DIE SZENEZEITUNG KOSTENLOS 43. Jahrgang • Ausgabe 830 • 25. Februar 2026 ZUM MITNEHMEN Hochzeitsund Familienfeier sowie Betriebsfest bis 140 Personen Bremer Straße 81 · 49191 Belm · Telefon 05406/3176 gasthaus-lecon.de · lecon_liebenow@freenet.de Party-Scheune für 50 - 100 Personen Loft & Party-Scheune Lecon Gasthaus Wi r sind gerne da! Sprechen Sie uns an. für Sie Gretescher Weg 3 1• 49084 Osnabrück Tel. 05 41 / 7 76 32 e-mail: info@knollmeyer.de www.knollmeyer.de CITY Seite 3 0541 95 7 20-0 • www.dereulenspiegel.de 0541 957 20-0 • www.dereulenspiegel.de Jüngere und ältere Menschen gehören zu den Verlierern, wenn es ums Wohnen geht: „Etliche der rund 4.160 Azubis in Osnabrück wohnen noch bei ihren Eltern. Und das nicht immer ganz freiwillig. Denn eine eigene Wohnung können sie sich oft nicht leisten“, sagt Herbert Hilberink von der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Das Wohnen werde gerade auch für Azubis mehr und mehr zum Problem. Das zeigt, so die IG BAU Osnabrück-EmslandGrafschaft Bentheim, der „Soziale Wohn-Monitor“ vom PestelInstitut, den die Gewerkschaft mit in Auftrag gegeben hat. „Tragisch ist es, wenn ein Ausbildungsvertrag nicht zustande kommt, weil das Wohnen zu teuer ist. Etwa dann, wenn Jugendliche weder eine Wohnung noch ein WG-Zimmer in der Nähe des Ausbildungsbetriebs bezahlen Schülerinnen und Schüler erleben heute mehr denn je vielfältige Konflikte untereinander, instabile Lebensformen, Leistungsdruck und Mobbing. Digitale Medien machen das Leben nicht nur leichter. Die Konflikte führen oft zu Gewalt in Wort und Tat. Lehrkräfte und Sozialarbeiter/innen stehen den Kindern mit viel Empathie und Kompetenz bei. Doch ihre Zeit ist begrenzt. Und da helfen an bisher sechs Osnabrücker Grundschulen die Mediator/innen von 'Seniorpartner in School' weiter. Sie Vom 20. bis 29. März 2026 macht der Frühjahrsjahrmarkt wieder Station an der Halle Gartlage. Zehn Tage lang verwandelt sich das Gelände in einen klassischen Kirmesplatz mit Fahrgeschäften, Spielständen und einem breiten gastronomischen Angebot. Der Startschuss fällt am Freitag, 20. März. Zum Auftakt gibt es ab 15 Uhr eine halbe Stunde Freifahrten. An beiden Freitagen ist jeweils ein großes Brillantfeuerwerk geplant. Mittwochs steht der Familientag mit ermäßigten Preisen auf dem Programm. Bei den Attraktionen verbindet der Jahrmarkt Bewährtes mit neuen Reizen. Mit dabei sind unter anderem die Geisterbahn „SPUK“, das Laufgeschäft „Feueralarm!“ sowie actionreiche Fahrgeschäfte wie „Shake“, „XFactor“ und „Transformer“. Mit „Speedy“ sorgt eine kompakte Achterbahn für Tempo, das auch für Familien geeignet ist. Klassiker wie Autoscooter, Riesenrad, können“, so Herbert Hilberink. Der stellvertretende Bezirksvorsitzende der IG BAU OsnabrückEmsland-Grafschaft Bentheim warnt: „Wenn Ausbildungsverträge am Wohnungsmangel und an zu hohen Mieten scheitern, dann ist das Maß voll. Das kann sich die heimische Wirtschaft nicht erlauben“, so Hilberink. Deshalb sollten der Bund und das Land Niedersachsen den Neubau von Azubi-Wohnungen unterstützen – vor allem im Umfeld von Ausbildungszentren. Herbert Hilberink spricht sich dabei auch für Steueranreize aus, wenn ein Betrieb dafür sorgt, dass seine Auszubildenden ein Dach über dem Kopf bekommen. Die Probleme auf dem Wohnungsmarkt hätten auc h Studierende. „Deshalb muss e s auch in Universitätsstädten eine gezielte Förderung für den Neubau von Studi-Wohnungen geben“, so Hilberink. bringen nicht nur die Zeit dafür mit , sondern auch das Konzept der gewaltfreien Kommunikation, das sie in ihrer Ausbildung kennengelernt haben. Die Osnabrücker Gruppe von „Seniorpartner in School“ sucht neue Mitglieder, die Interesse an einer Ausbildung zur Mediatorin oder zum Mediator an einer Grundschule haben. „Es wird erst besser, wenn wir reden. Diese Erfahrung habe ich in meinem Leben oft gemacht, wenn es Streit miteinander oder Probleder Musik-Express, Break Dance oder Devil Dance ergänzen das Angebot und gehören für viele Stammgäste fest dazu. Neben den Fahrgeschäften laden zahlreiche Spielstände wie Dosenwerfen oder Entenangeln zum Mitmachen ein. Kulinarisch reicht die Auswahl von klassischen Imbissangeboten übe r internationale Spezialitäten bis hin zu Süßwaren wie gebrannten Mandeln, Crêpes oder Churros. Darüber hinaus warnt die IG BAU Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim vor „Wohnarmut im Alter“. Sie hat dabei die geburtenstarken Jahrgänge im Blick: rund 17.300 Baby-Boomer in Osnabrück, die nach Berechnungen des Pestel-Instituts bis 2035 komplett in Rente sein werden. „Viele der Baby-Boomer in Osnabrück bekommen eine niedrige Rente. Denn sie haben oft Phasen von Arbeitslosigkeit hinter sich. Außerdem haben sie ganz häufig für niedrige Löhne gearbeitet. Wenn die Baby-Boomer in den nächsten Jahren in Rente gehen, werden etliche sich ihre bisherige Wohnung kaum oder gar nicht mehr leisten können: Sie wohnen sich regelrecht arm“, sagt Hilberink. Die IG BAU warnt vor einer weiteren Verschärfung auf dem Wohnungsmarkt. „Mieten kennen seit Jahren nur eine Richtung: me, Sorgen und Kummer gab. Und dass da meine lange und vielfältige Lebenserfahrung gefragt sein und Kindern zugutekommen könnte, hat mich angesprochen“, so beschreibt Kirsten Öffnungszeiten: Mo. bis Do. von 15 bis 22 Uhr, Fr. von 15 bis 23 Uhr, Sa. von 14 bis 23 Uhr und So. von 14 bis 22 Uhr. Am Donnerstag, den 26.03. von 16 bis 18 Uhr findet der Kindheitshelden-Tag statt. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.osnabrueck-erleben.de. Geparkt werden kann natürlich wie immer kostenfrei direkt auf der Jahrmarktwiese. nach oben. Das muss sich ändern. Wir brauchen wieder sinkende und damit bezahlbare Mieten“, fordert IG BAU-Bezirksvize Hilberink. Ein ganz wichtiger Schritt, um dahin zu kommen, seien mehr Sozialwohnungen. „Nur mehr günstiger Wohnraum sorgt für Druck auf die Mieten am Markt. Der Neubau von Sozialwohnungen muss zur politischen Herzenssache und zur Sache der politischen Vernunft werden“, so Herbert Hilberink. Der „Soziale Wohn-Monitor“ vom Pestel-Institut nenne dabei eine erste Zielmarke: die Verdopplung von derzeit ein auf zwei Millionen Sozialwohnungen bundesweit bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts. Für Niedersachsen bedeute das konkret: „Bis 2035 muss es 168.500 Sozialwohnungen geben“, so Herbert Hilberink. Der „Soziale WohnMonitor“ lege damit eine deutWengeler von SiS die Beweggründe, die sie dazu geführt haben, sich Seniorpartner in School anzuschließen. In einer 96-stündigen Ausbildung bereitet der Verein Seniorinnen und Senioren auf eine Tätigkeit als Schulmediator vor. Wer Interesse hat, sich auf diese Weise ehrenamtlich zu engagieren und sich näher über das Projekt informieren möchte, kann an einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, dem 15. April 2026 um 15.00 Uhr im Saal der liche Messlatte: 14.900 zusätzliche