eulenspiegel - Ausgabe 833

Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seite 14 Sch emmen l G i ße en e n & präsentiert von Heinrich-Hasemeier-Straße 31 · 49076 Osnabrück www.gastrocreativ.de · Tel. 0541 - 760 999 45 · info@gastrocreativ.de sitas, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Um die Nährwertkennzeichnung an die neuesten wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen anzupassen, wurde die Berechnung des Nutri-Scores umfassend überarbeitet. Die neue, präzisere Berechnungsmethode bewertet Lebensmittel in mehreren Punkten strenger als bisher - insbesondere stark verarbeitete Produkte mit hohem Salz-, Zucker- oder Süßstoffgehalt schneiden dadurch oft schlechter ab. Dies soll Lebensmittelproduzenten dazu bewegen, bei der Entwicklung und Verbesserung ihrer Rezepturen die Gesundheit der Konsumierenden stärker in den Fokus zu nehmen. Die wesentlichen Änderungen in der Bewertungsmethode lauten wie folgt: Strengere Grenzen: Zucker und Salz schlagen bei der Berechnung der Punkte schneller negativ zu Buche. Damit Hersteller Zucker für das Geschmackserlebnis nicht einfach durch Süßstoffe ersetzen, bewertet der Nutri-Score jetzt auch den Einsatz von Süßstoffen negativ. Produkte wie Softdrinks und Müsli schneiden dadurch oft schlechter ab als bisher. Pluspunkte für Proteine und Ballaststoffe: Produkte mit einem hohen Anteil an Protein oder Ballaststoffen können nach Seit 1. Januar 2026 gibt es neue Bewertungsmaßstäbe für NutriScore, die bekannte Lebensmittel-Nährwert-Ampel. Lebensmittelhersteller, die das fünfstufige System mit den Noten A bis E nutzen, müssen jetzt verbindlich eine angepasste Berechnungsmethode anwenden. Die Änderungen bringen mehr Klarheit darüber, wie viel Zucker, Salz und Ballaststoffe in Lebensmitteln stecken. Die überarbeitete Bewertung orientiert sich noch stärker an aktuellen wissenschaftlichen Ernährungsempfehlungen. TÜV SÜD gibt einen Überblick und erklärt, was Verbraucher über den neuen Nutri-Score wissen müssen. Welche Frischkäsezubereitung im Supermarktregal ist hinsichtlich ihres Nährwerts die bessere Wahl? Sind alle Chips ernährungsphysiologisch gleich “ungesund”? Und entspricht die Nährstoffzusammensetzung des Joghurts dem, was die Aufmachung an Vitalität suggeriert? Der Nutri-Score ist eine erweiterte Nährwertkennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen. Er soll Verbraucherinnen und Verbrauchern ohne besonderes Ernährungswissen am Verkaufsregal die Entscheidung zwischen den Produkten einer Kategorie erleichtern. Von unabhängigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erarbeitet, bewertet er die Zusammensetzung vor allem mit Blick auf ernährungsbedingte Krankheiten wie Adipoständliche Lebensmittelkennzeichnung zu schätzen. Der Nutri-Score trägt durchaus zu r Transparenz am Supermarktregal bei“, sagt Dr. Andreas Daxenberger, Lebensmittelexperte bei TÜV SÜD. „Einem schlechteren Score durch die überarbeitete Berechnungsmethode können Hersteller mit gut durchdachten Rezepturen entgegenwirken - auch wenn das erhebliche Änderungen in den Abläufen bedeutet. Denn ein hoher Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen wie Ballaststoffen oder Proteinen kann die negativen Punkte für strenger bewertete Zutaten in der Gesamtrechnung teilweise ausgleichen.“ Angesichts von Produktmängeln und Rückrufaktionen ist für Verbraucherinnen und Verbraucher neben der Lebensmittelkennzeichnung auch eine qualitätskonforme Produktionskette ein wichtiges Kriterium für ihre Kaufentscheidung und Markentreue. TÜV SÜD unterstützt Unternehmen in Lebensmittelproduktion und -vertrieb durch Zertifizierungen nach freiwilligen Qualitätssicherungsstandards, z. B. nach dem International Food Standard (IFS). „Diese Standards ergänzen - wie die Teilnahme am ebenfalls freiwilligen Nutri-Score - gesetzliche Regelungen um wichtige Qualitätsaspekte“, so Daxenberger. Mehr zum Thema Lebensmittelsicherheit unter tuvsud.com. lig mit dem Nutri-Score. Neben der Freiwilligkeit ist auch die Optik der Lebensmittelampel seither unverändert: die fünfstufige Skala vom dunkelgrünen A, das für eine ernährungsphysiologisch eher günstige