eulenspiegel - Ausgabe 836

Anzeigensonderseite Seite 17 (ots) Die Pflege eines geliebten Menschen mit Demenz ist eine große Aufgabe, die Kraft, Geduld und emotionale Stärke verlangt. Tag für Tag kümmern sich Angehörige mit Hingabe um Menschen, die zunehmend Fähigkeiten verlieren. Doch oft geschieht das auf Kosten der eigenen Gesundheit. Viele Pflegepersonen stellen ihre Bedürfnisse zurück, aus Liebe, Pflichtgefühl oder dem Wunsch, alles “richtig” zu machen. Umso wichtiger ist es, die eigenen Belastungsgrenzen frühzeitig ernst zu nehmen und Unterstützung nicht erst dann zu suchen, wenn die Kräfte bereits erschöpft sind. „Wer ständig über die eigenen Grenzen geht, riskiert ernsthafte gesundheitliche Folgen“, warnt Dr. Anne Pfitzer-Bilsing, Leiterin der Abteilung Wissenschaft bei der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI). Viele pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz sind enormen körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt. Mit der Zeit sind sie besonders Wenn die eigene Gesundheit nachlässt oder regelmäßige Arzt- und Krankenhausfahrten notwendig werden, dann ist ein zuverlässiger Fahrdienst eine wichtige Unterstützung im Alltag . Genau hier bietet Taxi Albert seit rund 14 Jahren eine zuverlässige und persönliche Lösung für Menschen in der Region. Das Familienunternehmen wird über mehrere Generationen hinweg geführt, die eng zusammenarbeiten und gemeinsam dafür sorgen, dass die Fahrgäste sicher und zuverlässlich ans Ziel kommen. Das ursprüngliche Unternehmen wurde unter dem Namen „FlughafenTransfer Service Osnabrück“ gegründet und hatte gefährdet, an Bluthochdruck, Erschöpfung und Depressionen zu erkranken. Selbstfürsorge ist deshalb kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. „Nur wer auch auf sich selbst achtet, kann langfristig für andere da sein“, betont PfitzerBilsing. „Denn die Pflege eines Menschen mit Demenz ist kein Sprint, sondern ein Marathon - und dafür braucht es Ausdauer, Kraft und Unterstützung.“ Viele Angehörige zögern, Hilfe anzunehmen, weil sie glauben, alles allein schaffen zu müssen, oder weil es ihnen schwerfällt, die Pflege in fremde Hände zu geben. Doch bei Demenz stellt sich nicht die Frage, ob Unterstützung nötig wird, sondern wann. Wer sich frühzeitig ein Hilfenetzwerk aufbaut, schafft deshalb nicht nur Entlastung für den Moment, sondern auch wichtige Strukturen für den weitere n Krankheitsverlauf. „Mit dem Fortschreiten der Krankheit wachsen die Anforderungen und Belastungen. seinen Anfang in Wallenhorst, bevor der Firmensitz nach Lotte verlegt wurde. Seit Januar 2026 ist die Tochterfirma Taxi Alber t zusätzlich mit einem eigenen Standort in Osnabrück vertreten. Obwohl die beiden Unternehmen unterschiedliche Namen tragen, arbeiten sie eng zusammen und unterstützen sich täglich im Geschäft. Auch wenn Taxi Albert in Osnabrück und Umgebung agiert - die Verbundenheit zu Wallenhorst ist geblieben: Tochter Brikenda Kastrati betont, dass sie selbst aus Wallenhorst kommen und sich der Region sowie den Menschen dort noch sehr verbunden fühlen. Daher möchte Taxi Albert Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig Unterstützung zu organisieren. Ein stabiles Netzwerk aus Fachkräften, Familie und Ehrenamtlichen hilft, die Pflege langfristig zu bewältigen.“ Selbstfürsorge beginnt im Alltag. Schon kurze Auszeiten, beiauch künftig insbesondere für die Menschen aus Wallenhorst ein zuverlässiger Ansprechpartne rsein. Zu den Fahrdienstleistungen gehören neben dem klassischen wichtig, um langfristig gesund zu bleiben.“ Doch gerade bei einer dauerhaft belastenden Pflegesituation braucht Selbstfürsorge mehr als kleine Auszeiten. Sie bedeutet auch, Aufgaben abzugeben, Unterstützung anzunehmen und Taxiverkehr auch Kranken- und Seniorenfahrten sowie Flughafentransfers fest zum Angebot. Fahrten werden flexibel organisiert – auch am Abend sowie an Wochenenden – sodass Kundinnen und Kunden jederzeit mobil schied. Gefühle wie Traurigkeit, Wut oder Überforderung sind in dieser Situation normal. Wichtig ist, sie nicht zu verdrängen. Gespräche mit vertrauten Personen, Selbsthilfegruppen oder eine professionelle Beratung können entlasten. Selbstfürsorge bedeutet auch, manchmal Grenzen zu setzen, denn niemand kann rund um die Uhr im Einsatz sein. „Ein Nein ist kein Egoismus - es ist ein Ja zu den eigenen Bedürfnissen“, so Pfitzer-Bilsing. „Wer rechtzeitig Pausen einplant und Hilfe sucht, handelt verantwortungsvoll - für sich selbst und auch für die pflegebedürftige Person.“ Weitere Informationen für pflegende Angehörige bietet der Ratgeber “Für Menschen mit Demenz da sein - Orientierung und Hilfe für pflegende Angehörige”. Die Broschüre kann kostenfrei bestellt werden bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V., Kreuzstr. 