Sozialwohnungen für Niedersachsen pro Jahr. Um diese Zielmarke bei den Sozialwohnungen zu erreichen, sei eine intensive Förderung durch den Bund und das Land notwendig. „Die Fördergelder des Bundes müssen dabei schon gleich zum Baubeginn bereitstehen. Sie dürfen nicht erst über Jahre verteilt ausgeschüttet werden“, fordert Hilberink. Ein wichtiger Punkt seien auch die Baukosten: Um günstiger bauen zu können, biete der Regelstandard „Erleichtertes Bauen“ eine ideale Lösung. „Es geht darum, einfacher zu bauen – und damit fürs gleiche Geld mehr Sozialwohnungen bauen zu können. Und das trotzdem in gute r Qualität, mit niedrigen Instandhaltungskosten“, erläutert Herbert Hilberink. Landeskirchlichen Gemeinschaft Osnabrück, Lange Straße 19a in 49080 Osnabrück teilnehmen oder sich bei folgender E-Mail Adresse informieren und anmelden: josef.niehenke@sisniedersachsen.de und auf www. seniorenpartnerinschool.de. Die nächste Ausbildung startet im September und wird in vier Blöcken absolviert: 22. bis 24. September / 27., 28. und 30. Oktober / 24. bis 26. November und 15. bis 17. Dezember je von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Jüngere und Ältere sind die Verlierer auf dem Wohnungsmarkt „Seniorpartner in School” sucht Verstärkung als Grundschulmediator Familienkirmes mit Herz an der Gartlage Bezahlbarer Lebensraum Werde Teil des Stockreiter Greenteams! Wir suchen Dich Bewirb Dich unte r stockreitergalabau.de Friedensarbeit im Kleinen Frühjahrsjahrmarkt Seite 10 OSNABRÜCKER TELEGRAMM Das einzig echte Original sich... Trauen Sie Hochzeits-Spezial Tipps &Trends abSeite 12 Seite 15 Szene ab Seite 4 12. Osnabrücker Oldtimer-Messe & Teile-Markt Sa./So., 07./08. März 2026 HALLE GARTLAGE jeweils 10 - 18 Uhr Schlachthofstraße 48, 49074 Osnabrück Veranstalter: Christian Werner-Consulting Im Schloh 4g, 49078 OS, Tel. 0173-6777765 Veranstalter: Christian Werner-Consulting Im Schloh 4g, 49078 OS, Tel. 0173-6777765 www. osna-oldies.de VVK gestartet KOSTENLOS Viele interessante Ausstellungsobjekte auf dem Messe Innenund Außengelände. P Mehr: www.dereulenspiegel.de Foto: MarketingOS Foto : SiS Hügelstraße 20 I 49497 Mettingen I Telefon 05452 634 9980 TERRASSENDÄCHER I SOMMERGÄRTEN CARPORTS I PLISSEES I INSEKTENSCHUTZ ZAUNELEMENTE I SONNENSCHUTZSYSTEME TERRASSENDÄCHER I SOMMERGÄRTEN 20%* au f alle Überdachungen, Seitenelemente und Markisen * Nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. Frühlingsrabatt SEIT ÜBER 25 JAHREN Wir suchen Mitarbeiter in allen Bereichen! 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Seite 3 Anzeigensonderseite facebook.com/eulenspiegel Osnabrück pe am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm – das sei wichtig, erklärt die Kuratorin weiter: „So können Zoos gemeinsam eine Population aufbauen, die unabhängig von der Wildbahn bestehen kann. Das große Ziel ist, einen Beitrag zum Erhalt dieser Tierart durch eine stabile Reservepopulation in Zoologischen Gärten zu leisten, aber auch durch Forschung und Edukation.“ Die Weltnaturschutzorganisation IUCN stuft Schimpansen als stark gefährdet und vom Aussterben bedroht ein, da diese Primatenart u.a. durch Wilderei und Lebensraumverlust bedroht wird. Nachwuchs bei den Dianameerkatzen Grund zur Freude gibt es für den Zoo Osnabrück auch bei den Dianameerkatzen, mit denen er sich ebenfalls am Erhaltungszuchtprogramm beteiligt: End e Januar kam auch hier ein Jungtier zur Welt. Der Neuankömmling im nunmehr fünfköpfigen ihr siebter Nachwuchs. Auch das elfjährige Schimpansenweibchen Tamika stammt von ihr ab. Im November brachte Tamika selbst ein Jungtier im Zoo Osnabrück zur Welt: das Weibchen hat von seinen Tierpflegern den Namen Kalea bekommen. „Tamika hat sich sehr gut in ihre Mutterrolle eingefunden. Si e kümmert sich fürsorglich um Kalea und die Bindung zwischen Mutter und Jungtier ist sehr eng“, berichtet Sieckmann. Wie bei vielen weiteren Tierarten beteiligt sich der Zoo Osnabrück auch mit der Schimpansengrupmüssen sich Tierpfleger, Biologen und Veterinäre zunächst auf ihre Beobachtungen verlassen. Auch das Geschlecht des jüngsten Westafrikanischen Schimpansen wissen sie daher noch nicht. Die meiste Zeit klammert es sich bäuchlings am Bauch der Mutter fest. Meist sehen die Tierpfleger daher zufällig, welches Geschlecht das Jungtier hat, wenn die Mutter es einmal andersherum hält. Vakanga gilt unter Tierpflegern und Biologen am Schölerberg als erfahrene und routinierte Mutter. Schließlich ist es bereits Im Rahmen zweier Europäischer Erhaltungszuchtprogramme gibt es im Zoo Osnabrück Grund zur Freude: Bei den Schimpansen und den Dianameerkatzen haben Jungtiere das Licht der Welt erblickt. In beiden Fällen ist der Nachwuchs wohlauf. Ende Januar wuchs die Schimpansenfamilie am Schölerberg: Nach rund acht Monaten Tragzeit brachte Weibchen Vakanga ein Jungtier zur Welt. „Die Geburt fand in den Nachmittagsstunden statt und konnte sowohl von uns Tierpflegern als auch von den Besuchern beobachtet werden“, berichtet Benjamin Müller, Revierleiter im Zoo Osnabrück. „Vakanga kümmert sich aufmerksam um das Jungtier, dem es gut geht. Eine tierärztliche Untersuchung kann und sollte allerdings – wie immer bei den Schimpansen – nicht durchgeführt werden, um die enge Bindung zwischen Mutter und Jungtier nicht zu stören“, erklärt Laura Sieckmann, Veterinärin und Kuratorin im Zoo Osnabrück. Somit Gruppenverband erfreut sich bester Gesundheit und hält sich ebenfalls am Bauch der Mutter fest. In der Tierwelt Takamanda bewohnen die Dianameerkatzen als Baumbewohner zusammen mit den Warzenschweinen eine Anlage. Charakteristisch für die Dianameerkatzen ist ihre kontrastreiche Fellfärbung. Die Westafrikanischen Primaten gelten als stark gefährdet, mit kontinuierlich abnehmenden Beständen. Das liegt vor allem daran, dass der Lebensraum dieser Art durch menschliche Einflüsse wie Abholzung und landwirtschaftliche Nutzung oder kommerzielle Jagd stark fragmentiert ist. Die IUCN schätzt, dass die freilebende Population dadurch innerhalb der letzten drei Generationen um mindestens 50% geschrumpft ist. Besonders bei Arten, deren Lebensräume bisher nicht gesichert sind, ist der Aufbau einer genetischen Reservepopulation in Zoologischen Gärten besonders wichtig. Bei Schimpansen und Dianameerkatzen im Zoo Osnabrück sind Jungtiere zu sehen Nachwuchs bei bedrohten Primatenarten Es gibt ein Leben nach dem Karneval ++ +Aber die tollen Tage waren in Osnabrück wieder mehr als „on Fire“ ++ +Wa r Weiberfastnacht leider auch dieses Jahr nicht vom Wettergott geküsst, war der Ossensamstag dagegen zwar kalt aber trocken ++ +20 - 25.000 waren bei einem phantastischen Umzug dabei und bewunderten 75 Zugnummern mit über 1900 Aktiven ++ +Der BOK , die Stadt und alle Verantwortlichen zogen ein positives Fazit +++ Als Stadtprinz Frank II . am Dienstag dann den Stadtschlüssel an Oberbürgermeisterin Katharina Pötter