Gesundheit & Pflege Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e22 Aus einem neuen Gebäude ist ein Ort geworden, der mit Leben, Wärme und Bedeutung gefüllt ist. Was vor einiger Zeit als modernes Wohnkonzept begann, hat sich Schritt für Schritt zu einem Zuhause entwickelt, das weit über das reine Wohnen hinausgeht. Hier entstehen nicht nur vertraute Wege und feste Routinen, sondern vor allem Begegnungen, die den Alltag bereichern. Es sind die kleinen Gesten, die spontanen Gespräche, das gemeinsame Erleben – all das verleiht dem Haus Brina seinen besonderen Charakter. Die Verbindung aus stilvollem, seniorengerechten Wohnen und einem Umfeld, welches Sicherheit und Unterstützung bietet, schafft Raum für ein selbstbestimmtes Leben mit hohe r Lebensqualität. Gleichzeitig ist es das menschliche Miteinander, das diesen Ort wirklich ausmacht: ein Gefühl von Zugehörigkeit, das sich nicht planen lässt, sondern mit der Zeit wächst. Im ersten Jahr, in Osnabrück, ist eine lebendige Gemeinschaft, getragen von Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung, entstanden. Ein Ort, an dem man sich gut aufgehoben fühlt und der zeigt, wie wichtig ein Umfeld ist, das sowohl Rückzug als auch Nähe ermöglicht. Haus Brina steht heute für mehr als nur ein Wohnangebot. Es ist ein Platz zum Ankommen, zum Bleiben und zum Wohlfühlen. Und während das erste Kapitel geschrieben ist, darf man sich auf viele weitere Momente freuen, die diesen besonderen Ort weiter prägen werden. Vom Konzept zum gelebten Alltag - Ein Zuhause mit Herz und Leben Flexibles Arbeiten im Klinikum Osnabrück ist stark gefragt. Darauf weist das Team des „Flexbüros“ hin, das die Einstiege in das flexible Arbeitszeitmodell koordiniert. Flexpool Leitung Karin Salwolke berichtet, dass seit dem Start vor zwei Jahren rund 150 Mitarbeitende mit flexiblen Arbeitszeitvereinbarungen ins Hau s der Maximalversorgung eingestiegen sind. Fast alle kamen neu ins Klinikum, ein Wechsel aus bestehenden Stammteams in den sogenannten „Flexpool“ fand kaum statt. „Wir freuen uns sehr, dass unser flexibles Arbeitszeitmodell auf so großes Interesse stößt und damit neue Kräfte für die Pflege gewonnen werden können“, sagt Salwolke. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Pflegefachkräfte. Sie können beim Einstieg selbst ihren Stundenumfan g bestimmen und flexibel mitgestalten, wann sie arbeiten möchten. Die Arbeitsverträge sind in der Regel unbefristet und die Mitarbeitenden profitieren von zahlreichen Vorteilen: Sie arbeiten in multiprofessionellen, leistungsstarken Teams, haben Zugang zu Fortbildungen in unserer hausinternen Akademie, eine online Bibliothek und genießen die attraktive Vergütung nach TVöD, die betriebliche Altersvorsorge und weitere Vorteile eines kommunalen Arbeitgebers. Zusätzlich unterstützt das Klinikum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unter anderem durch die Betriebskinderkrippe „Finkennest“. Durch das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Personalentwicklung werden Mitarbeitende langfristig gefördert. Und nicht zuletzt ist das Klinikum gut erreichbar, was den Einstieg und den Arbeitsalltag erleichtert. „Die Flexpool-Mitarbeitenden können Vorgaben machen, die bei der Gestaltung von Dienstplänen berücksichtigt werden“, beschreibt Nina Vordemberge, die Recruiterin des Flexbüros. „Für alle gilt grundsätzlich, dass ihre Dienstpläne immer sechs Wochen lang vorher bekannt sind und dass sie nicht kurzfristig umgestellt werden, so dass alle langfristig planen können.