eulenspiegel - Ausgabe 828

43. Jahrgang • Ausgabe 82 8 • 10. Dezembe r 2025 0541 957 20-0 • www.dereulenspiegel.de Werde Teil des Stockreiter Greenteams! Wir suchen Dich Bewirb Dich unter stockreiter- galabau.de Weihnachte n ist da s Fes t de r Feste , un d bekanntlic h ist nicht s so schö n wi e di e Vorfreude . Re- gelmäßi g in de r Weihnachtszei t löse n Frage n wie : „Wo komm t ei- gentlic h de r Adventskran z her? “ un d „Wies o hänge n wir Lamett a an unsere n Weihnachtsbaum? “ allgemein e Ratlosigkei t aus . Zu r Einstimmun g au f dies e „stille “ un d zugleic h hektisch e Zei t er- kläre n wi r Ihne n weihnachtlich e Begriffe , di e jede m vertrau t un d doc h zugleic h frem d sind . Adven t komm t au s de m Lateinische n (adventus) un d bedeute t Ankunft . Di e Ad- ventszei t ist di e festlic h began- gen e Zei t de r Vorbereitun g un d Erwartun g de r Ankunf t Christi . Di e Ursprüng e de r Adventslitur- gie gehe n bis au f Paps t Grego r I. (540-604 ) zurück , abe r endgül- tig festgeleg t wurd e si e für di e gesamte Christenheit durch Paps t Piu s V. (1504-1572). Die vie r Woche n solle n symbolisc h au f di e 400 0 Jahr e hinweisen , di e di e Menschhei t nac h kirch- liche r Rechnun g au f di e Ankunf t de s Erlöser s warte n musste . Di e Besche- run g ist mi t de m Weihnachtses- se n de r eigentlich e Höhepunk t im Familienkreis . Di e Geschenke zu m Weihnachtsfes t habe n ihr e christlich e Wurze l in de m Bibel- wor t „Als o ha t Got t di e Wel t geliebt“ , in seine m Erlösungsge- schen k an un s in Gestal t seine s eingeborene n Sohnes . Ei n Ge- schenk , da s durc h nicht s über- troffe n werde n kann , nu r durc h de n Versuch , ih m so gu t wi e möglic h nachzufolgen . Di e Weih- nachtsgeschenk e sin d auc h eine Erinnerun g an di e Gaben , di e di e Heilige n Dre i König e de m Jesus- kin d darbrachten. Das Christkin d ode r Jesulein , de r Säuglin g in de r Kripp e zu Bethlehem , bring t nac h verbreitete m Kinderglau- be n di e Geschenke . Anfan g de s 16 . Jh . wurd e da s Christkin d in evangelische n Gemeinde n als Ersat z für de n Gabenbringe r Ni- kolau s geschaffen . Im Lauf e der Zei t wurd e da s Christkin d dan n vo m rüstige n Weihnachtsman n abgelöst . Dennoc h erkling t in manche n Familie n noc h da s lie- bevoll e Glöckche n zur Besche- rung , wen n da s Christkin d di e Geschenk e gebrach t hat. A m 6. Ja- nua r wir d de r Weihnachtsbau m in viele n Familie n zu m letzte n Ma l angezünde t un d anschlie- ßen d geplündert . Mi t de m Drei- königsta g gehe n die zwöl f Näch- te zu Ende , ma n schreib t di e Buchstabe n C+M+ B an di e Haustü r un d hofft , dami t wiede r für ei n Jah r alle s Übe l fernhalte n zu können . Caspar , Melchio r un d Balthasar , di e dre i Weisen au s de m Morgenland , gebe n hierfü r de n Hintergrun d de s Brauchs . Da s Wort „Engel “ stamm t vo m griech . „angelos “ (Bote ) un d bezeichne t mi t Flü- gel n versehene , geschlechtslos e Wese n au s de m Himmelreich . Nac h de r Weihnachtsgeschicht e erschie n Jose f zweima l im Trau m A wi e Advent: C wie Christkind: E wi e Engel: B wi e Bescherung: D wi e Dreikönigsfest: ei n Engel , u m ih m di e Gebur t eine s Sohne s anzukündige n un d u m ih n zur Fluch t nac h Ägypte n zu veranlassen . Auc h Mari a er- schie n de r Enge l Gabrie l mi t der Prophezeiun g vo n Jes u Geburt . Un d schließlic h wurde n auc h di e Hirte n au f de m Feld e vo n eine m Enge l herbeigerufen , u m de n so- ebe n geborene n Messia s anzu- schauen . Dahe r ist de r Enge l ein e unentbehrlich e Figu r in jede r Kripp e un d in viele n Weih- nachtsliedern. Di e Fastenzei t beginn t mi t de m 1. Adven t un d ende t a m Heilige n Aben d u m Mitternacht . Scho n imme r hatt e di e Adventszei t de