eulenspiegel - Ausgabe 836

S l chemmen Seite 9 präsentiert von Kauf- oder Folgetag. „Gerade im Sommer entscheidet die durchgängige Kühlkette über Qualität und Genuss", so SteinbergBöthig. Der Sommer als Einladung zum Ausprobieren Die Grillsaison ist die beste Gelegenheit, das eigene Fisch-Repertoire zu erweitern: Lachs auf der Zedernholzplanke, Makrele direkt über der Glut, eine ganze Dorade gefüllt mit Knoblauch und Petersilie, Garnelenspieße mit Gemüse. Und auch kalt hat Fisch seinen Reiz - geräuchert im Salat, als Ceviche, in der Bowl oder mit Lachs über der Pasta. „Wer einmal erlebt hat, wie aromatisch ein ganzer Fisch oder ein perfekt gegrilltes Filet vom Grill schmeckt, will diesen Geschmack nicht mehr missen. Fisch macht jeden Grillabend interessanter“, sagt Fischsommelier Steffen Euler und hat noch einen ganz besonderen Grilltipp parat: „Damit KabeljauLoin auf dem Grill perfekt gelingt, das Filet auf einer dicken Zitronenscheibe statt direkt auf dem Grillrost garen. So nimmt der Fisch eine feine Zitrusnote an und bleibt saftig und stabil - ohn eam Rost festzukleben oder zu zerfallen.“ FIZ-Tipps für heiße Tage •Fisch in einer Kühltasche transportieren. •Bei 0 bis 2 °C im kältesten Bereich des Kühlschranks lagern. •Möglichst am Einkaufs- oder Folgetag zubereiten. •Erst kurz vor dem Garen würzen und grillen. •Mit saisonalem Gemüse, Kräutern und leichten Beilagen kombinieren. FIZ-Tipps für heiße Tage (ots) Ab 30 Grad kapituliert der deutsche Küchenzettel. Schnitzel und Schmorbraten treten den Rückzug an, gefragt ist, was leicht auf den Teller und schnell vom Herd kommt. Das Fisch-Informationszentrum (FIZ) erklärt, warum ausgerechnet Fisch der Sommer-Champion ist - und wie er auch bei tropischen Temperaturen sicher auf dem Teller landet. Die Reflexe bei Hitze sind bekannt: Salat, Obst, irgendetwas Kaltes. Dabei übersieht mancher die naheliegendste Lösung. Fisch ist leicht, schnell zubereitet, wandelbar - vom Grillrost über den Ofen bis in die Salatschüssel. Er bringt genau die Unbeschwertheit auf den Tisch, die man an schwülen Abenden sucht, ohne dass am Ende der Genuss auf der Strecke bleibt. „Im Sommer darf es unkompliziert sein - aber bitte mit WowEffekt. Genau das kann Fisch: Er braucht oft nur wenige Minuten auf dem Grill oder in der Pfanne und entwickelt mit wenigen Zutaten ein Aroma, das nach mehr schmeckt“, sagt Fischsommelier Steffen Euler, seit mehr als 20 Jahren Kaufmann an der Fischtheke. Der Rost gehört nicht nur dem Fleisch Auf dem Grillrost dominiert hierzulande traditionell das Kotelett. Dabei spielt Fisch dieselbe Liga - oft mit dem besseren Ergebnis. Lachs, Forelle, Dorade, Makrele, Garnelen: Sie alle machen auf Rost, Plancha oder in der Grillschale eine gute Figur. Ein ganzer Fisch, gefüllt mit Kräutern, Zitrone und Knoblauch, holt das Mittelmeer auf die heimische Terrasse. Und er ist ein dankBohnen zählen zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt und sind ein Highlight für Küche und Gesundheit. Die klassische Gartenbohne (Phaseolus vulgaris) stammt ursprünglich aus Mittelund Südamerika und ist heute auf der ganzen Welt zu Hause. In Deutschland sind die Hülsenfrüchte äußerst beliebt. Eine Fähigkeit macht sie im Garten und auf dem Acker besonders wertvoll: Zusammen mit sogenannten Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln bindet sie Stickstoff aus Luft und Boden