eulenspiegel - Ausgabe 836

Ob sportliches Bahnenziehen im Hallenbad oder ein entspannter Wellnesstag in der Sauna – das Panoramabad bietet für jeden das passende Erlebnis. Schwimmen zählt zu den gesündesten Sportarten überhaupt. Es stärkt das Herz-Kreislauf-System, schont die Gelenke und fördert die allgemeine Fitness. Auch regelmäßige Saunagänge tragen zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei: Der Wechsel zwischen wohltuender Wärme und erfrischender Abkühlung unterstützt die Abwehrkräfte und wirkt sich positiv auf den Kreislau faus. Das Familienbad verfügt über ein 25 Meter langes Sportbecken, das ideale Bedingungen für das Schwimmtraining bietet. Darüber hinaus laden die regelmäßig stattfindenden Aqua-FitnessKurse dazu ein, sich im Wasser akti v zu bewegen und gleichzeitig gelenkschonend zu trainieren. Für angenehme Wassertemperaturen sorgt eine besonders umweltschonende Lösung: Das Hallenbad wird mit grüner Abwärme aus dem benachbarten Stahlwerk beheizt – ein innovatives Konzept, auf das das Panoramabad mit Recht stolz ist. Wer Entspannung sucht, findet in der großzügigen Saunalandschaft ideale Voraussetzungen. Vier unterschiedliche Saunen, ein stilvoll gestalteter Saunagarten sowie gemütliche Ruhebereiche im Innen- und Außenbereich laden dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen. Nach einem wohltuenden Saunagang sorgen die Schwalldusche oder das Tauchbecken für die nötige Erfrischung, bevor es im Ruheraum oder im Saunagarten entspannt weitergeht. Für das leibliche Wohl hält das Bistro eine Auswahl an leckeren Speisen und erfrischenden Getränken bereit. Ein besonderes Highlight ist die Dachterrasse. Von dort lässt sich ein beeindruckender Panoramablick über den Teutoburger Wald genießen. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite unter www.pb-gmhuette.de. Gesundheit und Wohlbefinden im Bad und in der Sauna Panoramabad Georgsmarienhütte Foto: Christa Henke Das Nicht-Umsetzen gesunder Lebensstilmaßnahmen wider besseres Wissen ist nicht allein auf einen Mangel an Willenskraft zurückzuführen. Es beruht auf neurobiologischen Mechanismen, die sowohl evolutionär angelegt als auch in der Erziehung begründet sind. Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten über die zugrundeliegenden Prozesse im Gehirn und deren Einfluss auf das Verhalten kann nach Ansicht von Prof. Dr. Daniela Berg, DGN-Präsidentin und Erstautorin eines aktuellen Papers zur Intentions-VerhaltensLücke in der Prävention, Betroffene befähigen, biologisch angelegte Verhaltensmuster zu durchbrechen und ihr Handeln bewusst zu gestalten. „Die Nichtbefolgung von Präventionsmaßnahmen darf nicht als Mangel an Willenskraft oder Wissen missverstanden werden , sondern ist das Ergebnis von Wechselwirkungen zwischen evolutionär und individuell entwickelten neuronalen Belohnungssystemen, erlernten Kontrollmechanismen und Umweltfaktoren, die genau in diese biologischen ‚Schwachstellen‘ hineinwirken“, so erklärt DGN-Präsidentin Prof. Dr. Daniela Berg, Direktorin der Klinik für Neurologie, UKSH Kiel, was in der Psychologie als Intentions-Verhaltens-Lücke bezeichnet wird: Wir tun etwas wider besseres Wissen. Gerade bei der Gesundheitsvorsorge kommt diese Lücke zum Tragen – und das ist vielleicht auch der Grund, warum viele bisherige Präventionskampagnen unterm Strich gesamtgesellschaftlich wenig Wirkung gezeigt haben. In einem aktuellen Positions-Papier hat die Neurologin mit Kolleginnen ihrer Arbeitsgruppe diese sog. LebensstilDissonanz wissenschaftlich beleuchtet und am Beispiel von Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress anschaulich dargelegt. Besonders bei den Themen Bewegung und Ernährung greifen evolutionär verankerte Muster und Belohnungssysteme – denn in der Urzeit war der menschliche Körper auf maximale kalorische Effizienz getrimmt, um überleben zu können: Neurologische Mechanismen, die uns mit der Ausschüttung von „Wohlfühlhormonen“ belohnen, animieren uns bis heute, tagtäglich mehr zu essen, als bei der jetzigen sicheren Versorgungslage sinnvoll ist und uns gut tut, und