zurückgab, war auch schon wieder alles vorbei ++ +Die besten Bilder von den tollen Tagen findet ihr ein paar Seiten weiter bzw. auf unserer Facebookseite +++ Weiter geht es dann am 04.02.2027 (Weiberfastnacht) und 06.02.2027 (Ossensamstag) ++ +Osna Helau +++ Die beliebte Club 40 Partyreihe geht auch im März und April in Osnabrück weiter ++ +Am Samstag, den 14.03. und 11.04. gibt es dann im Rosenhof jeweils ab 21 Uhr 'Best o fRock &Pop' mit Charts und Classics von den 80ern bis heute aufgelegt von DJane Kirsten ++ +Mehr Infos unter www.rosenhof-os.de und www.facebook.com/GIGpartys +++ Was macht unser VfL? ++ +Der mischt weiterhin ganz oben i nder Tabelle mit, und so langsam kann ma nvon einem heißen lila-weißen Frühling ausgehen ++ +Es wäre j anicht das erste Mal, wenn der VfL das letzte Wor t im Aufstiegskampf haben würde ++ +Eine Aufstiegsfeier am 16.05. auf der Maiwoche würde sicherlich jeder in Osnabrück mitnehmen +++ Schlager goes SV Hellern ++ +Am 21.03. steigt im „Twenty Four“, dem Clubheim des SV Hellern, die große Schlagerparty ++ +DJ Matze spielt dann alle Kult- und Partyschlager zum Mitsingen +++ Tickets gibt es im VVK für 6,00 Euro und an der Abendkasse für 8,00 Euro +++ Ab sofort immer freitags heißt es i nder „Hall o f Fame“ am Bahnhof „Vino &Kino“ +++ Gute Filme, erlesene Weine sowie ein gemütliches Ambiente laden dann ein +++ Wein, Sekt sowie Wasser und Orangensaft sind im Ticketpreis inklusive +++ Empfang ist immer ab 19:30 Uhr, ehe um 20:00 Uhr dann der Film startet ++ +Da schlägt das Oldtimer-Herz höher ++ +Am 07. &08.03. treffen sich die Freunde und Fans der Altblechkultur an der Halle Gartlage zu den OSNA-Oldies +++ Von jeweils 10 bis 18 Uhr stehen Oldtimer-Camping- und Wohnmobile im Mittelpunkt +++ Selbstverständlich darf bei der Auktion auch wieder fleißig geboten werden +++ Am Sonntag, 08.03., werden ab ca. 15.30 Uhr u.a. ein Jaguar XKR Cabrio, Land-Rover Defender oder Opel Admiral A angeboten +++ Toben für Große – der Erwachsenenabend i n der Zappelarena am 13. März goes 90er Jahre ++ +An diesem Freitag können alle ab 18 zu den Hits eines geilen Musikjahrzehnts auf allen Geräten toben, was das Zeug hält ++ +Das ist uns i nden letzten City News glatt durchgerutscht – deswegen, jetzt um so herzlicher +++ Werner Hülsmann, der legendäre „Werners Cocktail“ Macher von der ON, ist 70 Jahre alt geworden +++ Lieber Werner nur das Beste nachträglich zur siebten Null und natürlich vor allem beste Gesundheit +++ Bleib so wie du bist +++ Immer noch anmelden kann man sich für den Hallenflohmarkt „Rund ums Kind“ am 29. März auf dem Gelände des Mey Hotels am Wulfter Turm ++ +Alle Infos gibt es unter www.mey-flohmarkt.de ++ + Da kann man ma l was sparen ++ + Zum 1. April senken die Stadtwerke Osnabrück die Strompreise i n der Grundversorgung für Haushalts- und Gewerbekunden +++ Wir sind gespannt, was das am Ende genau unterm Strich bringt +++TANZEN! goes Minis heißt es am 01.03. i nder Lagerhalle ++ +Von Klassikern wie den hustenden Regenwürmern bis zu den neuesten Hits aus der „Schule der magischen Tiere“ ist für alle etwas dabei +++ Mehr Infos auf www.lagerhalle-os.de +++ Was steht sonst so an? +++ Jetzt Freitag (27.02.) große Mallorca Party im Alando Palais mit Rumbobe ++ +Das ist ein Pflichttermin für alle Ballermannfans ++ +Am 5. März gastiert der legendäre Quatsch Comedy Club im Ballhaus +++ Tickets gibt es auf der Alando-Homepage ++ +Auch für den 14. März, wenn Osnabrücks Partyserie Nummer 1 mit der „Ü30 Party“ wieder am Start ist ++ +Als Stargast kommt dann Vincent Gross (Ouzo & Aperol Spritz) ++ + Wir freuen uns jetzt schon ma l auf den Frühjahrsjahrmarkt vom 20. -29. März an der Halle Gartlage +++ Unseren Freunden von den Schaustellern drücken wir die Daumen, damit das Wetter mitspielt ++ + Bis bald – Euer eulenspiegel (MW) Telefon : oder E-Mail: 0541-124114 post@moschitz.de Ausbildung ist Vertrauenssache - seit über 40 Jahren! Ihr kompetenter Führerscheinausbilder! De r bei uns! Führerschein B197 Ausbildung kombiniert auf Schaltung und Automatik. Wir informieren Euch gerne. ...über Wir verlosen 3x 2 Karten für ELVIS - DAS MUSICAL am 29.03.2026 in der OsnabrückHalle Zur Teilnahme senden Sie einfach eine E-Mail mit de m Stichwort “Elvis” an gewinnspiel@dereulenspiegel.de. Einsendeschluss ist der 15.03.2026. Teilnahme ab 18 Jahre. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. VIEL GLÜCK! LOSUNG +++ VERLOSUNG +++ VER Foto: Stars-in-Concert Foto: Angela Bens Zoo Osnabrück J d o e e es W chenend G MALLORCA-FEELIN mit Drinks von der Playa! Eintritt frei! Rauchen erlaubt! NEU: Altstadthütte WhatsApp-Kanal
Gesundheit & Pflege Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e4 (ots) Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2026 stand erneut das Motto “United by Unique” im Mittelpunkt. Es ist ein Gedanke, der auch die Mission der DKMS prägt. Dass dieses Engagement auf großer Bereitschaft beruht, zeigen aktuelle Zahlen: Mehr als 97 Prozent aller DKMS Spender/innen würden jederzeit wieder Stammzellen spenden. Gleichzeitig wird deutlich, welche Wirkung dieses Engagement entfaltet: 2025 vermittelte die DKMS mehr als 7.300 Stammzellspenden aus Deutschland. Besonders junge Menschen spielen dabei eine zentrale Rolle. Allein 2026 scheiden rund 160.000 Menschen altersbedingt aus der Datei aus. Alle zwölf Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs - für viele ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance auf Überleben. Besonders deutlich wird dies beim Blick auf junge Spender/innen: 68 Prozent der 2025 ermöglichten Stammzellentnahmen stammten von Spender/in-- nen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Ihre Stammzellen gelten als besonders vital und können den Erfolg einer Transplantation maßgeblich positiv beeinflussen. Aktuelle Studiendaten weisen darauf hin, dass das biologische Alter der Spender/innen den Transplantationserfolg stärker beeinflusst als bisher angenommen. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen, darunter die HAMLET-Studie der DKMS, bekräftigen dies. „Uns ist bewusst, welche besondere Verantwortung unsere Spenderinnen und Spender - gerade auch junge Menschen - im Kampf gegen Blutkrebs übernehmen. Ohne ihre Spende kann kein Leben gerettet werden“, sagt Stephan Schumacher, Geschäftsführer der DKMS Deutschland. „Entscheidend ist: Nur das gemeinsame Netzwerk aus medizinischem Personal, Angehörigen, Unterstützenden und Spenderdateien lässt Wunder wahr werden und rettet Menschenleben. Gemeinsam machen wir einen Unterschied für die Patienten.“ Persönliche Geschichten unterstreichen dieses Engagement. Eine der lebensrettenden Stammzellspenden stammt vom 25-jährigen Armin Lutz aus Appenweier, der im Juli 2025 spendete. „Für mich war schnell klar: Wenn ich helfen kann, dann tue ich das“, sagt er voller Überzeugung. „Zu wissen, dass meine Spende einem Menschen eine neue Chance auf Leben gibt, bedeutet mir sehr viel.