“ Weiterer Vorteil nach den Worten von Salwolke und Vordemberge ist es, dass die Flexpool-Kräfte ebenfalls vorgeben können, in welchen Funktionsbereichen sie arbeiten wollen. „Wir haben es in zwei Cluster zusammengefasst. Dabei kann ausgewählt werden, ob in der Intensivpflege oder in anderen peripheren Pflegebereichen gearbeitet werden soll.“ Die Flexpool-Kräfte werden in wechselnden Abteilungen eingesetzt, etwa um dort Krankheitsausfälle zu ersetzen. „Viele Kräfte steigen gerade in den Flexpool ein oder schätzen die Arbeit darin besonders, weil sie die Möglichkeit haben, verschiedene Fachbereiche, Stationen und Teams kennenzulernen, bevor sie, was immer wieder vorkommt, aus dem Flexpool in die Stammteams an einem festen Einsatzort wechseln“, macht Salwolke deutlich. Das Flexbüro-Team, eine Abteilung der Pflegedirektion, kann u.a. über ein Kontaktformular auf der Internetseite derflexpool. de bzw. über klinikum-os.de oder über Tel. 0541 405-4222 jederzeit angesprochen werden. Zweimal jährlich werden Tage des offenen Flexbüros angeboten, an denen sich interessierte Pflegefachkräfte (wie sonst auch) unverbindlich informieren können. Dabei kann das Flexbüro-Team angesprochen werden und es beteiligen sich Mitarbeitende aus dem Flexpool, die u.a. Rundgänge durchs Haus für die Interessierten anbieten. Nächster Termin ist am Mittwoch, 16. September 2026, 8.00 - 15.30 Uhr. Nach den Infos von Salwolke und Vordemberge spricht es Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen an, flexibel zu arbeiten. Auch die Gründe seien unterschiedlich. „Junge Menschen direkt nach der Ausbildung sind ebenso dabei wie erfahrene Kräfte aus dem Krankenhausbereich, die unser Haus bzw. die Abteilungen erst kennenlernen wollen“, sagt Vordemberge. „Es sind auch Kräfte dabei, die aus der Altenpflege kommen und lieber im Krankenhaus arbeiten wollen. Und natürlich geht es auch vielen darum, etwa noch ein Studium oder andere Aufgaben wie Kinder/Familie oder für ihre Eltern gut mit der Arbeit vereinbaren zu können.“ Das Klinikum hatte das innovative Arbeitszeitmodell eingeführt, um mit den flexibel arbeitenden Kräften insbesondere besser auf Ausfälle von Mitarbeitenden u.a. durch Krankheit reagieren zu können. „Wir hatten uns vorgenommen, auf eine ausreichende Anzahl von flexibel arbeitenden Kräften zu kommen, mit der wir Ausfälle gut abfedern können“, erklärt Salwolke. „Dieses Ziel haben wir erreicht und es gelingt uns, es weiter zu halten und damit neue Kräfte fürs Klinikum zu rekrutieren. Das ist sehr schön.“ Infos gibt es beim Flexpool-Team unter Tel. 0541 405-4222 und www.derflexpool.de. Klinikum gewinnt mit Flexpool neue Pflegekräfte Flexibel Arbeiten kommt gut an Mehr im Internet auf www.dereulenspiegel.de Gesundheitstipps und mehr finden Si eauch in unseren kostenlosen Online-Ausgaben Ein Jahr Haus Brina in Osnabrück Angesichts der demografischen Entwicklung bergen Pflegeberufe viel Zukunftspotential. Während der Anteil ausländischer Beschäftigter in der Branche zuletzt deutlich gestiegen ist, wächst auch die Bezahlung – vor allem unter Fachkräften. Nach aktuell veröffentlichten Statistikdaten (Stichtag: 30. Juni 2025) arbeiten in der Stadt Osnabrück 5.408 Menschen sozialversicherungspflichtig in einem Pflegeberuf. Dies ware n 222 mehr als im Jahr zuvor, der Wert lag damit um 4,3 Prozent über Vorjahresniveau. Im Landkreis stieg die Zahl im gleichen Zeitraum um 258 Personen, lag mit 6.839 um 3,9 Prozent über dem Wert aus dem Juni 2024. In der gesamten Region Osnabrück waren Ende Juni 2025 somit 12.247 Menschen im Pflegebereich sozialversicherungspflichtig tätig. „In Pflegeberufen hat sich In den