und verbessert so ganz natürlich die Bodenfruchtbarkeit. Die Welt der Bohnen ist erstaunlich vielfältig. Die Unterschiede beginnen schon beim Wuchs. Buschbohnen wachsen kompakt und niedrig, was sie ideal für den Garten und sogar den Balkon macht. Stangenbohnen sind Kletterkünstler und benötigen Rankhilfen. Neben den klassischen grünen Bohnensorten gibt es gelbe Wachsbohnen, die besonders mild schmecken, sowie violette und blaue Varianten, die beim Kochen ihre Farbe von Blau nach Grün wechseln. Prinzessoder Delikatessbohnen werden jung geerntet und sind mit noch kleinen weichen Kernen besonders zart, während breite Schnittbohnen meist zerkleinert in Eintöpfen landen. Sie alle werden mit der Hülse gegessen. Dicke Bohnen (Ackerbohnen) sind botanisch eine eigene Art. Ihre großen, cremefarbenen Kerne werden ausgelöst, schmecken mild-nussig und passen gut zu Eintöpfen und Suppen. Kernerbohnen werden ebenfalls als Kern gegessen. Dazu gehören frische Puffbohnen, BorlottiBohnen oder Feuerbohnen. Bohnen lieben Wärme. Im Freiland sät man sie in Deutschland nach den letzten Frösten ab Mitte Mai aus. Die heimische Hauptsaison für frische Buschund Stangenbohnen läuft von etwa Juni bis Mitte November. In dieser Zeit kommen sie über kurze Transportwege aus der Region und sind daher besonders aromatisch und frisch. Außerhalb der Saison übernehmen Importe die Versorgung, vor allem aus den Mittelmeerländern, den Niederlanden und Afrika. Beim Knicken erkennt man frische Ware: Eine Bohne von guter Qualität lässt sich sauber durchbrechen, ohne Faden und mit einem hörbaren Knackgeräusch. Schlaffe, fädige oder fleckige Hülsen deuten auf ältere oder falsch gelagerte Bohnen hin. Frische Bohnen gehören zu den empfindlicheren Gemüsen. Im Kühlschrank halten sie sich im Gemüsefach luftdicht verpackt maximal eine Woche lang, verlieren aber schnell an Aroma und Biss. Daher Bohnen am besten möglichst frisch zubereiten . Für längere Haltbarkeit empfiehlt sich das Einfrieren: Gewaschene Bohnen putzen, kurz blanchieren, dann sofort in Eiswasser abschrecken, gut barer Gast am Feuer: Denn die meisten Filets sind nach sechs bis zehn Minuten gar. Weniger Zeit am Grill, mehr Zeit am Tisch. Leicht essen heißt nicht: weniger bekommen Wer bei Hitze kleinere Portionen bevorzugt, muss auf Nährwert nicht verzichten. „Fisch ist der Beweis, dass leicht und nährstoffreich kein Widerspruch sind. Er liefert hochwertiges Protein mit allen essenziellen Aminosäuren, dazu Omega-3-Fettsäuren, Jod, Selen und Vitamin D. Und sein feinfaseriges Muskelgewebe wird beim Garen so zart, dass er auch bei Hitze gut vertragen wird und nicht belastet“, sagt Julia Steinberg-Böthig, Ernährungswissenschaftlerin im FIZ. Ob mediterran mit Gemüse, asiatisch mit Limette und Ingwer oder klassisch mit Kartoffeln und Dill: Fisch spielt praktisch jede kulinarische Rolle mit - und bringt gerade bei hohen Temperaturen die nötige Abwechslung. Frische ist im Sommer keine Kür, sondern Pflicht Bei sommerlichen Temperaturen verzeiht der Fischeinkauf keine Nachlässigkeit: Klare Augen, leuchtend rote Kiemen, feste und elastische Haut: So erkennt man bei ganzen Fischen Frische. Der Fisch sollte nach Meer riechen, nie nach Ammoniak. Filets brauchen eine glänzende, keine ausgetrocknete Oberfläche. Auch der Weg vom Laden nach Hause entscheidet mit: Bei Hitze gehört eine Kühltasche ins Gepäck. Zu Hause