eulenspiegel - Ausgabe 836

Anzeigensonderseite Seite 13 Eine erneute Gewichtszunahme nach einem Gewichtsverlust, allgemein bekannt als „Jo-JoEffekt“, wird oft als schädlich dargestellt, sogar schädlicher als anhaltendes Übergeicht. Eine neue umfassende Analyse, die nun in ‚The Lancet Diabetes & Endocrinology‘ veröffentlicht wurde, legt jedoch nahe, dass diese weit verbreitete Auffassung nicht durch stichhaltige wissenschaftliche Belege gestützt wird. In einem Gastbeitrag setzen sich die Professoren Faidon Magkos von der Universität Kopenhagen und Norbert Stefan vom Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), dem Universitätsklinikum Tübingen und Helmholtz Munich kritisch mit jahrzehntelanger Forschung zu m Thema Gewichtsschwankungen bei Menschen und Tieren auseinander. Ihr Fazit: Es gibt keine überzeugenden kausalen Belege dafür, dass der Jo-Jo-Effekt als solcher bei Patienten mit Adipositas zu langfristigen Schäden führt. „Viele Menschen, die mit ihrem Gewicht zu kämpfen haben, schrecken davor zurück, abzunehmen, weil sie befürchten, dass der Jo-Jo-Effekt zu Muskelabbau führen und ihren Stoffwechsel beeinträchtigen könnte“, sagt Prof. Magkos. „Unsere Untersuchung zeigt, dass dies e Befürchtungen weitgehend unbegründet sind. In den meisten Fällen überwiegen die Vorteile einer Gewichtsabnahme eindeutig die theoretischen Risiken des Jo-Jo-Effekts.“ Eine weit verbreitete Erfahrung mit umstrittenem Ruf Seit Jahrzehnten wird dem JoJo-Effekt eine Reihe von negativen Folgen zugeschrieben – vermehrte Fettzunahme, beschleunigter Muskelabbau, verlangsamter Stoffwechsel sowie ein erhöhtes Risiko für Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese Bedenken haben die öffentliche Kommunikation und sogar klinische Empfehlungen Eine weit verbreitete Erfahrung mit umstrittenem Ruf geprägt und manchmal zu der Annahme geführt, dass wiederholte Versuche, Gewicht zu verlieren, „mehr schaden als nützen“ könnten. Die neue Analyse stellt diese Darstellung in Frage. Was die Fakten zeigen Die Autoren werten sorgfältig Beobachtungsstudien, randomisierte klinische Studien und Tierversuche aus, in denen untersucht wird, wie sich wiederholter Gewichtsverlust und erneute Gewichtszunahme auf das Körpergewicht, die Körperzusammensetzung, den Energiestoffwechsel und die Glukoseregulierung auswirken. (Text: foodmonitor.de) Menschen. Medizin. Versorgung. Neue Analyse widerspricht geltenden Annahmen Ist der „Jo-Jo-Effekt“ schädlich? Das Angebot „Babylotse Osnabrück“ ist mit dem Qualitätssiegel des Qualitätsverbundes Babylotse e. V. ausgezeichnet worden. Beide Osnabrücker Babylotsenstandorte im Marienhospital Osnabrück und im Klinikum Osnabrück haben jetzt das Siegel der Stiftung SeeYou und damit die Bestätigung erhalten, dass in Osnabrück ein qualitätsgesicherter Babylotsendienst umgesetzt wird, der Familien in der Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt verlässlich unterstützt. Das Babylotsen-Projekt ist seit 2020 fester Bestandteil der Unterstützung in den Osnabrücker Geburtskliniken. „Familien früh zu erreichen ist ein wichtiges Anliegen für uns, und das Babylotsenprojekt macht es leicht für Eltern, Unterstützung zu bekommen“, erläutert Andrea Schölzel von der Stadt Osnabrück. Es schließt eine wichtige Lücke an der Schnittstelle zwischen Gesundheitswesen sowie Kinderund Jugendhilfe und verbindet medizinische Versorgung mit frühzeitiger sozialer Unterstützung. Im Mittelpunkt stehen werdende Eltern, Mütter, Väter und ihre Kinder. „Die Finanzierung der Babylotsen ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder. Das Qualitätssiegel bürgt für ein fachlich fundiertes Angebot, das