werden mitunter von exklusiven Rabatten und Angeboten ausgeschlossen. Knapp drei von zehn Befragten, die keine Supermarkt-Apps nutzen (29 Prozent), verzichten auf die Nutzung solcher Apps, weil sie ihre persönlichen Daten nicht freigeben möchten. Welche Daten bei Einrichtung eines Kontos angegeben werden müssen, kann zwischen den Apps unterschiedlich sein. Mitunter werden umfangreiche Angaben, wie Name, Geburtsdatum, E-Mail-Adresse und Mobilfunknummer verlangt. Aus Sicht der Verbraucherzentrale sollten Supermärkte ihre Apps so gestalten, dass weder eine verpflichtende Registrierung erforderlich ist, noch personenbezogene Daten an Dritte weitergegeben werden. Seite 11 präsentiert von Fischhandel • Mittagstisch • Catering Auch zum Mitnehmen: Mo. - Fr. 10 - 15 Uhr Gerne nach Absprache zu Ihrem Wunschtermin TÄGLICH FRISCHER FISCH • GERÄUCHERTE SPEZIALITÄTEN • GESUNDER MITTAGSTISCH • FISCHPLATTEN FÜR JEDEN ANLASS • Fischhandel Prinz - Karl Prinz OHG Mühleneschweg 17 - 49090 Osnabrück Tel: (05 41) 61330 - www.fisch-prinz.de Öffnungszeiten Mo. - Fr. 8-18Uhr Sa. 8 - 13 Uhr P inz r I N F SCHFEI KOST T ad o e 1 r iti n s it 950 Ob Lidl Plus, REWE- oder Kaufland-App: Supermärkte setzen verstärkt auf eigene Apps, um Kund/innen an sich zu binden. Aus Sicht der Verbraucherzentrale verleiten solche Supermarkt-Apps dazu, mehr Geld auszugeben. Zwei Drittel der Supermarkt-App-Nutzer/innen (67 Prozent) haben in den vergangenen zwei Jahren zusätzliche Käufe getätigt, um Angebote oder Vergünstigungen in der App zu erhalten. Das zeigt eine repräsentative Online-Befragung im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands. „Supermarkt-Apps ermöglichen Zugang zu Rabatten und Bonusaktionen. Gleichzeitig sollen die Apps Verbraucherinnen und Verbraucher noch näher an die Märkte binden und verleiten dazu, mehr Geld auszugeben“, so Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands. „App-Nutzer/innen geben persönliche Daten preis. Supermärkte können so gezielt das Einkaufs- und Ernährungsverhalten beeinflussen. Das sehen wir kritisch.“ Die Verbraucherzentrale fordert, dass Daten der Nutzer/innen nicht zu Werbeprofilen zusammengefasst werden dürfen. Der Einsatz manipulativer Designs, die dazu verleiten sollen, länger in der App zu bleiben oder mehr Geld auszugeben, muss verboten werden. Eine Beispielsammlung des Verbraucherzentrale Bundesverbands zu Supermarkt-Apps zeigt: GamificationElemente wie Rabattstufen oder Gewinnspiele, bekannt unter anderem aus dem OnlineHandel, werden zum Teil auch in Supermarkt-Apps eingesetzt. Viele der befragten Verbraucher/innen (78 Prozent) nutzen Supermarkt-Apps. Davon gibt die Mehrheit (61 Prozent) an, dass sich ihr Einkaufsverhalten durch die Nutzung solcher Apps verändert hat. Zwei Drittel der App-Nutzer/innen (67 Prozent) haben in den vergangenen zwei Jahren schon einmal zusätzliche Käufe getätigt, um Angebote oder Vergünstigungen in der App zu erhalten. Gleichzeitig haben App-Nutzer/innen das Gefühl, dass sie durch Coupons und Rabattmöglichkeiten in der App bei ihrem Einkauf manchmal (69 Prozent) oder sogar bei jedem Einkauf (24 Prozent) Geld sparen. Die tatsächliche Ersparnis liegt laut dem Preisvergleichsportal Smhaggle im Durchschnitt allerdings gerade einmal bei maximal 2 Prozent. Verbraucher/innen, die für Supermarkt-Apps kein Kundenkonto eröffnen können oder