dann in den kälteste Bereich des Kühlschranks legen, null bis zwei Grad, und die Zubereitung möglichst noch am Fischhandel • Mittagstisch • Catering Auch zum Mitnehmen: Mo. - Fr. 10 - 15 Uhr Gerne nach Absprache zu Ihrem Wunschtermin TÄGLICH FRISCHER FISCH • GERÄUCHERTE SPEZIALITÄTEN • GESUNDER MITTAGSTISCH • FISCHPLATTEN FÜR JEDEN ANLASS • Fischhandel Prinz - Karl Prinz OHG Mühleneschweg 17 - 49090 Osnabrück Tel: (05 41) 61330 - www.fisch-prinz.de Öffnungszeiten Mo. - Fr. 8-18Uhr Sa. 8 - 13 Uhr P inz r FISCHFEINKOST a e Tr dition s it 1950 & Fisch im Sommer zum Beispiel am nächsten Tag gut im Wrap oder Auflauf, Brotreste lassen sich als Croûtons für eine Suppe verwerten. Weitere Anregungen gibt es in der Zu gut für die Tonne!-App und auf www.zugutfuerdietonne.de. Hintergrund: Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette 10,8 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, 58 Prozent davon in Privathaushalten. Dazu zählt auch Unvermeidbares wie z. B. Obst- und Nussschalen, Kaffeesatz, Käserinde und Eierschalen. Wie Verbraucherinnen und Verbraucher die Lebensmittelverschwendung reduzieren können, zeigt Zu gut für die Tonne! bereits seit 2012. Mit der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung adressiert das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) neben den privaten Haushalten auch die Sektoren Primärproduktion, Verarbeitung, Groß- und Einzelhandel sowie Außer-Haus-Verpflegung. Ein Pakt gegen Lebensmittelverschwendung mit dem Handel und eine Zielvereinbarung für die Außer-Haus-Verpflegung wurden bereits geschlossen. Die sektorenübergreifende Kompetenzstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten (KLAV) bietet praxisnahe Informations- und Schulungsangebote besonders für Unternehmen am Anfang der Lebensmittelversorgungskette. (Text: zugutfuerdietonne.de) Grillen gehört für viele Menschen zum Sommer dazu. Würstchen, Grillkäse, Salat und Dips – die Auswahl an leckeren Snacks und würzigen Zutaten ist riesig. Mit den richtigen Tipps lässt sich auch vermeiden, dass dabei Reste übrig bleiben. O b mit Familie oder Freunden: Grillen macht Spaß, und frisch vom Rost schmeckt alles doppelt so gut. Wer clever plant, kann nicht nur unnötige Reste vermeiden, sondern auch vorhandene Vorräte sinnvoll nutzen. „Grillen eignet sich hervorragend, um Reste kreativ zu verbrauchen. Gemüse, das schon etwas länger im Kühlschrank liegt, oder Brot vom Vortrag: Fast alles lässt sich auf dem Rost in schmackhafte Leckereien verwandeln“, sagt Luisa Greupner von der Koordinierungsstelle Zu gut für die Tonne! Bevor es in den Supermarkt geht, lohnt sich ein Blick in Kühlschrank, Vorratsschrank und Gefrierfach. Was ist noch vorhanden und kann gut verwendet werden? Fast alle festen Gemüsesorten lassen sich hervorragend auf dem Grill zubereiten – ob als bunte Spieße mit Paprika, Zucchini, Aubergine und Champignons oder als Beilage mit Kartoffeln und Feta in der Grillpfanne. Gegrilltes Gemüse lässt sich auch gut zu einem Dip verarbeiten. Dabei kann das Gemüse ruhig schon etwas älter sein. Auch schrumpelige Möhren oder Paprika schmecken gegrillt wieder sehr lecker. Auch übrig gebliebenes Brot wird auf dem Grill wieder knusprig und eignet sich als einfache Beilage oder für einen Brotsalat mit Tomaten. Und noch ein Geheimtipp: Nicht mehr ganz frisches Obst bekommt auf dem Grill ganz neue Aromen