eulenspiegel - Ausgabe 755

Gas, Fotovoltaik, u.v.m. Seite 16 & 17 Es tut sich wieder einmal nichts auf der Geisterbaustelle am Mühleneschweg. Die Nette- brücke ist abgerissen und der Zugang von der Römeresch- straße nicht möglich. Kein Um- leitungsschild gibt Hinweis auf die Erreichbarkeit der anliegen- den Unternehmen. Wer aus Richtung Osten die Straße be- gehen oder befahren möchte, steht vor einer Sackgasse an der Einmündung. „All Hallows' Eve“ - der Abend vor Allerheiligen. Davon ist Hallo- ween die Kurzform, entstanden im Laufe der Jahrhunderte. Al- lerheiligen gibt es seit dem 8. Jahrhundert, festgelegt vom Papst Gregor dem 3. auf den 1. November. Ein Katholisches Hochfest. Dass an Halloween, Seit November 2017 ist Man- fred Hülsmann (66) Präsident des VfL Osnabrück. Mit dem ehemaligen Stadtwerke-Chef kam der Erfolg zurück. Zwar gab es in den ersten sieben Monaten seiner Amtszeit noch einige Un- ruhe, mittlerweile hat sich der Verein jedoch in ruhige Fahr- wasser begeben. Hülsmann und seine Präsidiumskollegen Michael Wernemann und Freddy Fenkes stehen im November auf der nächsten Jahreshauptver- sammlung nicht zur Wahl, den- noch lohnt es sich, einmal die vergangenen rund 24 Monate Revue passieren zu lassen. Der eulenspiegel sprach in seiner Interview-Serie „angezapft“ mit Manfred Hülsmann über die Gründe für den Erfolg, über das Stadion Bremer Brücke und per- sonelle Entscheidungen. eu: Herr Hülsmann, die Nieder- lage gegen Arminia Bielefeld schmerzt sicher den ein oder anderen Fan. Warum hat der VfL diese Partie mit 0:1 verloren? M.F.: Zunächst – es war eine verdiente Niederlage. In der Be- wertung kann ich mich unserem Trainer Daniel Thioune nur an- schließen. Bielefeld hat eine sehr gute Leistung gezeigt, wir waren an diesem Tag unterle- Nach der Großbaustelle der Römereschstraße und der Er- neuerung der Gasleitungen – ausgerechnet in der vergange- nen Vorweihnachtszeit – ist nun der Neubau der Nettebrücke fällig. Anstatt alles in einem Ab- wasch' zu erledigen, wurde hier Mitte Juli bereits die dritte Bau- stelle in zwei Jahren aufgerissen. Und auf dieser passiert aktuell nichts! Wie wir hörten, wurde das Personal zu „wichtigeren dem 31. Oktober, Geister und Gespenster auftauchen, kommt daher, dass seit dem 10. Jahr- hundert der 2. November als Allerseelentag zum Gedenken an alle Verstorbenen gilt. Zu unserer Region: Halloween galt bis Ende des 20. Jahrhun- derts als unbekannt. Der eulen- spiegel Verlag veranstaltete En- de der Achtziger und Anfang der Neunziger zwar Halloween Par- tys, das Fest war allerdings den meisten Leuten unbekannt. Be- reits 1978 brachte John Car- penter eine Reihe von Horror- filmen als „Halloween - Nacht gen. Die vorhandene Qualität hat sich in diesem Spiel durch- gesetzt. Auch wenn die Ergeb- nisse in den letzten Spielen nicht immer gut waren, liegen wir in meinen Augen im Soll was den Bauprojekten” abgezogen, so dass seit mehreren Wochen Stillstand herrscht. Wann die Baustelle fertiggestellt wird, und ob dies die letzte Stra- paze für die Firmen vor Ort bleibt, wurde den Betroffenen gegen- über nicht kommuniziert. Laut Stadt sollen die Bauarbeiten bis Jahresende abgeschlossen sein. Ein gutes halbes Jahr Straßen- sperrung für eine kleine Brücke des Grauens“ in die Kinos. Auch viele Halloween-Speziale im TV wie bei den „Simpsons“, „Pea- nuts“ oder „Roseanne“ machten Halloween bekannter. Wissenschaftler glauben, dass ein gewisser James Frazer im 8. Jahrhundert das heidnische Fest fürs Christentum umgedeutet hat. Inzwischen ist Halloween bei uns angekommen. Verklei- dete und auf Geister geschmink- te Kinder fordern „Süßes oder Saures“ am 31. Oktober. Überall werden Halloweenprodukte an- geboten. Auch die Süßwaren- industrie hat reagiert. sehr vielen Menschen. Das empfinde ich aber nicht als Pflicht – im Gegenteil! Bei diesen Gesprächen geht es aber nicht ausschließlich um sportliche Themen. Ich habe schließlich auch nie gesagt, dass ich ein Fußballfachmann bin. Dafür haben wir im Klub die entsprech- enden Personen in den verant- wortlichen Positionen. Eine kom- petente, sportliche Leitung war für mich eine Grundvoraus- setzung – auch, wenn Benjamin Schmedes erst ein paar Tage nach meiner Wahl