eulenspiegel - Ausgabe 831

Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e12 haup momentan zu den fünf Kaderspielern, die im vereinseigenen Nachwuchsleistungszentrum ausgebildet wurden. Badjie und Riesselmann verlängerten ihre Verträge und entschieden sich für einen Verbleib, Wiethaup will sich freischwimmen und neue Wege gehen, was völlig legitim ist. „Seinen Heimatverein zu verlassen ist keine einfache Entscheidung. Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dennoch dafür entschieden, ab Sommer eine neue Herausforderung in einem neuen Umfeld anzunehmen. Bis dahin gilt meine volle Konzentration dem VfL“, sagte Kevin Die Meldung hat viele im VfLLager betrübt. Eigengewächs Kevin Wiethaup (20) wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern und den VfL Osnabrück im Sommer Richtung Karlsruher SC und die 2. Bundesliga verlassen . „Wir hätten gerne mit ihm verlängert und ihn weiterhin in unseren Farben gesehen. Gleichzeitig ist es wichtig, möglichst frühzeitig Klarheit zu haben – und die haben nun alle Beteiligten“, erklärte dazu Joe Enochs, Direktor Fußball beim VfL. Zusammen mit Mats Remberg, Ismail Badjie, Yigit Karademir und Bernd Riesselmann gehört WietWiethaup zu seiner Entscheidung. „Wir haben Kevin bereits in der Sommervorbereitung signalisiert, dass wir die Zusammenarbeit mit ihm gerne fortsetzen möchten. Vereinbarungsgemäß haben wir die Gespräche im Winter erneut aufgenommen und ihm den weiteren Weg aufgezeigt, der an seine Entwicklung in dieser Saison anknüpfen sollte“, meinte der für die VfLKaderplanung zuständige Technische Direktor Daniel Latkowski. „Kevin hat sich nun für einen anderen Weg entschieden, das respektieren wir. Gleichzeitig haben wir die klare Erwartung und keinen Zweifel daran, dass er sich bis zum Sommer weiterhin zu hundert Prozent für den VfL und unsere Ziele einsetzen wird. “ Auch der Vertrag von Karademir läuft aus. Zudem werden in der nächsten Zeit Entscheidungen erwartet, wie es mit den verliehenen Luca Böggemann (SF Lotte), Robin Shivani (VfB Lübeck), Joshka Kroll (SC Wiedenbrück), Ibrahim Touray, Finn Cramer (beide SSV Jeddeloh II) un dLio n Semic (Helmond Sport(NL) weitergeht. Das gilt auch für die ausgeliehenen Robin Meißner (Dyn. Dresden) und Frederik Christensen (FK Brommapojkarna/ SWE). Das VfL-Spezial wird präsentiert von: Lindenstraße 13 49596 Gehrde Telefon: 05439/1562 VORWÄRTS F V L VfL mit großer Aufstiegschance in die 2. Liga Wiemann: „Das ist viel harte Arbeit, die gerade belohnt wird“ Wiethaup verlässt den VfL, aber zwei Eigengewächse haben verlängert Die Planungen für die kommende Saison Kevin Wiethaup Foto: VfL Osnabrück Die Tabelle nach dem 30. Spieltag könnte kaum besser zutreffen, als für die aktuelle Mannschaft des VfL Osnabrück in der 3. Liga. Im Vorjahr noch lange ein Kandidat für den Abstieg in die Regionalliga, haben sich die LilaWeißen in 2025/26 zu „dem Top-Aufstiegsanwärter“ entwickelt. Hinten steht 16 mal die Null und auch vorne hat das Team von Trainer Timo Schultz in den letzten Wochen an Effektivität gewonnen. Insbesondere Stürmer Robin Meißner, die Flügelspieler Ismail Badjie und Tony Lesseuer sowie die Mittelfeldstrategen Lars Kehl und David Kopacz haben ihre Torgefährlichkeit in der Rückrunde deutlich gesteigert, Die eingespielte Dreierkette mit Robin Fabinski, Jannik Müller und Niklas Wiemann vor dem erfahrenen Ruhepol im Tor, Lukas Jonsson, ist nur von ganz wenigen Gegnern zu knacken. Nach einer schwächeren Phase Ende letzten Jahres, Der Blick auf die Tabelle verrät, der VfL führt acht Spieltage vor Saisonende die Tabelle der 3. Liga mit großem Abstand an, wer hätte das gedacht. Nach dem 1:0-Sieg gegen die Zweitvertretung der TSG Hoffenheim beträgt der Vorsprung von Osnabrück (61 Punkte) acht Spieltage vor Schluss bereits sieben Punkte auf den Dritten Energie Cottbus (54) und den ersten Nichtaufstiegsplatz. RW Essen (55) ist Zweiter mit sechs Punkten dahinter. Damit hat der VfL Osnabrück die riesige Aufstiegschance in die 2. Bundesliga. Wie groß die Chancen sind und wie das Restprogramm