eulenspiegel - Ausgabe 831

Das Christliche Kinderhospital Osnabrück (CKO) ist erneut mit dem Gütesiegel „Ausgezeichnet. FÜR KINDER 2026 – 2027“ geehrt worden. Die Auszeichnung wurde im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover durch den Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi, überreicht. Damit erhält das CKO das renommierte Zertifikat bereits zum siebten Mal. „Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung. Sie bestätigt unsere hohe fachliche Kompetenz und unseren Anspruch, Kinder und ihre Familien medizinisch wie menschlich bestmöglich zu begleiten“, erklärt Michael Richter, Geschäftsführer des CKO, der die Urkunde im Rahmen einer Feierstunde entgegennahm. Ziel sei es, insbesondere in belastenden Situationen eine Atmosphäre der Sicherheit und Geborgenheit zu schaffen. Das Bundesbildungsministerium hat Mitte Februar den fünften Monitoringbericht zum KiTa-Qualitäts- und Teilhabeverbesserungsgesetz (KiQuTG) für das Jahr 2025 veröffentlicht. Der aktuelle Bericht zeigt deutlich: In den letzten Jahren wurde bereits einiges erreicht bei der Weiterentwicklung der Qualität und Teilhabe in der Kindertagesbetreuung – es bleibt aber weiterhin viel zu tun, um bundesweit gleiche Bedingungen für alle Kinder zu schaffen. Ein guter Betreuungsschlüssel, mehr Zeit für die KitaLeitung oder Betreuungszeiten, die sich am Bedarf der Familien orientieren: Die Qualitätsmerkmale in der frühkindlichen Erziehung, Bildung und Betreuung sind vielfältig. In Deutschland gibt es bereits ein breites und gutes Betreuungsangebot. Gleichzeitig steht das System weiterhin vor großen Herausforderungen – z.B. durch fehlende Fachkräfte, sinkende Kinderzahlen und regional teils sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen. Es bleibt daher eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, das System resilienter zu machen und die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Der Bund unterstützt die Länder seit 2019 mit dem KiQuTG dabei, Qualität und Teilhabe in der Kinderbetreuung weiterzuentwickeln. Ein gesetzlich verankertes Monitoring begleitet das Gesetz. Es beleuchtet den aktuellen Stand und die erreichten Fortschritte bei der Umsetzung des Gesetzes. Der Monitoringbericht zum KiQuTG 2025 fasst den Stand und die Entwicklungen bei der Qualität und der Teilhabe in der Kindertagesbetreuung im Berichtsjahr 2024 zusammen. Er bezieht sich dabei auf das KiQuTG in seiner alten Fassung vom 1. Januar 2023. Die Länder nutzten die KiQuTG-Mittel weitestgehend zur Weiterentwicklung der Qualität. Im Jahr 2024 flossen rund 83 Prozent der Bundesmittel Im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens wurden bereits bundesweit mehr als 75 Kliniken der Kinder- und Jugendmedizin überprüft. Im Fokus standen unter anderem die Stärkung der Kinderkrankenpflege sowie die pädiatrischen Behandlungsschwerpunkte. Eine besondere Anerkennung erhielt das CKO erneut mit dem „Blauen Stern“ und dem “Roten Pluszeichen“. Der Stern wird an Kliniken vergeben, die sich in herausragendem Maße in der Ausbildung der Kinderkrankenpflege engagieren. Die Berufsfachschule Pflege am Christlichen Kinderhospital Osnabrück, Teil des Niels-Stensen-Bildungszentrums, bildet jährlich bis zu 30 Pflegekräfte mit der Vertiefung Pädiatrie aus. „Das Pluszeichen ist eine Zusatz-Auszeichnung für unsere Kinderchirurgie und Orthopädie“, freut sich Michael Richter. Hier sei das CKO hervorragend ausgestattet und in der Lage auch andere Kliniken in der in Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung, beispielsweise zur Stärkung der Fachberatung, für mehr Leitungsressourcen oder in die Verbesserung der Praxisanleitung. Rund 17 Prozent der Bundesmittel wurden in Maßnahmen zur Entlastung der Eltern bei den Beiträgen investiert. Die Ergebnisse auf Basis der Daten der amtlichen Statistik und der Befragungen des Deutschen Jugendinstituts zeigen: In einigen Bereichen gab es von 2023 zu 2024 sowie seit Inkrafttreten des KiQuTG 2019 bundesweit Verbesserungen zum Beispiel beim Personal-Kind-Schlüssel, bei der Gewinnung von Fachkräften und bei Zeitkontingenten für Leitungen. Auch nach sechs Jahren Umsetzung bestehen jedoch deutliche