eulenspiegel - Ausgabe 829

Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e16 Das VfL-Spezial wird präsentiert von: Lindenstraße 13 49596 Gehrde Telefon: 05439/1562 genehm zu spielen sind“, so der Übungsleiter mit Erstligaerfahrung. „Außerdem ist es uns in der Hinserie immer besser gelungen, immer mehr Chancen herauszuspielen, spieldominant zu sein und zielstrebig zu agieren. Was wir noch nicht geschafft haben, ist die Effizienz vor dem gegnerischen Tor, den Schuh müssen wir uns anziehen“, weiß Schultz um das Entwicklungspotenzial. „Da werden wir aber weiter dran arbeiten. Christoph Daum hat das mal gesagt, das ist wie ein Biber, der am Baum nagt. Die Themen liegen bei uns auf dem Tisch, was wir gut und nicht so gut machen. “ Schultz fühlt sich wohl wie er abschließend deutlich macht. „Ich bin froh, dass ich hier bin. Wir haben einen überragenden Staff und es macht Spaß, beim VfL zu arbeiten. Dementsprechend freue ich mich, in den kommenden Wochen noch mehr anzugreifen. Das Thema Herbstmeister ist für uns kein Thema gewesen, das sieht man ja an der Tabelle und an den Spielen zuhause gegen Wiesbaden und Stuttgart II. Wenn du nach ganz oben willst, dann musst du solche Spiele gewinnen. Das schaffen wir noch nicht“, sagt der 48Jährige. „Daran werden wir jetzt aber arbeiten. Wir wollen in der Rückserie mehr Punkte holen als in der Hinserie. Der Prozess Die kurze Winterpause ist zwar schon wieder beendet, der VfL Osnabrück darf aber nach wie vor auf eine gute Hinrunde in der 3. Liga zurückblicken. Nach der Katastrophen-Spielzeit 2024/ 25, in der die Lila-Weißen beinahe abgestiegen wären und nur mit einer unglaublichen Aufholjagd doch noch den Klassenerhalt schafften, gelang dem VfL mit Platz sechs nun eine hoffnungsvolle erste Serie. Neun Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen standen nach 19 Spielen zu Buche, der Rückstand zum Spitzenreiter Energie Cotbus betrug nur vier Punkte. Das die Zahlen, aber wie sehen Trainer Timo Schultz und die VfLProfis die Hinrunde? Wir geben Aufschluss. Timo Schultz: „Die Themen liegen auf dem Tisch“ VfL-Coach Timo Schultz ist nach seiner Verpflichtung im Sommer gut in Osnabrück angekommen. Mit einem soliden 3-4-2-1-System gelang relativ schnell, Stabilität in die Mannschaft zu bekommen. Schultz gibt sich zufrieden. „Ich denke, dass wir sehr früh gemerkt haben, dass wir eine sehr willige und leistungsstarke Mannschaft haben, mit der wir mehr als wettbewerbsfähig sind. Wir haben es in der Hinrunde geschafft, schnell ein Fundament zu schaffen, mit dem wir für jeden Gegner unanliegen auf dem Tisch“ stimmt, dem vertrauen wir auch alle. Und dann schauen wir, was am Ende dabei herauskommt.“ David Kopacz: „Wir stehen in Reichweite zu den ersten drei Plätzen“ Der rechte Schienenspieler Patrick Kammerbauer äußerte sich nach der letzten Partie vor Weihnachten gegen VfB Stuttgart II zum etwas schwächeren Abwehrverhalten im Dezember. „Wir haben gegen Stuttgart beispielsweise so gut wie nichts oder wenig zugelassen, das war ähnlich wie bei unseren zu-NullSpielen. In den letzten Spielen war es aber so, dass die Dinger schneller reingefallen sind als vorher. Vom Gefühl her war es nicht so, dass wir instabiler waren. Wir hatten zum Schluss auch noch immer das Gefühl, gut zu stehen und gut verteidigen zu können.“ Mittelfeldspieler Fridolin Wagner ist mit der Ausbeute in der Hinrunde einverstanden. „Die Hinrunde war gut – gerade nach den vielen Veränderungen in der Mannschaft. Wir haben schnell zusammengefunden. Die sportlich Verantwortlichen arbeiten alle mit sehr viel Ruhe. Das ist ein Schlüssel dafür, dass auch wir ruhig arbeiten können und erfolgreich sind. Grundsätzlich gilt, umso mehr Punkte man hat, umso besser. Wir nehmen die Reichweite zu den ersten drei Rolle des Verfolgers an, werden alles in der Rückrunde reinhauen und dann schauen wir mal. Klar ist, dass wir uns weiter verbessern wollen.“ Ähnlich sieht es auch Offensivspieler David Kopacz. „Nach dem letzten Jahr sind alle hier in Osnabrück erstmal froh, dass die Hinrunde so gelaufen ist. Wir waren davon überzeugt, aber jetzt heißt es zunächst, die kurze Pause nutzen und nicht zu weit nach vorne gucken, um zu denken, wo kann es hingehen. Es gab schon viele Beispiele, dass das dann nicht so gut gelaufen ist“, warnt der Mittelfeldmann. „Wir bleiben bei unserem Spiel, bei unserem Plan. Und dann glaube ich, dass wir in der Rückrunde auf jeden Fall was reißen können. Ob es ein Vorteil ist, nicht der Gejagte zu sein, dass ist eine typische Frage. Wenn wir gegen Stuttgart gewonnen hätten und mit 35 Punkten oben wären, hätte das auch jeder genommen und gesagt, super, top“, so Kopacz´ Beurteilung. „Egal wie die Ausgangslage ist – mit 32 Punkten stehen wir gut da und in Reichweite zu den ersten drei Plätzen. Die Ausgangslage ändert jetzt nichts daran, wie wir in die Rückrunde gehen. Wir als Mannschaft und das Trainerteam können das alles ganz gut einordnen.