Anzeigensonderseite Seite 5 facebook.com/eulenspiegel Osnabrück präsentiert von der und um en d R Frühling d e un um d n rü lin h g In vielen Regionen Deutschlands besteht ein hohes Risiko, sich durch einen Zeckenstich mit dem Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)-Virus zu infizieren. Seit Beginn der Erfassung dieser Risikogebiete sind fast jedes Jahr neue Regionen dazugekommen, so auch dieses Jahr: Nach aktuellen Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) zählen zwei neue Regionen, darunter der Landkreis Nordsachsen in Sachsen und der Stadtkreis Halle (Saale) in SachsenAnhalt, ab jetzt dazu. Mit insgesamt 185 FSME-Risikogebieten ist fast die Hälfte aller deutschen Stadt- und Landkreise betroffen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den FSME-Fallzahlen wider: 693 gemeldete FSME-Erkrankungen im Jahr 2025 markieren den dritthöchsten Wert seit Beginn der Erfassung. Umso wichtiger ist die richtige Vorsorge. Den zuverlässigsten Schutz gegen eine FSME-Infektion bietet eine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt sie allen Personen, die in einem FSME-Risikogebiet leben oder einen Aufenthalt in einem Risikogebiet planen und mit Zecken in Kontakt kommen können. Die Ausweitung der Risikogebiete und die in den letzten Jahren ansteigenden Fallzahlen zeigen deutlich, dass der Schutz gegen FSME immer wichtiger wird. Dennoch bleiben die FSME-Impfquoten in den Risikogebieten auf einem ähnlichen Niveau wie in den Vorjahren: Im Jahr 2024 lag die Gesamtimpfquote bei Kindern und Jugendlichen bei 30 %, bei Erwachsenen lediglich bei 19 %. Diese Zahlen verdeutlichen, dass Handlungsbedarf besteht, denn die durch einen Zeckenstich übertragene Krankheit ist ein ernstzunehmendes Risiko - und das nicht erst im Frühling: Zecken können bereits bei Temperaturen um die 5 bis 7 °C aktiv sein. Die ersten FSMEFälle wurden auch in 2026 schon im Januar gemeldet. Milder werdende Winter und kürzere Frostperioden begünstigen diese frühe Zeckenaktivität: 2025 war eines der wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen mit einem milden, trockenen und sonnenscheinreichen Winter. Mit den ersten warmen Tagen im März erwacht die Natur - und damit steigt auch unsere Aktivität im Freien. Doch Vorsicht: Das Risiko von Zeckenstichen besteht nicht nur im Wald, sondern bereits vor der eigenen Haustür - zum Beispiel im Garten oder städtischen Parks. Um gut geschützt zu sein, sollte man bereits frühzeitig mit der Vorsorge beginnen. Das bedeutet, seinen Impfstatus von seiner Ärztin oder seinem Arzt prüfen zu lassen. Falls kein ausreichender Impfschutz vorliegt, können durch den Arzt oder die Ärztin FSMEImpfungen begonnen oder unvollständige Impfserien abgeschlossen werden. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhäute und des zentralen Nervensystems, die zu schwerwiegenden Verläufen führen kann. Folgen einer Infektion können bleibende Schäden wie Lähmungen oder Schluck- und Sprechstörungen sein. Rund 90 % der FSME-Betroffenen benötigen eine stationäre Behandlung im Krankenhaus. In Deutschland verläuft etwa jede fünfte FSMEErkrankung schwer. FSME ist nicht mit Medikamenten heilbar und kann bei schweren Verläufen tödlich enden. Weitere Informationen und Hintergründe zum Thema gibt es auf www.zecken.de. (ots) - meh r auf www.heede.de Markisen Glasschiebewände Insektenschutz Neu: Reinigung und Wartung von Wintergartenanlagen und Terrassendächern Montage, Service & Reparatur Terrassen- und Lamellendächer Innen- und Außenbeschattung Robert Koch-Institut meldet zwei neue Risikogebiete FSME breitet sich weiter aus Anfang 2026 startete ein Vorhaben, das auf die bedeutenden Beiträge des botanischen Artenschutzes für einen natürlichen Klimaschutz gerichtet ist. Einer der Projektpartner ist der Botanische Garten der Uni Osnabrück. Das bundesweite Verbundprojekt im Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz trägt den Titel „Wildpflanzen retten: Vielfalt erhalten, Klima schützen“ (WiVi-Klima). „Ich freue mic hdarauf, in Osnabrück gemeinsam mit Dr. Peter Borgmann, Dr. Jens Koczula und PD Dr. Stefan Abrahamczyk einen Beitrag zur Sicherung der biologischen Vielfalt und Stärkung von Wildpflanzen als zentrale Grundlage für den natürlichen Klimaschutz und die Wiederherstellung von Lebensräumen zu leisten“, so Prof. Dr. Sabine Zachgo, Direktorin des Osnabrücker Botanischen Gartens. Ziel ist es, Wildpflanzenvielfalt als Grundlage klimaresilienter Ökosysteme zu sichern und damit einen wirksamen Beitrag zum natürlichen Klimaschutz in Deutschland zu leisten. Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Sabine Riewenherm: „Artenreiche und genetisch vielfältige Pflanzenbestände erfüllen zentrale Funktionen für den Klimaschutz: Sie stabilisieren Ökosysteme, fördern die Speicherung von Kohlenstoff, regulieren Wasser- und Nährstoffhaushalte und erhöhen die Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel. Der fortschreitende Rückgang seltener und gefährdeter Wildpflanzen schwächt diese Leistungen, die die Natur erbringt, zunehmend. WiViKlima setzt hier an und stärkt gezielt jene Pflanzenarten, die für funktionierende natürliche Lebensräume und ihre Klimafunktionen unverzichtbar sind.