Gesundheit & Pflege Anzeigensonderseite www.dereulenspiegel.de Seit e4 (ots) Zum Weltkrebstag am 4. Februar 2026 stand erneut das Motto “United by Unique” im Mittelpunkt. Es ist ein Gedanke, der auch die Mission der DKMS prägt. Dass dieses Engagement auf großer Bereitschaft beruht, zeigen aktuelle Zahlen: Mehr als 97 Prozent aller DKMS Spender/innen würden jederzeit wieder Stammzellen spenden. Gleichzeitig wird deutlich, welche Wirkung dieses Engagement entfaltet: 2025 vermittelte die DKMS mehr als 7.300 Stammzellspenden aus Deutschland. Besonders junge Menschen spielen dabei eine zentrale Rolle. Allein 2026 scheiden rund 160.000 Menschen altersbedingt aus der Datei aus. Alle zwölf Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die Diagnose Blutkrebs - für viele ist eine Stammzelltransplantation die letzte Chance auf Überleben. Besonders deutlich wird dies beim Blick auf junge Spender/innen: 68 Prozent der 2025 ermöglichten Stammzellentnahmen stammten von Spender/in-- nen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren. Ihre Stammzellen gelten als besonders vital und können den Erfolg einer Transplantation maßgeblich positiv beeinflussen. Aktuelle Studiendaten weisen darauf hin, dass das biologische Alter der Spender/innen den Transplantationserfolg stärker beeinflusst als bisher angenommen. Weitere wissenschaftliche Untersuchungen, darunter die HAMLET-Studie der DKMS, bekräftigen dies. „Uns ist bewusst, welche besondere Verantwortung unsere Spenderinnen und Spender - gerade auch junge Menschen - im Kampf gegen Blutkrebs übernehmen. Ohne ihre Spende kann kein Leben gerettet werden“, sagt Stephan Schumacher, Geschäftsführer der DKMS Deutschland. „Entscheidend ist: Nur das gemeinsame Netzwerk aus medizinischem Personal, Angehörigen, Unterstützenden und Spenderdateien lässt Wunder wahr werden und rettet Menschenleben. Gemeinsam machen wir einen Unterschied für die Patienten.“ Persönliche Geschichten unterstreichen dieses Engagement. Eine der lebensrettenden Stammzellspenden stammt vom 25-jährigen Armin Lutz aus Appenweier, der im Juli 2025 spendete. „Für mich war schnell klar: Wenn ich helfen kann, dann tue ich das“, sagt er voller Überzeugung. „Zu wissen, dass meine Spende einem Menschen eine neue Chance auf Leben gibt, bedeutet mir sehr viel.“ „Eine verlässliche Begleitung der Spender/innen ist dabei ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit. Ihr Wohl steht bei uns stets im Fokus. Nach jeder Stammzellspende führen wir eine Spendernachbefragung durch, um die Zufriedenheit unserer Betreuung und der Wieder-Spendenbereitschaft zu evaluieren und weiter zu optimieren. Armin gehört zu den 97 Prozent der befragten Spender/innen, die erneut spenden würden“, so Schumacher. Damit auch künftig Betroffenen geholfen werden kann, braucht es weitere Unterstützer/innen. Jede Neuregistrierung bedeutet eine weitere Lebenschance. Die Herausforderung: Im Jahr 2026 werden von den aktuell mehr als acht Millionen in Deutschland Registrierten rund 160.000 Menschen altersbedingt aus der Spenderdatei ausscheiden - etwa sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Tendenz weiter steigend. Um so vielen Patient/innen wie möglich auch in Zukunft eine Chance auf eine Transplantation zu ermöglichen, ist die Gewinnung neuer - insbesondere junger - Spender/innen entscheidend. So einfach ist die Registrierung Jede gesunde Person zwischen 17 und 55 Jahren kann sich als Stammzellspender/in registrieren . Die Online-Registrierung dauert nur wenige Minuten: Registrierungsset auf dkms.de anfordern, einen Wangenabstrich durchführen, Einwilligung unterschreiben und das Set möglichst zeitnah zurücksenden. Erst wenn die Probe im Labor eingeht, kann sie ausgewertet