“ Jetzt als kostenlose Online-Ausgabe für alle Smar tphones, Tablets & Co. www.dereulenspiegel.de Viel Erfolg in der Rückrunde! www.rodrigues-may.de Siemensstraße 7 | 49086 Osnabrück Lack | Unfall | Felgen | Smartrepair | Gutachten | Sonderlackierungen Wir freuen uns mit Euch auf die Rückrunde. Vorwärts VfL! An der Blankenburg 49 | 49078 Osnabrück Tel. 0541-441584 autolackiererei-strykowski.de | info@autolack-osnabrueck.de VfL-Coach Timo Schultz und drei Profis ziehen ihre Hinrundenbilanz „Sind für jeden Gegner unangenehm zu spielen“ Davi d Kopacz Foto: eulenspiegel 1.1.2026 umbenannt in „Bremer Brücke GmbH“. Die Stadt Osnabrück übernimmt dann Anteile in Höhe von 89,11 Prozent, ab 1.7.2026 dann zu 100 Prozent. Baubeginn frühestens nach dieser Saison Der frühestmögliche Baubeginn ist nach dem letzten Heimspiel der Saison 2025/26 vorgesehen. „Unser Ziel ist es, Anfang 2026 eine genehmigungsfähige Planung vorzulegen. Angesichts des engen Zeitrahmens arbeiten wir hier in Rekordtempo“, erklärte Nils Dethelfs von ppp archinach dieser Saison Nach dem Beschluss des Osnabrücker Stadtrats vom 4. November und der Bewilligung von 33 Millionen Euro in das Sanierungsprojekt Stadion Bremer Brücke laufen gegenwärtig die genaueren Planungen im Hintergrund auf Hochtouren. Drei Tribünen werden in den kommenden Jahren saniert. Genaue Details vermittelt die Projektwebsite www.stadionbremer bruecke.de. Folgend eine Zusammenfassung. Die Besitzverhältnisse des Stadions ändern sich In den kommenden Monaten laufen die baurechtlichen Genehmigungsverfahren sowie die Ausschreibung zur Vergabe eines Generalunternehmens. Währenddessen ändern sich die Besitzverhältnisse der VfL Osnabrück Stadion GmbH & Co. KG. Dieses ist eine Tochter der Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH und VfL von 1899 e.V. Osnabrück. Sie wurde zum Stadions ändern sich tekten + generalplaner Anfang Oktober bei der öffentlichen Vorstellung des Projektes. Geplant ist eine umfassende Sanierung der Ost- und Westkurve, sowie der Südtribüne. Die Nordtribüne bleibt bestehen und ist nicht Teil der Maßnahme. Dort befindet sich derzeit der Funktionstrakt. Paralleler Spielbetrieb und Umbau als Ziel Die Bauarbeiten werden sich über einen längeren Zeitraum erstrecken. Ein genauer Zeitplan steht noch nicht fest, da dieser von der finalen Bauabfolge abhängt. Diese wird dann erst nach Abschluss der Ausschreibung und der Beauftragung des Generalunternehmens festgelegt. Grundsätzlich soll der Spielbetrieb während der Sanierung – soweit technisch und sicherheitsseitig vertretbar – an der Bremer Brücke stattfinden. In welcher Form dies möglich ist, wird derzeit geprüft. Da die Nordtribüne mit rund 3.500 Plätze n bestehen bleibt, kann sie während der Bauphasen weiterhin genutzt werden. Es könnte allerdings eventuell notwendig sein, ein Ausweichstadion zu nutzen. Ein konkretes Ersatzstadion steht derzeit noch nicht fest. Scheinwerfer bleiben und maximale Kapazität 18.000 Derzeit ist vorgesehen, die vier großen Flutlichtmasten zu erhalten, auch wenn die finale Entscheidung hierzu noch aussteht. Eine entsprechende Prüfung läuft derzeit. Die beiden kleineren Masten hinter der Südtribüne sollen durch neue, in das Dach der Südtribüne integrierte Scheinwerfer, ersetzt werden. Genaue Angaben zu den Kapazitäten lassen sich im aktuellen Planungsstand noch nicht machen. Voraussichtlich wird sich die Gesamtkapazität zwischen 16.500 und 18.000 Plätzen einpendeln und damit erhöhen. In der Ostkurve (Fankurve) soll die Kapazität der Stehplätze auf rund 7.800 Plätze steigen. Die Südtribüne wird dann künftig etwa 1.440 Businessplätze umfassen. Die Gästefans werden weiterhin im nördlichen Bereich der Westkurve untergebracht. Ein fester Bestandteil des Sanierungskonzepts des Stadions ist die geplante Begegnungsstätte als sozialen und kulturellen Ort der Begegnung, des Austausches und der Stadtteilkultur zu etablieren. Die neuen Businessund Logenbereiche werden so konzipiert, dass sie auch außerhalb der Spieltage für Tagungen, Kongresse und Unternehmensveranstaltungen genutzt werden können. Planungen zur Renovierung laufen im Hintergrund – Bis zu 18000 Plätze vorgesehen So soll die Bremer Brücke in Zukunft aussehen I NSE DN ST U RE A BREME BRÜ E R CK DIE VfL Stadion Grafik: PPP architekten+ generalplaner

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