vergangenen Jahren die Beschäftigung positiv entwickelt. Angesichts der Demografie wird sie in der Zukunft weiter und deutlich stärker wachsen müssen, denn die Gesellschaft wird immer älter. Und durch den höheren Anteil der Älteren wächst der Pflegebedarf – mehr als die vorhandenen Kräfte künftig stemmen könnten“, erklärt Tina Heliosch, Leiterin der Agentur für Arbeit Osnabrück. „Deswegen ist diese Branche für die jungen Generationen ein Zukunftssektor mit einer sinnstiftenden Aufgabe und hoher Beschäftigungssicherheit. Und es lässt sich hier als Fachkraft überdurchschnittlich gut Geld verdienen.“ Anteil ausländischer Staatsbürger unter Beschäftigten wächst stark Der Anteil ausländischer Männer und Frauen unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wächst kontinuierlich – gerade in der Pflege. So arbeiteten Ende Juni 2025 in der Stadt Osnabrück 886 ausländische Beschäftigte sozialversicherungspflichtig und damit 193 mehr (plus 27,8 Prozent) als im Jahr zuvor und 503 mehr als 2021 (plus 131,3 Prozent), im Landkreis waren es 811 Personen, 196 mehr (plus 31,9 Prozent) als 2024 und 417 mehr als 2021 (plus 105,8 Prozent). Der Anteil ausländischer Arbeitskräfte im Pflegebereich in der Region Osnabrück lag damit bei 16,4 Prozent in der Stadt und bei 11,9 Prozent im Landkreis. „Das Potential der bereits hier lebenden ausländischen Beschäftigten mit Pflegehintergrund ist groß. Dieses Potential und die Fachkräfterekrutierung aus dem Ausland sin d der Schlüssel für die Situation in der Pflege“, erläutert Heliosch. „Es lohnt sich, die Anstrengungen, auf diesem Wege Fachkräfte zu gewinnen, weiter zu verstärken.“ Die Beschäftigung im Pflegebereich ist weiterhin vor allem weiblich und Teilzeitkraft. „Der hohe Anteil an Teilzeitbeschäftigung hat zwei Seiten: Einerseits können dadurch insgesamt mehr Menschen in der Pflege arbeiten. Andererseits sorgt viel Teilzeit für Herausforderungen bei der Personalplanung“, so Heliosch. So waren von den Beschäftigten in der Pflege in der Stadt 2025 81,3 Prozent weiblich, im Landkreis gar 85,8 Prozent. Von den 4.399 weiblichen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Stadt arbeiteten Ende Juni 2025 59,7 Prozent in Teilzeit, im Landkreis waren es zeitgleich 69,2 Prozent. Heliosch: „Hier müssen die Bedingungen geschaffen werden, dass zumindest diejenigen, die mehr Stunden arbeiten könnten und wollen, dies auch umsetzen können.“ Die 1.009 in der Stadt sozialversicherungspflichtig in der Pflege beschäftigten Männer arbeiteten zu 65,5 Prozent in Vollzeit, von den 968 im Landkreis galt dies für 66,8 Prozent. Doch wie viel Geld verdienen Pflegefachkräfte in der Region? In der Stadt Osnabrück erhielten sie – nach aktuellsten Auswertungen – 2024 in Vollzeit ein Medianentgelt von monatlich 4.306 Euro brutto, branchenübergreifend lag der Wert für Fachkräfte bei 3.978 Euro. Im Landkreis lagen die vergleichbaren Werte in der Pflege bei brutto 4.084 Euro und branchenübergreifend bei 3.574 Euro monatlich. Tendenziell steigerten sich die Medianentgelte seit 2020 in der Pflege für Vollzeitkräfte sogar stärker als über alle Branchen hinweg. In der Stadt verdienten Pflegefachkräfte 2024 647 Euro brutto monatlich mehr als vier Jahre zuvor, Fachkräfte anderer Branchen im Median 556 Euro mehr. Vergleichbare Entwicklung im Landkreis: Für Pflegefachkräfte gab es monatlich 754 Euro brutto mehr, in allen anderen Branchen zusammen im Median 590 Euro. Überdurchschnittliche Verdienste Leichter Anstieg bei Beschäftigten in Pflegeberufen im Jahr 2025
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