eulenspiegel - Ausgabe 754

DIE SZENEZEITUNG KOSTENLOS Hieb- und Stichfest OSNA- Taxifahrten aller Art. Wir sind immer für sie da! 50 5000 Tel.: (0541) Da steht er also wieder vor der Tür: Der absolute Höhepunkt der Kirmessaison in unserer Region. Die Hagener Kirmes – nicht nur für alle Hagener Kult und eine absolute Pflichtveranstaltung. Was sich dort in den drei Tagen abspielt, sucht seinesgleichen. Wenn der Hagener erstmal seine Urlaubswünsche für diesen Zeit- raum beim jeweiligen Arbeitge- ber vorträgt, wissen alle, dass sie in diesem Zeitraum keine Chance haben. Das Wochene- nde 28.09. bis 30.09.2019 steht also bei vielen Hagenern seit Monaten dick im Kalender. HAGENER KIRMES – diese zwei Wörter stehen für Party, Spaß und beste Unterhaltung – sowohl für die ganze Familie als auch für einzelne Partypeople. „Auch dieses Jahr wird es uns wieder gelingen, eine tolle Kir- mes auf die Beine zu stellen. Wir haben hier und da ein paar Stell- schrauben verändert und das Gastrokonzept (mehr dazu im Innenteil) verändert. Außerdem wird der Ferkelmarkt am Mon- tagabend sicherlich wieder ein Anziehungspunkt für viele Nicht- Hagener sein“, erzählt uns Marktmeister Ralf Zumstrull. Wenn Osnabrück richtig schuf- tet, kommt ein Überstunden- Berg heraus: Rund 4,1 Millionen Arbeitsstunden haben die Be- schäftigten hier im vergangenen Jahr zusätzlich geleistet. Davon 2,2 Millionen Überstunden zum Nulltarif – ohne Bezahlung. Das geht aus dem „Überstunden- Monitor“ hervor, den das Pestel- Institut im Auftrag der Gewerk- schaft NGG (Nahrung-Genuss- Gaststätten) erstellt hat. Danach haben alle Beschäftigten den Osnabrücker Unternehmen 56 Millionen Euro „geschenkt“. Allein in Hotels und Gaststätten leisteten die Beschäftigten hier im vergangenen Jahr rund 103.000 Überstunden. Das hat das Pestel-Institut auf Basis des Mikrozensus berechnet. Die Wissenschaftler sind von bun- desweiten Durchschnittswerten ausgegangen. Demnach waren 45 Prozent aller in Osnabrück geleisteten Überstunden im Gastgewerbe unbezahlt. Für 2018 bedeutet dies – bei 12 Eu- ro Lohnkosten pro Stunde für den Arbeitgeber – ein „Lohn-Ge- schenk“ von 548.000 Euro. „Von der Küchenhilfe im Hotel bis zum Kellner im Biergarten: Wer im Gastgewerbe arbeitet, ist Krahnstr. 36-37 • 49074 Osnabrück (in der Theaterpassage) Mo - Fr 9.00-18.30 Uhr - Sa 8.30-15 Uhr, ohne Voranmeldung „Heinz Frickenschmidt vom Schaustellerverband hat mal gesagt, dass die Hagener Kirmes ein Miniurlaub für die Seele ist“, fügt Ralf Zumstrull mit voller Überzeugung hinzu. Los gehen die „Hagener Feier- tage“ am Samstag (28. Sep- tember) gegen 15.30 Uhr mit dem Platzkonzert der Musikka- pelle Hagen a.T.W. und dem Fassanstich durch Bürgermeis- ter Peter Gausmann. Unterstützt wird dieser dabei von der Kirsch- königin Felina van't Hof sowie dem Kirschmonster. Nachdem dann die Kindergärten beim traditionellen Luftballonwettbe- werb die Ballons steigen ge- lassen haben, heißt es: „Bühne Frei“ für die zahlreichen Groß- fahrgeschäfte, Karussells und Imbissbuden. Das besonders Schöne an der Hagener Kirmes ist die Tatsache, dass sie sich durch den gesamten Ortskern zieht und nicht nur auf einem Platz stattfindet. So eine Kulisse findet man nirgends anders. Das wissen die Hagener seit Jahrzehnten zu schätzen und kommen deshalb auch immer speziell zur Kirmes nach Hause. „Wir