wollen, www.huxmuehle.de Erbse, Bohne, Soja, Lupine, aber auch Luzerne und andere verschiedene Kleesorten: Die Vielfalt der Hülsenfrüchte (Leguminosen) ist groß. Rund 20.000 Arten werden dieser Pflanzengattung zugerechnet. Und alle haben eine einmalige, wichtige Eigenschaft: Sie können über Knöllchenbakterien an ihren Wurzeln Luftstickstoff fixieren und in der Pflanze und im Boden einlagern. Aus Sicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist diese wichtige Pflanzenart völlig unterschätzt. Dabei hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen bereits 2018 den 10. Februar zum Internationalen Tag der Hülsenfrüchte erklärt. Patrick Müller, Referent für Agrarpolitik beim BUND: „Hülsenfrüchte haben viele Vorteile. Sie binden Stickstoff aus der Luft, und sorgen so dafür, dass weniger fossiler Dünger eingesetzt werden muss – so verringern wir die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern und schützen außerdem das Grundwasser. Spannende Entwicklungen gibt es auch im Bereich der alternativen Proteine. Hier können Hülsenfrüchte unsere Ernährung bereichern und dabei helfen, den viel zu hohen Fleischkonsum zu senken. Sie können von bäuerlichen Betrieben regional angebaut werden und so unsere Ernährungssicherheit und Unabhängigkeit von weltpolitischen Krisen stärken.” Leguminosen sind bedeutsam für eine gute Landwirtschaft. Sie bereichern die Fruchtfolge, lockern den Boden und sparen an dem, was insbesondere in der konventionellen Landwirtschaft oft Probleme bereitet: übermäßiger Einsatz von Stickstoff. Ihre Nutzungsmöglichkeiten sind dabei vielfältig. So können sie als einheimisches Futtermittel sehr gut die aus vielen Gründen problematischen Sojaimporte, welche oft die Abholzung des Regenwaldes fördern und gentechnisch verändert sind, aus dem globalen Süden ersetzen. Mit ihrem hohen Eiweißgehalt sind viele von ihnen die beste Ausgangsbasis für die direkte menschliche Ernährung und können als attraktive Proteine die aus Klima-, Gesundheits- und Tierschutzsicht oft schlechter zu bewertenden tierischen Proteine ersetzen. Anbaufläche in Deutschland steigt Die Anbaufläche beträgt aktuell etwa nur sechs Prozent der Ackerfläche in Deutschland – aktuell mit steigender Tendenz. Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert den Anbau seit 2012 gezielt über die Eiweißpflanzenstrategie. Ziel ist, insbesondere die Abhängigkeit vom Weltmarkt zu verringern und stattdessen heimische Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Doch noch immer wird der größte Teil des pflanzlichen Eiweißes, hauptsächlich Sojafuttermittel, aus Südamerika und den USA importiert. Um diese Abhängigkeit zu verringern, ist einerseits die Reduzierung der Tierzahlen in Deutschland und Europa unumgänglich, andererseits müssen regional deutlich mehr Leguminosen angebaut werden. Nur so können der weiterhin bestehende, verringerte Bedarf an Futtermitteln sowie der steigende Bedarf an Hülsenfrüchten für die direkte menschliche Ernährung langfristig gedeckt werden. Nicht zuletzt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sowie die Krankenkassen empfehlen eine deutlich pflanzenbasiertere Ernährung, die sich durch Nüsse, Obst und Gemüse sowie einen hohen Leguminosen-Anteil auszeichnet. Müller: „Sowohl für Umwelt-, Klima- und Tierschutz, als auch für die menschliche Gesundheit sollten sehr viel mehr Leguminosen regional angebaut werden und auf unserem Speiseplan stehen. Der Tag der Hülsenfrüchte trägt hoffentlich dazu bei, diese wichtige Proteinquelle mehr in den Fokus von Politik, Wirtschaft und nicht zuletzt der Verbraucher/innen zu rücken.