eulenspiegel - Ausgabe 828

Präsentatio n de r Kürbisse . Viel e Teilnehmend e kame n au s de m Staune n ga r nich t meh r herau s un d hielte n di e Eindrück e au f Foto s fest . Im hofeigene n Caf é Di e Maltese r de r Mobile n Ein- kaufswage n de r Stadtteil e Vox- trup-Lüstringe n un d Wüst e un- ternahme n eine n gemeinsame n Ausflu g zu m Ho f Löbk e in Ibben- büren . De r Erlebniseinkau f au f de m Lan d bo t den Teilnehmen- de n viel e Eindrück e un d eine n rundu m gelungene n Tag . De r Hoflade n präsentiert e sic h mi t eine r große n Auswah l an hei- mische n un d saisonale n Produk- ten . Nebe n frische m Obs t un d Gemüs e ga b es eingekocht e Ge- richt e wi e Kohlroulade n un d Ta- felspitz , verschieden e Käsesor- ten , Wurstware n un d frisch e Backwaren . Auc h we r au f der Such e nac h einem kleine n Ge- schen k war , wurd e schnel l fün- dig . Besonder s beeindrucken d wa- re n di e liebevol l gestaltete n De- koratione n un d di e kunstvoll e A m End e de s Tage s zeigte n sic h all e begeister t vo n de m Ausflu g un d bedankte n sic h herzlic h bei Fra u Menk e vo n de n Malteser n für di e Organisatio n sowi e bei gelisch-lutherischen Apostel- Gesamtgemeind e durchgeführt. De r Mobil e Einkaufswage n de r Maltese r ermöglich t es Men- schen , di e sons t nich t meh r daz u in de r Lag e wären , wiede r selbst- bestimm t einzukaufen . Ehren- amtlich e Helferinne n un d Helfe r hole n di e Fahrgäst e zuhaus e ab , begleite n un d unterstütze n sie bei m Einkau f un d bringe n sie nac h eine r gemeinsame n Tass e Kaffe e un d viel Zei t fü r Unter- haltunge n wiede r nac h Hause . Sie habe n Interesse , teilzuneh- me n ode r kenne n jemanden , fü r de n diese s Angebo t gena u rich- tig wäre ? Melde n Si e sic h gern e bei Birgi t Menke , de r Leiteri n de s Mobile n Einkaufswagen s in de r Stad t Osnabrück . Kontaktmög- lichkei t pe r Telefo n 054 1 50 5 222 1 ode r E-Mail : Birgit.Menk e @malteser.org . Im Kliniku m Osnabrüc k ist jetz t mi t Adelin a Bran t da s Kin d Nu- mer o 150 0 in diese m Jah r gebo- re n worden . Da s Mädche n ka m a m 26 . Novembe r u m 5.3 7 Uh r zur Wel t un d erfreu t sic h beste r Gesundheit . Be i ihre r Gebur t wa r Adelin a 55 c m gro ß un d 442 0 Gram m schwer . Mutte r Marin a Bran t freut e sich hinterhe r übe r di e reibungslose Entbindung . „E s gin g gan z schnell“ , sagt e die 37-Jährige . „Ic h bi n besten s zu- friede n un d bedank e mic h gan z herzlic h be i de m Geburtshilfe- Team.“ Wi e Bran t meinte , fühl e si e sic h in de r Abteilun g mittlerweil e ja auc h fas t scho n zuhause . Ade- lin a ist nämlic h da s viert e Kin d vo n Marin a un d Dimitr i Brant . Genaue r gesag t ist es ihr e viert e Tochte r – un d all e sin d im Klini- ku m zu r Welt gekommen . „Wir habe n un s vo r de m erste n Kin d für da s Kliniku m entschieden , wei l es eine n gute n Eindruc k ge- mach t ha t un d günsti g für un s liegt“ , berichtet e Marin a Brant . „Be i unsere r zweite n Tochte r wa- re n wir wiede r im Kliniku m un d sin d auc h bei de r Entbindungs- statio n geblieben , wei l es un s imme r seh r gu t gefalle n hat.“ Das s Vater Dimitr i nu n de r ein- zig e Man n unte r fün f Fraue n in de r Famili e ist , sei kei n Them a für ihn . „Er ha t sic h scho n dara n gewöhnt , das s es be i un s vie l Pin k gibt“ , mein t di e gu t gelaun- te Mutter . Di e ältere n Töchte r (5, 7, 11 ) freute n sic h jedenfall s gena u wi e de r 40-jährig e Papa seh r übe r de n neue n Familienzu- wach s un d sehnte n es herbei , sie zuhaus e begrüße n zu kön- nen . Di e Brant s ziehe n gerad e in ei n Hau s u m – dor t geb e es reichlic h Plat z für alle, so Marin a Brant. Frauenheilkunde-Chefarzt Pri- vatdozen t Dr. Dr. Yve s Garnie r un d da s Geburtshilfe-Tea m gra- tulierte n de r Mutte r mi t eine m Strau ß Blume n zu ihre r vierte n Tochter. Wi e Garnie r sagte , ist da s 1500 . Bab y diese s Jah r etw a zwe i Woche n frühe r als 202 4 zu r Wel t gekommen . „Ic h geh e davo n aus , das s wir diese s Jah r bei etw a 170 0 Kinder n lan- Frauenheilkunde-Chefarz t Privatdozen t Dr. Dr. Yves Garnie r und das Geburtshilfe-Tea m gratulierte n Marina Brant zu Tochter Adelina . Sie ist das 1500. Baby , das in diese m Jahr im Kliniku m Osnabrüc k gebore n wurde. Anzeigensonderseite Seite 19 Baby Numero 1500 im Klinikum heißt Adelina Zuhaus e alles in Pink psychisch e Krise n ode r Suizid- gedanken : Es gib t kau m ein The- m a welche s wir noc h nich t mit unsere n Ratsuchende n bespro- che n haben“ , sag t Regin a Tocke , Leiteri n der TelefonSeelsorge Osnabrück . Of t helf e es schon , das s jeman d da ist , sic h Zei t nimm t un d gu t zuhört . „Nich t immer , abe r oft , gehe n di e Rat- suchende n ander s au s dem Ge- spräch , al s si e es begonne n ha- ben“ , so Regin a Tocke weiter . „Da s ist auc h für di e ehrenamt- lichen Mitarbeiter/innen eine schöne , erfüllend e Erfahrung.