eulenspiegel - Ausgabe 829

Seite 17 Das VfL-Spezial wird präsentiert von: Lindenstraße 13 49596 Gehrde Telefon: 05439/1562 Der VfL Osnabrück hat mit Platz sechs nach 19 Spielen eine gute Hinrunde in der 3. Liga gespielt. Einer, der im System von Trainer Timo Schultz eine ganz wichtige Rolle einnimmt, ist Lars Kehl. Der 23-Jährige kam im Sommer 2023 nach dem letzten Osnabrücker Zweitligaaufstieg von der zweiten Mannschaft des SC Freiburg nach Osnabrück. Kehls Vertrag läuft, Stand jetzt, nach der dritten VfL-Saison in diesem Sommer aus. Dennoch ist der technisch veranlagte Mittelfeldspieler mit aktuell vier Toren und sechs Assists in der Statistik nach wie vor Feuer und Flamme für den VfL, wie das folgende Interview mit der Szenezeitung eulenspiegel verrät. Hallo Lars, die Hinrunde habt ihr auf Platz sechs abgeschlossen, nach dem 3:0 in Aachen zum Rückrunden-Auftakt seid ihr sogar auf Platz fünf hochgerutscht. Wie zufrieden bist du mit der Hinrunde? Wir sind als Team zufrieden. Wenn man allerdings jedes einzelne Spiel betrachtet, glaube ich, dass wir insgesamt ein Stück weit „unterperformt“ haben und ein, zwei Punkte zu wenig auf dem Konto sind. Nach so einer Saison wie im letzten Jahr tut eine solche Hinrunde aber natürlich gut. Man sieht auf jeden Fall, dass wir Qualität in der Mannschaft haben. Wir sind eine gute Truppe, die zusammenhält und die Grundtugenden auf den Platz bringt. Deine persönliche Bilanz weist nach den ersten 19 Spielen vier Tore und sechs Vorlagen aus. Bist du damit selber zufrieden oder hättest du dir noch ein wenig mehr erwartet? Mehr ist natürlich immer gut, dagegen hätte ich nichts einzuwenden. Letztlich geht es aber nicht darum, dass ich Tore schieße oder Assists liefere – das wäre eher ein Bonus. Entscheidend ist, dass wir Spiele gewinnen. Wer am Ende die Tore macht, ist zweitrangig. Um die Frage zu beantworten: Mit meinen Leistungen war ich zufrieden. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen als Mannschaft an die Hinrunde anknüpfen können. Zuletzt war vor Weihnachten die Thematik aufgekommen, dass ihr zu wenige Tore schießt. War die Kritik berechtigt? Und wie versucht ihr diesbezüglich besser zu werden? Wir haben tatsächlich viele Torchancen liegen gelassen, das muss man sagen. Das hatte aber nichts mit fehlender Qualiauf Platz sechs abgeschlossen, gar auf Platz fünf hochgerutscht. Wie zufrieden bist du mit der Zuletzt war vor Weihnachten di e tät zu tun. Irgendwann wurde es vielleicht zu einer Kopfsache, weil das Thema innerhalb der Mannschaft präsent war. Umso besser ist es, dass wir in Aachen direkt drei Auswärtstore erzielt haben. Ich hoffe, dass dadurch etwas Ruhe einkehrt und das Thema nicht mehr so präsent ist. Du persönlich spielst auf einer der Halbpositionen hinter der Spitze. Welche Aufgabe kommt dir dabei zu? Sollst du torgefährlich werden oder bist du eher der Anspieler? Im besten Fall beides. Natürlich bediene ich meine Mitspieler gerne, aber am Ende muss ich auch selbst torgefährlich werden – etwa bei Durchbrüchen über den Flügel oder bei Flanken. Ich soll am Offensivspiel teilnehmen und Chancen kreieren. Es ist eine Mischung aus beiden Aufgaben. Nichtsdestotrotz ist das Spielsystem mit den zwei offensiven Mittelfeldspielern in den Halbräumen hinter einem Stürmer nicht ganz so alltäglich. Ist es dir persönlich schwergefallen, da reinzuwachsen? Eigentlich bist du doch der typische „alleinige Zehner“. Das stimmt. In Freiburg haben wir allerdings bereits ähnlich gespielt – auf einer Seite mit einem Zehner und auf der anderen mit einem klassischen Flügelstürmer. Von daher kenne ich dieses System. Unser Spielsystem hasystem mit den zwei offensiven d u doch der typische „alleinige ben wir hier in der Vorbereitung und während der Hinrunde stetig weiterentwickelt, und ich bin gut hineingewachsen. Wenn ich daran denke, wie wir in den ersten Spielen aufgetreten sind, haben wir uns da deutlich weiterentwickelt. Du bist jetzt die dritte