aussieht - die Infos gibt es im VfLSonderteil. Der 1:0-Auswärtssieg in Hoffenheim, der sechste Sieg hintereinander, war kein glanzvoller, aber der Prototyp dessen, wie die Lila-Weißen mittlerweile Fußball spielen – unspektakulär, aber sehr erfolgreich. Das frühe 1:0 von Kopacz (10.) ließ den defensivstarken VfL auf Konter spielen, die große Stärke in der Rückrunde. VfL-Trainer Timo Schultz war natürlich sehr zufrieden. „Wir haben in den ersten 30 Minuten ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, haben uns sehr viele Chancen herausgespielt. Zweite Halbzeit war mir persönlich zu hektisch“, so die Analyse. „Wieder mal zu Null, die nächsten drei Punkte - jetzt geht es in die Länderspielpause, wo wir kurz durchpusten können“, meinte Schultz. Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften – diese alte Fußballerweisheit Der sechste Sieg in Folge Stabile Defensive der Schlüssel für große Erfolge Schlüssel für große Erfolge ging der Weg in der Tabelle steil nach oben, die richtigen Rückschlüsse wurden gezogen. Der VfL Osnabrück (29 Punkte) führt ohne Niederlage die Rückrundentabelle nach elf von 20 Spielen mit sechs Zählern Vorsprung vor Alemannia Aachen (23) an. Dahinter folgen Hansa Rostock und RW Essen (je 21). Weitere Aufstiegskonkurrenten wie Duisburg (20) und Verl (19) liegen noch dahinter, was nicht für deren Form spricht und weitere Hoffnungen für einen VfL-Aufstieg nährt. Die VfL-Mannschaft ist ein eingeschworener Haufen geworden, der persönliche Animositäten zurückstellt. Der stellvertretende Kapitän Niklas Wiemann erklärt, was das diesjährige VfL-Team ausmacht. „Das ist „Der Funke überträgt sich gerade aufs Publikum“ „Der Funke überträgt sich viel harte Arbeit, die gerade belohnt wird. Im Moment treffen wir auf dem Feld auch die richtigen Entscheidungen, in der Hinserie waren es manchmal noch die falschen. Wir versuchen jetzt natürlich, den Flow weiter mitzunehmen. Weitermachen“, so Wiemann beispielsweise nach dem 2:0-Sieg gegen Viktoria Köln. „Im Moment haben wir die Schärfe, die man braucht, vielleicht nochmal extrem. Ich versuche meine Nebenmänner auch immer nochmal anzuzünden, dass wir bei jedem Rückpass ein paar Meter mehr gehen. Das macht es für die Stürmer unangenehm, die müssen dann auch mit raus. Ich glaube, der Funke überträgt sich gerade aufs Publikum.“ Schultz : „Ich kann nur ein Lob an alle Jungs ausstellen“ Trainer Timo Schultz ist e s vorbildlich gelungen, eine stabile Quäntchen Glück in manchen Augenblicken. „Genau das Gleiche ist mit den Spielern, die wir von Beginn neu reinbringen oder einwechseln, die permanent Impact aufs Spiel haben. Ich kann nur ein Lob an alle Jungs ausstellen. Wie Koppi (Kopacz), der in den letzten Wochen weniger oder gar nicht im Kader war, dennoch immer Gas gibt im Training. Und dafür werden diese Spieler belohnt“, nennt Schultz wichtige Erfolgsfaktoren. Stammformation zu formen – ohne zu vergessen, den Rest der Mannschaft mitzunehmen. Egal wer reinkommt bringt Leistung, und vorne fallen jetzt zudem die notwendigen Tore. „Unser Expected-Goal-Wert war in der Hinrunde bei den Heimspielen vielleicht sogar höher als derzeit, da haben wir trotzdem wenige Tore geschossen. Jetzt gehen die Dinger einfach rein“, freut sich der VfL-Coach über das gewisse So wollen die VfL-Fans am Ende der Saison feiern Foto: eulenspiegel / Archiv Platz Team Spiele Tore Punkte 2 Rot-Weiss Essen 30 61:49 55 4 MSV Duisburg (N) 30 54:41 54 6 HansaRostock 30 53:32 53 8 SVWehenWiesbaden 30 42:33 48 10 AlemanniaAachen 30 53:51 44 12 JahnRegensburg(A) 30 42:45 39 14 VfB Stuttgart II 30 36:49 38 16 1. FCSaarbrücken 30 40:46 33 18 Erzgebirge Aue 30 34:54 24 20 1. FC Schweinfurt05 30 29:69 17 1 VfL Osnabrück 30 50:26 61 3 S CVerl 30 70:41 54 5 Energie Cottbus 30 55:44 54 7 TSV 1860München 30 46:39 49 9 SVWaldhofMannheim 30 49:54 45 11 FC Ingolstadt 04 30 50:41 40 13 FC Viktoria Köln 30 41:41 38 15 TSG Hoffenheim II (N) 30 53:54 35 17 SSV Ul m(A) 30 39:62 25 19 TSV Havelse (N) 30 43:69 23

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