eulenspiegel - Ausgabe 835

& Bauen www.dereulenspiegel.de Seit e16 Anzeigensonderseite h en Wo n Eine fachgerechte Dämmung hilft nicht nur Heizenergie im kalten Winter zu sparen, sondern schützt im Sommer auch wirksam vor Hitze. Wenn es um das energetische Sanieren geht, kursieren weiterhin falsche Annahmen und überzogene Werbeversprechen, die dazu führen, dass Fassaden nur unzureichend gedämmt werden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen informiert, worauf Eigentümerinnen und Eigentümer achten sollten. „Verbraucherinnen und Verbraucher sollten skeptisch sein, wenn mit vermeintlichen Wunderlösungen geworben wird“, sagt Frau Ulrike Kupka, Energieberaterin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. „Welche Dämm-Maßnahmen sinnvoll sind, hängt immer vom konkreten Gebäude ab.“ Häufig werben Anbieter mit pauschalen Energieeinsparungen oder angeblich einfachen Alternativen zur klassischen Wärmedämmung. Doch nicht alle Aussagen halten einer fachlichen Prüfung stand. Mythos 1: Mit Dämmung lassen sich immer 50 Prozent Energie einsparen. Solche pauschalen Versprechen sind unseriös. Wie hoch die tatsächliche Energieeinsparung ausfällt, hängt unter anderem vom Zustand des Geeinsparen. Anstriche erzielen keine vergleichbare Dämmwirkung.“ Mythos 3: Für jedes innovative Produkt gibt es Fördermittel. Auch bei Förderversprechen lohnt sich ein genauer Blick: Nicht jedes als innovativ beworbene Produkt erfüllt diese Voraussetzungen. „Nur Maßnahmen, welche die technischen Mindeststandards tatsächlich einhalten sind förderfähig“, so Kupka. „Werbeaussagen allein reichen dafür nicht aus.“ Weitere Fragen rund um Wärmedämmung, Hitzeschutz und energetische Sanierung beantwortet die Energieberatung der - bäudes, der Bauweise, dem Heizsystem und dem individuellen Nutzungsverhalten ab. Verlässliche Aussagen lassen sich nur auf Grundlage fachlicher Berechnungen oder konkreter Gebäudedaten treffen. Mythos 2: Dünne Anstriche oder Folien ersetzen Wärmedämmung. Immer wieder werden Produkte wie spezielle Beschichtungen, Farben oder Folien als ein Ersatz für fachgerechte Wärmedämmung beworben. „Fü r eine wirksame Wärmedämmung braucht es geeignete Materialien und eine ausreichende Dämmstärke“, erklärt Kupka. „Dünne Beschichtungen oder mung . Verbraucherzentrale mit ihrem umfangreichen Angebot – telefonisch, online, per Video oder im persönlichen Gespräch. Mit dem „Wärmepumpen-Angebotsvergleich“ können Verbraucherinnen und Verbraucher außerdem bis zu drei Angebote unabhängig prüfen lassen. Die Fachleute informieren anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter unserer bundesweit kostenfreien Hotline 0800 809 802 400 sowie in Vorträgen. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Verbraucherzentrale Niedersachsen klärt über irreführende Werbeversprechen auf Hitzeschutz durch Wärmedämmung Strom im Garten ist praktisch, denn er versorgt elektrische Geräte wie Rasenmäher, Heckenschere oder die Teichpumpe mit „Saft“. Strom im Garten schafft aber auch das Risiko schwerer Strom-Unfälle. Vor allem dann, wenn Feuchtigkeit und elektrische Geräte aufeinandertreffen. Darauf weist die Aktion Das sichere Haus. Deutsches Kuratorium für Sicherheit in Heim und Freizeit e. V. (DSH), Hamburg, hin. Wahre Lebensretter sind FI-Schutzschalter, auch Fehlerstromschutzschalter oder RCD genannt. Sie unterbrechen den Stromkreis in Sekundenbruchteilen, sobald ein Fehlerstrom auftritt. Seit 1984 müssen Außenanlagen mit einem Fehlerstromschutz abgesichert sein. Dafür wird ein FI-Schutzschalter im Verteilerkasten montiert. Einzelne Steckdosen lassen sich mit mobilen oder festinstallierten RCDs sichern. Wer einen älteren Garten übernimmt, sollte die Elektroinstallation fachlich prüfen lassen: Oft ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter veraltet oder fehlt sogar ganz. Eine sofortige Nachrüstpflicht für ältere Anlagen besteht nicht. unfällen schützt. Ein FI-Schutzschalter überwacht, ob genauso viel Strom zurückfließt, wie zuvor i n ein Gerät hineingeflossen ist. Besteht nun eine Differenz, etwa durch ein beschädigtes Kabel oder durch Kontakt mit Wasser, trennt das Gerät den Stromkreis sofort. Ein Stromschlag kann dadurch zwar nicht immer verhindert werden, seine Dauer wird aber so stark verkürzt, sodass schwere Folgen oft vermieden werden können. Typische Stromgefahren un d wie Sie sich schützen Fehlender FI-Schutz: Außensteckdosen und Stromkreise immer mit einem FI-Schutzschalter absichern. Bei älteren Installationen helfen mobile FI-Adapter. Strom und Feuchtigkeit: Nasser Boden, Regen oder Gießwasser