34, 40210 Düsseldorf; Tel. 0211 - 86 20660; www.alzheimer-forschung.de/ angehoerige. bleiben. Damit deckt Taxi Albert ein breites Spektrum ab und bietet Mobilität für ganz unterschiedliche Bedürfnisse. Trotz des Wachstums bleibt eines unverändert: der persönliche und familiäre Service. Ob Arztbesuch, Krankenfahrt, Dialysefahrten, Flughafentransfer oder die spontane Fahrt nach Hause – bei Taxi Albert stehen Freundlichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und vor allem der Mensch im Mittelpunkt. (Text: Lilly Riemann) Kontakt: Taxi Albert Tel.0163 301 57 04 Email: kontakt@taxialbert.de Web: www.taxialbert.de Pünktlichkeit, Menschen. Medizin. Versorgung. MÖBELMANUFAKTUR e . K . TISCHLERMEISTER www.mmmeinberg.de Jeggener Straße 8 • 49191 Belm-Wellingen • Tel.: (05406) 89 80 91 Möbel, Küchen, Fenster und Türen, Wohn-, Schlafund Arbeitsräume Rollladen - auch elektrisch Barrierefreier Innenausbau Als das Statistische Bundesamt im Juli 2026 erstmals preisbereinigte Zahlen zu den Gesundheitsausgaben veröffentlichte, wurde deutlich, wie stark außergewöhnliche Ereignisse die Entwicklung im Gesundheitswesen in den vergangenen Jahren geprägt haben. Auf den ersten Blick zeigt sich für 2024 ein moderates Wachstum: Die Gesundheitsausgaben stiegen preisbereinigt um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In absoluten Zahlen entspricht das einem Anstieg auf 538,2 Milliarden Euro – ein Plus von 7,6 Prozent. Ein Teil dieses Zuwachses ist allerdings auf gestiegene Preise zurückzuführen, die im Gesundheitswesen 2024 um 3,5 Prozent zulegten. Der Blick zurück macht die Dynamik noch deutlicher. In den Jahren vor der Pandemie wuchsen die Gesundheitsausgaben relativ gleichmäßig. Mit dem Ausbruch von COVID-19 änderte sich das schlagartig: 2020 und 2021 kam es zu kräftigen Anstiegen, da die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen sprunghaft zunahm. Nach dieser Ausnahmesituation folgte eine Phase der Normalisierung – allerdings nur kurz. Im Jahr 2023 kam es zu einem Bruch in der Entwicklung: Erstmals seit fast zwei Jahrzehnten gingen die preisbereinigten Gesundheitsausgaben zurück. Ursache war vor allem die Energiekrise, die mit stark steigenden Preisen einherging, während gleichzeitig die staatlichen Ausgaben im Gesundheitsbereich sanken. Vor diesem Hintergrund wirkt das Jahr 2024 wie eine Rückkehr zu stabileren Verhältnissen. Die Ausgaben wuchsen wieder, ohne die extremen Ausschläge der Krisenjahre zu erreichen. Auffällig ist dabei ein langfristiger Trend: Die Gesundheitsausgaben steigen in der Regel stärker als die Wirtschaftsleistung insgesamt. Während das Bruttoinlandsprodukt konjunkturellen Schwankungen unterliegt, entwickelt sich der Bedarf an Gesundheitsleistungen deutlich konstanter – und wächst mit einer alternden Gesellschaft sogar weiter an. Dieser Trend deutet darauf hin, dass strukturelle Faktoren wie Demografie und medizinischer Fortschritt die Ausgabendynamik langfristig stärker prägen als kurzfristige Konjunkturverläufe. Besonders sichtbar wird dieser Unterschied in Krisenzeiten. So stiegen die Gesundheitsausgaben im ersten Corona-Jahr deutlich, während die Wirtschaftsleistung gleichzeitig einbrach. Umgekehrt zeigte sich 2023, dass sich beide Größen auch entgegengesetzt entwickeln können: Während sich das Bruttoinlandsprodukt stabilisierte, gingen die preisbereinigten Gesundheitsausgaben zurück. Die nun erstmals vorliegenden preisbereinigten Daten helfen, diese Entwicklungen besser einzuordnen. Sie machen deutlich, wie viel des Ausgabenwachstums tatsächlich auf eine steigende Nachfrage zurückgeht – und wie viel lediglich auf Preissteigerungen. Unterm Strich zeigt sich ein Gesundheitswesen, das stark von äußeren Krisen beeinflusst wird, langfristig jedoch einem klaren Trend folgt: Die Ausgaben wachsen – und zwar meist schneller als die Wirtschaft ingesamt. Die Zahlen vom Statistischen Bundesamt liefern dafür eine neue, differenziertere Grundlage. Wachsende Gesundheitsausgaben Zwischen Pandemie-Boom und Energiekrise Von Krankenfahrt bis Alltagstransport: Taxi Albert bringt Menschen sicher ans Ziel Verlässliche Mobilität mit Herz Warum Angehörige frühzeitig für Entlastung sorgen sollten Ratgeber: Pflege bei Demenz Die Osnabrücker Szene im Netz Verlosungen, Berichte, Aktuelles, Bilder,... www.dereulenspiegel.de Werd e Teil der Facebook-Gruppe: Facebook.com / eulenspiegel Osnabrück Foto: Nottebrock / Alzheimer Forschung Initiative e.V. spielsweise ein Spaziergang, ein bewusstes Durchatmen oder ein Moment der Stille, können helfen, Stress abzubauen. „Vielen helfen auch Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation, wieder bei sich selbst anzukommen“, erklärt Pfitzer-Bilsing. "Auch ausreichender Schlaf, regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind sich regelmäßige Freiräume zu schaffen. Angehörige sollten deshalb überlegen, welche Aufgaben andere Familienmitglieder, Freunde oder professionelle und ehrenamtliche Dienste übernehmen können. Die Pflege eines geliebten Menschen mit Demenz bedeutet oft auch einen schleichenden AbFoto : Taxi Albert

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