und mit suchenden Patient/innen abgeglichen werden - jede nicht zurückgesendete Probe ist eine verpasste Chance auf Leben. Rund 160.000 DKMS-Spender scheiden 2026 altersbedingt aus Junges Spenderalter rettet Leben Armin spendete 2025 lebensrettende Stammzellen Foto: privat (ots) Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz verändert das Leben der Beschäftigten spürbar: Wer regelmäßig KI nutzt, gewinnt rund sechs Stunden pro Woche. Doch was nach Entlastung klingt, belastet viele mental: Mehr als die Hälfte der KI-Nutzer/innen empfinden ihre Arbeit inzwischen als fehleranfälliger oder unsicherer. Vor allem jüngere Beschäftigte übernehmen neue Aufgaben, die nicht ihren Fähigkeiten entsprechen. Das sind Ergebnisse der Studie “Arbeiten 2025” der Pronova BKK, für die im Oktober 2025 bundesweit 1.230 Arbeitnehmer/innen befragt wurden. Mithilfe von KI läuft die Arbeit heute in vielen Unternehmen schneller. Vier von zehn Beschäftigten nutzen die Tools inzwischen regelmäßig, häufig gefördert durch Software-Lizenzen und Schulungen des Arbeitgebers. Die Mehrheit erledigt etwa Routineaufgaben schneller und hat mehr Zeit für anspruchsvolle Tätigkeiten. Zudem macht mehr als die Hälfte der KI-Nutzer/innen häufiger überpünktlich Feierabend. Doch die Entlastung hat auch Haken: Die Arbeit mit KI wird von vielen Arbeitnehmer/innen als fehleranfälliger empfunden. Zwei von drei KI-Nutzer/innen sagen, dass der Aufwand, Ergebnisse zu prüfen und zu korrigieren, gestiegen ist. „KI kann den Arbeitsalltag gesünder machen: Wenn monotone Aufgaben reduziert werden, die Informationsflut sinkt und kreative Prozesse unterstützt werden, entlastet das unsere kognitiven Ressourcen und kann Stress senken“, sagt Patrizia Thamm, Wirtschaftspsychologin und Resilienz-Trainerin der Pronova BKK . „Wird die gewonnene Zeit aber gleich wieder mit neuen Aufgaben gefüllt und die Erwartungen an die eigene Leistung steigen weiter, kann das zum sogenannten Techno-Stress führen.“ So fühlen sich zwei Drittel der unter 30-Jährigen durch die Arbeit mit KI-Tools unter Druck. Der Grund: Die Jüngeren übernehmen neue Aufgaben, die nicht ihren Kompetenzen entsprechen und die über ihre Fähigkeiten hinaus gehen. „Wenn Menschen Aufgaben erledigen, deren Ergebnisse sie nicht mehr nachvollziehen können, sinkt das Vertrauen in die eigene Kompetenz. Ihnen kommt das Gefühl der eigenen Selbstwirksamkeit abhanden, also aus eigener Kraft etwas zu bewirken“, sagt Thamm und warnt vor einem steigenden Risiko für Überforderung und Burn-out. Gleichzeitig haben viele Beschäftigte Angst, dass die neue Technologie Arbeitsplätze kostet. Knapp jede/r Dritte kennt im eigenen Umfeld Menschen, die in den vergangenen zwölf Monaten den Job wegen KI verloren haben. Auch fast die Hälfte der Nutzer/innen befürchtet, dass KI den eigenen Arbeitsplatz überflüssig macht. Bei den Jüngeren ist die Sorge besonders groß: Rund sechs von zehn der unter 30-Jährigen machen sich Sorgen um den eigenen Job. Unabhängig vom Alter rechnen drei Viertel der besorgten Arbeitnehmer/innen damit, dass KI schon innerhalb der nächsten fünf Jahre ihren Job übernehmen könnte. Diese Angst ist nach Ansicht der Gesundheitsexpertin völlig nachvollziehbar. Sie entsteht weniger durch die KI selbst, sondern durch das Gefühl, ihr ausgeliefert zu sein. „Für Arbeitnehmer/innen ist es deshalb wichtig, die Kontrolle zurückzugewinnen und die Selbstwirksamkeit zu stärken. Wer KITools aktiv ausprobiert und sich Wissen aneignet, ersetzt diffuse Ängste durch konkrete Erfahrungen. Wissen, Austausch am Arbeitsplatz und Selbstfürsorge sind Mittel gegen Zukunftsangst“, sagt Patrizia Thamm. Mentale Belastung durc hKI Studie: Kontrollstress, Unsicherheit und Zukunftsangst am Arbeitsplatz