eulenspiegel - Ausgabe 750

DIE SZENEZEITUNG KOSTENLOS Jubiläums-Ausgabe 0541 957 20-0 • www.dereulenspiegel.de 37. Jahrgang • Ausgabe 750 • 22. Mai 2019 Mehr in dieser Ausgabe: I I I I I Alles auch online unter www.dereulenspiegel.de City News Familienseite Motorspiegel OSC Sport Damals: Der Rückblick Osnabrücker Telegramm Szenegeflüster u.v.m. 750 . DIE AUSGABE Seit 36 Jahren ein Osnabrücker Original Dies ist die 750. Ausgabe des eulenspiegel. Die erste Szene- Zeitung in Osnabrück und Um- gebung erreicht seit April 1983 ihre Leser über mehrere Ge- nerationen an ausgewählten Vertriebsstellen – genau dort, wo aktive Leute unterwegs sind. Der eulenspiegel liegt seit über 36 Jahren kostenlos u.a. in Hotels, Cafés, natürlich in den Gastronomien von der angesagten Kneipe bis zur gehobenen Gastronomie, in Autohäusern, Tennishallen, Sportparks, Fitness-Studios, an Tankstellen, bei Friseuren, in Groß- und Getränkemärkten in der Innenstadt sowie im Landkreis aus. Ebenfalls liest man gerne den eulenspiegel kostenlos online auf www.der eulenspiegel.de. Mit mehr als 270 Klicks pro Tag erhöht sich die Reichweite der Zeitung enorm. eulenspiegel - das heißt neben etablierten Rubriken wie dem eine Haushaltsverteilung direkt in die Briefkästen ausgesuch- ter Stadtteile vorgenommen. Groß geworden ist die Szene- Zeitung in den Achtzigern und Neunzigern auch durch spek- takuläre Groß-Veranstaltungen z.B. in der Halle Gartlage, wo schon mal mit 7500 Gästen gefeiert wurde. Legendär wa- ren die Silvester-Feten, Jazz- Frühschoppen (auch auf dem original Osnabrücker Tele- gramm, Schlemmen & Genie- ßen, Motorspiegel, Szenege- flüster und City News auch brisante Titelstorys, Tratsch und Klatsch, Skandale und die berüchtigte Blinde Eule – der Preis, den keiner haben will. Das Osnabrücker Original be- gleitet die Szene mit Fotore- portagen, Gastro-Sondersei- ten und Rätsel. Oft wird auch Wasser) und Werbe-Nächte mit der Cannes-Rolle. Der Ver- lag wird in der zweiten Genera- tion geführt. Der eulenspiegel überraschte auch als Veran- stalter immer wieder. So ge- lang in den letzten Jahren das große Familienfest in Auto- häusern und beim OSC mit mehr als 11000 Besuchern. Die Osnabrücker Golftage wur- den als regionale Messe im Golfclub Habichtswald veran- staltet. Der eulenspiegel bringt neben der klassischen Zeitung seit neun Jahren das etablierte Hochglanz-Magazin 'Golf Re- gion' und Agenturprodukte für Kunden auf den Markt. Zurück zum Medium eulen- spiegel mit der klar definierten Zielgruppe der Leser – die ho- hen interpersonellen Kontakt schätzt: Leistungsträger der Region, zwischen 19 und 80 Jahren, mit überdurchschnitt- lichem, beruflichen Engage- ment. Der eulenspiegel Leser ist politisch eher liberal, bildet auch schon mal Cliquen und ist im Ausgehverhalten auch mit Shopping-Mentalität und viel Lebensfreude ausgestattet. Sowie auch die Macher der Szene-Zeitung. eulenspiegel Leser lieben die erlebnisorien- tierte Gastro-Anbindung. Genießen Sie das Osnabrücker Original! Diesmal mit Sonder- teil 'Damals – Die Entstehung der Szene' und 'Heimatkunde' ab Seite 16. Krahnstr. 