eulenspiegel - Ausgabe 832

Anzeigensonderseite Seite 5 www.clangemeyer.de 8.-17. Mai 2026 Foto : MichaelDreampics Frau Oberbürgermeisterin, die Maiwoche steht vor der Tür und damit wieder 10 Tage volles Programm in der Osnabrücker Innenstadt. Was sind die ersten Erinnerungen, die Sie mit der Maiwoche verbinden? Wenn ich an die Maiwoche denke, dann denke ich natürlich zuerst an meine Kindheit hier in Osnabrück. Ich bin ja hier aufgewachsen, habe als kleines Kind sogar für einige Zeit in der Altstadt gewohnt – und die Maiwoche war von Anfang an etwas, auf das ich jedes Jahr hingefiebert habe. Als Kind bedeutete Maiwoche natürlich vor allem Zuckerwatte, kandierte Äpfel und bunte Lichter. Später, als Teenager, war die Maiwoche dann vor allem ein Treffpunkt mit Freundinnen. Irgendwann sogar für ein, zwei Stunden am Nachmittag ganz ohne erwachsene Aufpasser. Das war sehr aufregend… Und ja, irgendwann gehörte dann natürlich auch die erste Maibowle dazu – und vielleicht auch noch eine zweite oder dritte. (lacht) Ist es auch für Sie immer wieder aufs Neue eine besondere Woche? Ja, absolut. Die Maiwoche ist für mich jedes Jahr wieder etwas Besonderes. Sie hat mich – wie viele Osnabrückerinnen und Osnabrücker – durch ganz unterschiedliche Lebensphasen begleitet. Vom Kind, das staunend über den Marktplatz läuft, bis hin zu meiner heutigen Rolle als Oberbürgermeisterin. Und genau das macht für mich auch den besonderen Reiz aus. Die Maiwoche bedeutet für jede Generation etwas ganz Eigenes – und dort ist fast zu jeder Zeit das spürbar, was ich gern das Osnabrück-Gefühl nenne: Bei allen Unterschieden, die es gibt, feiern hier alle gemeinsam. Das Herz der Maiwoche schlägt auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, also quasi Ihrem Wohnzimmer. Wie sehr lässt sich Katharina Pötter in dieser Zeit vom Arbeiten ablenken? (lacht) Ganz ohne Ablenkung geht es in dieser Zeit natürlich nicht. Wenn direkt vor dem Rathaus eine Band spielt, bekommt man das natürlich drinnen schon mit. Und manchmal ertappe ich mich auch dabei, wie ich bei der Arbeit innerlich ein bisschen mit der Musik mitgehe und mich auch mal kurz ablenken lasse. Aber so richtig aus dem Konzept bringt mich das alles nicht. Da ist der Weihnachtsmarkt deutlich hartnäckiger – wenn vor dem Rathaus das Telsemeyer-Karussell steht und „In der Weihnachtsbäckerei“ ab mittags geIst es auch für Sie immer wieder auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, also quasi Ihrem WohnArbeiten ablenken? fühlt in Dauerschleife läuft, dann bleibt das deutlich länger im Kopf als ein Bandauftritt am späten Nachmittag. Ha t sich Ihr Blick auf die Maiwoche als Oberbürgermeisterin verändert als in der Zeit vor de mAmt? Ja, der Blick verändert sich schon ein Stück weit. Für mich ist und bleibt die Maiwoche eine tolle, fröhliche Zeit, auf die ich mich jedes Jahr freue. Aber als Oberbürgermeisterin bekommt man natürlich viel stärker mit, wie viel Arbeit dahintersteckt. W ie viele Menschen – in der Verwaltung und darüber hinaus – dafür sorgen, dass alles funktioniert. Oft im Hintergrund, ohne dass man es sofort sieht. Deshalb ist mir an dieser Stelle ein großes Dankeschön wichtig: an alle, die zum Gelingen der Maiwoche beitragen. Und ganz besonders an unsere Marketing Osnabrück, die dieses Stadtfest seit vielen Jahren wirklich hochprofessionell organisiert. Osnabrück kann Großveranstaltungen – das wissen wir ja nicht erst seit dem „Tag der Niedersachsen“. Was für Erinnerungen verbinden Sie persönlich mit dem Stadtfest? Die Maiwoche begleitet mich ja wie gesagt schon mein ganzes Leben – und entsprechend viele Erinnerungen haben sich angesammelt. Von den ersten Besuchen als Kind mit Zuckerwatte in der Hand bis hin zu späteren Abenden mit Freundinnen in der Innenstadt – das gehört alles dazu. Und im Laufe der Jahre natürlich viele verschiedene Bands, für die man sonst viel terin verändert als in der Zeit vor sieht, dass einige Delegationen dafür stundenlang