freuen uns immer sehr auf die Kirmes und vor allem darüber das ganz viele Alt-Hagener, die jetzt woanders wohnen, nach Hause kommen und mitfeiern“, lässt uns Marktmeister Ralf Zumstrull wissen. Aber auch für viele Osnabrücker, Hasbergener und auch Holzhausener ist die Hagener Kirmes ein magischer Anziehungspunkt. Hagener Kirmes, dass verspricht drei Tage Galli mit dem Höhe- punkt Ferkelmarkt am Montag- morgen ab 9.00 Uhr. Weitere Infos zur Hagener Kirmes gibt es auf unseren Sonderseiten. stellt sich mit der Gastgewerbe- Kampagne „#fairdient“ hinter die rund 4.700 Beschäftigten in den Osnabrücker Hotels, Res- taurants und Gaststätten. Denn ihnen drohe – über den verlo- renen Lohn bei Umsonst-Über- auf jeden Euro angewiesen. Dabei sind 60 Prozent dieser Arbeitsplätze in Osnabrück Mini- jobs“, sagt NGG-Geschäfts- führer Uwe Hildebrand. Das Problem der 450-Euro-Kräfte: Sie dürfen keinen Euro hinzu- stunden hinaus – noch ein an- deres Problem: Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dränge die Bundesre- gierung, die Arbeitszeiten noch flexibler zu machen. „Es geht darum, das Arbeitszeitgesetz zu durchlöchern. Ziel der Arbeitge- ber ist es, die Höchstarbeitszeit auf bis zu 13 Stunden pro Tag auszuweiten“, kritisiert Hilde- brand. verdienen. „Also werden die Überstunden entweder gar nicht oder schwarz bezahlt – bar auf die Hand. Statt Minijobber mit 450 Euro abzuspeisen, sollte das Gastgewerbe endlich mehr Menschen regulär beschäftigen und ordentlich bezahlen“, for- dert Hildebrand. Die NGG geht in Sachen Arbeits- zeit jetzt in die Offensive: Sie Der Dehoga werde sich mit seinem Vorstoß „ein Eigentor schießen“, so die NGG. Denn das Hotel- und Gaststättenge- werbe könnte durch eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit an Attraktivität einbüßen. „Gerade junge Menschen werden da- durch verschreckt. Und das bei der – im Branchenvergleich – Weiter auf Seite 3 Mehr ab Seite 18 Hagener Kirmes vom 28. bis 30. September Die nächste Fahrt geht Rückwärts Arbeitszeitgesetz durchlöchert 4,1 Millionen Überstunden in Osnabrück 2,2 Millionen davon für „umsonst” Seite 15 Alle Infos zur Kirmes ... ab Seite 18 0541 957 20-0 • www.dereulenspiegel.de 37. Jahrgang • Ausgabe 754 • 18. September 2019 ohnehin schon besonders nie- drigen Ausbildungsquote“, sagt Hildebrand. Der Gewerkschafter warnt: Mehr arbeiten zu müssen, bedeute immer auch ein stark erhöhtes Risiko für die Gesundheit. Hochzeits- und Familienfeier sowie Betriebsfest bis 140 Personen Bremer Straße 81 · 49191 Belm · Telefon 05406/3176 lecon_liebenow@freenet.de Lecons Scheune Party-Scheune für 50 - 100 Personen gasthaus-lecon.de Torsten Vanessa ...alles für den schönsten Tag im Leben! Curvy-Kleider eingetroffen! Neue Foto: NGG Foto: W. Borchert Schulterblick wird digital ... Fotos 50 Jahre Treibhaus ... ab S. 8 ab S. 12 Neuer OMT Prokurist Alexander Illenseer Interview mit Moritz Heyer präsentiert von Herforder Interview ... S. 3 E T ANG ZAPF Hoffnungsträger für Osnabrück 1 9 E 1, 0 uro gegenüber IKEA-OS www.tastekitchen.de Zwiebels hnit el c z v m Schw in, fri ch paniert, it o e s m geschmorte Zwie eln und Spiegelei, n b Wedges und Sour Cream Auch zum mi nehmen. t KTOB PEC O ER-S IAL PRÄSENTATIONEN BÜHNENPROGRAMM TAG DER OFFENEN TÜR KINDERFLOHMARKT Sonntag, 22. 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