und wird zur leckeren Beilage oder zum Apfel-, Birnenoder Mango-Dessert. Wer weiß, was noch in den Schränken auf den Verzehr wartet, kann besser einschätzen, was noch fürs Grillbuffet fehlt und eine passende Einkaufsliste schreiben. Dabei sollten Gästezahl, Vorlieben und die Zusammensetzung der Gruppe berücksichtigt werden. Der Portionsplaner der Verbraucherzentrale unter www.verbraucherzentrale .de/portionsplaner hilft, realistische Mengen zu berechnen. Gerade im Sommer ist die Kühlkette besonders wichtig, daher unbedingt eine Kühltasche zum Einkaufen mitnehmen. Fleisch, Milchprodukte und empfindliche Salate sollten zuhause direkt in den Kühlschrank gelegt und bis zur Zubereitung kühl gelagert werden. Außerdem wichtig: Für rohes Fleisch beim Grillen immer eine separate Grillzange verwenden. Das verhindert die Keimübertragung. Rohes Grillgut, das einmal aus dem Kühlschrank genommen wurde, sollte zudem immer vollständig vergrillt und nicht wieder zurück in den Kühlschrank gelegt werden. Falls am Ende doch Reste bleiben, helfen kreative Rezeptideen weiter. Grillgemüse und gegrilltes Fleisch machen sich Wenn es heiß wird, hat Fisch den großen Auftritt Empfehlungen für ein müheloses Gelingen Restefreie Grillparty abtropfen lassen und portionsweise einfrieren. So bleiben Farbe, Biss und Inhaltsstoffe bis zu einem Jahr lang gut erhalten. Alternativ lassen sich Bohnen auf klassische Art einkochen oder durch Milchsäurebakterien fermentieren (saure Bohnen). Bohnen enthalten i m rohe n Zustand das Protein Phasin. Dieser Stoff ist für den Menschen giftig und kann zu schweren Magen-Darm-Beschwerden führen. Erst ausreichende Hitze (mindestens 10 Minuten lang kochen) zerstört das Phasin und die Bohnen werden bekömmlich. Daher Bohnen niemals roh verzehren. Grüne Bohnen schmecken in Salzwasser gekocht oder gedünstet zum Beispiel mit Butter, Speck und Bohnenkraut (hilft auch gegen Blähungen). Modern interpretiert passen sie gedünstet mit Sesamöl und Ingwer als asiatische Beilage, zu einem leichten Sommersalat mit Tomaten und Feta oder als schnelles Wok-Gemüse. Frische grüne Bohnen sind mit rund 38 Kilokalorien pro 100 Gramm kalorienarm und gleichzeitig nährstoffreich. Sie liefern beispielsweise Vitamin C, Vitamin K und B -Vitamine. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide wirken antioxidativ und unterstützen die Zellgesundheit. Bei den Mineralstoffen stechen Kalium, Magnesium und Eisen hervor. Dank ihres hohen Ballaststoffgehalts halten Bohnen lange satt und fördern eine gesunde Verdauung. Hülsenfrüchte wie Feuer-, Puff- oder BorlottiBohnen müssen voll ausreifen und werden dann als getrocknete Ware oder Konserve angeboten. Sie haben noch deutlic h mehr Ballaststoffe und Protein als wasserreiche frische grünen Bohnen und sind auch für vegetarische und vegane Ernährung als Eiweißquelle interessant. (Text: Verena Dorloff, bzfe.de) Knackfrisch vom Acker Gartenbohnen www.huxmuehle.de Groß re Bierga t n r e u e a n nt r lte B umen ä Wir freue n un s au f Ihre n Besuch. Ih r Huxmühle n Team Montag bi s Samstag ab 17 Uhr Sonn - und Feiertags ab 12 Uhr Donnersta g Ruhetag Foto : pixabay www.dereulenspiegel.de - Aktuelle Ausgabe - eulenspiegel Archiv -Partner - Mediadaten - Facebook Leckere Rezepte, Tipps und mehr finden Sie auch in unseren kostenlosen Online Ausgaben

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