Nährstoffzusammensetzung steht, bis zum roten E, das eine eher ungünstige Produktwahl kennzeichnet. Allerdings gibt es auch Kritik am System. Demnach vereinfache der Nutri-Score zu stark und verzerre teilweise die ernährungsphysiologische Qualität. Produkte, die früher im grünen Bereich lagen, erhalten trotz unveränderter Rezeptur mit den heutigen Kriterien eine schlechtere Bewertung. Und weil der NutriScore keine Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker berücksichtigt, ist die Biobranche benachteiligt, da sie etwa Zucker nicht so einfach ersetzen kann wie Nicht-Bio-Produzenten. Zudem wird beanstandet, dass der Nutri-Score nicht EU-weit gilt und auch die Freiwilligkeit der Nutzung innerhalb eines Landes zu Wettbewerbsverzerrungen führen würde. Außerdem sei die gesundheitliche Wirksamkeit der Ampel nicht belegt. Teile der Lebensmittelindustrie befürworten statt der Nährwert-Ampel einen ganzheitlichen Ansatz etwa mit Fokus auf Ernährungsbildung. „Verbraucherinnen und Verbraucher kaufen immer bewusster ein und wissen eine klare, verder neuen Wertung einen besseren Score erzielen. Das wirkt sich insbesondere bei Milchprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten positiv aus, sofern Zucker und Salz sparsam dosiert sind. Die sogenannten roten Fleischsorten erhalten allerdings maximal zwei Punkte für Eiweiß, was auf der Skala meist C oder niedriger bedeutet. Bei Ballaststoffen wurde der Mindestgehalt für eine positive Bewertung angehoben. Neue Kategorie für Öle und Nüsse: Gesunde pflanzliche Fette und Nüsse, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten, haben nun einen besseren Nutri-Score. Damit wurde ein zentraler Schwachpunkt des alten Berechnungssystems beseitigt, bei dem der naturgemäß hohe Fettgehalt dieser Produkte zu einer schlechten Einstufung geführt hatte. Das betrifft zum Beispiel Olivenöl. Getränke-Regeln: Milchgetränke und Pflanzendrinks gelten nicht länger als allgemeine Lebensmittel, sondern werden jetzt wie alle anderen Flüssigkeiten strenger als Getränke berechnet: Ein A im Nutri-Score erhält nur Wasser, fettarme Milch wird dagegen in der Regel mit B, Vollmilch mit C bewertet. Seit seiner Einführung 2020 kennzeichnen immer mehr Unternehmen in Deutschland ihre Lebensmittelerzeugnisse freiwil- Mehr Klarheit für Verbraucher TÜV SÜD informiert über neue Berechnungsmethode für den Nutri-Score gebote wahrnehmen, bewerten und im Alltag damit umgehen. Einige Ergebnisse der Befragung: Der Begriff „Saisonalität“ wird vor allem mit aktuell geernteten Produkten (75 %) sowie mit einer Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten (72 %) in Verbindung gebracht. Mehr als jede zweite befragte Person gibt an, beim Einkauf stark oder sehr stark auf saisonale Ware zu achten. Im Koch- und Essalltag verliert das Thema jedoch häufig an Bedeutung – vor allem, wenn eine ganze Mahlzeit saisonal zusammengestellt werden soll. Insgesamt stehen 85 Prozent der Befragten einem dauerhaft stärker saisonal und regional ausgerichteten LebensmittelanVerbraucherinnen und Verbraucher stehen einem stärker saisonal ausgerichteten Lebensmittelsortiment offenbar grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Die Mehrheit empfindet die damit verbundene geringere Produktvielfalt nicht als störend. Schwierigkeiten zeigen sich jedoch häufiger bei der praktischen Umsetzung im Alltag, etwa bei der Planung und Zubereitung saisonaler Gerichte. Zu diesem Fazit kommt zumindest eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) . Für die Online-Befragung machten rund 3.000 Erwachsene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Angaben, wie sie saisonal orientierte Lebensmittelansaisonales Essen für Abwechslung auf dem Teller und fördert einen bewussteren Genuss“. Mit etwas Übung lasse sich der Speiseplan flexibel an das saisonale Angebot anpassen. „Besonders geeignet sind einfache Grundgerichte wie Suppen, Aufläufe oder Ofengemüse, deren Zutaten sich leicht variieren lassen“, sagt Seitz. Der Saisonkalender des Bundeszentrums für Ernährung gibt einen Überblick, wann welche Obst- und Gemüsearten geerntet werden und das Angebot besonders groß ist. Dennoch