“ „Eine verlässliche Begleitung der Spender/innen ist dabei ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Ihr Wohl steht bei uns stets im Fokus. Nach jeder Stammzellspende führen wir eine Spendernachbefragung durch, um die Zufriedenheit unserer Betreuung und der Wieder-Spendenbereitschaft zu evaluieren und weiter zu optimieren. Armin gehört zu den 97 Prozent der befragten Spender/innen, die erneut spenden würden“, so Schumacher. Damit auch künftig Betroffenen geholfen werden kann, braucht es weitere Unterstützer/innen. Jede Neuregistrierung bedeutet eine weitere Lebenschance. Die Herausforderung: Im Jahr 2026 werden von den aktuell mehr als acht Millionen in Deutschland Registrierten rund 160.000 Menschen altersbedingt aus der Spenderdatei ausscheiden - etwa sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Tendenz weiter steigend. Um so vielen Patient/innen wie möglich auch in Zukunft eine Chance auf eine Transplantation zu ermöglichen, ist die Gewinnung neuer - insbesondere junger - Spender/innen entscheidend. So einfach ist die Registrierung Jede gesunde Person zwischen 17 und 55 Jahren kann sich als Stammzellspender/in registrieren . Die Online-Registrierung dauert nur wenige Minuten: Registrierungsset auf dkms.de anfordern, einen Wangenabstrich durchführen, Einwilligung unterschreiben und das Set möglichst zeitnah zurücksenden. Erst wenn die Probe im Labor eingeht, kann sie ausgewertet und mit suchenden Patient/innen abgeglichen werden - jede nicht zurückgesendete Probe ist eine verpasste Chance auf Leben. Rund 160.000 DKMS-Spender scheiden 2026 altersbedingt aus Junges Spenderalter rettet Leben Armin spendete 2025 lebensrettende Stammzellen Foto: privat (ots) Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz verändert das Leben der Beschäftigten spürbar: Wer regelmäßig KI nutzt, gewinnt rund sechs Stunden pro Woche. Doch was nach Entlastung klingt, belastet viele mental: Mehr als die Hälfte der KI-Nutzer/innen empfinden ihre Arbeit inzwischen als fehleranfälliger oder unsicherer. Vor allem jüngere Beschäftigte übernehmen neue Aufgaben, die nicht ihren Fähigkeiten entsprechen. Das sind Ergebnisse der Studie “Arbeiten 2025” der Pronova BKK, für die im Oktober 2025 bundesweit 1.230 Arbeitnehmer/innen befragt wurden. Mithilfe von KI läuft die Arbeit heute in vielen Unternehmen schneller. Vier von zehn Beschäftigten nutzen die Tools inzwischen regelmäßig, häufig gefördert durch Software-Lizenzen und Schulungen des Arbeitgebers. Die Mehrheit erledigt etwa Routineaufgaben schneller und hat mehr Zeit für anspruchsvolle Tätigkeiten. Zudem macht mehr als die Hälfte der KI-Nutzer/innen häufiger überpünktlich Feierabend. Doch die Entlastung hat auch Haken: Die Arbeit mit KI wird von vielen Arbeitnehmer/innen als fehleranfälliger empfunden. Zwei von drei KI-Nutzer/innen sagen, dass der Aufwand, Ergebnisse zu prüfen und zu korrigieren, gestiegen ist. „KI kann den Arbeitsalltag gesünder machen: Wenn monotone Aufgaben reduziert werden, die Informationsflut sinkt und kreative Prozesse unterstützt werden, entlastet das unsere kognitiven Ressourcen und kann Stress senken“, sagt Patrizia Thamm, Wirtschaftspsychologin und Resilienz-Trainerin der Pronova BKK . „Wird die gewonnene Zeit aber gleich wieder mit neuen Aufgaben gefüllt und die Erwartungen an die eigene Leistung steigen weiter, kann das zum sogenannten Techno-Stress führen.“ So fühlen sich zwei Drittel der unter 30-Jährigen durch die Arbeit mit KI-Tools unter Druck. Der Grund: Die Jüngeren übernehmen neue Aufgaben, die nicht ihren Kompetenzen entsprechen und die über ihre Fähigkeiten hinaus gehen. „Wenn Menschen Aufgaben erledigen, deren Ergebnisse sie nicht mehr nachvollziehen können, sinkt das Vertrauen in die eigene Kompetenz. Ihnen kommt das Gefühl der eigenen Selbstwirksamkeit abhanden, also aus eigener Kraft etwas zu bewirken“, sagt Thamm und warnt vor einem steigenden Risiko für Überforderung und Burn-out. Gleichzeitig haben viele Beschäftigte Angst, dass die neue Technologie Arbeitsplätze kostet. Knapp jede/r Dritte kennt im eigenen Umfeld Menschen, die in den vergangenen zwölf Monaten den Job wegen KI verloren haben. Auch fast die Hälfte der Nutzer/innen befürchtet, dass KI den eigenen Arbeitsplatz überflüssig macht. Bei den Jüngeren ist die Sorge besonders groß: Rund sechs von zehn der unter 30-Jährigen machen sich Sorgen um den eigenen Job. Unabhängig vom Alter rechnen drei Viertel der besorgten Arbeitnehmer/innen damit, dass KI schon innerhalb der nächsten fünf Jahre ihren Job übernehmen könnte. Diese Angst ist nach Ansicht der Gesundheitsexpertin völlig nachvollziehbar. Sie entsteht weniger durch die KI selbst, sondern durch das Gefühl, ihr ausgeliefert zu sein. „Für Arbeitnehmer/innen ist es deshalb wichtig, die Kontrolle zurückzugewinnen und die Selbstwirksamkeit zu stärken. Wer KITools aktiv ausprobiert und sich Wissen aneignet, ersetzt diffuse Ängste durch konkrete Erfahrungen. Wissen, Austausch am Arbeitsplatz und Selbstfürsorge sind Mittel gegen Zukunftsangst“, sagt Patrizia Thamm. Mentale Belastung durc hKI Studie: Kontrollstress, Unsicherheit und Zukunftsangst am Arbeitsplatz Die Post Vac-Selbsthilfegruppe und die Volkshochschule Osnabrück hatten eingeladen, und alle waren da: Die ganze obere Etage der Volkshochschule war belebt mit Betroffenen, Angehörigen und beruflich mit ME/CFS, Post Covid und Post Vac befassten Menschen, die zum zweiten Runden Tisch “Post Covid, Post Vac und ME/CFS” gekommen waren. Auch Thomas Uhlen, Landtagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie Lutz Brinkmann, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis OsnabrückLand (beide CDU) nahmen persönlich teil und suchten den Austausch mit den Anwesenden. Nach einem kurzen thematischen Input zu den drei Krankheitsbildern schilderten Betroffene, wie sich das Leben mit ME/CFS schon weit vor der Covid19-Pandemie, mit Post Covid bzw. Post Vac verändert. Die ehemalige Schulleiterin und Post Covid-Betroffene Natascha Kunert-Möller klärte anschließend über die besonderen Herausforderungen für betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf. Für interessierte Familen, Schulen und Behörden bietet Frau Kunert-Möller regelmäßig Videosprechstunden, Orientierungsworkshops und Expertenfortbildungen an , di e teilweise kostenlos sind. Besonders berührend war der Beitrag von Birte Viermann, Psychologin, Autorin und Schwester einer an ME/CFS Verstorbenen. Mit Lesungen aus ihrem Buch “Liebe Silja” sowie Vortragsanteilen hat es Birte Viermann geschafft, die rund 80 Teilnehmenden vor Ort sowie rund weitere 80 Mitwirkende im Livestream emotional zu erreichen. Dabei wurde sowohl auf die Situation der Schwerstbetroffenen als auch auf die Perspektive der ebenfalls belasteten Angehörigen geschaut. Folgende Unterstützungsangebote stellten sich