“ WIR WÜNSCHEN IHRE FAMILIE HACKMANN MÖLLERS Wersener Landstraße 1 - 49076 Osnabrück Tel. 0541 12 43 45 - www.hotel-hackmann-atter.de UND BIETEN IHNEN ERLESENE OSTERMENÜS & REGIONALE SPEZIALITÄTEN! Ostersonntag: Leckeres Osterbuffet Es ist nicht lange her, da kannte der Butterpreis nur eine Richtung: nach oben. Und gerade ein hoher Butterpreis trübte die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher. Offenbar war er ein Sinnbild für die Teuerungsrate beim täglichen Lebensmitteleinkauf, denn die allgemeine Empörung galt weniger der Preissteigerung bei anderen Lebensmitteln. Nun aber sieht es ganz anders aus: Seit Anfang 2026 ist die Butter im Supermarkt 60 Prozent billiger als noch vor etwa 15 Monaten und man fragt sich: Warum können Preise derart schwanken? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen. So begann der Butterpreis zu steigen, unter anderem, weil weniger Fett im Ausgangsprodukt Milch war. Normalerweise liegt der Durchschnittswert bei etwa vier Prozent – 2023 und 2024 konnten viele Milchviehbetriebe allerdings nur Milch mit weniger Fett liefern. Ungünstige Wetterbedingungen hatten die Futtermittelqualität gesenkt. Da Butter nun mal vor allem aus Milchfett besteht (82 Prozent), benötigte man also mehr Milch. Normalerweise werden für ein Päckchen Butter mit 250 Gramm ungefähr fünf Liter Milch gebraucht. Aber genau die wurde parallel auch knapper. Und das hatte unter anderem mit der Ausbreitung der Blauzungenkrankheit zu tun, die bei Milchkühen zu einem deutlichen Rückgang der Milchleistung und zu weniger Kälbern führt. Erst seit August 2025 war wiede r mehr Milch auf dem Markt. Und es gab auch passendes Futter, so dass der Fettgehalt der Milch wieder stieg. Die Folge: In den Läden begannen die Butterpreise wieder zu sinken. Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist das aber nur auf den ersten Blick ein Grund zur Freude. Sicher, wenn sich Preise im Supermarkt ändern, wirkt sich das unmittelbar auf die Geldbörsen der Menschen aus. Aber Landwirtinnen und Landwirte sind im Grunde das schwächste Glied in der Lebensmittel-Kette. Aktuell liegen die Milchpreise für Erzeuger unter den Produktionskosten auf den Höfen. Derart niedrige Milch- und Butterpreise können längerfristig durchaus existenzvernichtend für hiesige Milchviehbetriebe sein, wenn Landwirtinnen und Landwirte tatsächlich nichts verdienen oder im schlechtesten Falle sogar „zubuttern“ müssen. So gehen regionale Betriebe und heimische Produkte verloren. Oder die Höfe können zumindest nicht investieren, beispielsweise in eine weiter verbesserte Haltung der Tiere. Wer sich also in Umfragen eine starke regionale Produktion und reichlich Tierwohl wünscht, dürfte eher mit Sorge auf aktuelle Tiefpreise am Butterregal blicken und vielleicht mit Weitblick etwas gelassener sein, wenn die Butterpreise wieder steigen. (Britta Klein, bzfe.de) Vom teuren Aufreger zum Billigprodukt Schwankende Butterpreise Echte Alleskönner! Heimische Hülsenfrüchte statt tierische Proteine Niedersachsens Strauchbeerenernte fiel 2025 deutlich höher aus. Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, bauten 221 landwirtschaftliche Betriebe auf insgesamt 2.600 Hektar Strauchbeeren an. Die Erntemenge stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,2% auf 12.860 Tonnen. Die Kulturheidelbeere bleibt dabei unangefochten die wichtigste Strauchbeerenart im Land. Rund 86,1% der gesamten Anbaufläche entfielen auf die blaue Beere. Auf 2.239 Hektar wurden 10.460 Tonnen geerntet – etwas mehr als im Vorjahr (10.027 Tonnen). Niedersachsen bleibt damit auch national führend: Rund 60,6% der bundesweiten Kulturheidelbeeren sind niedersächsisch. Neben Heidelbeeren spielen weitere Strauchbeerenarten wie Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren sowie Aroniabeeren eine Rolle. Besonders die Johannisbeeren legten 2025 außergewöhnlich stark zu. Grund dafür sind vor allem Jungpflanzen, die nun erstmals voll tragen. Die Erträge bei roten und weißen Johannisbeeren kletterten von 78 auf 103 Dezitonnen pro Hektar, bei schwarzen Johannisbeeren sogar von 12 auf 46 Dezitonnen je Hektar. Damit stieg die Erntemenge bei Johannisbeeren insgesamt um beeindruckende 85,7%. Ambivalent verläuft der Anbau der Aroniabeere. Zwar stieg dank weiterer Standjahre der Pflanzungen und passender Witterungsbedingungen auch hier der Ertrag von 13 Dezitonnen je Hektar auf 38 Dezitonnen je Hektar, die Anbaufläche nahm aber im vierten Jahr in Folge ab und lag 2025 bei 81 Hektar (Vorjahr 90 Hektar). Der ökologische Anbau gewinnt hingegen weiter an Bedeutung. Auf 575 Hektar wurden Strauchbeeren, auch hier vor allem Heidelbeeren, ökologisch erzeugt – ein Plus von 2,7% gegenüber dem Vorjahr. Mit 1.791 Tonnen machten die ökologischen Beeren knapp 14% der gesamten Strauchbeerenernte aus. Ernte in Niedersachsen übertrifft das Vorjahr Strauchbeerenernte „Gerade in Zeiten hoher Lebensmittelpreise gilt: Rabatte dürfen nicht von der App-Nutzung abhängen. Alle Verbraucherinnen und Verbraucher müssen fairen Zugang zu Angeboten haben – ohne Zwang zur Datenpreisgabe“, so Pop. Der Verbraucherzentrale Bundesverband geht auch rechtlich gegen Supermarkt-Apps vor: Derzeit läuft ein Verfahren gegen Lidl. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale weist Lidl nicht ausreichend darauf hin, dass Nutzer/innen die Rabatte in der Lidl Plus-App mit ihren persönlichen Daten bezahlen. Aus Sicht der Verbraucherzentrale darf Lidl die App nicht als „kostenlos“ bewerben. (Text: Verbraucherzentrale Bundesverband) • Leidenschaftlich kochen Familie Riepe E-Mail: restaurant-leonardo@web.de Unser e finden Sie unter www.restaurant-leonardo.de Speisekarte i wünsc e i f h Os ! W r h n e n ro es terfest Rabatte im Tausch gegen Daten Supermarkt-Apps Unsere Öffnungzeiten an Ostern: Karfreitag ... ab 18.00 Uhr Samstag ... ab 17.30 Uhr Ostersonntag ... ab 17:00 Uhr Ostermontag .......... Ruhetag Wir wünschen frohe Ostern! www.tennessee-mountain.de • Reservierungen: (05404) 98383 BURGE R STEAK S VEGGI E WHISKE Y BU D MILLE R SONNENTERRASSE • • • • • Oste s nntag r o er ier n wir s v e M t agsmenüs i t abend g sch ossen!) s e l ( Ostermontag: ab 12 Uhr d än i urchg g g f e geöf n t R se i ren Sie r chtz iti ! e rv e e e g Montag bi s Samstag ab 17 Uhr Sonn - und Feiertags ab 12 Uhr Donnersta g Ruhetag De r und seine Partner wünschen Ihnen ein frohes Osterfest!
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