Telefon : oder E-Mail: 0541-124114 post@moschitz.de Ausbildung ist Vertrauenssache - seit über 40 Jahren! Ihr kompetenter Führerscheinausbilder! De r be i uns! Führerschein B19 7 Ausbildung kombiniert auf Schaltung und Automatik. Wir informieren Euch gerne. . . er . üb Anzeigensonderseite Ausgefallenes Abblendlicht, verschlissene Bremsscheiben oder gebrochene Federn: Das sind einige der häufigsten Mängel, die von den TÜV-Sachverständigen bei der Hauptuntersuchung (HU) beanstandet werden. Eine Sonderauswertung des „TÜV-Report 2026“ zeigt, wo die Schwachstellen vieler Pkw liegen und was Fahrzeughalter tun können, um möglichst gut durch den HU-Termin zu kommen. Dafür hat der TÜV-Verband rund 9,5 Millionen Hauptuntersuchungen der TÜVOrganisationen vertieft ausgewertet. „Fahrzeughalter sollten sich vor der Hauptuntersuchung einen Eindruck vom Zustand ihres Fahrzeugs verschaffen“, sagt Frank Schneider, Referent für Fahrzeugtechnik beim TÜV-Verband. „Je älter das Fahrzeug ist und je mehr Bauteile auffällig sind, desto sinnvoller ist ein professioneller Checkup in einer Fachwerkstatt.“ In der Sonderauswertung werden „erhebliche“ und „gefährliche Mängel“ betrachtet. Fahrzeuge mit diesen Mängeln erhalten keine Plakette, müssen umgehend repariert und innerhalb von vier Wochen erneut bei der Prüfstelle vorgeführt werden. Das war im Berichtszeitraum des TÜV-Reports 2026 bei 21,5 Prozent der untersuchten Fahrzeuge der Fall. Der TÜV-Verband gibt Tipps, welche Mängel am häufigsten auftreten und wie sich Pkw-Halter besser auf die HU vorbereiten können. Top-Mangel bei der HU: die Scheinwerfer Die mit Abstand meisten Mängel betreffen das Abblendlicht. „Häufig funktionieren Scheinwerfer gar nicht oder sind falsch eingestellt“, sagt Schneider. Die Folge: die Fahrzeuge werden i m Straßenverkehr in kritischen Situationen übersehen oder zu Die Bundesregierung hat sich auf ein neues Förderprogramm für Elektroautos verständigt. Privatpersonen sollen beim Kauf eines E-Autos künftig mit einer Prämie von bis zu 6.000 Euro unterstützt werden. Die Förderung richtet sich gezielt an Haushalte mit mittleren und niedrigeren Einkommen, für die der Umstieg auf ein Elektrofahrzeug bislang häufig an den hohen Anschaffungskosten scheiterte. Vorgesehen ist eine sozial gestaffelte Prämie, deren Höhe sich unter anderem nach Einkommen und Familienstand richtet . Der ACV Automobil-Club Verkehr begrüßt diesen Ansatz ausdrücklich. „Die Erfahrungen aus der ersten Förderphase zeigen klar: Staatliche Kaufanreize können den Hochlauf der Elektromobilität wirksam beschleunigen“, sagt ACV Geschäftsführer spät erkannt. Oder es werden andere Verkehrsteilnehmer gefährlich geblendet. Schneider: „Sehen und gesehen werden ist ein sehr wichtiger Faktor für die Verkehrssicherheit, der häufig unterschätzt wird.“ Tipp: Alle Leuchten vor der HU prüfen. Bei vielen Herstellern und Modellen werden defekte Leuchtmittel im Armaturenbrett angezeigt. Ein Gang um das Auto identifiziert schnell den Fehler, dabei auch die Kennzeichenbeleuchtung beachten. Die Leuchtmittel des Abblendlichts können bei vielen Modelle n auch heute noch selbst gewechselt werden. Das erfordert etwas handwerkliches Geschick und eine Durchsicht der Bedienungsanleitung („Bordbuch“). Hier ist auch die Bezeichnung des richtigen Leuchtmittels angegeben. Technikversierte können die Scheinwerfer auch selbst einstellen, was aber aufwendig ist. Für die Nicht-Bastler ist ein Werkstattbesuch zu empfehlen, was je nach Modell zwischen 10 und 50 Euro kostet. Prüforganisationen und viele Werkstätten bieten diesen Service im Herbst im Rahmen der „Aktion Lichttest“ kostenlos an. Zentral für die Sicherheit: die Bremsanlage Die weiteren drei häufigsten Mängel betreffen die Bremsanlage. „Verschlissene, riefige oder stark korrodierte Bremsscheiben sind häufig der Grund für einen erheblichen Mangel bei der HU“, sagt Schneider. Technischer „Gegenpol“ der Scheiben sind die Bremsbeläge. Diese können u.a. gebrochen, lose oder verölt sein. Auch eine unsachgemäße Montage oder eine falsche Größe führen zum Nichtbestehen. Besonders gefährlich sind undichte, beschädigte oder Holger Küster. „Dass die Prämie erstmals sozial gestaffelt wird, ist ein sinnvoller Schritt, um die Elektromobilität noch breiter in der Gesellschaft zu verankern.“ Neben der sozialen Ausrichtung hebt der ACV insbesondere die wiedergewonnene Planungssicherheit für Verbraucher hervor. Der klar definierte Förderrahmen von drei Milliarden Euro sowie die Perspektive von mindestens 800.000 förderfähigen Fahrzeugen schaffen verlässliche Rahmenbedingungen für Kaufentscheidungen. „Eine zentrale Aufgabe der Politik ist es, dafür zu die Nachfrage brach ein, und der Hochlauf der Elektromobilität wurde spürbar ausgebremst.