das müssen wir schleunigst abstellen, und jeder Spieler muss sich an die eigene Nase packen. Wir müssen dazu als Mannschaft eine Schippe drauflegen, dann bin ich mir sicher, dass wir auch Spiele wieder zu null verteidigen werden. Das ist der erste Schritt. Was Chancen betrifft, schießen wir in Heidenheim 26 Mal aufs Tor, und auch heute haben wir in der zweiten Halbzeit genug Chancen. Wir müssen weniger Bei den Trikots wird das bekannte Streifenmuster noch einmal neu gedacht. Die Streifen sind nicht einfach nebeneinandergesetzt, sondern entstehen durch unterschiedlich schraffierte Rhomboide, die sich über das gesamte Jersey verteilen. Ein Teil der geometrischen Formen ist vertikal schraffiert, andere Rhomboiden greifen den charakteristischen 60-Grad-Winkel auf, der zugleich die markante Grundform des VfL-Logos bildet. Dadurch schafft sie eine direkte Verbindung zwischen dem Muster des Trikots und der visuellen Identität des Vereins. Die weiß abgesetzten Ärmel vervollständigen das Design. Sie erinnern an verschiedene legendäre VfLTrikots aus den 1990er-Jahren und ergänzen damit den historischen Bezug zum Streifenmuster der 1980er-Jahre. Das neue Heimtrikot verbindet so unterschiedliche Epochen der VfL-Geschichte: die lila-lila gestreifte Tradition des „FeistelTrikots“, prägende Elemente aus den 1990er-Jahren und eine moderne geometrische Interpretation des VfL-Rhomboiden. Auch die Partnerlogos fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein. Haupt- und Trikotsponsor Thomas Philipps sowie ÄrmelGegentore kriegen, das ist entscheidend.“ Fridolin Wagner (VfL-Mittelfeldspieler): Abwehrstärke ist mannschaftliche Aufgabe „Wir haben gegen Magdeburg die Bälle zu einfach wieder hergegeben. Es ist ein Spiel gewesen, wo Kleinigkeiten entscheiden – laufen wir durch, laufen wir nicht durch. Wir haben leider aus zwei Schüssen zwei Tore bekommen. Aber wir müssen uns jetzt schnellstmöglich weiter verbessern auf vielen Ebenen, jeder Einzelne für sich. Dafür haben wir jetzt zwei Wochen Zeit bis Bochum. […] Wir wollten gegen Magdeburg aktiver sein, als wir es in der ersten Hälfte gewesen sind. Wir müssen jeder Einzelne besser werden, als Gruppe und dann werden wir auch als Mannschaft stärker. […] Was die fehlende defensive Stabilität betrifft, werden wir die Tore analypartner JOPA haben ihre Logos farblich an das Design angepasst. Damit kommen der VfL und seine Partner erneut dem vielfach geäußerten Wunsch der Fans nach einer abgestimmten Darstellung der Sponsorenlogos nach. Orange mit VfL-Tradition: Orange is t in der Trikothistorie des VfL keine neue Farbe. Erstmals liefen die Lila-Weißen in der Saison 2007/08 in einem orangefarbenen Trikot auf. In der Spielzeit 2014/15 trug die Mannschaft zuletzt ein vollständig orangefarbenes Jersey, das durch lilafarbene Details ergänzt wurde. Ob VfL-Trikots aus vergangenen Jahren oder Signalfarbe au f Baustellen und Co. – die Assoziationen mit dem leuchtenden Orange ist vielseitig. Nicht ohne Grund wurde das neue Jersey auf der Baustelle des neuen Trainingszentrums am Schinkelberg in Szene gesetzt. Dort, wo derzeit die sportliche Zukunft des VfL entsteht, präsentiert sich auch das neue Trikot als unübersehbarer Hingucker. Die auffällige Farbwahl erfüllt vo r allem die vorgesehene Funktion eines Ausweichtrikots: Es soll einen größtmöglichen Kontrast zum Heim- und Auswärtstrikot sowie zu den möglichen Trikotfarben des jeweiligen Gegners bieten. Mit Orange hat sich der VfL deshalb bewusst für eine Farbe entschieden, die sich deutlich von den weiteren Trikotvarianten der Saison abhebt. Neben seiner Funktion als Ausweichtrikot kann das orangefarbene