im Flugzeug sitzen und am Ende ganz begeistert von der Atmosphäre in unserer Stadt wieder zurück in die USA, nach China oder Korea reisen, dann ist das schon etwas ganz Besonderes. Insofern hat diese Bühne für mich definitiv einen ganz eigenen Stellenwert. Das Thema Sicherheit wird immer größer geschrieben bei großen Veranstaltungen. Wie sicher können sich die Osnabrücker auf der Maiwoche fühlen aus Ihrer Sicht? Das stimmt, das Thema Sicherheit ist sehr präsent und wird uns wohl leider auch in Zukunft begleiten. Umso wichtiger ist es, dass wir hier sehr sorgfältig arbeiten. Die Marketing Osnabrück als Veranstalterin stimmt jedes Jahr ein aktualisiertes Sicherheitskonzept eng mit allen beteiligten Ämtern ab. Das geschieht sehr professionell und mit großer Erfahrung. Wenn ich selbst auf die Maiwoche gehe, habe ich deshalb ein gutes Gefühl und keinerlei Angst. Gleichzeitig gehört zur Ehrlichkeit aber dazu: Eine hundertprozentige Sicherheit kann es bei Veranstaltungen dieser Größe nie geben. Aber wir tun alles dafür, dass die Menschen sich bei uns so sicher wie möglich fühlen können. Zum Abschluss interessiert uns natürlich Ihre Taktik für den Faßanstich am 8. Mai. Wie viel „Schlag“ nehmen Sie sich vor? (lacht) Was die Technik angeht, haben wir gemeinsam mit dem Institut für Physik der Uni Osnabrück ein ausgeklügeltes Konzept entwickelt. Es hat mit Schlagwinkel, Kraftdosierung und der richtigen Handhaltung „Schlag“ nehmen Sie sich vor „Die Maiwoche ist etwas Besonderes“ Eintritt bezahlen muss, die hier aber umsonst und draußen gespielt haben. Und, ganz ehrlich: Es gibt auch die eine oder andere Erinnerung aus der Jugendzeit, die ich heute lieber für mich behalte. (lacht) Aber genau das macht ja den Charme unseres Stadtfestes aus: Dass jeder seine ganz eigenen Geschichten damit verbindet. Am Eröffnungstag sind Sie erst auf dem Marktplatz beim Faßanstich aktiv, ehe es dann ins Europadorf geht. Zwei unterschiedliche Bühnen, die die Vielseitigkeit der Maiwoche besonders hervorheben. Haben Sie eine „Lieblingsbühne“? Am Eröffnungstag sind Sie erst auf dem Marktplatz beim Faßanstich aktiv, ehe es dann in s Europadorf geht. Zwei unterders hervorheben. Haben Si e Interview mit Oberbürgermeisterin Katharina Pötter zur Maiwoche Foto: Stadt Osnabrück/ Swaantje Hehmann Foto: Stadt Osnabrück/ Hermann Pentermann Das ist tatsächlich gar nicht so leicht zu beantworten, weil die Maiwoche einfach unglaublich vielseitig ist. Ein besonderer Ort ist für mich aber auf jeden Fall das Europadorf, das Sie ansprechen. Denn dort wird sehr greifbar, was unsere Städtepartnerschaften für Osnabrück bedeuten. Während der Maiwoche haben wir ja viele Gäste aus unseren Partnerstädten hier in Osnabrück. Gerade wenn man zu tun. Der neue Kollege aus München hat schon wegen der nächsten W iesn angefragt – aber die Details sind streng geheim … Nein, im Ernst: Am Ende ist es wie jedes Jahr – ich versuche einfach mein Glück. Alle guten Dinge sind drei, sagt man ja. Und wenn es am Ende weniger Schläge werden, habe ich natürlich auch nichts dagegen. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter Berghoffstr. 33 |49090 Osnabrück www.getraenke-schroeder.de Wir sind für Sie da: 00 00 00 00 Mo.-Fr.8 - 19 Uhr|Sa.8 - 18 Uhr Viel Spaß auf der Maiwoche Singt mit uns am Domvorplatz am Theater oder lauscht den anderen Gästen bei einem gezapften Bier, diversen Longdrinks, frischer Erdbeerbowle, Altbierbowle, Kaffeespezialitäten, Aperol Spritz, diversen Shots uvm. Ralf Langenscheidt jun. - 26835 Holtland - Tel. 0173 244 86 99 Einzigartig in der Betreibung als Karaoke-Bar Hast Du etwas Zeit für mich, dann singe ich ein Lied für dich... Foto : Michael Dreampics Die schönsten Bilder von der Osnabrücker Maiwoche gibt es bei uns auf facebook und in der nächsten Ausgabe Foto: Michael Dreampics Auch als kostenlose Online-Ausgabe: I www.dereulenspiegel.de facebook.com/eulenspiegel Osnabrück

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