n Charakte r de r Buß e al s Vorbereitun g auf da s Christfest , de n „Geburtstag “ Jes u Christi . In diese r Zei t durft e auc h nich t getanz t un d nich t ge- heirate t werden. Diese r alt e Brauc h de s Schenken s ruf t di e Gab e de r Heilige n Dre i König e an da s Christkin d in Erinnerung , weshal b in manche n Gegende n heut e noc h di e Geschenk e nich t zu Weihnachten , sonder n ers t a m 6. Januar , de m Dreikönigs- tag , übergebe n werden . Di e Be- scherun g beschränk t sic h längs t nich t meh r au f di e Kinder. Da s Wort „Heiligabend “ stamm t vo m mit- telhochdeutsche n „z e de wihe n naheten “ (z u de n heilige n Näch- ten) ; im Kalende r de r 24 . De- zember . In de n meiste n deut- sche n Familie n ist Heiligaben d de r lan g erwartet e Zeitpunk t de r Bescherung. Wenigsten s einma l im Jah r komm t so etwa s wi e ei n Gefüh l de s Miteinanders auf. Ob im engste n Familienkrei s ode r in de r Weltgemeinschaft . Wann, wen n nich t jetzt , sol l ma n einma l an di e wenige r glückliche n Men- sche n denke n ode r sic h u m de n Friede n kümmern ? Mi t letztere m sollt e ma n a m beste n in seine r Famili e anfange n ... Joseph , Ziehvate r Jes u un d Verlobte r de r Jungfra u Maria , lebt e al s Zimmermann in Nazareth . Er hatt e vie r leiblich e Söhn e un d mehrer e Töchter . Z u Jesu s Gebur t wa r er angeblic h scho n 80 Jahr e alt. Ur- sprünglic h wa r er de r bärtig e un d vermummt e Begleite r de s Niko- lauses , de r di e Kinde r a m 6.12 . bescherte . In pelzbesetzte r Klei- dung , meis t mi t eine r Rut e in de r Han d un d eine m Sack volle r Ge- schenke , zieh t er vo n Tü r zu Tür. Lamett a sin d dünn e un d flac h ausgewalzt e Fä- de n au s Silber , Zinn oder polier- te m Aluminium , di e au f keine m Tannenbau m fehle n dürfen . Da s Geburtsjah r diese s traditionelle n Christbaumschmucks wird in manche n Quelle n au f 1610 , in andere n au f 187 8 datiert . Auc h übe r di e Symboli k wir d bis heut e gestritten . Ob Lamett a an di e himmlische n Heerschare n erin- nert , di e de n Hirte n erschiene n („Engelshaar“) , an die glanzvol- F wi e Fastenzeit: H wi e Heiligabend: J wi e Joseph: L wi e Lametta: G wi e Geschenke: I wi e Idylle: K wi e Knech t Ruprecht: le n Geschenk e de r Heilige n Dre i König e ode r gan z allgemei n als Zeiche n der himmlische n Herr- lichkei t ist nich t bekannt. Besonder s in Englan d sin d Mistelzweig e als Weihnachtsschmuck beliebt. De r Kuss unte r eine m Mistel- zwei g verleih t angeblic h Frucht- barkei t un d Kindersegen. We r es imme r noc h nich t glaube n wil l ... De r Nikolau s hat wirklic h geleb t un d zwa r im 4. Jh.n.Chr . als Bischo f vo n Myr a in Kleinasien . Diese r verehrt e Schutzpatro n de r Kauf- leute , Bäcker , Schulkinde r un d Schiffe r wir d häufi g als Bischo f mit Mitr a un d Krummstab , abe r auc h mi t Broten , Äpfel n un d an- dere n Geschenke n dargestellt. Da s weih- nachtlich e Freudenlie d stamm t vo n Johanne s Danie l Falk , Er- baue r de s „Lutherhofs “ fü r ver- wahrlost e Kinde r in Weimar . Die Melodi e (ursprünglic h zu eine m Fischerlied ) hatt e Johan n Gott- frie d Herde r vo n eine r Italienrei- se 178 8 (Sizilien ) mitgebracht. Au f kau m eine m bunte n Weihnachtstelle r fehle n dies e kleine n runden , dic k mi t Zuckergu ß überzogene n Honigkuche n in de r For m behau- ene r Pflastersteine . Si e solle n dara n erinnern , das s de r heilig e Stepha n eins t als erste r Märtyre r zu Tod e gesteinig t wurde . Sei- ne m Gedenke n gilt auc h de r 26 . Dezembe r als Stephanstag. Ein bissche n Gemaul e hat beinah e scho n Tra- ditio n ... Di e Mutte r jammer t übe r di e viel e Arbeit , de r Vater übe r de n allgemeine n Rumme l un d di e Hekti k un d de r Nach- wuch s übe r di