“ Di e einjährig e Ausbildun g finde t mittwoch s in de n Abendstunde n stat t un d bereite t au f di e ehren- Aufmerksam zuhören – das reich t oftmal s schon , u m Hilfe- suchende n Verständni s für ihr e Problem e zu übermitteln . Sei t meh r als 40 Jahre n ist di e Tele- fonSeelsorg e Osnabrüc k wich- tig e Anlaufstelle , u m anony m übe r Sorge n un d Nöt e zu spre- chen . Fü r Hilfesuchend e sin d meh r als 80 ehrenamtlich e Mit- arbeiter/inne n a m Telefo n un d im Cha t 24 Stunde n a m Tag er- reichbar . Fü r de n neue n Ausbil- dungskur s ab Apri l 202 6 such t di e TelefonSeelsorge de r Dia- koni e Osnabrüc k Stad t un d Lan d nu n Interessierte. „O b Einsamkeit , ein e Trennung , Ehe- oder Familienprobleme, amtlich e Tätigkei t a m Telefo n un d im Cha t vor . Ausbildungs- inhalt e sin d di e Themenbereich e Selbsterfahrung , Einführun g in die Gesprächsführung sowie Praxisphas e un d Reflexion . De r im Apri l startend e Kurs umfass t 20 0 Stunden . In eine r Grupp e vo n ungefäh r zwölf Persone n werden die Teilnehmer/innen durc h zwe i Supervisor/inne n be- gleite t un d au f di e praktisch e Tätigkei t intensi v vorbereitet . Mitbringe n sollte n all e Interes- sierte n di e Fähigkeit , mi t Men- sche n offe n un d wertschätzen d zu kommunizieren , Lebenser- fahrung, psychische Belast- barkei t un d di e Bereitschaft , sic h un d ihr Tun zu reflektieren . Di e ehrenamtliche n Mitarbeiter- /inne n profitiere n vo n persönli- chem Wachstum, berufliche r Weiterentwicklung , di e Erfah- run g eine s sinnhafte n Tuns un d de r Zugehörigkei t zu eine r Ge- meinschaft . Di e Ausbildun g ist kostenlos , verpflichte t jedoc h zu eine r min- desten s zweijährige n ehrenamt- liche n Mitarbeit , in der regelmä- ßi g Zei t fü r di e Begleitun g vo n hilfesuchende n Mensche n in- vestier t wird . Bewerbunge n kön- ne n ab sofor t unte r de r E-Mail : telefonseelsorge@diakonie-os. de oder unte r 0541/26 0 10 5 eingereich t werden . Malteser begleiten Menschen zu Hof Löbke in Ibbenbüren Ein schöner Tag auf dem Land klan g de r Nachmitta g be i Kaffe e un d Kuche n in gemütliche r At- mosphär e aus . Dabe i ergabe n sic h viel e anregend e Gespräche , un d di e gemeinsam e Zei t wurd e seh r genossen . de n ehrenamtliche n Helferinne n un d Helfern , ohn e di e diese r Tag nich t möglic h gewese n wäre . De r Ausflu g wurd e in Zusam- menarbei t mi t de r katholische n Pfarre i St. Josep h un d der evan- Foto: Malteser TelefonSeelsorge bildet kostenlos ehrenamtliche Mitarbeiter aus Hilf e durch Zuhören de n – letzte s Jah r ware n es 151 2 Kinde r be i uns“ , erklärt e Garnier . „Mi t 20 Zwillingsgebur- ten lieg t es bishe r in etw a gleich- au f mi t de m Vorjahr.“ De r Chefarz t freut e sic h übe r da s Lo b vo n de r Mutter . Wi e er schil- derte , komm t es imme r wiede r vor , das s Mütte r weiter e Kinde r in de r Entbindungsstatio n des Klinikums zur Welt bringen, wen n si e sic h in de r Abteilun g mi t de m integrierte n Hebam- menkreißsaa l be i de r erste n Ge- bur t wohlgefühl t haben . „Bei m zweite n Kin d geh t es häufi g seh r schnell , di e Gebur t zu m Genie- ße n ist häufi g di e dritt e Entbin- dung . Schöne r kan n eigentlic h nu r di e viert e sein“ , so Garnie r un d Fra u Bran t bestätig t strah- lend. Au f di e Frage , ob Marin a Bran t noc h zu eine r fünfte n Entbin- dun g wiede r in da s Kliniku m Os- nabrüc k komme n werde , winkt e di e Mutte r lächeln d ab . „Da s plane n wi r nicht“ , sagt e sie , „al- lerding s hatte n wir da s bei m letz- te n Ma l auc h scho n gesagt.“ Foto: Jens Lintel

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