Unterschiede in zentralen Qualitätsbereichen zwischen den Ländern fort. So lagen beispielsweise die Personal-Kind-Schlüssel zwischen den Ländern weiterhin deutlich auseinander. Die Spanne in Gruppen für unter dreijährige Kinder reichte von 2,9 bis 5,5 Kindern pro Fachkraft. Große Unterschiede gab es zudem bei den vertraglich festgelegten Leitungsaufgaben. Der Anteil an Kitas, die keine Personen vertraglich für Leitungsaufgaben angestellt haben, reichte 2024 auf Länderebene von 1,5 Prozent in bis 22 Prozent. Um bundesweit gleichwertige Lebensbedingungen im Bereich der frühkindlichen Bildung zu erreichen, sind weitere Anstrengungen notwendig. Daher möchte der Bund sein Engagement auch über 2026 hinaus fortsetzen. Der Koalitionsvertrag für die 21. Legislaturperiode sieht vor, das KiQuTG durch ein Qualitätsentwicklungsgesetz (QEG) abzulösen. Darin soll eine verpflichtende Sprach- und Entwicklungsstandserhebung bei Vierjährigen sowie anschließende Fördermaßnahmen bei ermittelten Förderbedarf der Kinder geregelt werden. Zudem soll eine zusätzliche Förderung der 'Sprach-Kitas' und 'Startchancen-Kitas' in das Qualitätsentwicklungsgesetz integriert werden. Damit trägt der Bund dazu bei, die Kinder in der Entwicklung ihrer Kompetenzen weiter zu stärken. Ziel des KiQuTG ist es, die Qualität der frühkindlichen Erziehung, Bildung und Betreuung bundesweit weiterzuentwickeln und die Teilhabe in der Kindertagesbetreuung zu verbessern. Es dient dem Zweck, bundesweit gleichwertige Lebensverhältnisse für das Aufwachsen von Kindern und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. Entsprechend den jeweiligen Bedarfen der Länder werden bundesweit gleichwertige qualitative Standards angestrebt. Das KiQuTG enthielt bis 2024 einen Instrumentenkasten aus zehn qualitativen Handlungsfeldern sowie Maßnahmen zur Entlastung der Eltern bei den Kosten, aus dem die Länder nach ihren spezifischen Bedarfen auswählen konnten. Mit dem Dritten Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung wurde das KiQuTG mit Wirkung zum 1. Januar 2025 inhaltlich weiterentwickelt. Das Gesetz fokussiert fortan auf sieben Handlungsfelder, die für die Qualität der Kindertagesbetreuung besonders bedeutend sind und in denen langfristig bundesweite Standards erreicht werden sollen. Dabei sind seit 2025 mindestens jeweils eine Maßnahme in zwei Handlungsfeldern für jedes Land verpflichtend: die Gewinnung und Sicherung von qualifizierten Fachkräften und die Förderung der sprachlichen Bildung – denn Sprache ist der Grundstein für Bildung und Teilhabe. Zur Umsetzung des KiQuTG stellt der Bund den Ländern 2025 und 2026 rund vier Milliarden Euro zur Verfügung. Umgebung zu unterstützen und zu versorgen. Auch das ärztliche Weiterbildungskonzept wurde positiv bewertet. Das CKO verfügt in vielen Fachbereichen über Weiterbildungsbefugnisse für Medizin und Pflege und sichert damit, dass auch weiterhin junge Ärztinnen und Ärzte nach ihrem Studium in die Region Osnabrück kommen. Alle Ergebnisse des Zertifizierungsverfahrens sind unter www.ausgezeichnet-fuer-kinder.de einsehbar. Di e Plattform dient Eltern als Orientierungshilfe bei der Suche nach einer geeigneten Kinderklinik. Christliches Kinderhospital Osnabrück erneut geehrt Bundesweit sollen einheitliche Standards erreicht und gesichert werden Der niedersächsische Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Andreas Philippi übergibt CKO Geschäftsführer Michael Richter die Auszeichnung. Foto: Tom Figiel Familientag Evangelischer Kindergarten Noah www.ev-noahkiga-lotte.de Evangelischer Kindergarten Noah • Widum 5 • 49504 Lotte Tel. 05404 - 3181 • Jubiläum 60 Jahre lädt alle ei nzum großen Fr., 24.4.2026 von 14 bis 18 Uhr Spiel und Spaß, Kaffee und Kuchen, Eiswagen, Hüpfburgen, Würstchen u.v.m. I Eintritt frei Mit freundlicher Unterstützung von: Alle Arenen, Infos, Buchungen u.v.m. unter www.zappelarena.de www.dereulenspiegel.de präsentiert von Familienseite Die Anzeigensonderseite Nobbenburger Str. 16 49076 Osnabrück STARTE DEINE MUSIKALISCHE REISE JETZT Der Weg zur musikalischen Entfaltung für Ih r Kind Seit Anfang März dreht der NDR für KiKA wieder neue Geschichten in der wohl bekanntesten