darauf aufbauend den Intessierten vor: - Lost Voices Stiftung: kostenlose Onlineberatung und virtuelle ärztliche Sprechstunde für Schwerstbetroffene, politische Interessensvertretung - Sozialhummel gGmbH: kostenlose Onlineberatung, Unterstützung beim Aufbau von Helfernetzwerken, Versorgung im häuslichen Unfeld, auch im Umfang von bis zu 24 Stunden täglich, Beantragung und Koordination von Eingliederungshilfe - Post Vac Netzwerk: kostenlose Online-Selbsthilfegruppen, Austausch- und Vernetzungsangebote sowie Fachvorträge für Betroffene und Angehörige von Post Covid, Post Vac und ME/ CFS sowie politische Interessensvertretung -“Assistenz mit Herz” aus Bad Essen: Unterstützung bei der Beantragung und Durchführung von Eingliederungshilfe in Form von Assistenzleistungen wie z.B. Schul-, Eltern-, Studien- und Alltagsassistenz je nach individuellem Bedarf. Nach der Verabschiedung der Onlineteilnehmenden wurde vor Ort die Zeit für persönliche Gespräche und Vernetzung zu unterschiedlichen Fragestellungen mithilfe der Methode “World Café” sowie in verschiedenen Einzel- und Gruppengesprächen genutzt . Ebenfalls am 13.02.2026 wurde durch die verantwortliche Künstlerin Agnes Rossa offiziell die Kunstausstellung “Kein Licht am Ende des Tunnels” eröffnet. Darin schildern Betroffene von Post Covid, Post Vac und ME/ CFS ihre Erfahrungen mit den jeweiligen Erkrankungen. Sie machen auf bestehende Herausforderungen wie unzureichende Forschung, Anerkenung und mangelhafte medizinische Versorgung aufmerksam. Die Ausstellung, die neben Interviewtexten auch aus Fotos besteht, kann noch bis zum 27.02.26 zu den Öffnungszeiten des Stadthauses 1, NatruperTor-Wall 1, besucht werden. Die Osnabrücker Szene im Netz: Werd e Teil der Facebook Gruppe unter Facebook .com / eulenspiegel Osnabrück Selbsthilfegruppen, Politik und Fachpersonal trafen sich zum Austausch Post Covid, Post Vac und ME/CFS Workshops - Hypnose - Therapie www.die-mutmacher.com Caren van Lente I Tel. 0151 42 82 83 82
Gesundheit & Pflege Anzeigensonderseite Seite 5 Mehr in unserem Online-Archv auf www.dereulenspiegel.de Gesundheitstipps und mehr finden Sie auch in unseren kostenlosen Online-Ausgaben Männer ab 45 Jahren nehmen häufiger an Untersuchungen zur Krebs-Früherkennung teil als in den Vorjahren. Auswertungen der AOK Rheinland/Hamburg zeigen, dass die Inanspruchnahme zuletzt bei 22,5 Prozent lag. Damit wurde der höchste Wert im Fünf-Jahres-Vergleich erreicht und auch das Vor-CoronaNiveau von 2019 (20,8 Prozent) leicht übertroffen. Dennoch bleibt die Beteiligung insgesamt niedrig: Nach wie vor nutzen rund drei von vier Männern die Angebote nicht. Anlässlich des Weltkrebstags am 4. Februar ruft die AOK Rheinland/Hamburg dazu auf, die Chancen der KrebsFrüherkennung stärker zu nutzen. „Dank moderner Medizin sind viele Krebserkrankungen heute gut behandelbar – vorausgesetzt, sie werden frühzeitig erkannt. Jede Vorsorgeuntersuchung erhöht diese Chance deutlich“, sagt Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg. Zwischen 2020 und 2024 ist die Teilnahmequote an der KrebsFrüherkennungsuntersuchung für Männer, also an der regelmäßigen Untersuchung der Prostata und der äußeren Geschlechtsorgane, kontinuierlich gestiegen, aber auf einem niedrigen Niveau geblieben. Während 2019 noch 20,8 Prozent der über 45-jährigen Versicherten das Angebot nutzten, sank die Quote 2020 auf 19,4 Prozent. In den Folgejahren stieg sie schrittweise und erreichte 2024 schließlich 22,5 Prozent. Diese Zahlen hat die AOK Rheinland/ Hamburg zum Weltkrebstag ausgewertet. „Die Entwicklung ist erfreulich. Sie beweist, dass sich mit gezielter Aufklärung und Information viel erreichen lässt. Es gilt nun, diesen Trend fortzusetzen, denn bei der Nutzung der Krebsvorsorge-Untersuchungen ist weiterhin Luft nach oben“, sagt Sabine Deutscher. Es sei wichtig, dass auch Männer ihre Gesundheit stärker in den Fokus nehmen. „Wir erkennen eine Diskrepanz zwischen den Geschlechtern: Frauen gehen häufiger und früher zur Vorsorge, bei Männern scheint dieses Thema oft ein Tabu zu sein.“ Zum Vergleich: Das Angebot zur KrebsFrüherkennung bei der Frau haben nach den Zahlen der AOK Rheinland/Hamburg im Jahr 2024 35,7 Prozent der Versicherten angenommen – also mehr als jede dritte Frau. Fokus nicht nur auf weit verbreitete Krebsarten richten Anlässlich des Weltkrebstags weist Sabine Deutscher außerdem darauf hin, dass sich der Fokus nicht nur auf die weit verbreiteten Krebsarten richten darf: „Bauchspeicheldrüsen- oder Leberkrebs sowie andere seltenere Krebsarten wie der Brustkrebs beim Mann werden oft erst spät erkannt. Es ist wichtig, auch diesen Erkrankungen Aufmerksamkeit zu schenken, intensiv zu forschen und die frühe Diagnostik weiter zu fördern.“ verbreitete Krebsarten richten Krebs-Früherkennung Drei von vier Männern nutzen die Vorsorge nicht Die gemeinsame KrankenhausStudie 2025 der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) dokumentiert eine angespannte Lage der Cyber-Sicherheit in deutschen Krankenhäusern. 90 % der befragten Krankenhäuser bewerten di e Bedrohung durch Cyber-Kriminalität als hoch oder sehr hoch, jedes fünfte deutsche Krankenhaus war in den letzten drei Jahren von einem meldepflichtigen Cyber-Vorfall betroffen. Aufgrund dieser Einschätzung gibt es Handlungsbedarf in den Kliniken - 70 % der deutschen Krankenhäuser geben mangelnde finanzielle Mittel als Hemmnis bei der IT-Sicherheit an und ein Drittel der Häuser hat unbesetzte Stellen in der IT-Sicherheit. Weitere Ergebnisse der Studie: • 86 % der deutschen Krankenhäuser erwarten eine weitere Zunahme der Bedrohungslage. • Technische Basisschutzmaßnahmen wie Antivirensoftware und Firewalls sind weit verbreitet, fortgeschrittene technische und organisatorische Maßnahmen, wie etwa praktische Notfallübungen, jedoch weitaus weniger. • Ein Business Continuity Management (BCM), dass die Aufrechterhaltung des Betriebs auch im Falle eines Angriffs sichert, ist nur bei 16 % der Häuser vollständig etabliert (53 % in Umsetzung). • Erst jedes zehnte Krankenhaus in Deutschland hat bislang eine realitätsnahe Cyber-Notfallübung durchgeführt. „Deutsche Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, hochsensible Patientendaten und kritische Versorgungsprozesse gegen immer raffiniertere Angriffe zu schützen. Unsere Studie zeigt, dass zwar ein gewisser Basisschutz flächendeckend gegeben ist, es darüber hinaus aber noch deutlichen Nachholbedarf gibt. Verantwortliche müssen beispielsweise dringend realitätsnahe Notfallübungen nicht nur für medizinische Notfälle durchführen, sondern auch für Cyber-Notfälle. Auch hier gilt, dass nur Übung den Meister macht “, so Prof. Dr. Volker Penter, Healthcare-Experte bei BDO. Einer der Gründe für die häufig noch ausbaufähige Cyber-Abwehr deutscher Krankenhäuser ist neben fehlenden personellen Ressourcen vor allem auch eine angespannte finanzielle Situation. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die Studie einen klaren Fokus der Kliniken auf das Thema und stärkere politische Unterstützung: „Die Ergebnisse machen deutlich: Investitionen in Personal, strukturierte Notfallpläne und die Umsetzung risikoorientierter Sicherheitskonzepte sind keine reine IT-Aufgabe, sondern eine Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Patientenversorgung. Ebenso ist die Politik gefordert, Regularien abzubauen, die heute noch die Einführung von IT-Sicherheitsmaßnahmen erschweren“, so Dr. Karl Blum, Vorstand des DKI. Einig sind sich BDO und DKI bei konkreten Handlungsempfehlungen für die Verantwortlichen. Auf der Liste stehen etwa die Priorisierung und Budgetierung für BCM, Notfallübungen und Reaktionsteams sowie der Ausbau von Informationssicherheits-Management Systemen und regelmäßigen Schwachstellen-scans/Penetrationstests. Diese dürfen dabei nicht rein auf die Krankenhäuser bezogen sein, auch Dienstleister und Zulieferer, deren Cyber-Sicherheit sich oftmals unmittelbar auf die der Krankenhäuser auswirkt, müssen hier stärker in den Fokus genommen werden. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Befragung vo n 177 Allgemeinkrankenhäusern ab 100 Betten und wurde von der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zusammen mit dem DKI durchgeführt. Bedrohungslage für Krankenhäuser Zu wenig Geld und Personal für Cyber-Sicherheit Bei Notfällen ist schnelle Hilfe gefragt. Wenn jede Minute zählt, kommt die ADAC Luftrettung zum Einsatz. Im Jahr 2025 wurden die fliegenden Gelben Engel zu 5.367 Rettungseinsätzen in Niedersachsen gerufen (Vorjahr 5.394). Das entspricht umgerechnet rund 14 Alarmierungen täglich. Betrachtet man die Zahl der Rettungsflüge, liegt Niedersachsen im bundesweiten Vergleich auf Platz drei hinter Bayern und Rheinland-Pfalz. im Wald oder auf dem Wasser. Die Winde mit 90 Meter Länge und einer Traglast von rund 250 Kilogramm ermöglicht eine erheblich schnellere Versorgung und Rettung von Menschen. „Christoph 26“ rückte 2025 zu elf solcher Windeneinsätze aus, drei Mal mehr als im Vorjahr. Insgesamt flogen die Gelben Engel 2025 rund 48.908 Einsätze (Vorjahr 49.048). Damit wurden die ADAC Rettungshubschrauber pro Tag im Durchschnitt zu 134 Notfällen alarmiert. Das geht aus der zum heutigen Tag des Notrufs veröffentlichten Jahresbilanz der gemeinnützigen Rettungsdienstorganisation hervor. Darunter waren 3314 Flüge in der Dunkelheit, fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Ebenfalls um fünf Prozent auf 580 erhöhte sich die Zahl der hochanspruchsvollen Spezialeinsätze mit Rettungswinde. Häufigste Einsatzgründe waren in fast jedem dritten Fall (31 Prozent) Verletzungen nach Unfällen. Dazu gehören Freizeit-, Sport-, Arbeits-, Schul- und Verkehrsunfälle. Bei etwa jeder vierten Alarmierung (26 Prozent) lagen Notfälle des Herz-KreislaufSystems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen vor. In 13 Prozent der Fälle diagnostizierten die ADAC Luftretter neuWährend „Christoph 19“ und „Christoph 30“ von morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit im Einsatz sind, kann „Christoph 26“ dank eines hochmodernen „Night-Vision-Imaging-Systems“, kurz NVIS genannt, rund um die Uhr retten. Weil der Rettungshubschrauber zudem mit einer Winde ausgestattet ist, kann er bei Katastrophenfällen sowie bei Notfällen an schwer erreichbaren Orten eingesetzt werden, etwa bei Hochwasser, rologische Notfälle wi e zu m Beispiel einen Schlaganfall, in acht Prozent war akute Atemnot oder Asthma die Ursache. Bei fast jedem zehnten Patienten handelte es sich um Kinder oder Jugendliche. Mit 60 Rettungshubschraubern und 37 Stationen ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung eine der größten Luftrettungsorganisationen Europas mit bis heute mehr als 1,3 Millionen Einsätzen. Die ADAC Rettungshubschrauber gehören zum deutschen Rettungsdienstsystem, werden immer über die Notrufnummer 112 bei der Leitstelle angefordert und sind im Notfall für jeden Verunglückten oder Erkrankten zur Stelle. „Gegen die Zeit und für das Leben“ lautet der Leitsatz der ADAC Luftrettung gGmbH. Denn gerade bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen gilt: Je schneller der Patient in eine Klinik transportiert oder vor Ort vom Notarzt versorgt wird, desto besser sind seine Überlebenschancen bzw. seine Rekonvaleszenz. Die Crews der ADAC Luftrettung werden trainiert von der ADAC HEMS Academy GmbH. Die Wartung und technische Bereitstellung erfolgt über die ADAC Heliservice GmbH. ADAC Luftrettung ist ein Tochterunternehmen der ADAC Stiftung. (Text: ADAC Luftrettung gGmbH) 5.367 Einsätze in Niedersachsen ADAC Luftrettung fliegt 14 Mal am Tag in der Region
Gesundheit & Pflege Anzeigensonderseite Seite 7 Deutschland hinkt bei der Gesundheitsvorsorge im internationalen Vergleich hinterher und selbst die bestehenden Angebote werden von der Bevölkerung nur mäßig angenommen. Das zeigt der neue Gesundheitsmonitor 2026 von Pharma Deutschland, für den das Meinungsforschungsinstitut Civey rund 5.000 Menschen repräsentativ befragt hat. Besonders auffällig: Apotheken als niedrigschwellige, wohnortnahe Anlaufstellen für Prävention werden zu wenig genutzt - gerade einmal 3,1 Prozent der Befragten haben dort in den vergangenen zwei Jahren ein Angebot wie etwa Blutdruckmessung wahrgenommen. Dabei bieten Apotheken schon heute gute pharmazeutische Dienstleistungen zur Früherkennung an, und mit der im Dezember 2025 vom Bundeskabinett beschlossenen Apothekenreform werden ihr e Möglichkeiten noch erheblich ausgeweitet. Doch der Gesundheitsmonitor belegt: Das Bewusstsein in der Bevölkerung, dass die niedrigschwelligen Angebote da sind, ist noch steigerungsfähig. Während klassische Angebote wie Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt (58,7 Prozent) und Impfungen (61,3 Prozent) von der Mehrheit genutzt werden, werden niedrigschwelligere Vorsorgeangebote deutlich weniger genutzt. Digitale GesundheitsApps nutzen 6,5 Prozent der Befragten. Bei Ernährungsberatung sind es 5,7 Prozent, bei zertifizierten Sport-Präventionskursen sogar nur 5,3 Prozent. 19,8 Prozent der Menschen geben sogar an, in den vergangenen zwei Jahren überhaupt keines der abgefragten Vorsorgeangebote genutzt zu haben. Besonders stark ist dieser Anteil bei de n 40 bis 49-jährigen (28,6 Prozent), bei Arbeitnehmern in körperlichen Berufen (30,9 Prozent) und bei ledigen Personen (30,6 Prozent). Auch regional zeigen sich Unterschiede. In Sachsen haben nur 47,1 Prozent der Befragten Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen - in Schleswig-Holstein sind es 60,4 Prozent. Die Impfquote ist in - Sachsen mit 49,8 Prozent vergleichsweise niedrig, in den Stadtstaaten Berlin (66,1 Prozent) und Bremen (64,4 Prozent) dagegen überdurchschnittlich hoch. Zudem nutzen höher qualifizierte Menschen mit Studienabschluss messbar häufiger Vorsorgeangebote (64,2 Prozent bei Untersuchungen, 65,4 Prozent bei Impfungen) als Menschen mit Berufsausbildung (55,9 bzw. 58,2 Prozent). Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin von Pharma Deutschland, ordnet die Ergebnisse ein: „Bei der niedrigschwelligen Vorsorge hinken wir international hinterher - und das doppelt: Die deutsche Präventionsinfrastruktur ist im europäischen Vergleich unterentwickelt und unsere Umfrageergebnisse zeigen, dass selbst die bestehenden Angebote von einem Fünftel der Bevölkerung gar nicht angenommen werden. In den aktuellen Gesetzgebungsverfahren wie zum Beispiel de r Apothekenreform finden sich gute Ansätze, um die Prävention stärker dort anzubieten, wo die Menschen im Alltag ohnehin sind: in der Apotheke um die Ecke oder bei digitalen Angeboten. Jede Chance, die Gesundheitsprävention zu stärken, sollte genutzt werden. Dabei helfen echte Anreize, verständliche Aufklärung und niederschwellige Angebote.“ Jetzt neu: Auch in OS-Weststadt Horst-Koesling-Schule / Ernst-Sievers-Str. 45 Bad Essen • Bad Iburg • Bad Laer • Belm • OS Atter & OS Weststadt Dienstleistung na h am Menschen fü r mehr Lebensqualität Am Kapellenweg 7 2 49492 Westerkappeln E-Mail: info@seniorenunterstuetzung-mit-herz.de Tel.: 05404 - 899 88 93 www.seniorenunterstuetzung-mit-herz.de Wir sind für Sie da! Wir unterstützen mit Herz im Alltag, egal ob Hauswirtschaft, Begleitung oder Betreuung für Menschen jeden Alters. Auch für werdende Mütter sowie für Familien. Ob kurzfristig oder langfristig, wir stehen an ihrer Seite! 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Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 535.035 Menschen mit diesen besonderen Präventionsleistungen versorgt, zu denen etwa die Erhebung des Mundgesundheitsstatus, die Erstellung eines Mundgesundheitsplans, die Mundgesundheitsaufklärung oder die zusätzliche Entfernung harter Zahnbeläge gehören. Zum Vergleich: 2023 waren es 452.280 Patientinnen und Patienten. Damit setzt sich die seit Einführung dieser Leistungen anhaltende positive Entwicklung fort. „Der seit Jahren kontinuierliche Aufwärtstrend bei der Inanspruchnahme der Präventionsleistungen für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen zeigt, wie wichtig dieses Angebot für die Betroffenen ist. Unser Bericht spiegelt zudem die Ergebnisse der jüngsten Deutschen Mundgesundheitsstudie wider, die zeigen, dass die von uns entwickelten und speziell auf diese Patientengruppe zugeschnittenen Leistungen nachhaltig wirken und die Mundgesundheit der vulnerablen Gruppen dauerhaft verbessern. Unser Präventionsansatz ist umso bedeutsamer, da Mundgesundheit und orale Lebensqualität entscheidende Faktoren für die Allemeingesundheit sind“, sagt Martin Hendges, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV. Auch die Zahl der Besuche im Rahmen der aufsuchenden Versorgung stieg im Jahr 2024 erneut: Mit einem Anstieg auf mehr als 1,1 Millionen wurde ein Zuwachs von 6,2 Prozent erreicht. Der überwiegende Teil dieser Besuche erfolgte im Rahmen der aufsuchenden Betreuung in Pflegeeinrichtungen mit Kooperationsvertrag nach § 119b SGB V. Im Jahr 2024 zählte die KZBV insgesamt 7.483 Kooperationsverträge, was einem bundesweiten Abdeckungsgrad der Pflegeheime von 41,3 Prozent entspricht. „Die hohe Inanspruchnahme dieser Leistungen vor dem Hintergrund eines rasant fortschreitenden demografischen Wandels zeigt aber auch, dass wir hier nicht stehen bleiben dürfen. Wichtig ist, das Angebot der aufsuchenden Betreuung auf weitere Wohnformen auszudehnen, um möglichst alle Anspruchsberechtigten zu erreichen. Wir appellieren daher an die Bundesregierung, die Kooperationsverträge neben Pflegeeinrichtungen auch auf Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Behinderteneinrichtungen) auszuweiten“, so Hendges. Weitere Infos finden Sie unter www.kzvb.de. Präventionsleistungen für Pflegebedürftige weiter im Aufwärtstrend KZBV legt aktuellen Bericht vor BÄM – fertig: Riesig war die Freude der Pflegefachkräfte aus Indien und dem Iran, als sie nach dem erfolgreichen Abschluss der Kenntnisprüfung ihre Urkunden in den Händen hielten. Für die 12 qualifizierten Pflegefachkräfte bedeutet dies auch den Start in den Beruf bei Einrichtungen im Landkreis Osnabrück. Zufriedene Gesichter gab es aber auch bei den Netzwerkpartnern und - partnerinnen, die gemeinsam die internationalen Fachkräfte erfolgreich aus dem Ausland angeworben hatten. Mit dem Kooperationsprojekt wollen die Partner dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegenwirken. Zum Rekrutierungsnetzwerk gehören neben Landkreis und Stadt Osnabrück, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS), die Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO), die Agentur für Arbeit, die RKW Nord GmbH und auch die Deutsche Fachkräfteagentur für Gesundheits- und Pflegeberufe (DeFa) sowie die Rekrutierungsagentur Alfa Personnel Care. Insgesamt nahmen 27 Pflegefachkräfte sowie vier Auszubildende zur Pflegefachkraft im Landkreis Osnabrück teil. Der Startschuss für das Kooperationsprojekt fiel im Herbst 2023. Noch in diesem Jahr reisen weitere angehende Pflegefachkräfte ein, um zukünftig in der Region zu arbeiten. Die angeworbenen Talente kommen aus Indien und Iran und sind teilweise direkt mit ihren Lebenspartnern eingereist. In anderen Fällen ist der Familiennachzug nach erfolgreicher beruflicher Anerkennung vorgesehen. „Was ihr in den letzten Monaten geleistet habt, verdient großen Respekt. Ein neues Land, eine neue Sprache, neue Anforderungen, neue Arbeitsweisen – all das zu meistern ist alles andere als selbstverständlich. Darauf könnt ihr wirklich stolz sein. Herzlichen Glückwunsch zur Anerkennungsprüfung“, betonte gsm bedankte sie sich bei allen Beteiligten, die den Erfolg möglich gemacht haben: „Wir wissen auch: So ein Erfolg entsteht nicht allein. Deshalb möchten wir uns ganz ausdrücklich auch für unsere Gesellschaft.“ Auch Jens Müller (Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Osnabrück) hob die Bedeutung des Projekts hervor: „In nahezu allen Branchen fehlt es an Arbeitsund Fachkräften. Ohne Beschäftigte aus dem Ausland geht es insbesondere im Pflegesektor bereits heute nicht mehr. Durch den demografischen Wandel befürchten wir eine noch größere Lücke, die wir auch durch Rekrutierung aus dem Ausland füllen können.“ Dass die Anwerbung nachhaltig erfolgreich war, zeigen die Zukunftspläne der jungen Frauen: Sie bleiben allesamt in den Einrichtungen beschäftigt, in denen sie ihren Einsatz als Pflegekraft starteten. In einem sind sich die Netzwerkpartner und –partnerinnen einig: „Für die Pflege in der Region sind die Talente ein großer Gewinn.“ Indische und iranische Pflegefachkräfte erhielten Berufsausübungsurkunden „Großer Gewinn für die Pflege in der Region“ Stefanie Weber vom Fachkräftebüro der WIGOS, bei der Anerkennungsfeier im Café Herr von Butterkeks in Osnabrück. Die WIGOS hatte die Veranstaltung organisiert. Gemeinsam mit Elana Turrell und Sahra Muse von der Agentur bei den Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern, bei den Betrieben sowie bei allen Netzwerkpartnerinnen und -partnern bedanken.“ Und Sahra Muse von gsm betonte: „Ihr seid nicht nur Pflegefachkräfte – ihr seid eine echte Bereicherung für die Teams, für die Einrichtungen und