Saison beim VfL. Wie wohl fühlt sich ein Lars Kehl in Osnabrück? Es fing im ersten Jahr gar nicht gut an mit einer Verletzung. Sportlich gesehen waren die ersten anderthalb Jahre tatsächlich schwierig. Zunächst der Abstieg aus der 2. Liga in Verbindung mit meiner Verletzung und anschließend war auch das halbe Jahr in beim VfL. Wie wohl fühlt sich ein im ersten Jahr gar nicht gut an der vergangenen Saison nicht einfach. Dennoch muss ich sagen, dass ich mich hier von Anfang an wohlgefühlt habe. Alle 'Staff-Mitglieder' und Spieler machen es einem sehr leicht, man hat einfach ein gutes Gefühl. Auch die Stadt mag ich sehr. Insofern können sich die Fans Hoffnungen machen, dass du auc h in der kommenden Saison für den VfL spielst? Dein Vertrag läuft aus. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Sportlichen. Zum Rest werden wir uns äußern, wenn eine Entscheidung gefallen ist. Du hast es angesprochen, dir gefällt die Mentalität der Mannschaft. Das ist sicher eine eurer Insofern können sich die Fans auch in der kommenden Saison für den VfL spielst? Dein Vertrag großen Stärken, oder? Man sagt ja, Mentalität schlägt oft Qualität. Bryan Henning war etwas außen vor und schießt jetzt zwei Tore gegen Aachen. Bashkim Ajdini und Robert Tesche spielen kaum noch eine Rolle und hängen sich dennoch voll rein. Man sieht, dass ihr eine richtig gute Mannschaft seid. Auf jeden Fall ist das eine unserer größten Stärken. Wir sind ein richtiges Team, in dem jeder alles für den anderen gibt – auf und neben dem Platz. Gerade in der 3. Liga ist es ein großer Vorteil, wenn man Woche für Woche die Grundtugenden auf den Platz bringt. Das ist extrem viel wert. Timo Schultz ist seit Beginn der Saison VfL-Cheftrainer, ist hier richtig gut angekommen und wirkt sehr authentisch. Wie lassen sich seine Stärken nach einer Halbserie benennen? Timo bringt Ruhe und Überzeugung in seine Arbeit. Er hat einen klaren Plan, wie wir Fußball spielen wollen und was uns guttut. Gleichzeitig legt er großen Wert auf Menschlichkeit. Außerdem fordert er, dass wir uns stetig weiterentwickeln. Dieser Mix passt sehr gut. Mannschaften setzen sich vor einer Saison Ziele. Wie waren die bei euch? Und haben sie sich vielleicht jetzt nach der guten Hinrunde geändert? Nein, geändert hat sich nichts. Unser Ziel war es, eine gute Hinrunde zu spielen und im Winter dann zu schauen, wo wir stehen. Jetzt wollen wir einfach oben dabeibleiben und sehen, wohin der Weg führt. Hoffentlich auf die Aufstiegsplätze, da würden sich hier alle freuen. Aufstiegsplätze ist ein Stichwort. Wen siehst du als die beiden stärksten Mannschaften in diesem Jahr an? Und wen erwartest du am Ende ganz oben? Das ist eine sehr schwierige Frage, weil es extrem eng ist. Der SC Verl spielt einen richtig guten Fußball, das haben wir leider auch selbst erfahren. Der MSV Duisburg und Energie Cottbus bringen viel Wucht und Qualität mit und sind ebenfalls starke Teams. Dazu kommt noch Hansa Rostock. Am Ende entscheiden die Kleinigkeiten und das richtige Timing, um im entscheidenden Moment die Punkte einzufahren. Wann wärst du am Ende der Saison zufrieden mit euch? Mit Platz 1 ist man immer zufrieden (lacht). großen Stärken, oder? Man sag t tät. Bryan Henning war etwas außen vor und schießt jetzt zwei dini und Robert Tesche spielen ner Saison Ziele. Wie waren di e bei euch? Und haben si e sic h plätze, da würden sich hier alle Anzeigensonderseite „Wir sind ein richtiges Team, jeder gibt alles für den anderen“ Offensivspieler Lars Kehl im Interview Wir wünschen dem VfL viel Erfolg in der Rückrunde Vi l f lgin e e Er o d r R c e! ü krund Wir wünschen dem VfL eine tolle Rückrunde Berghoffstr. 33 |49090 Osnabrück www.getraenke-schroeder.de Wir sind für Sie da: 00 00 00 00 Mo.-Fr.8 - 19 Uhr|Sa.8 - 18 Uhr Auf ihn kommt es in dieser Rückrunde ebenso an: Lars Kehl Foto: eulenspiegel NUR FÜRDI S N V REI E E E N DA HRZ CHLÄT S E S G WO

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