eulenspiegel - Ausgabe 829

Anzeigensonderseite Das VfL-Spezial wird präsentiert von: Lindenstraße 13 49596 Gehrde Telefon: 05439/1562 Früher lag an der Bremer Straße 24 die Geschäftsstelle des VfL Osnabrück, seit Anfang des Jahrtausends wurden die Geschäfte in Räumlichkeiten am Stadion Bremer Brücke geführt. Und auch das ist in gut zwölf Monaten Geschichte, denn der Fußballdrittligist baut ab sofort ein neues Trainingszentrum samt neuer Geschäftsstelle auf dem Schinkelberg. Auf rund 2.050 Quadratmetern werden künftig Profi-Fußball und Geschäftsstelle auf dem VfL-Campus vereint sein. Welling: „Vorfreude ist jetzt schon bei allen spürbar“ Ein neuer Rasen-Trainingsplatz wurde auf dem Schinkelberg von den Profis vor rund drei Jahren bereits in Betrieb genommen, jetzt sollen anderthalb weitere Rasenplätze und ein Geschäftsstellen- und Funktionsgebäude auf dem Areal dazu kommen. Generalunternehmer für den „VfL-Campus“ ist das europaweit tätige Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck. „Die Vorfreude auf den Umzug an den Schinkelberg als neuen VfLCampus ist schon jetzt bei allen spürbar“, erklärt VfL-Geschäftsführer Michael Welling, bei dem die Fäden des Bauprojekts zusammenlaufen. „Goldbeck hat uns mit seinem Konzept vollständig überzeugt, gemeinsam eines der größten Projekte der Vereinsgeschichte umzusetzen. Die Kombination aus ganzheitlicher Planung, schneller Bauweise sowie einer individuellen Anpassung an unsere Bedürfnisse und unseren Kostenrahmen entspricht genau unseren Vorstellungen.“ Auch der Nachwuchsfußball wird durch das freiwerdende Gebäude des Lizenzbereichs sowie der Erhöhung der Nutzungskapazitäten der Plätze an der Illöshohe profitieren. Dazu sollen des Weitere n neue Möglichkeiten am Schinkelberg kommen – insbesondere für die U19. Drei Geschosse für Büros und Profitrakt Das dreigeschossige Gebäude auf dem Schinkelberg wird sportliche Funktionsbereiche mit modernen Büroflächen verknüpfen. Im Erdgeschoss entstehen Umkleiden, Duschen, ein Athletikraum sowie Nassbereiche mit Sauna und Eistonne für die Spieler. Auch die medizinische Abteilung mit Physioräumen findet hier ihren Platz. Die Obergeschosse beherbergen Büros für das Trainerteam und die sportliche Leitung, Bereiche für die Videoanalyse sowie Besprechungsräume und die komplette Geschäftsstelle. Die verlässt dafür ihre Räumlichkeiten am Stadion Bremer Brücke und schafft dort notwendige Kapazitäten für künftige Sanierungsmaßnahmen. Das Bestandsgebäude, in dem vorübergehend das Fanprojekt seine Heimat hatte, wird zukünftig sowohl als Umkleidekabine für Nachwuchsteams oder Gastmannschaften fungieren und wird auch für weitere Funktionalitäten des betrieblichen Ablaufs genutzt werden. Funktionalität trifft auf Vereinsidentität Architektonisch setzt Goldbeck auf eine Lösung, die Funktionalität und Identifikation verbindet, heißt es in einer VfL-Pressemeldung. Ein massiver Klinkersockel, der die industrielle Herkunft im Arbeiterviertel Schinkel widerspiegelt, wird mit einer modernen Kassettenfassade in Platingrau kombiniert. Der verwendete Klinkerstein „Gotha Aubergine“ greift dabei mit einem leichten Violett-Schimmer im Sonnenlicht subtil die Vereinsfarben auf, während eine Fassadenbegrünung mit Hopfen für eine natürliche Einbindung in das Umfeld sorgt. Auch energetisch ist das Gebäude als ressourcenschonender Neubau (Standard EG40) inklusive einer 49 kWp-Photovoltaikanlage zukunftssicher und enkeltauglich aufgestellt. Mit dem Neubau verbessert der VfL Osnabrück die infrastrukturellen Voraussetzungen für die sportliche Weiterentwicklung und schafft durch die räumliche Zusammenlegung von Fußballbereich und Administration neue Synergien in der täglichen Zusammenarbeit. Die schlüsselfertige Übergabe an den Vf L sol l bereits im Dezember 2026 erfolgen. Der vollständige Umzug des Lizenzbereichs von der Illoshöhe bzw. der Geschäftsstelle von der Brücke zum VfL-Campus ist im Januar 2027 geplant. Öffnungszeiten: Mi. - So. von 11.30 bis 1 4 . 