Jersey in der kommenden Saison auch von den Torhütern des VfL getragen werden. Damit erfüllt der Verein zugleich einen weiteren Wunsch vieler Fans: Erstmals seit längerer Zeit besteht wieder die Möglichkeit, Orange mit VfL-Tradition: VfL-Trainer und -Spieler zeigen sich zum Saisonstart selbstkritisch Unverwechselbar: Die Heim- und Ausweichtrikots 2026/27 Schultz: „Daraus müssen wir lernen“ Ein Muster mit Geschichte sieren. Abwehrstärke ist eine mannschaftliche Aufgabe. Da müssen wir schärfer werden und das werden wir auch wieder. Das ist aber auch sicher ein Schritt der Entwicklung, den man als Aufsteiger machen muss. […] Nach einer 0:3-Niederlage zu überlegen, was einem Mut macht, vielleicht die Chancen der zweiten Hälfte – da brauche ich keinen Mut, denn ich weiß, was wir spielen können. Wir haben ein Auswärts- und ein Heimspiel in der 2. Liga gehabt – jetzt werden wir anfangen.“ David Kopacz (VfL-Offensivspieler): Jeder einzelne muss sich schütteln „Nach so einem Spiel fällt es mir schwer, Worte zu finden. Wir habe nuns was anderes vorgenommen, das ist nicht aufgegangen. Es hat defensiv einiges nicht gepasst. Wir wollten anders pressen und offensiver draufgehen. Das hat nicht so funktioniert. Irgendwie hat bei uns die Abstimmung und Kommunikation nicht gepasst. Und allgemein haben wir für zu wenig Entlastung in der ersten Hälfte gesorgt. Die Bälle waren zu schnell wieder weg. […] Die neue Rolle jetzt als Aufsteiger – das gehört dazu. W ir wissen, dass die Qualität in der 2. Liga einfach höher ist. Jeder Einzelne muss sich jetzt schütteln und auch wir uns als Mannschaft. Die Rolle ist anders als letztes Jahr, klar, aber auf jeden Fall machbar. Wir müssen nun alle zusammen an diese Aufgabe rangehen.“ eine käufliche Trikotvariante zu erwerben, die auch als Torwarttrikot zum Einsatz kommt. Das Ausweich- sowie das Heimtrikot werden sowohl in Erwachsenen- als auch in Kindergrößen angeboten. Für Erwachsene ist das Jersey in den Größen S bis 4XL erhältlich, für Kinder in den Größen 116, 128, 140, 152 und 164. Die Trikots können ab sofort im Online-Shop des VfL bestellt werden. Zudem sind sie im Fanshop an der Bremer Brücke (Montag bis Freitag von 13:00 bis 18:00 Uhr) erhältlich. Der Preis bleibt im Vergleich zur vergangenen Saison unverändert. Das Trikot kostet in den Erwachsenengrößen 89,99 Euro und in den Kindergrößen 59,99 Euro. Auch die Preise für die Beflockung ändern sich nicht. Der Rückenflock „Osnabrück“ kostet 6,99 Euro, ein Spielername mit Rückennummer ist für 15,99 Euro erhältlich. Ein individueller Eigenname mit zusätzlicher Rückennummer kostet 19,99 Euro und der Ärmelflock mit dem Ligalogo kann für 5,00 Euro ergänzt werden. Öffnungszeiten: Mi. - So. von 11.30 bis 14.30 & 17.30 bis 22.00 Uhr oder nach Absprache Hotel-Restaurant Leckermühle |Andrea u. Klaus Niemann Leckermühle 7 | 49163 Bohmte | Telefon 05473 1366 | Fax 05473 8572 www.hotel-leckermuehle.de | facebook.com/Leckermühle-Hotel-Restaurant ff Hochzeiten un d Familienfeiern Immer offen ... für geschlossene Gesellschaften Klimatisierter Festsaal für bis zu 160 Gäste Menüzusammenstellung und Menüfolge nach Ihren Wünschen Inklusivpreis nach Auswahl Ihres Hochzeitsmenüs Gerne erklären wir Ihnen in einem unverbindlichen persönlichen Gespräch weitere Einzelheiten. Wir wünschen dem VfL starke Spiele und eine klasse Saison 2026/27! Der Traumpartner für Ihre Hochzeit Wir beraten Sie gerne Wir wünschen dem VfL viel Erfolg in der neuen Saison Fotos: VfL Osnabrück David Kopacz Foto: eulenspiegel N B C DIE OSARÜKER NB C DIE OS A RÜ KER WIR SIND WIR SIND WIR SIND IMMERDA!

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