eulenspiegel - Ausgabe 832

& Bauen www.dereulenspiegel.de Seit e20 Anzeigensonderseite h en Wo n Das Ende der Schulzeit markiert für viele Jugendliche einen spannenden, aber auch herausfordernden Lebensabschnitt: Plötzlich stehen sie vor der Frage, wohin der Weg führen soll. Ausbildung oder Studium? Handwerk oder Büro? Die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Interessen - und genau das macht die Entscheidung oft so schwer. Auch die Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Großeltern und der Freundeskreis erleben, wie junge Frauen und Männer in dieser Zeit zwischen Neugier und Unsicherheit schwanken. Am besten praktisch! Das Berufsbildungsgesetz (BB iG) regelt die berufliche Bildung in Deutschland, vor allem die duale Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule. Laut BBiG gibt es in Deutschland aktuell rund 330 anerkannte Ausbildungsberufe. Eine der wirksamsten Möglichkeiten, sich in diesem Dschungel der beruflichen Optionen zurechtzufinden, ist ein Praktikum. Es schafft reale Einblicke in den Beruf, vermittelt praktische Erfahrungen und lässt junge Menschen erleben, ob ein Tätigkeitsfeld wirklich zu ihnen passt. Anders als Broschüren oder Berufsberatungen zeigt es, wie der Alltag tatsächlich aussieht - mit all seinen Am besten praktisch! Höhen, Herausforderungen, Erfolgen und Teammomenten. Thomas Wiemer vom Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa) erläutert: „Junge Menschen merken schnell, ob ihnen das Arbeiten unter freiem Himmel mehr liegt als die Arbeit im Büro, ob man Freude an Pflanzen, Maschinen und Teamarbeit hat oder eher am PC sitze n möchte. Diese Selbsterfahrung ist durch nichts zu ersetzen." Naturverbundene Praktikerinnen und Praktiker Die Referentinnen und Referenten für Nachwuchswerbung (RFN) des AuGaLa unterstützen Jugendliche dabei, den passenden Garten- und Landschaftsbau-Betrieb für ein Praktikum oder eine Ausbildung zu finden. Sie helfen bei der Orientierung, erklären die Abläufe der dualen Ausbildung, vermitteln Kontakt e und begleiten Interessierte bei Bedarf bei den ersten Schritten in den grünen Beruf mit Zukunft. Aus Erfahrung wissen sie, dass ein Praktikum auch Türen öffnen kann, von denen Jugendliche vorher gar nicht wussten, dass diese existieren. Thomas Wiemer: „Praktika sind weit mehr als Schnupperwochen - sie sind für beide Seiten eine gute und praxisnahe Entscheidungshilfe, soLandschaftsbaus (GaLaBau) kennenzulernen und zu erleben, welche Kompetenzen in diesem Beruf gefragt sind: Kreativität beim Gestalten von Grünanlagen, technisches Verständnis beim Bedienen von Maschinen, Naturverbundenheit und körperlicher Einsatz gehen hier Hand in wohl für die Jugendlichen als auch für die Ausbildungsbetriebe.“ Betriebe und Ausbildungsverantwortliche schätzen es, wenn Bewerberinnen und Bewerber bereits durch ein Praktikum gezeigt haben, dass sie sich für den Beruf interessieren. Nicht selten ist aus einem PrakArbeiten an und die Einsatzorte wechseln. Mal wird in einem kleinen Hausgarten gearbeitet, mal auf einem größeren Parkgelände, mal wird ein Weg oder eine Mauer gebaut, mal geht es für eine Dachbegrünung in die Höhe ... Während man in vielen anderen Berufen immer am selben Platz tätig ist, steht für Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner Abwechslung auf der Agenda. Es wird auf keinen Fall langweilig. Beratung gefragt? Wer in den nächsten Ferien den Beruf der Landschaftsgärtnerin oder des Landschaftsgärtners näher kennenlernen möchte , findet online auf www.land schaftsgaertner.com weitere Informationen und direkten Zugang zu offenen Praktikums- und Ausbildungsstellen. Darüber hinaus bietet die Seite Kontaktinformationen zu den Referentinnen und Referenten für Nachwuchswerbung in ganz Deutschland. Viele Jugendliche haben bereits über die Pflichtpraktika ihrer Schulen erste Einblicke gewonnen, dennoch empfehlen die Profis unbedingt ein weiteres freiwilliges Praktikum. So können sich die jungen Menschen vergewissern, ob bezüglich Branche und gegebenenfalls auch Betrieb wirklich alles passt. • Rolläden • Markisen • Elektroantriebe • Garagentore • Sonnenschutz • Insektenschutz Rolladenbau Kries GmbH | Wasserwerkstraße 100 | 49086 Osnabrück www.kries-rolladen.de | Telefon (0541) 2 54 20 | info@kries-rolladen.de Professioneller Sonnenschutz & Garagentore vom Fachmann 2.650 Preisgünstige Kaltwintergärten, Terrassendächer und Beschattungsanlagen info@proimmo-os.de Als unabhängiger Finanz-und Versicherungsmakler bieten wir Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre finanziellen Themen. Ob Altersvorsorge, Erben und Schenken, Geldanlage oder Absicherung – gemeinsam finden wir den Weg, der zu Ihnen passt. 