und wie Sie sich schützen Werden aber Steckdosen oder Leitungen im Garten wesentlich erneuert, geändert oder erweitert, gelten die aktuellen DINVDE-Vorgaben – dazu gehört in der Regel ein FI-Schutzschalter mit 30 mA. Unabhängig davon ist eine Nachrüstung im Garten dringend zu empfehlen, da sie vor lebensgefährlichen Stromerhöhen das Risiko eines Stromschlags erheblich. Elektrogeräte daher nur bei trockenen Bedingungen verwenden. Eigene Installationen: Mehrfachsteckdosen aus dem Innenbereich oder mehrere hintereinander geschaltete Verlängerungskabel sind gefährlich. Nur für den Außenbereich zugelassene Kabel nutzen. Sie sind an der Schutzklasse IP44 zu erkennen. Defekte Geräte: Beschädigte Gehäuse oder Leitungen erhöhen die Unfallgefahr. Geräte regelmäßig kontrollieren und bei Defekt ersetzen. Ungeeignete Geräte: Von Billigware ist Abstand zu nehmen, Qualität steht im Vordergrund. Orientierung bieten Prüfsiegel wie das GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit“). Ältere Gärten sollten mit einem eigenen FI-Schutzschalter nachgerüstet werden Gegen Stromschläge im Garten Seit Jahrzehnten werden in Deutschland jährlich um die 40.000 W intergärten gebaut – und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Grund für die „Erfolgsgeschichte Wintergarten“ ist leicht nachzuvollziehen: Hier wird der Wunsch nach komfortablem Wohnen mit einem Leben nahe der Natur in idealer Weise verbunden. Während man gemütlich im warmen Wintergarten sitzt, kann man den Verlauf der Jahreszeiten und die Kapriolen des Wetters unmittelbar erleben. Das deutliche Mehr an Licht wissen nicht nur ältere Menschen zu schätzen. Interessierte Bauherren sollten genug Zeit für eine gründliche Planungsphase vorsehen. Abhängig von der gewünschten Nutzung und den Gegebenheiten vor Ort (Ausrichtung, vorhandener Platz etc.) muss der geeignete Glasanbau geplant und Fragen nach Fundament, Verglasung, Beschattung, Klimatisierung, Beheizung und anderen Gewerken geklärt werden. So nützlich und notwendig es ist, auch technische Details im Werkvertrag festzulegen – entscheidend ist die Funktion. Daraus leitet sich dann ab, ob das Werk gebrauchstauglich ist ode r Innenraum der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Kompetenz des Wintergarten-Fachbetriebs von zentraler Bedeutung. Wird ein Wintergarten nachträglich an ein Gebäude angebaut, dann werden auch die Formalitäten rund um den erforderlichen Bauantrag in der Regel vom Wintergarten-Fachbetrieb übernommen. Der Bundesverband Wintergarten e.V. mit Sitz in Berlin hat es sich zur Aufgabe gestellt, für eine hohe Qualität im Wintergartenbau einzustehen. Die Mitgliedsbetriebe des Bundesverbandes Wintergarten nicht. Das heißt zum Beispiel bezüglich der thermischen Qualität: Wenn der Wintergarten beheizt und ganzjährig genutzt werden soll, dann müssen thermisch getrennte Profile oder Holz sowie eine Verglasung eingesetzt werden, die den erforderlichen Wärmedämmwert haben. Aufgrund seiner exponierten Lage und der großen verglasten Flächen machen sich Temperatur- und Wetterschwankungen in einem Wintergarten erheblich schneller bemerkbar, als dies in einem herkömmlichen e.V. sind dafür das Qualitätsversprechen eingegangen und stehen dafür. Als eine erste Orientierungshilfe hat der Bundesverband Wintergarten auf www.bundesverbandwintergarten.de einen großen Ratgeber veröffentlicht, der private Bauherren über alle wichtigen Aspekte beim Wintergartenbau informiert. Herstellerneutral werden verschiedene Materialien und Lösungen präsentiert, die alle nur zu einem Ziel führen sollen: Ein Wintergarten, der die Nutzungswünsche der Bewohner erfüllt. Großer Wintergarten-Ratgeber unterstützt eine gute Planung Der Traum vom naturnahen Wohnen • Rolläden • Markisen • Elektroantriebe • Garagentore • Sonnenschutz • Insektenschutz Rolladenbau Kries GmbH | Wasserwerkstraße 100 | 49086 Osnabrück www.kries-rolladen.de | Telefon (0541) 2 54 20 | info@kries-rolladen.de Professioneller Sonnenschutz & Garagentore vom Fachmann 2.650 Preisgünstige Kaltwintergärten, Terrassendächer und Beschattungsanlagen info@proimmo-os.de Klaus Kuschmierz KG/AdobeStock TANK- & HEIZUNGSANLAGEN DEMONTAGE Zertifizierter Fachbetrieb! Wir entsorgen und demontieren auch für PRIVAT Haushalte Fragen Sie uns gerne an: Metallotec GmbH, Osnabrück Telefon: 0541 4042901 info@metallotec.de Weitere Infos zum Thema gibt es in unserem kostenlosen E-Paper und Online-Archiv unter www.dereulenspiegel.de 'Bauen und Wohnen' Foto: pixabay Heinrich-Hasemeier-Str. 36 • 49076 Osnabrück

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