eulenspiegel - Ausgabe 835

Anzeigensonderseite präsentiert von Szene „Lebendige Innenstädte entstehen dort, wo die Menschen sich sicher fühlen und sich gerne aufhalten. Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit sind deshalb längst zu wichtigen Standortfaktoren geworden“, unterstreicht Anke Schweda, Geschäftsbereichsleiterin Standortentwicklung der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim. Um diesem Thema die notwendige öffentliche Aufmerksamkeit zu bieten, haben die IHK Niedersachsen (IHKN) und DEHOGA Niedersachsen das Impulspapier „Zentren-SOS - Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit als Standortfaktor für lebendige Innenstädte in Niedersachsen“ veröffentlicht. Danach seien neben einem attraktiven Angebot aus Handel, Gastronomie und Kultur vor allem gepflegte öffentliche Räume, eine gute Beleuchtung sowie die Beseitigung von Angsträumen entscheidend fü r die Aufenthaltsqualität in den Zentren. Darum fordert Frau Anke Schweda: „Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit dürfen nicht als freiwillige Zusatzaufgaben betrachtet werden, sondern müssen dauerhaft als fester Bestandteil der Stadtentwicklungs- und der Standortpolitik verankert werden. Wer heute in attraktive und sichere Innenstädte investiert, stärkt zugleich die wirtschaftliche Zukunft unserer Zentren.“ Das Impulspapier „Zentren-SOS – Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit als Standortfaktor für lebendige Innenstädte in Niedersachsen“ ist unter www.ihkn.de/Zentren-SOS abrufbar. Mit einer neuen digitalen Stadttour wird das Vermächtnis der Frauenrechtlerin Cilli-Maria Kroneck-Salis auf innovative Weise erlebbar. Die Stadttour ist eine Weiterentwicklung des seit 2018 bestehenden frauenORTes Cilli-Maria Kroneck-Salis und ergänzt diesen um ein digitales, interaktives Angebot. Am Geburtstag der Mitbegründerin des Autonomen Frauenhauses Osnabrück stellten die Gleichstellungsbüros der Stadt Osnabrück, des Landkreises Osnabrück und der Stadt Bad Iburg im Rahmen einer Release-Veranstaltung erste Inhalte des neuen Projekts vor. Die digitale Stadttour widmet sich dem niedersachsenweiten Projekt „frauenORTE“ und verbindet die Lebensgeschichte von Cilli-Maria Kroneck-Salis mit aktuellen gesellschaftlichen Themen wie geschlechtsspezifischer Gewalt, Femiziden und dem Schutz von Frauen. An insgesamt sechs Audiostationen in Stadt Osnabrück und Stadt Bad Iburg, können Interessierte künftig per QR-Code Informationen und persönliche Geschichten im öffentlichen Raum abrufen. Im Mittelpunkt steht das außergewöhnliche Engagement von Cilli-Maria Kroneck-Salis, die seit den späten 1970er-Jahren maßgeblich zum Aufbau des ersten autonomen Frauenhauses in Osnabrück beitrug. Ihr Einsatz für von Gewalt betroffene Frauen und später auch für geflüchtete Frauen machte sie zu einer überaus prägenden Persönlichkeit der Gleichstellungsarbeit in der Region. Die neue Stadttour greift neben ihrer Biografie weitere Themen auf, darunter die Bedeutung der UN-Frauenrechtskonvention (CE DAW), Femizide, das internationale Hilfesignal „Signal for Help“, die Arbeit des Autonomen Frauenhauses Osnabrück sowie Queerfeindlichkeit. Ziel ist es, historische Erinnerung mit aktueller Aufklärungsarbeit zu verbinden und die Menschen niedrigschwellig für gesellschaftliche Herausforderungen zu sensibilisieren. Da das Frauenhaus aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich zugänglich ist und das ehemalige Wohnhaus von Cilli-Maria Kroneck-Salis nicht mehr als Veranstaltungsort vorgesehen ist, entstand die Idee einer ortsunabhängigen, digitalen Spurensuche. Die Audiostationen sollen bis Ende des Jahres an verschiedenen Standorten in Stadt und Landkreis Osnabrück eingerichtet werden. Die