Die Post Vac-Selbsthilfegruppe und die Volkshochschule Osnabrück hatten eingeladen, und alle waren da: Die ganze obere Etage der Volkshochschule war belebt mit Betroffenen, Angehörigen und beruflich mit ME/CFS, Post Covid und Post Vac befassten Menschen, die zum zweiten Runden Tisch “Post Covid, Post Vac und ME/CFS” gekommen waren. Auch Thomas Uhlen, Landtagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie Lutz Brinkmann, Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis OsnabrückLand (beide CDU) nahmen persönlich teil und suchten den Austausch mit den Anwesenden. Nach einem kurzen thematischen Input zu den drei Krankheitsbildern schilderten Betroffene, wie sich das Leben mit ME/CFS schon weit vor der Covid19-Pandemie, mit Post Covid bzw. Post Vac verändert. Die ehemalige Schulleiterin und Post Covid-Betroffene Natascha Kunert-Möller klärte anschließend über die besonderen Herausforderungen für betroffene Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf. Für interessierte Familen, Schulen und Behörden bietet Frau Kunert-Möller regelmäßig Videosprechstunden, Orientierungsworkshops und Expertenfortbildungen an , di e teilweise kostenlos sind. Besonders berührend war der Beitrag von Birte Viermann, Psychologin, Autorin und Schwester einer an ME/CFS Verstorbenen. Mit Lesungen aus ihrem Buch “Liebe Silja” sowie Vortragsanteilen hat es Birte Viermann geschafft, die rund 80 Teilnehmenden vor Ort sowie rund weitere 80 Mitwirkende im Livestream emotional zu erreichen. Dabei wurde sowohl auf die Situation der Schwerstbetroffenen als auch auf die Perspektive der ebenfalls belasteten Angehörigen geschaut. Folgende Unterstützungsangebote stellten sich darauf aufbauend den Intessierten vor: - Lost Voices Stiftung: kostenlose Onlineberatung und virtuelle ärztliche Sprechstunde für Schwerstbetroffene, politische Interessensvertretung - Sozialhummel gGmbH: kostenlose Onlineberatung, Unterstützung beim Aufbau von Helfernetzwerken, Versorgung im häuslichen Unfeld, auch im Umfang von bis zu 24 Stunden täglich, Beantragung und Koordination von Eingliederungshilfe - Post Vac Netzwerk: kostenlose Online-Selbsthilfegruppen, Austausch- und Vernetzungsangebote sowie Fachvorträge für Betroffene und Angehörige von Post Covid, Post Vac und ME/ CFS sowie politische Interessensvertretung -“Assistenz mit Herz” aus Bad Essen: Unterstützung bei der Beantragung und Durchführung von Eingliederungshilfe in Form von Assistenzleistungen wie z.B. Schul-, Eltern-, Studien- und Alltagsassistenz je nach individuellem Bedarf. Nach der Verabschiedung der Onlineteilnehmenden wurde vor Ort die Zeit für persönliche Gespräche und Vernetzung zu unterschiedlichen Fragestellungen mithilfe der Methode “World Café” sowie in verschiedenen Einzel- und Gruppengesprächen genutzt . Ebenfalls am 13.02.2026 wurde durch die verantwortliche Künstlerin Agnes Rossa offiziell die Kunstausstellung “Kein Licht am Ende des Tunnels” eröffnet. Darin schildern Betroffene von Post Covid, Post Vac und ME/ CFS ihre Erfahrungen mit den jeweiligen Erkrankungen. Sie machen auf bestehende Herausforderungen wie unzureichende Forschung, Anerkenung und mangelhafte medizinische Versorgung aufmerksam. Die Ausstellung, die neben Interviewtexten auch aus Fotos besteht, kann noch bis zum 27.02.26 zu den Öffnungszeiten des Stadthauses 1, NatruperTor-Wall 1, besucht werden. Die Osnabrücker Szene im Netz: Werd e Teil der Facebook Gruppe unter Facebook .com / eulenspiegel Osnabrück Selbsthilfegruppen, Politik und Fachpersonal trafen sich zum Austausch Post Covid, Post Vac und ME/CFS Workshops - Hypnose - Therapie www.die-mutmacher.com Caren van Lente I Tel. 0151 42 82 83 82
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