eulenspiegel - Ausgabe 835

& Bauen www.dereulenspiegel.de Seit e12 Anzeigensonderseite h en Wo n Längst nicht alle Wohnungen sind fit fürs Alter: Von den gut 92.700 Wohnungen in Osnabrück sind nur rund 5.200 so gebaut, dass ältere Menschen darin ideal klarkommen. Gerade dann, wenn sie auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. „Damit bieten nur rund 6 Prozent aller Wohnungen in Osnabrück den Standard, der nötig ist, um mit körperlichen Einschränkungen oder auch als Pflegefall darin alt zu werden“, sagt Matthias Günther. Er ist Leiter des Pestel-Instituts. Dessen Wissenschaftler haben im Auftrag des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) eine regionale Wohnungsmarkt-Analyse gemacht. Im Fokus der Untersuchung: die „Alterstauglichkeit“ der Wohnungen. „Gerade die ist auc h fü r Osnabrück wichtig: Immerhin gehen hier in den nächsten zehn Jahren rund 22.100 Menschen in Rente – die Baby-Boomer nämlich“, sagt Katharina Metzger vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel. Ziel müsse es deshalb sein, möglichst schnell für mehr Seniorenwohnungen in Osnabrück zu sorgen. „Denn die werden früher oder später gebraucht. Und auf Dauer ist jede altersgerechte Sanierung günstiger als ein Umzug ins Heim“, so BDB-Präsidentin Metzger. Schon rein volkswirtschaftlich müsse der Staat also ein Interesse daran haben, mehr Seniorenwohnungen zu schaffen. „Vor allem aber geht es um den Wunsch der Menschen selbst: Die meisten wollen in de n eigenen vier Wänden alt werden und, solange es geht, zu Hause bleiben“, sagt Katharina Metzger . Das funktioniert aber nur, so das Pestel-Institut, wenn gerade Altbauwohnungen fürs Wohnen im Alter umgebaut werden: „Wichtig sind wenig Barrieren – also möglichst keine Schwellen, Stufen oder ganze Treppen. Aber auch breite Türen und viel Platz, um sich mit einem Rollator oder Rollstuhl frei bewegen zu können. Vor allem im Bad und in der Küche ist das wichtig. Genau die sind aber oft zu klein gebaut.“ Doch das Problem fängt häufig schon ganz vorne an – beim Eingang: „26 Prozent aller Hausflur e in Osnabrück sind nicht breit genug, um mit dem Rollstuhl wirklich gut durchzukommen. Das betrifft immerhin rund 20.300 Wohnungen“, sagt Matthias Günther. Oft seien sogar schon die Haustüren zu schmal. Entscheidend wird es, so das Pestel-Institut, dann aber in den Wohnungen – vor allem in der Küche und im Bad: „Immerhin haben zwar 70 Prozent der Wohnungen in Osnabrück eine Küche, die groß genug ist. Das bedeutet umgekehrt aber auch: In rund 27.600 Küchen können Menschen mit einem Rollstuhl nicht wenden“, so Matthias Günther. Bei den Bädern in Osnabrück seien 42.000 und damit 45 Prozent zu klein. fürs Alter zu machen“, so der Leiter des Pestel-Instituts. Genau hier sieht auch die Präsidentin des Deutschen BaustoffFachhandels ein Problem: „In den nächsten zehn Jahren gehen die Baby-Boomer komplett in Rente. Der Bedarf an Senioren-Wohnungen, den Osnabrück Der wichtigste Punkt beim Badezimmer sei allerdings nicht unbedingt dessen Größe, sonder n eine begehbare, also bodengleiche Dusche: „Die gibt es aktuell nur in rund 23.100 Wohnungen in Osnabrück“, so der Wissenschaftler. Damit erfüllten lediglich 25 Prozent der Wohnungen schüsse‘, mit denen sich aus Standard-Wohnungen mit Stufen und Stolperschwellen an der Dusche endlich barrierearme Wohnungen machen lassen“, so Katharina Metzger. Die Wissenschaftler vom PestelInstitut fordern dazu, der Bund müsse