Seite 13 präsentiert von Kaum ein anderes Gemüse wird im Frühling so sehnsüchtig erwartet wie der Spargel. In diesem Jahr startete die heimische Saison aufgrund milder Temperaturen im März besonders früh. Spargel ist das Gemüse mit der größten Anbaufläche in ganz Deutschland. Das kommt nicht von ungefähr: 2025 lag hier der Pro-Kopf-Verbrauch von frischem Spargel bei 1,2 Kilogramm. Rund 82 Prozent stammen dabei aus deutscher Ernte. Ergänzt wird das heimische Angebot vor allem durch Einfuhren aus Griechenland oder Spanien, mittlerweile auch immer häufiger aus Mexiko. Weltweit ist besonders der grüne Spargel beliebt, wohingegen in Deutschland der Bleichspargel häufiger auf dem Teller landet. Und gerade beim weißen Spargel ist Frische das oberste Gebot, sagt Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim Bundeszentrum für Ernährung: „Je schneller er vom Feld auf den Tisch kommt, desto besser schmeckt er.“ Frischen Spargel erkennt man am leicht glänzenden und prallen Aussehen und fest geschlossenen Köpfen. „Kleiner Spar-Tipp für den Einkauf: Gebrochene oder leicht gekrümmte Stangen werden meist deutlich günstiger angeboten, obwohl sie genauso gut schmecken wie kerzengerade Exemplare“, sagt Seitz. In ein feuchtes Baumwolltuch eingewickelt hält sich weißer Spargel im Kühlschrank ein bis drei Tage lang. Grünspargel bleibt auch stehend in einem Gefäß mit etwas Wasser frisch. Vorgeschält sollte er immer kühl gelagert und noch am selben Tag verarbeitet werden. Die Spargelernte endet offiziell am 24. Juni, dem Johannistag. Dieses Datum ist so spezifisch, da die Spargelpflanze eine ausreichend lange Erholungsphase bis zur nächsten Ernte benötigt. Um regionalen Spargel länger Erwartung, dass ein Espresso eher oder sehr wahrscheinlich „aus Italien“ stamme, von 21 Prozent auf 62 Prozent, sobald die Verpackung italienische Farben und Sprache zeigt. Auch Hinweise wie „hergestellt in…“ korrigieren eine solche Wahrnehmung nicht immer vollständig. „Die aktuellen Vorgaben zur Herkunftskennzeichnung schützen Verbraucherinnen und Verbraucher nicht ausreichend vor Irreführungen. Die Menschen erwarten transparente Angaben, die informierte Kaufentscheidungen erleichtern. Klare Regeln stärken auch die Anbieter, die echte regionale Wertschöpfung leisten“, so Seidel. Die Verbraucherzentrale fordert daher eine verpflichtende Kennzeichnung des Herkunftslandes für alle Lebensmittel in der EU. Das sollte auch für Hauptzutaten bei verarbeiteten Produkten gelten. Die Bundesregierung und die Bundesländer müssen für di e Kennzeichnung und Bewerbung von Herkunft und Regionalität einheitliche, verbindliche und vergleichbare Regelungen schaffen, so die Verbraucherzentrale. Dem Ernährungsreport liegt eine bevölkerungsrepräsentative Onlinebefragung im Auftrag des Projekts Lebensmittelklarheit zugrunde. Regionale Wertschöpfung und kürzere Lieferketten tragen zu einer stabilen Lebensmittelversorgung bei und können das Vertrauen der Verbraucher/innen in die Herstellung von Lebensmitteln stärken. Damit Menschen bewusst regional einkaufen können, müssen Herkunftsangaben verlässlich sein. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Projekts Lebensmittelklarheit zeig t jedoch: Verpackungen können starke Erwartungen auslösen, die nicht zur tatsächlichen Herkunft des Produkts oder bestimmter Zutaten passen. Die Verbraucherzentrale fordert deshalb klare und verständliche Regeln für Herkunfts- und Regionalangaben. „Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wissen, woher ihre Lebensmittel kommen. Das ist aber oft nicht leicht erkennbar. Wir brauchen endlich verbindliche, einheitliche Regeln für die Werbung mit regionaler Herkunft und eine verpflichtende Angabe des Herkunftslandes für alle Lebensmittel“, sagt Christiane Seidel, Leiterin Team Lebensmittel im Verbraucherzentrale Bundesverband . Regionale Erzeugung und kürzere Lieferwege machen die Versorgung widerstandsfähiger gegenüber globalen Krisen. Wenn Wertschöpfung regional veranÜber 63 Kilogramm Kartoffeln isst jede Person in Deutschland durchschnittlich pro Jahr. Die beliebte Knolle gehört hierzulande zu den Grundnahrungsmitteln. Die neue Webseite des Bundeszentrums für Ernährung bietet viele interessante Fakten zur gesamten Lebensmittelkette der Kartoffel vom Feld bis auf den Teller. Auf dem Acker: Die Reise beginnt direkt auf dem Feld, wo die wärmeliebende Pflanze heutzutage in sorgfältig angelegten Dämmen wächst. Seit dem 18. Jahrhundert spielt die Kartoffel für unsere Ernährung und Wirtschaft eine bedeutsame Rolle. Deutschland ist führend in der europäischen Kartoffelerzeugung und produziert sogar mehr als hier verbraucht wird (Selbstversorgungsgrad 145%). Von der Ernte in den Handel: Sobald die Knollen ausgereift sind, übernehmen moderne Maschinen die Ernte. Ein Großteil der Kartoffeln wandert direkt in die industrielle Weiterverarbeitung: Dort entstehen beliebte Produkte wie Pommes frites, Kartoffelsalat, Chips