gleichzeitig mit unseren Kräften zu haushalten. Auch der innere Schweinehund ist evolutionär angelegt, ein Mechanismus, der uns vor vermeintlichem Stress (hoher Puls, hohe Atemfrequenz sowie Muskelanspannung) schützt. „Wer das durchschaut hat, kann diese Erkenntnis nutzen. Wir bewegen uns von Natur aus nicht ohne triftigen Grund. Erfolgreiche Sport-Motivationsprogramme setzen daher bereits auf unmittelbare Incentives, die für die Ausschüttung von Glückshormonen sorgen, sei es der eingeblendete Pokal auf der Laufuhr, Punkte auf einem Bonuskonto oder ein hohes Ranking bei Gamification-Ansätzen wie z. B. Challenges“, erklärt die DGN-Präsidentin. Aber es ist nicht alles evolutionär bedingt: Auch die individuelle Erziehung spielt eine große Rolle. „Wenn seit frühester Kindheit gutes Verhalten mit Süßigkeiten belohnt wird, formen sich sehr stabile Verbindungen im Gehirn, die immer rascher nach der süßen Belohnung suchen“. Feedback-Loops können darüber hinaus auch lebenslänglich ne u entstehen, wie in der Publikation u. a. am Beispiel von Schlaf und Stress ausgeführt wird. „Wir blei- „anzutrainieren“. Neurobiologische Mechanismen sollten bei der Gesundheitsaufklärung bewusst gemacht werden, um die jeweils „richtigen“ Tools zu finden: „Nur wer weiß, dass bei ihm oder ihr neurobiologische Mechanismen das Verhalten steuern, kann sich dem erfolgreich widersetzen. Wir müssen Prävention daher neu aufstellen, denn mit Appellen wie ‚Tu dies‘ oder ‚Lass jenes‘ lassen sich keine nachhaltigen Verhaltensänderungen herbeiführen. Wir müssen vermitteln, warum es zu dieser Lebensstil-Dissonanz kommt und warum es so schwer ist, Änderungen umzusetzen.“ Die Expertin wirbt dafür, auch Rückschläge zuzulassen und medizinische Beratungsangebote so zu unterbreiten, dass Betroffene an jedem Punkt abgeholt und immer wieder neu motiviert werden. „Gesundheitsprävention muss von Scham, Frust, Selbstvorwürfen und Stigmatisierung befreit werden.“ Die Autorinnen stellen die Hypothese auf, dass die Vermittlung von neurobiologischen Mechanismen die Adhärenz für Präventionsmaßnahmen erheblich verbessern könnte, und fordern Studien zur Überprüfung dieser Annahme. Und sie formulieren drei praktische Empfehlungen: Geduldig sein und Rückschläge akzeptieren. Ein Verständnis für die dahinterliegenden Mechanismen entwickeln und sich realistische Ziele stecken. Im Voraus planen, d.h. in Ruhe- und Entspannungsphasen Entscheidungen treffen (z.B. Einkauflisten schreiben, Bewegungspläne erstellen oder Schlaf-Routinen festlegen). (Text: dgn.org) (Un)gesunder Lebensstil Wie unser Gehirn uns daran hindert, gesund zu leben ben länger auf, obwohl wir wissen, dass wir den Schlaf benötigen. Insbesondere gestresste Menschen tappen häufig in diese Falle, einfach aus dem Bedürfnis heraus, mehr Freizeit haben zu wollen, die sie dann mit Aktivitäten ausfüllen, die sie unmittelbar mit Wohlgefühl belohnen, wie Essen oder Fernsehen“, so Berg. Das sei insofern eine Falle, da der chronische Schlafentzug wiederum die Kontrolle des Gehirns über kurzfristige Belohnungsmechanismen beeinträchtigt. „Das heißt im Klartext: Nicht trotz, sondern wegen der Übermüdung agieren wir nicht mehr vernünftig, indem wir uns schlafen legen. Stattdessen schauen wir uns die dritte Wiederholung eines mittelmäßigen Krimis an“, erklärt Prof. Berg. „Ein Teufelskreis, der uns immer weiter ermüdet.“ Doch genau so, wie solche neuronalen Rückkopplungsschleifen ungesundes Verhalten verfestigen, lassen sie sich auch nutzen, um gesundes Verhalten Foto : pixabay Die Osnabrücker Szene im Netz: Werd e Tei l der Facebook Gruppe unter Facebook.com / eulenspiegel Osnabrück Verlosungen, Berichte, Aktuelles, Bilder,... Menschen. Medizin. Versorgung. Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e14 Sommeraktion ***Akku/Batteriewechsel*** z.B. 2xAkku 12V36AH inkl. Montage *Reparaturen aller namhafter Hersteller durch geschultes Fachpersonal reichliche Auswahl in unserem Scooter-Center neu gebrauchte a b 1598,- a b690,- fü r nur 390, - € jetz t TOP Preise!!

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