3 0 & 17.30 bis 22.00 Uhr oder nach Absprache Hotel-Restaurant Leckermühle |Andrea u. Klaus Niemann Leckermühle 7 | 49163 Bohmte | Telefon 05473 1366 | Fax 05473 8572 www.hotel-leckermuehle.de | facebook.com/Leckermühle-Hotel-Restaurant ff Hochzeiten un d Familienfeiern Immer offen ... für geschlossene Gesellschaften Klimatisierter Festsaal für bis zu 160 Gäste Menüzusammenstellung und Menüfolge nach Ihren Wünschen Inklusivpreis nach Auswahl Ihres Hochzeitsmenüs Gerne erklären wir Ihnen in einem unverbindlichen persönlichen Gespräch weitere Einzelheiten. Wir wünschen dem VfL starke Spiele und eine klasse Rückrunde 2025/26! Der Traumpartner für Ihre Hochzeit Wir ber en Sie gerne at 2026 entsteht das neue VfL-Trainingszentrum samt Geschäftsstelle Auf dem Schinkelberg wird gebaut Die Osnabrücker Szene im Netz: Werd e Teil der Facebook Gruppe unter Facebook .com / eulenspiegel Osnabrück Verlosungen, Berichte, Aktuelles, Bilder u.v.m. ... DIE VORWÄRT VF S L RÜKRUNE 5/6 C D 2 2 Was ist drin für den VfL Osnabrück bis zum letzten Spieltag der 3. Liga am 17. Mai? Der Auftakt in die Rückrunde ist sicher gelungen mit vier Punkten aus zwei Spielen. In der Hinrunde gab es gegen die Gegner nur einen Zähler. Dennoch hätte sich so mancher Fan nach dem 3:0 in Aachen mehr Offensivpower als beim 1:1 gegen den TSV 1860 München gewünscht. Es spricht für Trainer Timo Schultz, dass er mit dem Gezeigten gegen 1860 nicht zufrieden war, das mehr geht. „Es ist ein leistungsgerechtes 1:1, was sich aber für mich nicht so gut anfühlt“, so der Coach in der Pressekonferenz. Die Szenezeitung eulenspiegel klopft im „Check“ die Chancen des VfL für die Rückrunde ab, der aktuell auf Platz sechs liegt – vier Punkte hinter Aufstiegsplatz 2, zwei hinter dem Dritten. Trainer und Staff Der VfL Osnabrück hat mit neuem Sportdirektor, Trainer und viel Herzblut einen sehr guten Neuanfang hinbekommen, der Hoffnungen weckt. Trainer Timo Schultz ist gradlinig, klar in der Spielphilosophie und nimmt auch bei angebrachter Kritik kein Blatt vor den Mund. Der gebürtige Ostfriese hat zusammen mit den Co-Trainern Ferydoon Zandi (neu) und Frithjof Hansen ein gutes Mannschaftsgefüge geformt, das insbesondere in der Stabilität der Abwehr seine Stärke hat. In der Offensive besteht ohne Frage noch Steigerungspotenzial. Hinter den Coaches arbeitet mit dem neuen „Direktor Profifußball“ Joe Enochs, dem neuen „Technischen Direktor“ Daniel Latkowski sowie dem „Direktor Entwicklung“ Alexander Ukrow als Leiter NLZ ein unaufgeregtes Trio mit VfL-Herzblut. Die Kaderzusammenstellung war stimmig und verspricht für die Zukunft einiges. Enochs als erfahrener „Mister VfL“, Latkowski als gut vernetzter, fähiger Arbeiter und Insider – die beiden in Verbindung mit dem zielstrebigen und authentischen Schultz, das verlängert hat und in den kommenden Monaten und Jahren die Bauprojekte VfL-Campus und Renovierung des Stadion Bremer Brücke koordinieren wird. Bei den Baumaßnahmen können sicherlich Randgeräusche entstehen, ansonsten dürfen die VfL-Fans mit diesem Personal auf eine rosige Zukunft hoffen. Stammkräfte und Ergänzungsspieler In der Hinrunde kristallisierten sich im 3:4:2:1-System einige unverzichtbare Stammspieler heraus. Vor Torwart Lukas Jonsson ist kein Vorbeikommen an Abwehrchef und Kapitän Jannik Müller. Als weitere Innenverteidiger haben sich Niklas Wiemann und Zugang Robin Fabinski Vorteile vor Yigit Karademir und Theo Janotta erspielt, auf die aber ebenfalls Verlass ist. Auf der rechten Außenbahn etablierscheint eine perfekte Mischung z usein. Fehlt noch Geschäftsführer Michael Welling, der seinen Vertrag te sich Patrick Kammerbauer, links streiten Frederik Christensen, Toni Lessueur und Kevin Schumacher um die Position. Seinen Stammplatz im zentralen Mittelfeld sicher hat Bjarke Jacobsen, Fridolin Wagner und Bryan Henning sind laufstarke Ergänzungen zum baumlangen Kämpfer. Davor spielten im „Schultz-System“ zwei „Zehner“, wovon Lars Kehl stets einer war. Stürmer Robin Meissner bekam in der Winterpause Konkurrenz von Julian Kania (ausgeliehen von Arminia Bielefeld), der vor Meissner oder in einem Zweier-Sturm dann mit Meissner zum Einsatz kommen dürfte. Desweiteren gibt es auch einige Hoffnungsträger, wie die Eigengewächse Ismail Badjie, Kevin Wiethaup und Bernd Riesselmann. Verlierer der Hinrunde dagegen sind so etablierte Kräfte wie Bahkim Ajdini (33) und Robert Tesche (38), die mit ihrem Charakter allerdings weiter sehr wichtig fürs Teamgefüge sind. Form und Ausblick Gegen Ende der Hinrunde hatten die Lila-Weißen eine kleine Formdelle. Gelingt es, die Abwehr wieder zu stabilisieren wie in der Anfangsphase der Saison, wird diese VfL-Mannschaft mit vielen Alternativen im Kader und einem super Teamspirit gewiss im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mitreden, so die eulenspiegel Prognose. Fans können sich auf spannendes Aufstiegsrennen freuen Der eulenspiegel VfL-Check VfL-Campus Grafik: Goldbeck Hier entsteht das neue VfL-Trainingszentrum Erfolgsfaktor der guten VfL Defensive: Torwart Lukas Jonsson Fotos: eulenspiegel Seite 15 Trainer Timo Schultz

RkJQdWJsaXNoZXIy MjU4