musikalische Begleitung de r Release-Veranstaltung unterstrich den besonderen Charakter des Nachmittags, der Erinnerung, Information und gesellschaftliches Engagement miteinander verband. Passend dazu erklang auch die Botschaft von Jaikoru: „die rev0lvtion beginnt mit derzerbrechlichk3it“. Der Songtext griff die zentrale Idee der Veranstaltung auf, dass Veränderung dort beginnt, wo Verletzlichkeit sichtbar gemacht wird und Menschen den Mut finden, ihre Geschichten zu erzählen. Mit der digitalen Stadttour entsteht ein zeitgemäßes Angebot, das die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau bewahrt und zugleich den Blick auf die weiterhin hochaktuellen Themen Gewaltprävention, Gleichstellung und Menschenrechte richtet. Es war eine feierliche Anerkennung, die sie sich nach zumeist jahrelangen Anstrengungen und Mühen redlich verdient hatten: Anfang Juli, waren 52 Doktorinnen und Doktoren der Universität Osnabrück mit ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden zur Promotionsfeier in der Schlossaula und im Friedenssaal des Rathauses eingeladen. Prof. Dr. Andrea Lenschow, Universitätsvizepräsidentin für Internationales, Diversität und wissenschaftliche Qualifikation, betonte in ihrer Rede die besondere Leistung, die an diesem Tag gewürdigt werde: „Sich über eine so lange Zeit mit vollem Elan einem wissenschaftlichen Thema zu widmen und dies letztendlich erfolgreich zum Abschluss zu bringen, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Mit Recht können Sie stolz auf sich sein, und auch wir als Universität freuen uns, dass Sie dies nun mit Ihren Lieben feiern können; von Herzen Glückwunsch zu Ihrem akademischen Titel!“ Dr. Hannah Quittkat als eine der diesjährigen Promovierten zeigte in ihrer Rede, wie sehr eine Promotion auch von Umständen abhängig sei. “Für mich war es eine sehr schöne, aber auch wirklich anstrengende Zeit“, so die Psychologin. In diesem Zusammenhang dankte sie allen, die sie während ihrer Promotion begleitet und gefördert hatten, besonders ihrer Doktormutter Prof. Dr. Silja Vocks. „Meine Promotion war geprägt von Studien, die wir coronabedingt abbrechen bzw. verändern mussten sowie der zeitgleichen Etablierung des neuen Psychotherapiemasters als eine der ersten Universitäten in Deutschland. Dass meine Doktormutter trotz dessen immer ein offenes Ohr hatte, mir durch berufliche Krisen geholfen hat und auch meine Ausbildungen zur Psychologischen Psychotherapeutin und zur Kinderund Jugendpsychotherapeutin unterstützte, ist nicht selbstverständlich.“ Als besonderes Zeichen der Verbundenheit mit der Universität wurde auch in diesem Jahr der akademische Schal aus roter Seide auf schwarzer Baumwolle an die Doktorinnen und Doktoren verliehen. Der von Studierenden des Studiengangs Textiles Gestalten entworfene Schal wird in regionaler Handarbeit auf einem historischen Jacquardwebstuhl hergestellt. Prof. Andrea Lenschow erklärte die besondere Symbolik: „Das Logo unserer Universität wandert über den Schal wie die Studierenden, die die Universität erfolgreich durchlaufen, während die Silhouette des Schlosses als Herzstück des Unicampus für unsere Universität steht. Im Zentrum befindet sich die Darstellung des Friedensrads der Stadt Osnabrück kombiniert mit einer Lilie als Symbol für Weisheit und Erkenntnis. Wie würden uns freuen, wenn Sie den Schal als Zeichen der Verbundenheit tragen und er sie an Ihre Zeit in Osnabrück erinnert. Bleiben Sie Ihrer Alma Mater verbunden!