36-37 • 49074 Osnabrück (in der Theaterpassage) Mo - Fr 9.00-18.30 Uhr - Sa 8.30-15 Uhr, ohne Voranmeldung OSNA- Taxifahrten aller Art. Wir sind immer für sie da! 50 5000 Tel.: (0541) gegenüber IKEA-OS www.tastekitchen.de r sc Taglich f i h u k nd lec er zubereitet: te rg Bes r Spa el aus r e de R gion. Auch zum M n n it ehme . . bis 24. Juni Die Osnabrücker Szene im Netz : facebook.com / eulenspiegel Osnabrück Wie der Mensch tickt Waren das wirklich 24 Stun- den? Plötzlich ist der Tag schon wieder vorbei! Wie wir unsere Zeit verbringen, klären Statis- tiker mit Stoppuhr und Frage- bögen. So bügeln Frauen rein rechnerisch 10 Minuten am Tag – das macht umgerechnet fünf lange Monate im Lauf des Lebens. Genau 20 Minuten täglich nutzen unsere Herzens- damen nur zum Ausruhen. Alles wird genauestens mitge- stoppt. Sogar den typischen Tagesablauf einer Hausfrau im Übergang zum Rentenalter wurde von den Experten des Statistischen Bundesamtes ermittelt: 8.20 Uhr aufstehen, 23.50 Uhr in's Bett. Dazwi- schen: Waschen, anziehen (9.10 Uhr), kochen (12.20 Uhr) und eulenspiegel lesen. Klingt monoton – ist aber allzu menschlich. Für jede Tätigkeit gibt es die richtige Zeit. Die in- nere Uhr steuert alles. Und von ihr sind wir abhängig. Deshalb fällt uns bis in die letzte Zelle auch die Uhrumstellung zur Sommerzeit so schwer. Der Rhythmus regelt unsere Leis- tungsfähigkeit, Schmerzemp- finden und geistige Fitness. Das ist laut der Wissenschaft bei jedem Lebewesen – nicht nur bei Menschen so: 99% der Gene sollen in Abhängigkeit der Tageszeit sein. Und dieser Takt richtet sich laut der For- schungen exakt nach der Sonnenzeit. Erstaunlich! Alles nach Plan: über unsere Seh- nerven landet die Information „Es werde Licht!“ in zwei reis- korngroßen Gehirnzentren und von dort wird alles in Einklang gebracht. Hormone steuern den gespeicherten Tag-Nacht- Plan. Von 10 bis 12 Uhr meis- tert z.B. das Gehirn die kniff- ligsten Aufgaben. Von 17 bis 19 Uhr geht der Körper am liebsten zum Sport. Die innere Uhr tickt nicht bei jedem exakt gleich. Aufs und Abs verschieben sich. Die „frü- he Lerche“ ist früh munter und am Abend eher müde. Die „Eu- len“ hingegen kommen mor- gens nur schwer in Gang und machen eher die Nacht zum Tag. Umpolen lässt sich das nicht! Es ist gelungen, einen Gentest zu entwickeln, der den persönlichen Takt entlarvt. Die Gene, die Chronotypen sollen demnach angeboren sein. Und noch etwas haben die Forscher (Berliner Charité) nachgewie- sen: Wer auf Dauer im Wider- streit mit seiner inneren Uhr lebt, wird anfällig für Erkran- kungen und leistet weniger. Man soll bei der Tageseintei- lung auf den eigenen Takt horchen. Dadurch lässt sich mit wenig Energieverbrauch die beste Leistung erbringen. Für die 18 Minuten, die Män- ner statistisch gesehen täglich heimwerkern, wäre 15 bis 17 Uhr ideal. In den letzten Jahren ist aller- dings verstärkt die Nutzung des Handys zu unserem Tagesab- lauf hinzugekommen. Durch- schnittlich verbringen wir täg- lich erschreckende 3,5 Stun- den mit dem Smartphone. Und der eulenspiegel-Leser fragt sich natürlich die ganze Zeit schon: „Und was ist mit Sex?“ Der prickelt gegen 8 Uhr morgens am besten! Tabelle der Zeitverschwendungen: 1 Jahr, 9 Tage durch Studieren der Speisekarte beim China- Restaurant, obwohl das Ange- bot genau das gleiche ist, wie bei jedem anderen Chinesen im gesamten Universum. 10 Monate durch Warten auf den Bus im Regen – bis dann drei kommen. 19 Wochen durch Auflisten von allen Dingen, die man zu tun hat, anstatt sie einfach zu tun. 3 Jahre, 1 Monat durch Warten auf dem Flughafen, bis die Kof- fer ausgeladen sind. 2 Wochen, 4 Tage durch pro- grammieren von Handy, Mikro- welle, Kaffeeautomat und Co. Erstaunlich - Womit wir wirklich unsere Zeit verbringen

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