e peinlich e Ge- fühlsduselei . Außerde m gilt es noc h darübe r zu entscheiden , ob de r Bau m diese s Jah r in Ro t mi t Holzfigure n un d Glaskugel n ode r in Gol d mit Lamettaflute n un d Rauschgoldengel n geschmück t werde n sol l ... Rudolph , da s 'Red-Nosed-Reindeer' , das de n Schlitte n von Sant a Clau s zieht , wurd e im Jahr e 193 9 vo n de m Werbetexte r Rober t L. Ma y er- funden. Da s schönst e Weihnachtslie d au s de m 19 . Jh. ist in de r ganze n Wel t bekannt . Dichte r un d Kom- ponis t stamme n au s Österreich . De n Text schrie b de r katholisch e Pfarre r Josep h Moh r un d di e Note n de r Lehre r Fran z Xave r Gruber . Di e Uraufführun g wa r a m 24 . Dezembe r 1818. Da s belieb- test e Symbo l zur Weihnachtszei t ist de r Tannenbaum . De r Christ- baum , wie wir ih n kennen , ist noc h kein e 40 0 Jahr e alt . De r erst e Weihnachtsbau m sol l u m 178 0 in Berli n aufgetauch t sein. Bös e Zunge n be- haupten , das s ma n nac h de m Weihnachtsfes t urlaubsrei f sei . Vielleich t nutz t ma n di e Zei t abe r M wi e Mistelzweig: O wi e O du fröhliche: Q wi e Quengeln: S wi e Still e Nacht , Heilig e Nacht : U wi e Urlaub: N wi e Nikolaus: P wi e Pflastersteine: R wi e Rudolph: T wi e Tannenbaum : auc h für gemeinsam e Spielrun- de n in de r Famili e ode r einfac h nu r ma l wiede r zu m Rede n – un d zu m Zuhöre n ... Weihnachte n ist schön , abe r di e Woche n davo r sin d eindeuti g besser . Wen n die Vorbereitunge n au f de n Höhe- punk t zusteuer n un d ma n mi t de m Zähle n der Tage beginnt , bis da s ersehnt e Fes t d a ist. „Dreima l werde n wir noc h wach , heißa , dan n ist Weihnachtstag!“ Di e Ge- schicht e run d u m di e pausbäcki- ge Großvaterfigu r au f Seit e 8. „Merr y Xma s every- one! “ Di e englisch e Sprach e nimm t bei un s imme r meh r zu . V wi e Vorfreude: X wi e Xmas: W wi e Weihnachtsmann : Hochzeits- und Familienfeier sowie Betriebsfest bis 140 Personen Breme r Straß e 8 1 · 49191 Belm · Telefo n 05406/3176 gasthaus-lecon.d e · lecon_liebenow@freenet.de Party-Scheune für 50 - 100 Personen Loft & Party-Scheune Lecon Gasthaus Da s große Weihnachts-ABC Wissenswertes rund um die heiligen und hektischen Festtage Wi r sind gerne da! Sprechen Sie uns an. für Sie Gretescher Weg 31 • 49084 Osnabrück Tel . 05 4 1 / 7 76 32 e-mail : info@knollmeyer.de www.knollmeyer.de So erschall t da s „Merr y Xmas “ au s de n Radioboxe n un d de n Lautsprecher n in de n Kaufhäu- ser n un d zier t bereit s eine n nich t gerad e kleine n Teil de r angebo- tene n Weihnachtspostkarten. So manche r Zeitge- noss e sehn t sic h nac h ein weni g Ruh e un d Entspannun g abseit s des Weihnachtstrubel . Yoga , ei n Waldspaziergan g ode r ein e hal- be Stund e träume n au f dem Bet t habe n ein e wohltuend e Wirkun g auf genervt e Weihnachts-Opfer. Di e Zimtstern e sin d ei n deutsche s Weihnachts- gebäck , desse n Geschmac k vo n de m Gewür z Zim t bestimm t wir d un d desse n For m an de n Ster n vo n Bethlehe m erinner n soll. Y wi e Yoga: Z wi e Zimtsterne: SEIT ÜBE R 25 JAHREN WIR SUCHEN REINIGUNGS- KRÄFTE UND GARTEN- HELFER! (m/w/d) in Vollzeit Teilzeit oder auf 520-Euro-Basis Die Leysieffer Story, u.v.m. ab S. 14 DI E SZENEZEITUNG KOSTENLOS Wundervoll e Weihnachten Seite 12 OSNABRÜCKER TELEGRAMM Das einzig echte Original Seite 26 & 27 Szene CITY Seite 5 WEIHNACHTLICHE VERLOSUNGEN ALEX, Flic Flac, Spieltraum, Panoramabad , Roncalli, HALL OF FAME u.v.m. Seite 18, 22 und auf facebook www.dekra.de/osnabrueck Hügelstraß e 20 I 49497 Mettingen I Telefo n 05452 634 9980 TERRASSENDÄCHER I SOMMERGÄRTEN CARPORT S I PLISSEE S I INSEKTENSCHUTZ ZAUNELEMENT E I SONNENSCHUTZSYSTEME * Nicht mit anderen Rabattaktionen kombinierbar. 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