“ Nach dem Festakt in der Aula ging es durch die Innenstadt zum Rathaus, auf dessen Außentreppe sich die Promovierten mit der Oberbürgermeisterin Katharina Pötter für ein gemeinsames Foto präsentieren. In ihrer Rede betonte Pötter die besondere Beziehung zwischen Stadt und den Studierenden, Mitarbeitenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Nach dem Grußwort lud sie zum gemeinsamen Sektempfang und zum Eintrag in das Promotionsbuch ein. www.dereulenspiegel.de Seit e18 www.dereulenspiegel.de Verlosungen, Berichte, Aktuelles, Bilder,... Die Osnabrücker Szene im Netz: Werde Teil der Facebook-Gruppe: Facebook.com / eulenspiegel Osnabrück S CAL PE I S MO. - FR. I 11 - 18 Uhr MONTAGS DONNERSTAGS SONNTAGS I AB 18 Uhr alle gängigen Kaffeespezialitäten Oberdorfer Helles 0,5l Oberdorfer Helles 0,5l ausgwählte Shots Hop House 13 Pilsner Urquell 0,3l Pilsner Urquell 0,5l Weizen a b1 8Uhr Cocktails COCKTAILSUNDAY 2,20 3,80 3,80 1,40 2,30 2,30 3,60 3,30 a b5,00 An der Katharinenkirche 1 www.grünerjäger-os.de Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit Entscheidend für attraktive Innenstädte Allen Grund zum Feiern 52 Doktorinnen und Doktoren i nder Schlossaula und im Rathaus geehrt Zeichen gegen geschlechtsspezifische Gewalt Digitale Stadttour erinnert an Cilli-Maria Kroneck-Salis Die Freilichtspiele Tecklenburg feierten Ende Juli, die Premiere von DER MEDICUS. Nach dem Familienstück SNOW WHITE AND ME und dem Abendstück ROCKY ist die Bühnenadaption von Noah Gordons Bestseller die dritte und letzte Premiere der laufenden Spielzeit. Mit DER MEDICUS schließt sich der Bogen einer Spielzeit, die von der märchenhaften Familienunterhaltung über die sportliche Erfolgsgeschichte bis zur großen historischen Erzählung reicht. DER MEDICUS erzählt die Geschichte des jungen Engländers Rob Cole (gespielt von Thomas Hohler), der im 11. Jahrhundert auf abenteuerlichem Weg nach Persien reist, um bei dem legendären Arzt und Gelehrten Avicenna die Heilkunst zu erlernen. Dabei kämpft er gegen zahlreiche religiöse und politische Widerstände seiner Zeit. Das Stück verbindet historischen Stoff mit den großen Fragen nach Wissen, Glauben und Menschlichkeit. „Mit DER MEDICUS zeigen wir, wie unterschiedlich Freilichttheater erzählen kann: Vom Märchen über den Boxring bis zur großen Reise durch Geschichte und Wissen. Und doch handeln alle drei Produktionen davon, über sich hinauszuwachsen und seinen Weg zu gehen, trotz aller etablierter Widerstände. Diese Bandbreite ist das, was unsere Spielzeit auszeichnet.", sagt Markus Söllner, Vorsitzender der Freilichtspiele Tecklenburg. DER MEDICUS wird bis zum 13.09. 2026 aufgeführt. Die Freilichtspiele Tecklenburg zählen zu den bedeutendsten Open-Air-Theatern in Deutschland. Vor der historischen Kulisse der ehemaligen Burgruine verbinden die Festspiele seit mehr als 100 Jahren Tradition mit höchster künstlerischer Qualität. Mit rund 2.300 Sitzplätzen bietet die Bühne den idealen Rahmen für aufwendige Inszenierungen, die jährlich zehntausende Besucher/innen in die Festspielstadt locken. Ein neuer Lesekreis für junge Erwachsene unter 50 Jahren sucht weitere Mitglieder und stellt sich am Dienstag, den 22. September um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Osnabrück vor. Der Kreis wird gegründet von einem engagierten Leser, der sich in ganz entspannter Runde über unterhaltende und anspruchsvolle Romane oder Klassiker austauschen möchte. Die Treffen sollen zukünftig einmal pro Monat am Dienstagabend stattfinden. Während des ersten Treffens stehen das gegenseitige Kennenlernen und das Ausgestalten des neuen Kreises im Vordergrund. Ein Buch wird noch nicht besprochen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist gewünscht unter info-stadtbibliothek@ osnabrueck.de oder Telefon: 0541 323 2007. Foto: Uwe Lewandowski DER MEDICUS hat seine Reise angetreten Gelungene Premiere in Tecklenburg Stadtbibliothek Osnabrück Neuer U50-Lesekreis sucht Mitglieder Foto: Daniel Lagerpusch

RkJQdWJsaXNoZXIy MjU4