“ Das Projekt verbindet Pflanzenschutz-Maßnahmen vor Ort (In situ) mit Maßnahmen außerhalb des natürlichen Lebensraums gramm Biologische Vielfalt im Bundesnaturschutzfonds mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) - auf. Abgestimmt mit Fachbehörden der Bundesländer und NaturDie WiVi-Klima Förderung erfolgt im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz durch das BfN mit Mitteln des BMUKN mit einem Gesamtvolumen von rund 2,9 Millionen Euro, verteilt auf drei Jahre. WiVi-Klima schafft die fachlichen und organisatorischen Grundlagen für ein dauerhaftes bundesweites Kompetenznetzwerk Botanischer Artenschutz, welches ab 2029 dauerhaft von Bund und Ländern finanziert werden soll. Hintergrund: Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz Das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz der Bundesregierung unterstützt Maßnahmen, die Klimaschutz mit der Schaffung und Stärkung vielfältiger Ökosysteme verbinden. Wälder und Auen, Wiesen und Moore, Meere und Gewässer wie auch naturnahe Grünflächen in besiedelten Gebieten binden Kohlenstoff aus der Atmosphäre und speichern es langfristig. Sie wirken zudem als Puffer gegen Folgen der Klimakrise, indem sie Starkregen und Hochwasser aufnehmen und bei Hitze für Abkühlung sorgen. Zugleich erhalten sie unsere Lebensgrundlagen, bieten wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen, speichern Wasser und sind Rückzugsorte für Menschen. Weitere Infos zum Thema finden Sie online beim Projekt Wildpflanzenschutz Deutschland unter www.wildpflanzenschutz. uni-osnabrueck.de/ oder beim Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz des Bundesamtes für Naturschutz unter: https:// www.bfn.de/thema/aktionsprogr amm-natuerlicher-klimaschutz Klimaschutz braucht Pflanzenvielfalt Botanischer Garten an Wildpflanzenschutz-Projekt beteiligt Dr. Peter Borgmann, PD Dr. Stefan Abrahamczyk, Prof. Dr. Sabine Zachgo, Dr. Jens Koczula (v.l.) freuen sich auf das neue Projekt (Ex situ). Zu den zentralen Maßnahmen zählen die Sammlung und langfristige Sicherung von Wildpflanzensaatgut, der Erhalt genetischer Vielfalt in Genbanken, die Anzucht und Vermehrung gefährdeter Arten sowie deren gezielte Wiederansiedlung und Populationsstützung. Ergänzt werden diese Ansätze durch Erfolgskontrollen, moderne Dateninfrastrukturen sowie Fortbildungs- und Dialogangebote. Die Projektpartner - Osnabrück sowie vier weitere Gärten aus Berlin, Mainz, Potsdam und Regenburg - bauen auf ihren wertvollen Erfahrungen und den Infrastrukturen des Vorgängerprojekts „Wildpflanzenschutz Deutschland“ (WIPs-De) - gefördert über das Bundesproschutzakteuren, wird im neu gestarteten Vorhaben ein bundeslandübergreifendes, bedarfsorientiertes Konzept entwickelt, das konkrete Handlungsempfehlungen für den botanischen Artenschutz liefert. Im Projektverlauf werden für die Erweiterung des Netzwerkes weitere potentielle Partnerinnen und Partner sowie Akteurinnen und Akteure gesucht. Das Ziel ist die bundesweite, dauerhafte erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes durch Bund und Länder. Im Rahmen des Projekts werden Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Regionen aufgezeigt, die veranschaulichen, wie sich bewährte Instrumente wirksam in bestehende Naturschutzstrukturen integrieren lassen. Foto: Botanischer Garten der Uni Osnabrück Das Meller Hallenbad bietet auch in diesem Jahr während der niedersächsischen Osterferien un d an den Osterfeiertagen Sonderöffnungszeiten an. Das teilt das Amt für Familie, Bildung und Sport der Stadt Melle-Mitte mit. Durch den ferienbedingten Ausfall der Schul- und der nur teilweisen Vereinsnutzung stehen den Schwimmgästen in dieser Zeit auch die Vormittagsstunden zur Verfügung. Die entsprechende Beckenbelegung des Sportund des Mehrzweckbeckens durch Vereins- und Kursbetrieb ist zu beachten. Jetzt hoffen die Verantwortlichen, dass diese zusätzlichen Öffnungszeiten gut angenommen werden, die in der Zeit vom 23. März bis einschließlich 7. April 2026 gelten. Die Öffnungszeiten im Detail: montags bis freitags jeweils von 7:00 bis 21:00 Uhr, samstags 7:00 bis 19:00 Uhr und sonntags 8:00 bis 19:00 Uhr. Öffnungszeiten an den Osterfeiertagen: Freitag, 3. April (Karfreitag) 8:00 – 19:00 Uhr, Sonntag, 5. April (Ostersonntag) geschlossen, Montag, 6. April (Ostermontag) 8:00 – 19:00 Uhr. Weitere Informationen und den aktuellen Beckenbelegungsplan für die Osterferien gibt es im GrönegauBad Melle, Am Wellenbad 43, 49324 Melle, per Telefon unter 05422 / 95 86 36, per EMail: groenegaubad@stadtmelle.de und natürlich online unter www.groenegaubad.de. Entspannt schwimmen in Melle Sonderöffnungszeiten während der Osterferien im GrönegauBad Foto : Stadt Melle Stolze Gartenbau • • Gartengestaltung Objektpflege Gewachsenes erhalten, Neues gestalten. 25seit Jahren
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