seinen Posten angetreten hat. Erst als ich wusste, dass er kommt, habe ich in letzter Konsequenz meinen Hut in den Ring geworfen. In meinem Berufsleben war mir immer die Maxime wichtig: Ich muss nicht alles können, aber für jeden Bereich brauche ich Tabellenplatz und die Punkte- ausbeute angeht. Außerdem müssen wir alle der Mannschaft auch einen Entwicklungsprozess zugestehen, der nun mal auch schwächere Phasen beinhaltet. Wir haben auch erfolgreiche Brückentage erlebt und waren auch in der Fremde erfolgreich. Wie schaut denn ein VfL- Präsident die Heimspiele? Bleibt überhaupt Zeit, die Brückentage zu genießen oder wird man pau- senlos „angequatscht“? Klar, ich kann auch genießen. Aber natürlich spreche ich ihm Rahmen der Brückentage mit einen Fachmann! Das haben wir mit Benjamin Schmedes für die Gesamtverantwortung im sport- lichen Bereich, mit Daniel Thioune als Cheftrainer des Lizenzkaders und mit Jürgen Wehlend für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Deswegen haben wir uns schon auch den Aufstieg als Ziel gesetzt, aller- dings eher als großes Zielfoto. Dass es nach der schwachen Saison 2017/18 bereits im letz- ten Jahr geklappt hat, war so nicht zu erwarten. Meine Prä- sidiumskollegen und ich waren der Meinung, dass wir vielleicht vor einer möglichen Wiederwahl 2020 den Aufstieg erreichen können. Jetzt wollen wir natür- lich die 2. Liga gehalten haben. Haben Sie sich denn schon für eine möglich zweite Amts- periode entschieden? Bisher nicht, denn bis zum Ende unserer Amtsperiode bleibt noch ein ganzes Jahr. Zurzeit sind wir sehr zufrieden! Dennoch liegen viele große Themen und Heraus- forderungen vor dem VfL und vor uns als Präsidium. Aber: Wir sind in der 2. Liga, haben Emotionen im Stadion. Wir wollten jedes Jahr 500 neue Mitglieder – auch dieses Ziel haben wir bereits übertroffen. Wie groß ist die Gesamtzahl mittlerweile? Wir laufen in den nächsten Tagen auf die Marke von 4.000 Mitgliedern zu. Aber um zur täg- lichen Situation zurückzukom- men: Wir haben die Strukturen neu geregelt und im Präsidium die Aufgaben verteilt. Michael Wernemann kümmert sich um die Abteilungen Fußball und Tischtennis. Freddy Fenkes ist Ansprechpartner für die Gym- nastikabteilung, unsere VfL-Fan- abteilung und das Museum an der Bremer Brücke. Und ich kümmere mich im Schwerpunkt um die Schwimmabteilung und um das Thema „Der Verein als Ganzes“ – wie zum Beispiel die Infrastruktur, oder in meiner Funktion im Beirat auch um die Betreuung der Partner und Sponsoren. Ich kenne viele Per- sonen aus meiner Zeit als Vor- standsvorsitzender bei den Stadtwerken Osnabrück, meiner alten Welt. Wir als Präsidium sit- zen nach wie vor jeden Dienstag gemeinsam in der Geschäfts- stelle. Die Sprechstunden, zu denen wir mehrfach öffentlich eingeladen haben und die wir nach wie vor anbieten, werden langsamweniger (schmunzelt). von wenigen Metern Länge. Zum Vergleich: Die Bauzeit für die Sa- nierung der Rheiner Landstraße ist auf zwei Jahre angesetzt. Krahnstr. 36-37 • 49074 Osnabrück (in der Theaterpassage) Mo - Fr 9.00-18.30 Uhr - Sa 8.30-15 Uhr, ohne Voranmeldung Weiter auf Seite 9 Geschäftsschädigung im Hafen Immer populärer VfL-Präsident Manfred Hülsmann Dritte Baustelle mit Vollsperrung in zwei Jahren Was ist eigentlich Halloween Im Gespräch über die Gründe für den Erfolg, personelle Entscheidungen und das Stadion Bremer Brücke Torsten Vanessa ...alles für den schönsten Tag im Leben! Neu eingetroffen: Kleider für die Saison 2020 Online Ausgabe: www.dereulenspiegel.de facebook.com / eulenspiegel Osnabrück I Herbst-Jahrmarkt in Osnabrück, Schätze aus der Kindheit, Modellbahn, u.v.m. Seite 5 Seite 13 CITY Seite 3 ab Seite 10 Hilfe im Alltag, u.v.m. DIE SZENEZEITUNG KOSTENLOS Ihr persönliches Exemplar OSNA- Taxifahrten aller Art. Wir sind immer für sie da! 50 5000 Tel.: (0541) 0541 957 20-0 • www.dereulenspiegel.de 37. Jahrgang • Ausgabe 755 • 16. Oktober 2019 1 9 E 1, 0 uro gegenüber IKEA-OS www.tastekitchen.de Moo ae D ng tisch r chw ba ch za asia e S eine u , rt ge m rt mit S sam u oria e sch o e nd K nd r a f Wurz l em s it R i e n u e g u e m e snud l Auch zum mi nehmen. t V PEC NO EMBER-S IAL .. 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