oder Püree. Die restliche Ernte findet als Frischware den Weg in den Handel. Für eine stabile Qualität bis zum Verkauf, lagert man die Knollen gut belüftet bei optimaler Temperatur und Luftfeuchtigkeit. kert ist, bestehen weniger Abhängigkeiten von globalen Transportketten oder Weltmarktpreisen. Gleichzeitig kann das Vertrauen der Verbraucher/innen steigen, wenn sie nachvollziehen können, woher ein Produkt stammt. Laut Ernährungsreport 2025 ist Regionalität für viele Verbraucher/innen wichtig. Doch die tatsächliche Herkunft von verpackten Lebensmitteln im Supermarkt zu erkennen, ist mitunter schwer. Die Studie des Verbraucherzentrale Bundesverbands zeigt: Nur 15 Prozent der Befragten fällt es sehr oder eher leicht zu erkennen, woher die Zutaten für ein Produkt kommen. Begriffe wie „regional“, „aus der Region“ oder „aus der Heimat“ sind rechtlich nicht klar definiert. Eine Vielzahl an Siegeln, Bildern und Werbeaussagen kann die Orientierung zusätzlich erschweren. Die Studie zeigt zudem, dass die Verpackungsgestaltung die Wahrnehmung deutlich beeinflusst: Auch implizite Herkunftsbezüge auf Lebensmittelverpackungen wie fremdsprachige Texte, Landesfarben oder Ortsnamen können bei Verbraucher/innen starke Erwartungen an die Herkunft eines Lebensmittels und dessen Zutaten auslösen. Zum Beispiel stieg die verarbeitet werden“, sagt Spargel-Fan Seitz. Gefroren hält der Spargel sich sechs bis zwölf Monate lang. Grün- und Bleichspargel haben ihren Ursprung übrigens in derVom Einkauf in die Küche: Damit Kartoffelgerichte gut gelingen, kommt es auf die richtige Kartoffelsorte an. Festkochende für Bratkartoffeln, überwiegend festkochende für Salzkartoffeln oder mehlige für Kartoffelpüree – mit der richtigen Sorte gelingt auch die Zubereitung. Übrigens: Die Süßkartoffel ist trotz ihres Namens sowie Ähnlichkeiten im Aussehen und der Verwendung nicht mit der Kartoffel verwandt. Geeignete Sorten für Kartoffelvorräte lassen sich wochenlang zu Hause lagern, idealerweise an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort. Vor der Zubereitung stets mögliche grüne Stellen oder Keimansätze entfernen. Gesundheit und Umwelt: Die Kartoffel liefert komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe und hochwertiges Eiweiß, darüber hinaus wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Mit der richtigen Zubereitungsart und Garmethode lässt sich das Beste aus der Kartoffel herausholen und gleichzeitig die Aufnahme unerwünschter Stoffe wie Solanin und Acrylamid reduzieren. Ob gekocht, gebacken oder frittiert – die tolle Knolle passt zu unzähligen Gerichten. Da sie ganzjährig aus heimischer Erzeugung verfügbar ist, ist sie immer eine nachhaltige Wahl. (Text: Verena Dorloff, bzfe.de) Inhaltsstoffen knapp die Nase vorn. Allerdings sind beide Sorten rundum gesund. Sie haben wenige Kalorien und kaum Fett, enthalten aber trotzdem verdauungsfördernde Ballaststoffe, Minerale und Vitamine. Ob kochen, dünsten, dämpfen, braten, im Ofen backen oder sogar grillen – Spargel ist in der Küche vielfältig einsetzbar. Für klassischen, gekochten Spargel die Stangen zehn bis 15 Minuten lang in Salzwasser kochen. Um Bitterstoffe im Spargel zu reduzieren, hilft eine Prise Zucker im Kochwasser. Der ganze Weg des Spargels wird ausführlich in der Rubrik „Vom Acker bis zum Teller“ auf der Website des Bundeszentrums für Ernährung erklärt, inklusive einer einfachen Rezeptidee für Risotto mit Spargel. (Text: Emma Schertl, bzfe.de) www.huxmuehle.de Wir freue n un s au f Ihre n Besuch. Ih r Huxmühle n Team Montag bi s Samstag ab 17 Uhr Sonn - und Feiertags ab 12 Uhr Donnersta g Ruhetag n S Ge ießen ie nse u re le e ck ren relg iht Spag erc e Frische Infos vom Acker bis zum Teller Frühlings-Hit: Heimischer Spargel und auch außerhalb der Saison genießen zu können, kann er eingefroren werden. „Die Stangen waschen, schälen und eventuell kurz blanchieren. Für die spätere Verwendung bei Bedarf schon in Stücke schneiden. Der Spargel kann dann unaufgetaut selben Pflanzenart (Asparagus officinalis). Da der grüne Spargel nicht unter Folien angebaut wird, verfärbt er sich mit dem Austrieb durch den Pflanzenfarbstoff Chlorophyll. Dadurch und wegen etwas höherem Vitamin C- und Folsäure-Gehalt, hat er bei den Foto: pixabay Verbraucherzentrale fordert klare Regeln Vom Acker bis zum Teller Herkunftskennzeichnung Die Kartoffel SAISONALE GERICHTE Leckere Spargel Spezialitäten, Schnitzelparade, u.v.m. Wersener Landstraße 1 - 49076 Osnabrück Tel. 0541 12 43 45 - www.hotel-hackmann-atter.de WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH auf unserer sommerlichen Terrasse Spargelzeit im Dütetal Für jeden Geschmack! Café-Restaurant G o l f c l u b D ü t e t a l I I Wersener Str. 17 49504 Lotte Tel.: 05404 - 73655 Exklusiv Frühstücken im Golfclub Dütetal Entdecken Sie unser Frühstücksbuffet 29,90 Euro p.P. (inkl. Getränke) Für Gruppen ab 10 Personen
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