Gesundheit & Pflege Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e8 Ein Ziehen im Rücken. Ein Stechen im Knie. Die Schulter meldet sich beim Anheben des Arms. Fast automatisch reagieren wir mit Vorsicht. Wir bewegen uns weniger, vermeiden bestimmte Bewegungen un d hoffen, dass es von selbst besser wird. Schonung fühlt sich zunächst vernünftig an. Doch genau hier beginnt häufig ein Missverständnis. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Bewegung ist in vielen Fällen nicht die Ursache von Schmerz – sondern ein zentraler Teil der Lösung. Schmerz ist nicht gleich Schaden Viele Menschen setzen Schmerz automatisch mit einem strukturellen Defekt gleich. Wenn etwas weh tut, muss etwas kaputt sein – so die intuitive Annahme. Doch die moderne Schmerzforschung zeichnet ein differenzierteres Bild. In „Schmerzen verstehen“ von Butler und Moseley wird beschrieben, dass Schmerz in erster Linie ein Schutzmechanismus ist. Unser Nervensystem bewertet fortlaufend, ob eine Situation als bedrohlich eingestuft wird. Wenn es Gefahr vermutet, entsteht Schmerz. Diese Gefahr kann mit einer tatsächlichen Gewebeschädigung zusammenhängen – sie muss es aber nicht. So finden sich zwangsläufig bei vielen beschwerdefreien Menschen Bandscheibenvorfälle oder auch Gelenkveränderungen im MRT. Umgekehrt können deutliche Schmerzen auftreten, ohne dass eine klare strukturelle Ursache erkennbar ist. „Schmerz ist immer real“, sagt Alexander Feldkamp, Physiotherapeut und Inhaber von PHYSIO E4 – Therapie & Reha in Osnabrück. „Aber er ist nicht automatisch ein Zeichen für Zerstörung. Oft reagiert das Nervensystem empfindlicher, als es die Situation objektiv erfordern würde.“ Wenn Schonung zum Problem wird Akuter Schmerz schützt uns – beispielsweise nach einer Verletzung. Problematisch wird es, wenn Beschwerden länger bestehen bleiben. Dann kann das Nervensystem sensibler reagieren. Bewegungen oder Belastungen, die früher dann selbstverständlich waren, werden als riskant bewertet. Es entsteht ein Kreislauf: Schmerz führt zu Schonung, Schonung zu Kraftverlust und Unsicherheit. Diese Unsicherheit verstärkt wiederum die Schutzreaktion. Der Körper wird vorsichtiger – und gleichzeitig weniger belastbar. Was als sinnvolle Entlastung beginnt, kann langfristig genau das Gegenteil bewirken. Belastbarkeit entsteht durch Belastung Der menschliche Körper ist sehr anpassungsfähig. Muskeln, Sehnen, Knochen – und auch das Nervensystem – reagieren auf angemessene Reize mit Anpassung. Ohne Reiz jedoch bleibt diese Anpassung aus. „Wer Belastung dauerhaft vermeidet, trainiert Unbelastbarkeit“, sagt Feldkamp. „Belastbarkeit entsteht nur durch gezielte, gesteigerte Belastung. Entscheidend ist, dass Patienten dabei positive Erfahrungen sammeln. Der Körper lernt durch Erfolg – nicht durch Überforderung.“ Genau hier liegt die Bedeutung physiotherapeutischer Begleitung. Belastung darf weder zufällig noch überfordernd sein. Sie muss individuell angepasst, beobachtet und schrittweise gesteigert werden. Zu wenig Reiz führt zu keiner Entwicklung, zu viel Reiz kann das System erneut verunsichern. Physiotherapie bedeutet deshalb mehr als Übungsanleitung. Sie bedeutet Steuerung: Belastung so zu dosieren, dass sie Vertrauen aufbaut und die Belastbarkeit Schritt für Schritt erhöht. Ziel ist nicht die sofortige Schmerzfreiheit, sondern ein Körper, der wieder mehr aushält – im Alltag, im Beruf und im Sport. Bewegung verändert nicht nur Muskeln und Gelenke. Sie beeinflusst, wie unser Nervensystem Belastung bewertet. Jede sinnvoll dosierte Aktivität liefert dem Körper eine neue Erfahrung: Belastung ist möglich – und Anpassung ebenso. „Es geht nicht primär darum, Symptome zu unterdrücken“, sagt Feldkamp. „Es geht darum, Belastbarkeit systematisch wieder aufzubauen. Wer die Gesundheit erhalten will, muss Belastung gestalten – nicht vermeiden.“ Bewegung als Medizin – warum wir uns kaputt schonen Physiotherapeutische Begleitung Foto: PHYSIO E4 Meh r im Internet auf www.dereulenspiegel.de Gesundheitstipps und mehr finden Sie auch in unseren kostenlosen Online-Ausgaben Im Jahr 2024 waren deutlich mehr Menschen von lebensmittelbedingten Erkrankungen betroffen. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und dem Robert-Koch-Institut (RKI) hervor. Lebensmittelbedingte Erkrankungen entstehen durch Bakterien, Viren, Parasiten oder Toxine, die über verunreinigte Nahrung aufgenommen werden. Typische Symptome sind Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Von „lebensmittelbedingten Krankheitsausbruch“ spricht man, wenn mindestens zwei Personen nach dem Verzehr desselben Lebensmittels erkranken. Durc h sorgfältige Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln lässt sich das Infektionsrisiko deutlich reduzieren. Bei einigen Lebensmitteln ist besondere Sorgfalt nötig, da sich Mikroorganismen sehr schnell ausbreiten. Hie r ei n paar wichtige Grundregeln: Ausreichend erhitzen: Geflügel, Fleisch, Hackfleisch, Fisch, Rohmilch und Speisen mit Ei müssen bis ins Innere richtig erhitzt werden. Sie sollten mindestens zwei Minuten lang eine Temperatur von mindestens 72 Grad Celsius erreichen. Das kann mit einem Fleisch-Thermometer geprüft werden. Beim Erhitzen in der Mikrowelle öfter umrühren, damit sich die Hitze gleichmäßig verteilt. Getrennt zubereiten: Besonders empfindliche oder auch unsaubere Lebensmittel nicht in Kontakt mit anderen Lebensmitteln bringen. Für die Zubereitung nicht die gleichen Küchengeräte verwenden. Oder die Küchengeräte dazwischen gründlich und heiß abwaschen. Gründlich waschen: Pflanzliche Produkte wie Obst, Gemüse, frische Kräuter, Blattsalate und Sprossen gründlich waschen und nach dem Schneiden bald verzehren oder kühl lagern. Wer rohe Sprossen und tiefgekühlte Beeren erhitzt, schützt sich vor einer möglichen Infektion. Gut reinigen: Alle Oberflächen in der Küche und alle Geräte, die mit rohen Lebensmitteln in Kontakt kommen, regelmäßig und gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel reinigen. Mit klarem Wasser nachspülen. Viele Arbeitsgeräte und Schneidebretter aus Kunststoff können auch bei 60 Grad Celsius in der Spülmaschine gereinigt werden. Weitere Regeln zur Küchen-Hygiene sind auf der Webseite des Bundeszentrums für Ernährung in Einfacher Sprache zusammengestellt. (Text: Heike Kreutz, bzfe.de) So lassen sich lebensmittelbedingte Krankheiten vorbeugen Sauberkeit und Hygiene in der Küche
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