“ Wie entscheidend der Kaufpreis für Elektroautos bei der Kaufentscheidung der Menschen in Deutschland ist, bestätigt eine Tipp: Vibrationen am Lenkrad, unpräzises Fahrverhalten oder ein starkes Absenken des Fahrzeugs beim Bremsen sind Indizien für akute Mängel an Federn und Dämpfern. Auch deutliche Ölspuren an den Dämpfern oder vorzeitig abgenutzte Reifen deuten auf Probleme bei diesen Bauteilen hin. Ein Werkstattbesuch ist dann Pflicht. Im Blick behalten: die Reifen Ein häufiger Kritikpunkt bei der HU sind die Reifen (Platz sechs). „Bei Reifen gibt es immer eine sehr lange Mängelliste“, sagt Schneider. „Dazu gehören Beulen, Alterungsrisse, Beschädigungen durch Fremdkörper oder in den meisten Fällen eine zu geringe Profiltiefe.“ Nicht selten fahren Fahrzeugbesitzer auch mit komplett unzulässigen Reifengrößen oder einer Mischbereifung vor. Tipp: Profiltiefe am besten vor dem HU-Termin prüfen. Die TÜVSachverständigen empfehlen mindestens 4 Millimeter, obwohl gesetzlich nur 1,6 Millimeter vorgeschrieben sind. Das Reifengummi wird mit der Zeit spröde und verliert an Elastizität. Reifen sollten deshalb spätestens nach sechs bis acht Jahren ersetzt werden. Herausgeber des TÜV-Reports ist der TÜV-Verband, der den Gebrauchtwagenreport gemeinsam mit der AutoBild produziert und publiziert. Für den TÜV-Report 2026 hat die Redaktion 9,5 Millionen Hauptuntersuchungen von Pkw ausgewertet, die von den TÜV-Prüfstellen in der Zeit vom 1.7.2024 bis 30.6.2025 durchgeführt wurden. Untersucht wurden 216 verschiedene Fahrzeugtypen, darunter 18 reine Elektrofahrzeuge. aktuelle, repräsentative CiveyUmfrage im Auftrag des ACV. Knapp 30 Prozent der befragten Verbrennerfahrer nennen den hohen Anschaffungspreis al s Hauptgrund gegen den Umstieg auf ein E-Auto. Trotz der positiven Impulse sieht der ACV ein zentrales Defizit. Die geplante Förderung orientiert sich bislang zu wenig an den Lebensrealitäten jener Menschen, die sie erreichen soll. Denn gerade in Haushalten mit mittleren und niedrigeren Einkommen ist der Kauf von Gebrauchtwagen weit verbreitet. „Wenn die Förderung tatsächlich vor allem sozial wirksam sein soll, muss sie schnellstmöglich auch auf gebrauchte Elektroautos ausgeweitet werden“, fordert Küster. „Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie an genau den Menschen vorbeiläuft, für die sie gedacht ist.“ stark korrodierte Bremsleitungen. „Bei einem Verlust von Bremsflüssigkeit lässt der Druck im Bremssystem nach, was im schlimmsten Fall zu einem Totalausfall der Bremsen führen kann“, sagt Schneider. Tipp: Die Bremsscheiben und Bremsbeläge sind bei vielen Modellen, vor allem mit offenen Alufelgen, von außen sichtbar. Eine abschließende Beurteilung des Zustands ist aber nur bei einer Fachwerkstatt möglich. Daher sollten Halter die Bremsen bei Service-Terminen immer checken lassen. Wichtig: Warnzeichen wie Geräusche, Ruckeln oder Seitenzug beim Bremsen ernst nehmen. Bei längerer Standzeit und hoher Feuchtigkeit können die Bremsscheiben „Flugrost“ ansetzen – das ist völlig normal. Der Flugrost kann einfach durch regelmäßiges kräftiges Bremsen entfernt werden. Unterschätzte Schwachstelle: Federn und Dämpfer Auf Platz fünf der Mängelliste liegen gebrochene, verschlissene oder falsch montierte Federn. Sie sorgen für Stabilität und Komfort beim Fahren. Technisch eng verknüpft mit den Federn sind die Schwingungsdämpfer. Ihre Funktion besteht darin, die Schwingungen der Federn zu kontrollieren und zu reduzieren. Sie können beschädigt, korrodiert oder undicht sein, was zu austretendem Öl führt. Defekte Federn und Dämpfer sind gefährlich, weil sie die Fahrstabilität beeinträchtigen. In Kurven kann das Fahrzeug schlechter kontrolliert werden und der Bremsweg verlängert sich um bis zu 20 Prozent. Worstcase ist ein Federbruch während der Fahrt, der das Fahrzeug sofort manövrierunfähig macht. sorgen, dass sich Menschen auf eine solche Prämie verlassen können“, betont Küster. „Das vorzeitige Ende des Umweltbonus im Jahr 2023 hat deutlich gemacht, wie stark ein abruptes Förder-Aus verunsichert: Kaufentscheidungen wurden aufgeschoben oder ganz gestrichen, Seite 11 Die häufigsten Mängel bei der Hauptuntersuchung ACV fordert Ausweitung auf Gebrauchtfahrzeuge Gut vorbereitet zum HU-Termin Neue E-Auto-Förderung Foto: pixabay Kostenlos unter www.dereulenspiegel.de Weitere Tipps und Neuigkeiten rund um die Themen KFZ und Mobilität finden Sie in unseren Online Ausgaben:
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