sollte man im Geschäft auf die Herkunft achten, da auch in der Hauptsaison Obst und Gemüse importiert wird. (Text: Heike Kreutz, bzfe.de) gebot sowie einfache Hilfestellungen für Einkauf und Planung. Es gibt in jedem Fall zahlreiche gute Gründe, den Einkauf an die Saison anzupassen. „Saisonale gebot neutral oder positiv gegenüber. Viele trauen sich zu, trotz geringerer Auswahl abwechslungsreiche Gerichte zuzubereiten, verfügbare Zutaten flexibel einzusetzen und bei Lücken passende Alternativen zu finden. Deutliche Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen: Während 88 Prozent der über 60-Jährigen ein eingeschränktes Sortiment akzeptieren, sind es bei den 18- bis 39Jährigen lediglich 70 Prozent. Für eine stärkere Verankerung saisonaler Ernährung ist offenbar vor allem eine unkomplizierte Umsetzung im Alltag wichtig. Die Befragten wünschen sich unter anderem eine klare Kennzeichnung saisonaler Produkte, ein nachvollziehbares WarenanGroßteil findet offenbar weniger Vielfalt kaum störend Saisonal einkaufen liegt im Trend Produkte sind häufig günstiger und klimafreundlicher“, sagt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz vom Bundeszentrum für Ernährung. „Das gilt vor allem für heimische Ware, die in ihrer Saison meist frischer, reifer und schmackhafter ist. Zudem sorgt stärksten ausgebildet. Die Verbraucher verbinden Beerenobst vor allem mit dem Sommer. Dieses Gefühl möchte die Kampagne verlängern: Vom zeitigen Frühjahr bis tief in den Herbst hinein - und sogar noch im W inter - können sich Verbraucher das sommerliche Gefühl kaufen. „Eine Handvoll Sommer" ist eine Initiative der niederländischen Organisationen GroentenFruit Huis, Glastuinbouw Nederland, NFO, ZLTO, Stichting Berry Promotions und Simply the Bes und wird von der Europäischen Kommission kofinanziert. Die Kampagne wirbt für in Europa nachhaltig angebautes Beerenobst und hat das Ziel, die Abhängigkeit von Importen aus Nicht-EULändern zu verringern - vor allem mit Augenmerk auf ökologischen Anbau, kurze Produktionsketten und faire Arbeitsbedingungen. (Text: GPP/Handvoll Sommer) den drei Ländern Beerenobst in den Fokus gerückt wird. Ziel der Kampagne ist es, junge Erwachsene auf ansprechende Weise zum häufigeren Verzehr von Beerenobst als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung zu motivieren. Die von Natur aus genussfertigen Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren und Roten Johannisbeeren (Quellen von Vitamin C, Antioxidantien und Ballaststoffen) können zu einer ausgewogeneren Ernährung beitragen. Außerdem hat die Kampagne auch dazu geführt, dass Erdbeeren zunehmend in der Zeit des Jahres verzehrt werden, in der in den Niederlanden der überwiegende Teil der Ernte stattfindet. Mai und Juni sind die Monate, in denen die Deutschen die meisten Erdbeeren verzehren. Das saisonale Bewusstsein hat sich in Deutschland und Belgien am Die Deutschen essen immer mehr Erdbeeren, vor allem im Sommer und aus den Niederlanden. Insbesondere junge Verbraucher greifen immer häufiger zu den roten Früchten. Im Schnitt isst jeder Deutsche pr o Jahr 3,4 Kilo Erdbeeren. Verbraucher zwischen 18 und 35 Jahren aßen im Jahr 2025 rund 8 Prozent mehr Erdbeeren als im Jahr davor. In den Nachbarländern Belgien und Niederlande ist dieser Anstieg des Konsums mit jeweils 16 und 6 Prozent ebenfalls zu beobachten. In Deutschland und Belgien achten Kunden noch stärker auf die Herkunft des Produkts als in den Niederlanden. Die Wachstumsraten sind unter anderem das Resultat der 2025 gestarteten drei Jahre laufenden Verbraucherkampagne „Eine Handvoll Sommer", mit der in Eine Handvoll Sommer Junge Erwachsene entdecken die Erdbeere Leckere Rezepte, Tipps und mehr finden Sie auch in unserem kostenlosen E-Paper www.dereulenspiegel.de Die Osnabrücker Szene im Netz: Werde Teil der Facebook-Gruppe: Facebook.com / eulenspiegel Osnabrück Für jeden Geschmack! Café-Restaurant G o l f c l u b D ü t e t a l I I Wersener Str. 17 49504 Lotte Tel.: 05404 - 73655 Exklusiv Frühstücken im Golfclub Dütetal Entdecken Sie unser Frühstücksbuffet 29,90 Euro p.P. (inkl. Getränke) Für Gruppen ab 10 Personen

RkJQdWJsaXNoZXIy MjU4