einen Großteil der Umbaukosten übernehmen – und zwar als Zuschuss. „Denn wer kurz vor der Rente seine Wohnung altersgerecht umbauen will, der scheut sich, dafür noch einen Kredit aufzunehmen. Und die heute gängige staatliche Unterstützung von 10 Prozent beim Bad-Umbau ist nichts anderes als ein ‚Placebo-Zuschuss‘. Der reicht auf keinen Fall, um eine effektive Umbauwelle fürs Seniorenwohnen in Deutschland loszutreten“, sagt Institutsleiter Matthias Günther. Auch der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel erteilt dem „bestehenden Mix aus Fördertöpfen“ für den altersgerechten Umbau eine klare Absage: „Die staatliche Förderbank KfW , die Krankenkassen, die Pflegeversicherung – durch das Förder-Dickicht muss man sich erst einmal durchkämpfen. Der Sanierungsschub, der dringend notwendig ist, kommt so jedenfalls nicht zustande“, kritisiert Verbandspräsidentin Metzger. Der Bund müsse das altersgerechte Umbauen endlich zum Schwerpunkt seiner Wohnungsbaupolitik machen und dafür einen „milliardenschweren Zuschuss“ bereitstellen. „das A-und-O-Kriterium, um i n der eigenen Wohnung alt werden zu können“, so Matthias Günther . Der Chef-Ökonom des PestelInstituts rät, beim altersgerechten Umbau von Wohnungen „unbedingt das Bad anzupacken“. Probleme könne es allerdings bei älteren Gebäuden geben: „Gerade bei Wohnhäusern aus den 50er-Jahren ist oft die Decke zu dünn, um eine bodengleiche Dusche einzubauen“, sagt Günther. Grundsätzlich habe Osnabrück einen „enormen Nachholbedarf, um den Wohnungsbestand fit in den kommenden Jahrzehnten damit haben wird, ist also enorm. Neubau kann da zwar helfen. Aber die Lösung liegt ganz klar im seniorengerechten Umbau der Wohnungen, in denen die Boomer heute wohnen“, sagt Katharina Metzger. Der altersgerechte Umbau sei jahrzehntelang zu kurz gekommen. Daher sei jetzt eine „Senioren-Umbau-Offensive“ dringend notwendig. „Das bedeutet: volle Kraft für den barrierearmen Umbau von Wohnungen. Die Mieter, Wohnungs- und Hauseigentümer in Osnabrück brauchen dafür allerdings Rückenwind aus Berlin: ‚Boomer-ZuNur 23.100 Wohnungen in Osnabrück haben das Top-Kriterium fürs Wohnen im Alter Altersgerechter Umbau von Wohnungen Rechtzeitig umbauen, um später zu Hause auch noch mit dem Rollstuhl klarzukommen, raten Experten. Foto: Tobias Seifert Hügelstraße 20 I 49497 Mettingen I Telefon 05452 634 9980 TERRASSENDÄCHER I SOMMERGÄRTEN CARPORTS I PLISSEES I INSEKTENSCHUTZ ZAUNELEMENTE I SONNENSCHUTZSYSTEME TERRASSENDÄCHER I SOMMERGÄRTEN CARPORTS I PLISSEES I INSEKTENSCHUTZ ZAUNELEMENTE I SONNENSCHUTZSYSTEME Die Folgen des Klimawandels wirken sich zunehmend auf Gebäude in Deutschland aus und machen vorausschauende Klimavorsorge erforderlich. Aktuelle Daten des Deutschen Wetterdienstes zeigen, dass die Zahl der heißen Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius im Trend deutlich steigt. Dies wirkt sich auf Wohnkomfort, Gesundheit und Energieverbrauch aus. Eine Studie, die das Ingenieurbüro Hauser im Auftrag der RTG durchführte, widmet sich den zu erwartenden Klimafolgen. Simulationen für das Jahr 2045 zeigen, dass sich Innenräume in Zukunft ohne wirksamen Hitzeschutz auf bis zu rund 38 Grad aufheizen können. Diese Entwicklungen rücken die Klimavorsorge im Gebäudebereich zunehmend in den Fokus. Unter dem Motto „Sonnenschutz ist Klimavorsorge“ informiert das Fachhandwerk darüber, welchen Beitrag seine Lösungen zur vorausschauenden Klimavorsorge an Gebäudehüllen leisten. Klimavorsorge: frühzeitig handeln statt energieintensiv nachrüsten Klimavorsorge beschreibt einen vorausschauenden Umgang mit den Folgen des Klimawandels im Gebäudebereich, der auf frühzeitige Anpassung, Schutz und langfristige Nutzungsqualität abzielt. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die ohne zusätzlichen Energieaufwand wirken und damit eine Alternative zu energieintensiver Klimatechnik darstellen. Ein erster Schritt ist die Installation von Rollläden und Sonnenschutz. Sie verbessern das Raumklima und tragen gleichzeitig zur Energieeffizienz bei. Dabei bündeln sie Aspekte, die bislang oft getrennt betrachtet wurden: Hitzeschutz, Energieeinsparung sowie Gesundheit und Wohlbefinden. „Klimavorsorge bedeutet, heute die richtigen Entscheidungen für morgen zu treffen“, sagt Ingo Plück, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Rollladen + Sonnenschutz (BVRS). „Außenliegender Sonnenschutz hat großes Potenzial, die Gebäudehülle wirksam vor Klimafolgen zu schützen und langfristig vorzusorgen.“ Gerade vor dem Hintergrund steigender Energiekosten, zunehmender Hitzesommer und bilien zukunftsfähig weiterentwickeln möchten, und informieren über individuelle Lösungen. Dabei zeigen sie auf, wie Klimavorsorge im Gebäudebereich sinnvoll und praxisnah umgesetzt werden kann. Damit unterstreichen sie ihre Rolle als zentrale Ansprechpartner für wirksame Klimavorsorge im Gebäudebereich. Der Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS) ist die berufsständische Interessenvertretung des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks und der herstellenden Industrie. klimabedingt wachsender Anforderungen an Gebäude wird deutlich, dass Rollläden und Sonnenschutz kein Luxus sind. Sie sind ein funktionaler und notwendiger Bestandteil moderner Architektur und lassen sich zudem auch im Gebäudebestand meist problemlos nachrüsten. Als erster Schritt der Klimavorsorge bieten sie eine nachhaltige Möglichkeit, Wohnumgebungen an veränderte klimatische Bedingungen anzupassen. Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutzhandwerks richten sich an alle, die ihre ImmoEr richtet sich mit seinen Themen Sonnen- und Wetterschutz, Klimaschutz und Klimavorsorge, Energieeinsparung, Gebäudesicherung und Hausautomation sowohl an Fachleute und Architekten als auch an Bauherren und Bewohner. Seit mehreren Jahren gibt es vom BVRS im Frühjahr einen Aktionstag mit wechselnden Themenschwerpunkten. Weitere Informationen zu aktuellen Themen sowie die Suche nach qualifizierten Fachbetrieben bietet der Bundesverband Rollladen- und Sonnenschutz online unter www.rsfachverband.de. Fachhandwerk berät zu Lösungen für wirksamen Sonnenschutz Klimavorsorge beginnt bei der Gebäudehülle Metalltechnik Fiege GmbH Lengericher Landstr. 28 49078 Osnabrück Tel. 0541 945 00 45 metalltechnikfiege@gmail.com www.metalltechnik-fiege.de Markisen: Privat, Spezialmarkisen, Gewerbe, Wintergarten, Unterglasmarkise, Dachterrasse Wählen Sie aus über 150 verschiedenen Markisentüchern Ihr Wunschtuch aus, wir beraten Sie gerne! Mit unserer langjährigen Erfahrung können wir Ihnen Markisen, Sonnenschutz, Rollläden, Außenraffstores sowie Terrassenüberdachungen nach individuellen Bedingungen und Vorstellungen fertigen. Wir fertigen Balkongeländer, Fenstergeländer und Treppengeländer und beraten Sie gerne rund um das Thema Sicherheitstechnik für Ihr Eigenheim. 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