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Deutlich höhere Kosten für Bau- und Handwerksarbeiten, ein gestiegenes Zinsniveau gepaart mit einer lahmenden Konjunktur lassen die Preise von Eigenheimen unter Druck geraten . Das geht aus der aktuellen Ausgabe des immowelt Preiskompass für das 1. Quartal '26 hervor. Darin wurde analysiert, wie sich die Angebotspreise von Bestandswohnungen und Bestandshäusern in Deutschland sowie in den 15 größten deutschen Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern entwickelt haben. „Der Immobilienmarkt entwickelt sich insgesamt stabil, doch insbesondere bei Häusern zeigt sich, dass der Markt spürbar abkühlt“, sagt Theo Mseka, immowelt Geschäftsführer. „Die gestiegenen Finanzierungskosten und der Sanierungsdruck wirken sich in diesem Segment besonders stark aus und führen in mehreren Städten bereits zu sinkenden Preisen.“ Bei Einfamilienhäusern zeigt sich im 1. Quartal eine klare Trendwende: In zahlreichen Großstädten sind die Angebotspreise bereits rückläufig. Damit reagiert dieses Segment deutlich sensibler auf die veränderten Finanzierungsbedingungen als der Wohnungsmarkt. Besonders deutlich fallen die Rückgänge in hochpreisigen Städten aus. Stuttgart verzeichnet ein Minus von 1,9 Prozent auf 6.110 Euro pro Quadratmeter, Düsseldorf von -1,3 Prozent auf 5.378 Euro. Auch Köln und Nürnberg geben jeweils um 1,0 Prozent nach (auf 5.036 Euro beziehungsweise 4.637 Euro). In München setzt sich die Abwärtsbewegung mit -0,6 Prozent auf 9.084 Euro fort. Der Grund für diese Entwicklung liegt vor allem in der deutlich gestiegenen finanziellen Belastung beim Hauskauf. Aufgrund der höheren Kaufpreise reagieren Käufer hier besonders sensibel auf steigende Bauzinsen. Schon geringe Zinsanstiege führen zu spürbaren Mehrkosten bei der monatlichen Rate. Zudem müssen Hauseigentümer Sanierungen und Nebenkosten allein tragen und nicht als Hausgemeinschaft. Vor allem energetische Sanierungen entwickeln sich für angehende Hauskäufer zum reMärkte zu, in denen die Angebotspreise wieder nachgeben. Diese Entwicklung steht ebenfalls im Zusammenhang mit den veränderten Finanzierungsbedingungen. Während sich dies in einigen Städten bereits in sinkenden Preisen niederschlägt, können sich andere Märkte aufgrund stabiler Nachfrage bislang noch dem Abwärtstrend entziehen und weiter zulegen. So verzeichnen vor allem die Metropolen weiterhin steigende Angebotspreise. Besonders deutlich wird das in Stuttgart, wo die Preise um 2,7 Prozent auf 4.409 Euro pro Quadratmeter zulegten, sowie in Köln (+2,1 Prozent auf 4.864 Euro) und München (+1,4 Prozent auf 8.135 Euro). Das aktuelle Preisniveau am Immobilienmarkt wird derzeit in erster Linie durch das fehlende levanten Kostenfaktor. Eine immowelt Analyse hat gezeigt, dass jedes 2. inserierte Einfamilienhaus eine Energiebilanz von F oder schlechter aufweist und somit dringend sanierungsbedürftig ist. Kaufinteressenten sehen sich also neben dem Kaufpreis und den Kaufnebenkosten auch noch mit der Tatsache konfrontiert, fünf- oder gar sechsstellige Summen in die energetische Modernisierung eines Hauses zu investieren. Die Preise für Eigentumswohnungen in Großstädten zeigen sich im 1. Quartal noch stabiler, aber es deuten sich auch dort bereits erste Auswirkungen der veränderten Rahmenbedingungen am Immobilienmarkt an: Zwar überwiegen weiterhin die Städte mit steigenden Preisen, gleichzeitig nimmt die Zahl der Angebot gestützt. Kaum Neubau sorgt für ein anhaltend knappes Angebot an Wohnraum. Allerdings bremsen steigende Zinsen zunehmend die Nachfrage. Dadurch könnte sich die Entwicklung weiter auseinander bewegen: Stabile oder leicht steigende Preise in einigen Märkten, Rückgänge in anderen. Damit steht der Markt 2026 zwischen einer fortgesetzten Preiserholung und einer zunehmend gedämpften Nachfrage. Wie sich dieses Spannungsfeld entwickelt, wird maßgeblich von der weiteren Zinsentwicklung und den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängen . Detaillierte Informationen zum aktuellen Preisniveau in den unterschiedlichen Regionen liefert die immowelt Price Map. Ein Praktikum im Garten- und Landschaftsbau als Tür zum Berufseinstieg Vom Schulhof in den Garten Bei einem Praktikum kann man den Profis bei der Gestaltung kunstvoller Pflasterflächen nicht nur über die Schulter schauen Text & Foto: AuGaL a tikum auch direkt ein Ausbildungsplatz geworden. Es ist für die jungen Männer und Frauen also nicht nur ein Testlauf, sondern auch eine wertvolle Chance, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Jetzt ist die Zeit! Die erste Jahreshälfte bietet optimale Möglichkeiten, um die Vielfalt der Tätigkeiten und Arbeitsbereiche des Garten- und Hand. „Unsere Branche bietet jungen Menschen, die gern draußen sind, beste Perspektiven - sowohl handwerklich als auch aufstiegsorientiert", betont Thomas Wiemer vom Ausbildungsförderwerk. In jedem Fall ist eine abgeschlossene Berufsausbildung die beste Basis für eine erfolgreiche Berufskarriere mit vielen Möglichkeiten. Typisch für den GaLaBau ist auch seine Saisonabhängigkeit - i n jeder Jahreszeit stehen andere Zunehmend gespaltene Entwicklung bei Wohnungspreisen Stabiler Markt trifft auf wachsende Grenzen

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