wir den Familien in der Region gerne zukommen lassen“, sagt Ines Kolmorgen vom Landkreis Osnabrück. Wie gehen die Partner dabei vor? Die Babylotsinnen informieren Familien bereits in den Geburtskliniken über bestehende Unterstützungsangebote rund um Schwangerschaft, Geburt und die erste Zeit mit dem Kind . I n vertraulichen Gesprächen nehmen sie sich Zeit für Fragen, Sorgen und individuelle Belastungen. Gemeinsam mit den Familien klären sie, welche Hilfe gebraucht wird, und lotsen bei Bedarf gezielt in passende Angebote der Frühen Hilfen vor Ort. Die Beratung ist freiwillig, kostenlos und niedrigschwellig. Bei Bedarf kann die Unterstützung auch nach der Entlassung zu Hause fortgeführt werden. Eine Besonderheit ist das außergewöhnliche Kooperationskonzept in der Region Osnabrück. Gemeinsam mit den beteiligten Geburtskliniken ist ein Bündnis entstanden, das über Träger-, Stadt- und Landesgrenzen hinweg den Schutz und die Unterstützung von Müttern, Vätern und Kindern in den Mittelpunkt stellt. Stadt und Landkreis Osnabrück, der Kreis Steinfurt sowie die Stadt Ibbenbüren sind Kooperationspartner. Der Sozialdienst setzt das Angebot im Marienhospital Osnabrück um. Am Klinikum Osnabrück wird das Angebot von der Diakonie durchgeführt. 2026 konnte durch Unterstützung der Sparkasse Osnabrück das Programm für zwei weitere Jahre personell aufgestockt werden. Das jetzt verliehene Qualitätssiegel ist für die beteiligten Träger zugleich Anerkennung und Ansporn. Es bestätigt die bisherige Arbeit und unterstreicht den gemeinsamen Anspruch, Familien frühzeitig zu erreichen, Belastungen rechtzeitig zu erkennen und passende Hilfen schnell zu vermitteln. So leistet „Babylotse Osnabrück“ einen wichtigen Beitrag zu einem guten und geschützten Start ins Leben. (Text: Landkreis Osnabrück) Das Angebot „Babylotse Osnabrück“ erhält das Qualitätssiegel Anerkennung und Ansporn Tai Chi Bewegungen sind Antworten auf Fragen. Immer. Die alte chinesische Kampfkunst findet seit Jahrhunderten Bewegungsantworten auf Bewegungsfragen. Wenn eine Energie auf mich einwirkt, lernt man darauf so zu reagieren, dass es einem am Ende des Tages noch gut geht. Jede Form von körperlicher Kraft, die einen erreicht, egal aus welcher Richtung, wird neutralisiert und so gewandelt, dass sie an den Sender zurückfließt, so das Prinzip, welches in früheren Zeiten das Überleben gesichert hat. Heute stehen wir auf den ersten Blick vor völlig anderen Herausforderungen. Digitale Fragen und kommunikative Anforderungen sind aber ebenso Energieformen, die auf uns einwirken, mit denen wir umzugehen haben. Hier kann Tai Chi sehr helfen, quasi die Augen öffnen. Wir alle reagieren in Begegnungen im ersten Moment entsprechend unseres Grundmusters, welches wir seit frühester Kindheit entsprechend unserer Prägung geübt und automatisiert haben. Gerade im Konflikt kennen alle diese ersten Impulse, emotional getriggert, oft als Flucht-, Angriffs- oder Freeze Reaktionen. Tai Chi bietet hier den Hebel, Antwortvarianten in Betracht zu ziehen, die besser sind, weil jede Reaktion/Bewegung aus einer entspannten zentrierten Position gefunden wird. Damit bleibt das Gefühl der inneren Sicherheit jederzeit präsent. Aus diesem Grundgefühl heraus können Begegnungen und Beziehungen jeder Art sinnvoll und zur beiderseitigen Zufriedenheit gestaltet werden. Tai Chi lernen bedeutet, gut für sich sorgen zu lernen und Begegnungen gut und auf Augenhöhe zu gestalten. Kontakt: Imke Dietz taichi@imke-dietz.de www.imkedietz.de Herausforderungen besser bewältigen mit Tai Chi Die Kunst der Begegnung Imke Dietz Foto: imkedietz.de

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