Nachbarschaft Deutschlands. Für die Staffel der Sesamstraße, die ab Herbst zu sehen sein wird, stehen neben Elmo, Ernie, Bert und Co. auch Carolin Kebekus, Tobias Krell alias Checker Tobi und Motsi Mabuse vor der Kamera. Elmo ist mit Motsi Mabuse zum Tanzen verabredet. Als überraschend Abby dazukommt, sind sie plötzlich zu dritt – und Elmo wird eifersüchtig. Doch gemeinsam beweisen sie, dass Tanzen zu dritt noch viel lustiger ist. „Als Mutter weiß ich, wie wichtig Vorbilder für Kinder sind“, so Mabuse. „Wenn sie sehen, dass Tanzen Spaß macht, dass Bewegung glücklich macht und dass man einfach loslegen darf - dann ist das das schönste Geschenk. Teil der Sesamstraße zu sein und das zu teilen, berührt mich wirklich sehr.” Carolin Kebekus Besuch dreht sich um das Thema „Nein sagen“. Dazu singt sie mit den Puppen den Ohrwurm „Nein, so wie ich es will“, der Kinder darin bestärken soll, selbstbestimmt zu handeln. „Kinder brauchen kein Ja zu allem“, sagt Kebekus. „Sie brauchen Menschen, die ihnen zeigen, dass es total okay ist auch mal nein zu sagen. Und in Liedform geht das besonders gut.“ Tobias Krell sucht mit Elmo eine Lösung für die Blumen in der Sesamstraße, die in der Sommerhitze leiden. Er ist mit der Sesamstraße aufgewachsen, weshalb der Drehtag für ihn etwas ganz Besonderes war. „Meine Geschwister und ich haben als Kinder nicht viel fernsehgucken dürfen. Aber die Sesamstraße gehörte dazu“, sagt er. „Für mich ist es eine große Ehre, dabei sein zu dürfen.“ Die kleinen Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet in der neuen Staffel auch eine Dino-Folge, in der eine Dinosaurier-Mutter in der Sesamstraße nach ihrem verschwundenen Ei sucht. Ein neuer SesamstraßenSong widmet sich nachtaktiven Tieren und vermittelt dabei eine wichtige Botschaft: auch wer kaum zu sehen ist, gehört dazu. Außerdem gibt es weitere Folgen der Reihe „Krümel und Keks“, in denen Dr. Keks und das Krümelmonster philosophischen Alltagsfragen auf den Grund gehen. Die Folgen der 'Sesamstraße' sind wochentags um 7.45 Uhr bei KiKA und dienstags bis freitags um 6 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen. Alle neuen Folgen der 'Sesamstraße' gibt es jederzeit in der ARD Mediathek, auf kika.de und in der KiKA-App. Die zahlreichen Videos bieten Lustiges und Lehrreiches für Kinder im Vorschulalter und die ganze Familie gibt es im Internet unter https://1.ard.de/Sesamstrasse_ARDMediathek. Die deutsche Ausgabe der 'Sesamstraße' wird übrigens seit mehr als 50 Jahren vom NDR in Hamburg in Co-Produktion mit Sesame Workshop produziert und ist als öffentlich-rechtliches Angebot seit jeher werbefrei und kostenlos. Chaos auf dem Kinderbauernhof: Shlomos neueste Erfindung, eine Koscher-Maschine, gerät außer Kontrolle. Am 10. April um 16 Uhr ist das Stück „Die Koscher-Maschine“ im Figurentheater Osnabrück zu sehen. Als Schweinchen Babett durch die Maschine schlüpft, ist plötzlich alles anders – denn danach ist sie koscher. Freundin Ayshe ist ratlos: „Schweine sind nicht halal. Aber was bedeutet überhaupt koscher?“ Der Rabbi bricht zusammen: „Ein koscheres Schwein? Das ist der Weltuntergang!“ Gut, dass Ayshe ein noch größerer Nerd als Shlomo ist. Sie rettet die Situation und programmiert die Maschine kurzerhand um. Mit lustigen Songs, flauschigen Puppen sowie einem Spektakel aus Licht und Nebel führt das Stück durch die jüdische Bubales-Welt. Und wie Schaf Mendel richtig bemerkt: „Die Welt ist voll mit netten Tieren – nicht alle muss man gleich frittieren.“ Die Aufführung richtet sich an Kinder im Vor- und Grundschulalter sowie an Erwachsene mit Humor. Auch Vegetarierinnen und Vegetarier sind willkommen – Tiere kommen während der Show selbstverständlich nicht zu Schaden. Die Aufführung dauert etwa 45 Minuten, anschließend besteht Gelegenheit für Selfies mit den Puppen. Der Eintritt beträgt ab 8 Euro pro Person. Tickets sind über das Figurentheater Osnabrück erhältlich. Das Theaterstück ist Teil des Begleitprogramms der Ausstellung „Van den Yoden“, die noch bis zum 30. August im Museumsquartier Osnabrück zu sehen ist. Motsi Mabuse, Carolin Kebekus und Checker Tobi Die Koscher-Maschine

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